Immobilien Mietkauf

Mietkauf von Immobilien

Und wenn der Verkäufer das Objekt nicht wie vereinbart entschuldigt? Der Mietkauf ist eine Variante des Immobilienkaufs. Dabei handelt es sich um den sogenannten Mietkauf, der sich auf Immobilien bezieht. Der Nachteil liegt auf der Hand: Interessenten zahlen in der Regel am Ende des Mietkaufs mehr, als wenn sie die Immobilie direkt kaufen. Kaufoption am Ende der Laufzeit oder nicht.

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Eine Kompromisslösung wäre erfolgversprechend und Mietkauf hört sich wie eine direkte Verbindung von allem an. Wir haben uns näher angeschaut, worum es hier geht und welche Seite ein Mietkauf hat. Und was ist ein Mietkauf überhaupt? Der klassische Mietkauf ist per Definition ein Leasing mit einer späteren Erwerbsoption. Um Ihr Haus durch Mietkauf zu Ihrem Objekt zu machen, müssen einige wenige Handgriffe unternommen werden.

So kann nicht jeder eine Immobilie kaufen. Zuallererst muss man für die Immobilie passend sein, denn Mietkauf ist eine Möglichkeit, die in der Regel von Wohnungsgenossenschaften geboten wird. Ausserdem muss die letze Ferienwohnung verlassen werden. Kurz: Es soll bewiesen werden, dass der Pächter die subventionierte Wohneinheit auch wirklich als Residenz und nicht zu reinen Finanzzwecken aufrechterhält.

Der Mietkauf muss gut durchdacht sein, denn er kann nicht nur Vorzüge mitbringen. Zusätzlich zu den Mietkonditionen für eine wohnungswirtschaftlich geförderte Immobilie müssen weitere Voraussetzungen für den Erwerb gegeben sein. Sämtliche Verbindlichkeiten müssen übernommen werden (z.B. offene Darlehen) und die Unterbringung muss weiterhin unterstützt werden. Nach Abschluss des Mietvertrages mit Erwerbsoption und Ablauf von 10 Jahren kann der Kaufanspruch durchgesetzt werden.

Maßgeblich ist der Marktpreis zum Antragszeitpunkt, d.h. nach Ablauf der 10 Jahre und nicht bei Mietabschluss. Die Vermieterin muss den zukünftigen Einkaufspreis nicht von vornherein ausweisen. Die Preisfestsetzung kann beanstandet werden, wenn sie höher ist als die Preise für die vergleichbaren privat finanzierten Objekte. Eine einfache Mitteilung ist ausreichend und der GBV muss innerhalb von 3 Monate einen Einkaufspreis ausweisen.

Ein Mietkauf ist, wie gesagt, "nur" ein Leasing mit Ankaufsoption. Die gezahlten Mietpreise werden also NICHT vom Einkaufspreis einbehalten. Erfolgt der Kaufauftrag nicht oder wird vom GBV kein Verkauf geboten, gilt lediglich der Vorvertrag. Eine weitere Vorschrift ist seit 2016 in Kraft, wonach bei einem Verkauf der Immobilie die Unterschiedsbeträge zwischen Verkaufspreis und Marktwert auf die Kooperative übertragen werden.

Wenn Sie also die Immobilie zum (meist) verhältnismäßig günstigen Kaufpreis kaufen und dann zu einem erhöhten Kaufpreis an die Kooperative weiterverkaufen, geht das so gewonnene Kapital an die Kooperative. Daher eine kurze Zusammenfassung dessen, was Sie im Fall eines Mietkaufs zu tun bereit sind: Da man nicht im Voraus weiss, wie viel die Ferienwohnung kostet, handelt es sich NICHT um eine Form der Finanzierung.

Der Mietkauf klingt zunächst äußerst günstig. Sie ziehen in eine subventionierte Eigentumswohnung mit der Perspektive, diese später in den Besitz zu überführen. Inzwischen kann man die Räume auf Herz und Nieren prüfen, ob sie noch für Jahre und Dekaden ausreichen.

Die bis dahin gezahlte Pacht, also zumindest 10 Jahre Pacht, wird jedoch nicht vom Kaufbetrag einbehalten. Sicher ist: Wer alle Vor- und Nachteile in die Entscheidungsfindung mit einbezieht, wer ein Anrecht auf eine subventionierte Eigentumswohnung hat und die Perspektive auf ein sicheres Glück hat, in 10 Jahren eine Eigentumswohnung zu erwerben, dessen Verhältnisse in der Regel für einen Mietkauf spricht, wird ebenfalls nicht davon abgelenkt.

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