Impfungen Ecuador Tropenmedizin

Schutzimpfungen Ecuador Tropenmedizin

Flagge Ecuador Ecuador (Republik Ecuador). Br. kann erste Erfahrungen in der Tropenmedizin in Ecuador sammeln. In Chile, Ecuador, Französisch-Guayana, Guyana, Kolumbien, Paraguay, Peru, Surinam, Uruguay, Venezuela. Tagungsticket Member Bayerische Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen e.

W. Lang, Th. Löscher: Tropical Medicine in Clinic and Practice.

Impfbestimmungen bei der Einfuhr

Für die direkte Einfuhr aus Europa gibt es in der Regel keine Impfbestimmungen. Wenn Sie sich in den vergangenen 6 Tagen vor der Ankunft in Ecuador in einem der nachfolgend genannten Staaten aufhalten (Gelbfieber-Endemiegebiete), kann bei der Ankunft eine Gelbfieberimpfung notwendig sein (nicht für Kinder unter 1 Jahr). Ein Zertifikat (Impfpass) zum Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ist bei der Einfuhr aus den nachfolgenden Staaten erforderlich:

Hierzu gehören Impfungen gegen Wundstarrkrampf, Diphterie, ggf. Impfungen gegen Hepatitis A, Gelbfieber, saisonbedingte Influenza. Je nach Reisedauer und Reiseart und besonderen Aufenthaltsbedingungen (enger Austausch mit der lokalen Bevoelkerung, Unterbringung, Berufs- und Freizeitaktivitaeten usw.) sind weitere Impfungen moeglich. Das gegenwärtige Ansteckungsrisiko in Ecuador, der gesundheitliche Zustand des Reiseteilnehmers und bestimmte frühere Krankheiten sowie sein aktueller Schutz vor Impfungen sind hier von großer Wichtigkeit.

Eine individuelle Konsultation durch einen Arzt oder ein Tropeninstitut ist ratsam. Ein reisemedizinischer Hinweis sollte mindestens vier Wochen vor Reiseantritt gegeben werden, damit sinnvolle/notwendige Impfungen frühzeitig durchführbar sind. In Ecuador sollten die nachstehenden Impfungen in Betracht gezogen werden: Andernfalls ist mit einem Malariaausbruch in Gegenden unter 1500 Metern Seehöhe zu rechnen, sowohl im Amazonasgebiet als auch in den Küstengebieten - aber das Malariarisiko ist niedrig.

Diese und die Bewerbungsmodalitäten sollten jedoch immer im Vorfeld mit einem reisemedizinisch oder Tropenmediziner erörtert werden. Der konsequente Einsatz von insektenabweisenden Stoffen (Repellentien), insbesondere am Abend und in der Nacht, reduziert das Übertragungsrisiko von Seuchen. Andere vernünftige Massnahmen zur Vorbeugung von Moskitostichen sind: Bekleidung zum Abdecken des Körpers im Außenbereich, besonders am Abend und in der Nacht.

Der Aufbau Ihrer Reisapotheke sollte mit einem Facharzt erörtert werden. In jedem Falle wird empfohlen, Insektenstiche, Schnupfen und Schmerz, Durchfälle, Desinfektionen, Flecken und Verbände, Sonnenschutz zu nehmen. In Ecuador wird über das Entstehen von Cicavirus-Infektionen und das Infektionsrisiko als hoch erachtet. Begleitet wird die Krankheit von hohem Alter, Ausschlag, Gelenkschmerzen, Entzündungen der Bindehaut und weniger häufig von Muskel- oder Kopfweh und Überempfindlichkeit.

Die Hautausschläge dauern durchschnittlich sechs Tage, andere Beschwerden gehen früher zurück. Bisher gibt es weder eine genehmigte Schutzimpfung noch ein prophylaktisches Medikament. Immer häufiger wird aus unterschiedlichen Staaten berichtet, dass CICV-Infektionen während der Trächtigkeit mit so genannten Mikrozephalus (relativ kleiner Kopumfang bei Neugeborenen, oft begleitet von einer geistigen Behinderung) verbunden sind.

Im Einvernehmen mit der DFG und dem AA wird daher Folgendes empfohlen: Vermeiden Sie vermeidbare Reisetätigkeiten zu risikoreichen Cicavirus-Ausbrüchen. Bei Männern gilt: Da eine Übertragung der ZIKV-Infektion möglich ist, wird die Verwendung von Kondomen für die Zeit nach der Aussetzung in den Bereichen des ZIKV-Ausbruchs beim Geschlechtsverkehr mit der Frau während der gesamten Tragezeit des Kindes angeraten.

Jeder Mann, egal ob während der Fahrt oder kurz danach Anzeichen einer ZIKV-Infektion ( "Fieber, Hautausschlag, Gelenkschmerzen") auftreten, sollte seinen Geschlechtspartner mit einem Kondom für einen Zeitraum von 6 Wochen nach der Rückreise aus den ZIKV-Ausbruchsgebieten absichern.

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