Impfschutz Brasilien

Impfung Brasilien

sowie deren Ausbreitung auf gefährdete Bevölkerungsgruppen ohne Impfschutz (einschließlich Kleinkinder). Eine zusätzliche Impfung, wie bei Abenteuerreisen, könnte dann sehr wichtig sein! Im vergangenen Jahr brach in Brasilien das Gelbfieber aus. Aegypten - Äquatorialguinea - Äthiopien - Benin - Bolivien - Brasilien - Burkina Faso - Burundi - Ecuador - Elfenbeinküste - Franz. Im Falle von Kindern muss auf einen altersgerechten Impfschutz geachtet werden.

Olympische Spiele Brasilien 2016: Impfungen und Reisetipps | News

Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Brasilien, die vom 17. bis 22. September 2016 ausgetragen werden. Die Reisenden nach Brasilien sollten sich frühzeitig vor der Reise medizinisch behandeln und sich so bestmöglich vor Erkrankungen in ihrem Zielland absichern. Jeder sollte diesen Impfschutz haben und es sollte nicht mehr als 10 Jahre her sein.

Die Impfung von Kindern und Jugendlichen sollte nach den Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfausschuss am Robert-Koch-Institut) erfolgen, die einen umfassenden Impfschutz gegen unterschiedliche Erkrankungen bietet. Wie in allen Ländern Nord- und Südamerikas wird Brasilien seit 1994 als "poliofrei" betrachtet, d.h. ohne Polio. Polio wurde 1989 in Brasilien ausgelöscht.

Impfungen gegen Polio sind daher nicht notwendig. Die Hepatitis A: Der Impfschutz gegen Hepatitis A ist für Langstreckenreisen, z.B. nach Brasilien, zweckmäßig, da die Krankheit serreger auf der ganzen Welt auftritt und leicht über Lebensmittel und/oder Wasser verbreitet werden kann. In Brasilien ist die Inzidenz von Hepatitis A moderat. Grippe: Da die Grippeepidemie von May bis October auf der Südhalbkugel auftritt, ist der Grippeschutz besonders für Ältere und Menschen mit schweren Krankheiten empfehlenswert.

Brasilien hat zurzeit die höchste Prävalenz des Influenza-Virus A(H1N1)pdm09-Subtyps, der sowohl im Impfstoff 2015/16 als auch im derzeitigen Influenza-Impfstoff 2016 der Südhalbkugel vorkommt. Allerdings muss die Schutzimpfung zwei Wochen vor dem Kontakt durchgeführt werden, um einen hinreichenden Impfschutz aufzubringen. Die Schutzimpfung dauert ein Jahr und schützt Menschen, die in der vergangenen Grippe-Saison 2015/16 in Deutschland geimpft wurden.

Typhus: Typhus ist der höchste in Brasilien im Nord- und Nordöstlichen Teil des Staates, einschließlich des Amazonas und Manaus. Daher sollte ein Impfschutz in Betracht kommen, vor allem bei längerem Aufenthalt und einfacher Unterbringung. Das Tollwutrisiko wird in Rio de Janeiro und den anderen Austragungsstätten der Fußball-Olympiade als unbedeutend angesehen.

Amapá, Amazonas, Distrito Federal (einschließlich der Provinzhauptstadt Brasilia), Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Rondônia, Roraima und Tocantins und einige Gebiete im Nordwesten und Westteil von Bahia, im westlichen und mittleren Teil von Paraná, im südwestlichen Teil von Piauí, in Rio Grande do Sul und im Nordwesten und Westteil des Staates Sao Paulo.

Gelbfieberimpfungen werden für die Reise in gefährdete Gebiete und vor allem für die Reise in Iguazu-Fälle angeraten. Wer seinen Urlaub auf die Großstädte Rio de Janeiro, Salvador und São Paulo beschränkt, braucht keinen Impfschutz. Für Brasilien gibt es bei der Einfuhr aus Europa keine Impfvorschriften. Allerdings können sich die Einreisevorschriften, besonders im Zusammenhang mit dem derzeitigen Gelbfieberausbruch in Angola, ändern und sollten daher frühzeitig vor der Ausreise (!) erneut durchgesehen werden.

Unter den Ländern mit den meisten Straßenverkehrstoten liegt Brasilien an fünfter Stelle. Ein Grund, warum der Hepatitis-B-Schutz auch auf langen Strecken berücksichtigt werden sollte, sind Vorfälle. Die Hepatitis B ist daher eine Schutzimpfung, die von Reisenden in Betracht gezogen werden sollte. Hepatitis B ist auch eine der verbreitetsten Infektionserkrankungen.

Die Robert-Koch-Institut (RKI) rät zu einer Masernimpfung für Menschen, die noch nicht geimpft sind und in Gebiete mit Masernvorkommen oder in medizinische Versorgungseinrichtungen zur Versorgung von Kinder, Kindertagesstätten, Kinderheime und dergleichen einreisen. Empfehlenswert sind auch Impfungen für Menschen, die nach 1970 geboren wurden, ungeimpft oder in der Jugend nur einmal geimpft 18 Jahre oder nach 1970 geboren 18 Jahre mit einem unklaren Impfschutz.

Für bestimmte Risiken auf der Reise werden unter anderem Gelbfieber, Typhus, Malaria, Typhus, Tollwut, aber auch die Verwendung eines geeigneten Malariamedikaments für die Reise in Risikozonen vorgeschlagen. Das Übertragungsrisiko in Brasilien wird weitgehend als niedrig eingeschätzt. Malaria ist das ganze Jahr über in den Regionen Akko, Amapá, Amazonas, Maranhao (besonders im Westen), Mato Grosso (besonders im Norden), Pará (außer in der Provinz Belém), Rondonia, Roraima und Tocantins (besonders im Westen) sowie in den Regionen Boa Vista, Maraba, Porto Velho, Rio Branco, Santiago und Manaus (besonders im Osten) präsent.

Entlang der östlichen Küste einschließlich der Wasserfälle von Foraleza, Rekife, an den Iguacu-Fällen und in den meisten Innenstädten (außer im Amazonasbecken) gibt es kein Malaria-Risiko. Wenn Sie die Risikobereiche besuchen, insbesondere im Amazonasgebiet, kann es je nach Dauer und Gebiet der Reise Sinn machen, ein Notfallmedikament (zur Selbsttherapie) mitzunehmen. Bei einer Reise nach Brasilien rät die Deutschen Tropenmedizinischen Fachgesellschaft nicht nur zu gutem Mückenschutz, sondern auch zu einem so genannten "Stand-by"-Medikament.

Als einziges von 60 Staaten hat sich die Verbreitung des Zika-Virus durch die Moskitos seit Anfang 2015 ununterbrochen fortgesetzt. Das Infektionsrisiko mit dem Zika-Virus ist nach Schätzungen der WHO während der XXXI. Olympiade vom 5. bis 21. August 2016 und während der Paralympics vom 7. bis 18. September 2016 jedoch nicht signifikant erhöht, sofern bestimmte Vorkehrungen getroffen werden.

Es sollten nur Frauen, die schwanger sind, nicht in ein Land mit Zika-Einlagen einreisen. In jedem Falle empfiehlt es sich, frühzeitig vor der Reise eine reiseärztliche Konsultation zu besuchen, bei der das individuelle Gefährdungspotential und die damit zusammenhängenden Schutzmassnahmen in einer gründlichen Risiko-Nutzen-Analyse erörtert werden.

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