Immobilien Ostdeutschland

Grundstück Ostdeutschland

Aber Immobilien sind nicht immer eine Investition wert", sagt Claudia Hoyer, Vorstandsvorsitzende der TAG Immobilien AG. In den letzten Jahren hat sich die Immobilie als eigenständige Anlageklasse weiter etabliert. Laufende Entwicklungen, spannende Projekte und Analysen zum Immobilienmarkt in Ostdeutschland. Hierzulande lohnt es sich, in Immobilien zu investieren.

Liegenschaften in Ostdeutschland: Seit 2010 deutlich gestiegene Einkaufspreise - 49% Zuwachs in Dresden

Die Preise für Immobilien in Ballungsräumen nehmen zu - auch im östlichen Teil des Landes. Auch in Dresden um 49 Prozentpunkte. Seit 2010 sind Immobilien in Ostdeutschland zum Teil deutlich verteuert. Die sächsische Hauptstadt ist in fünf Jahren um 49% gestiegen. Die Teuerung stieg im selben Zeitabschnitt nur um 6,9 Prozentpunkte.

Der Median* der Einkaufspreise in Dresden lag im Jahr 2015 bei 1.955 ?/qm. Die Kurse in der Landeshauptstadt sind seit 2010 buchstäblich in die Höhe geschnellt - sie sind um 88% angestiegen. Ein durchschnittliches Wohnungseigentum kostet im Jahr 2015 3.171 ?/m2. Kein Wunder: Berlin ist auf Wachstumskurs - allein zwischen 2011 und 2014 wuchs die Bevölkerung um 4,3 Prozentpunkte.

Da Berlin bei Immobilien-Käufern aus dem In- und Ausland stark nachgefragt wird, wächst auch die Wohnungsnachfrage - vor allem in trendigen Immobilien. Schon vor fünf Jahren waren die Einkaufspreise in den Großstädten Potsdam (2010: 2.083 EUR pro Quadratmeter) und Rostock (2010: 1.597 EUR pro Quadratmeter) nicht gerade günstig.

Bei den Potsdamer um 38% und bei den Rostocker um 41%. Die Stadt Rostock hat eine attraktive Stadtmitte und liegt nahe der Ostsee. Überraschenderweise sind die Verkaufspreise auch in kleinen Orten in den letzten fünf Jahren gestiegen. So gab es in Neubrandenburg ein Wachstum von 38 Prozentpunkten. Der Kaufpreis betrug im Jahr 2015 1.413 ?/qm.

In Cottbus sind die Verkaufspreise um 36% auf 1.458 EUR gestiegen. Zudem kam im Berichtszeitraum eine Vielzahl von teuren neuen Wohnungen auf den markt, was die Preisentwicklung weiter beschleunigte. In Halle, wo der qm 1.053 EUR kosten wird, findet der Kunde zur Zeit noch bezahlbaren Lebensraum, noch billiger ist Magdeburg, wo nur 846 EUR ausstehen.

Die beiden Großstädte haben sich nur allmählich vom Rückgang der Bevölkerung nach 1990 erholt, aber auch hier steigt der Preis - in Halle sind sie seit 2010 um elf und in Magdeburg um 20 Prozentpunkte angestiegen. Der Einkaufspreis in Ostdeutschland auf einen Blick: Der Preis spiegelt den Mittelwert der in den Jahren 2010 und 2015 angebotene Appartements wider.

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