Indien Buch

Das Indien-Buch

India: A Country Portrait (Diese Buchreihe wurde mit dem ITB-BuchAward ausgezeichnet). Eine außergewöhnliche Reise, die Rochssare Neromand-Soma und Morten Hübbe in ihrem Buch "Per Hitchhiker to India" gemacht haben. Verstehen Sie Indien und seine Menschen besser: Der Titel des Buches lautet "School of Indian Drivers". India Basics begleitet Sie sicher durch die faszinierende indische Küche.

Literatur-Tipps: Die 11 Bände über Indien - Rochssare & Rorten

Dina Dalal, eine junge Dame in den frühen Vierzigern, und der Student aus dem Himalaya im hohen Norden der USA, der optimistische Ishvar Darji und sein widerspenstiger Neffe Omprakash, zwei Schneider, die aus dem Lande in die Großstadt geflohen sind. Erstens: Von den Bücher, die ich über Indien las und Ihnen hier präsentiere, ist The Balance of the World mein absoluter Favorit.

Die ungeschminkten, ungeschminkten Menschen in Indien werden niemanden mit einem Lachen auf den Mund schließen können. Nichtsdestotrotz lehrt uns kein anderes Buch mehr über das heutige Indien und die heutige Zeit. Abgesehen von der ganzen Tragödie und dem schnörkellosen Blick in das indigene Volk aller Klassen, ist das Buch auch aufregend, witzig und schriftstellerisch aufwendig.

Die Leopold's Cafe aus dem Buch gibt es immer noch und die schwingende Stimmung ist auch heute noch intakt. Der Balram kommt aus einem indischen Ort. Seine Zukunftsperspektiven auf dem Lande sind düstere. In der indischen Variante vom Geschirrspüler zum Milliardär wird der Betrachter in die Wirklichkeit des modernen Indiens mitgenommen.

Unzufrieden und ohne Druck auf den Tränenbehälter wird dramatisch und ehrlich über die Verhältnisse im modernen Indien berichtet. Ausgehend von den Gesprächen, Treffen, Ereignissen und seinen langen Spaziergängen durch die engen Gässchen und weiten Prachtstraßen der Großstadt öffnet sich dem Betrachter schichtweise die verführerische, jahrhundertealte Stadtgeschichte.

Anhand vieler Geschichten aus dem Alltagsleben der Bewohner der Dalrymples erfährt man das heutige Neu-Delhi mit seinen wahnsinnigen Überlieferungen ganz genau. Ausgehend von den vielen Forschungen und Gesprächen, die überhaupt nicht ausgetrocknet erscheinen, grabt er in der Neu Delhi- und Indien-Geschichte und erschafft oberflächliche Kostbarkeiten, die mich mit ihrem Witz und ihrer Leichtigkeit, aber vor allem der exakten Fachkenntnis und der narrativen Kraft faszinierten.

Arundhati Roy berichtet in ihrem Bestseller die überwältigende Story einer von verbotener Nächstenliebe, rassistischem Verhalten und den gesellschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen Indiens zerrütteten Famile. Der Konservenladen der Schönstattfamilie liegt in Trümmern, seine liebende Mama ist gestorben, sein Bruder ist verstumm. Ein magisches Märchen vor dem Hintergrund von Indiens Umwälzungen. Auch der Gott der kleinen Sachen ist ein trauriges Buch, aber wie soll es anders sein, wenn man über die gesellschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen in Indien redet?

Vor allem vor einer Indienreise sollte man sich der indischen Wirklichkeit bewußt sein, auch wenn es oft nicht einfach ist. Zahlreiche Rückblicke führen Sie zurück in den südindischen Urwald. Durch anmutige Sätze, aber auch mit teilweise langen poetischen Schilderungen wird der Betrachter durch eine unmenschliche Lebenswelt geleitet, in der sich eine ganze Reihe veralteter traditioneller Ideen auflöst.

Das Buch erscheint gerade wegen seiner nicht-chronologischen Gliederung sowohl linguistisch als auch narrativ außergewöhnlich anspruchsvoll. Von Südindien bis ganz nach Nordosten fährt er mit seinem Bike "Marlene" in die Wallfahrtsstadt Varanasi. Eine solche Reise durch das wahnsinnige Indien ist ohne eine Vielzahl erzählenswerter und unterhaltsamer Storys natürlich nicht möglich.

Auf unterhaltsame und humorvolle Weise erzählt Freischlad über den Lebensalltag, die Vergangenheit und Zukunft der Indianer und über die vielen bizarren Erlebnisse. Immer wieder spiegelt er die Besonderheiten der indischen Bevölkerung und des Subkontinents wider. Das erste Buch, das ich über Indien las, war die Suche nach Indien.

Immer noch in Deutschland, als Einleitung zu unserer großen Fahrt, die uns noch auf den Kontinent mitnahm. Um ehrlich zu sein, ich habe das Buch gefressen. Auf unserer Indienreise erinnerte ich mich oft an Stellen aus dem Buch, die mir nun in der Realität Indiens nagelhart und mit einem Lächeln zur Kenntnis gebracht wurden.

Pünktlich zum Beginn der indischen Selbständigkeit wird am 16. Juli 1947 um 24 Uhr der muslimische Sinai in Indien zur Welt gebracht. Aber zuerst wird Salem von Fans und Feuerwerk empfangen, denn sein bisheriges Verhalten ist nun unzertrennlich mit dem Geschick des neuen Bundesstaates verknüpft. Das ohnmächtige Salem berichtet die komplizierte Familiengeschichte bis ins ausgehende zwanzigste Jh., kurz bevor das Buch 1981 veröffentlicht wurde.

Ein phantastischer Familienfilm, der gleichzeitig durch die Landesgeschichte führt: vom Weg zur Selbständigkeit, über die Sezession Pakistans und den letztlich zur Entstehung Bangladeschs führenden Zweiteiler. Der preisgekrönte Buchroman von Rushdie ist einmalig und aufwendig, die Story, unterstützt durch historische Tatsachen, ist umwerfend. Sie haßt Neu-Delhi, geht aber ungern und nur um ihres Freundes willen in die Stadt.

Sarah zu erholen entscheidet sich, einen tiefen Lebenssinn zu ergründen. Wo könnte die Suche vielversprechender sein als in Indien, dem grössten geistigen Markt der Erde? Es wird gefeiert und geheiratet, man begegnet dröhnenden Menschen, bekommt einen vordergründigen, aber nicht weniger berauschenden Einblick in die unterschiedlichen Religionen, Gurus und das Dasein in Indien.

Mit dem Zug durch Indien zu reisen ist immer eine wahre Wundertüte: Überraschend, bizarr und wundervoll. Ohne die konstanten Überlegenheiten und die schaurige Weise, in der Indien sonst oft dargestellt wird, werden die unterschiedlichen Aspekte Indiens realitätsnah dargestellt. Er ist Indiens geheiligter Fluß und Lebenselixier. In seinem Buch berichtet Timmerberg über die Liebe zwischen ihm und Indien - dem seit 30 Jahren bereisten Deutschland.

Das alles schildert er auf eine außergewöhnlich humorvolle und lockere Art und Weise und gibt doch, oder gerade deshalb, einen tieferen Einblick in das heutige Indien - mit all seinem Verrücktheit. Die seit über sechs Jahren in Indien lebende und weit gereiste Künstlerin nimmt eine erfrischende Reise durch den Alltagsleben zwischen Chutney, Kricket und Krocket, zwischen Arm und Ajurveda, Saris und Sufis, Raga und Bhangra, Cybergods und Popidols mit populären, mehrdeutigen Begriffen wie Guru, Tamasha oder Maya.

Trojanow, der gängige Worthülsen aufklärt, kann auf vielfältige eigene Erfahrung zurückgreifen: zum Beispiel als Hauptakteur bei einer Indianerhochzeit oder in einer Nebendarstellerrolle in einer Bollywood-Monzette. Trojanow schildert in mehreren Abschnitten, wie üblich linguistisch kräftig und beinahe dichterisch, die einzelnen thematischen Komplexe des großen Teilkontinents. Es ist keine einfache, also verfasste Historie, sondern ein konzentriertes, gut begründetes Wissen in Reinkultur.

Ab 2014 fahren sie per Autostopp von Deutschland nach Indien und weiter nach Südostasien. Ihre Abenteuer und Erfahrungen berichten sie in ihren beiden Romanen "Per Anhalter durch Südamerika " und "Per Anhalter nach Indien ", die beide in der National Geographic-Reihe von Malik veröffentlicht wurden.

Mehr zum Thema