Immobilien in Spanien

Liegenschaften in Spanien

Entscheiden Sie, wo Sie ein neues Leben beginnen wollen: Ferienhaus in Spanien: Fast unversteuert schenken Ein spanisches Ferienhaus kann für eine Unternehmensnachfolge kostspielig werden. Den Eigentümern, die auf den Kanaren investieren, hat der Steuerspielraum für die unabhängigen Gebiete in Spanien jedoch ein neues Zeitfenster eröffnet, um der spanischer Erbschaftssteuer zu entkommen. Zahlreiche Bundesbürger haben ihre Ferien- oder Ruhesitz-Finca in Spanien geliebt und wollen sie ihren Kindern gerne wiedergeben.

Dabei ist es erforderlich, die Schenkungssteuer Spaniens im Kontext einer zukunftsorientierten Nachfolgeplanung zu berücksicht. Bei der Übertragung von Immobilien durch Schenkungen bzw. Erbschaften fallen die spanischen Erbschafts- und Schenkungssteuern an. Der Kauf wird auch in Deutschland versteuert. Häufig ist die in Spanien geltende Abgabe wesentlich größer als die in Deutschland erhobenen Steuern und das Ausmaß der Belastungen erstaunt viele in Deutschland.

Im Rahmen des derzeitigen Anrechnungsverfahrens können die Steuerpflichtigen die spanischen Steuern mit den deutschen Steuern verrechnen, aber die hohen spanischen Steuerbelastungen bleiben bestehen. Diese Steuerbelastung kann von den spanischen Gemeinden durch eigene Regelungen zur Bemessungsgrundlage und zu den Steuersätzen deutlich reduziert werden. So ist es beispielsweise auf den Kanaren seit dem ersten Januar 2016 möglich, dass Immobilien in großem Maße ohne Steuern auf den Ehegatten oder das Kind umgelegt werden.

Grundvoraussetzung dafür ist, dass die Liegenschaft in den letzten drei Jahren nicht unter Ausnutzung der Steuererleichterung übergeben wurde. Diese Steuerprämie gilt bei Inkrafttreten der umfassenden Leistungen nur für in Spanien wohnhafte Steuerzahler. Nach Ansicht des Europäischen Gerichtshofs ist dies ein Steuernachteil gegenüber fremden Eigentümern und eine Beeinträchtigung des freien Kapitalverkehrs (Urteil vom 31. Dezember 2014 in der Sache C-127/12).

Unter gewissen Bedingungen gilt der lokale Nutzen nun für alle EU-Bürger. Nur im Erbfall ist es notwendig, dass die Liegenschaft den wichtigsten Vermögenswert in Spanien repräsentiert und der Erblasser in einem EU/EWR-Land lebt. Und wer die spanischen Immobilien schnell auf die kommende Generationen übertragen will, sollte das jetzt tun.

In Spanien gibt es bereits Bemühungen, Steueranreize aufzuheben oder einzuschränken. Eine Abschätzung der zukünftigen Steuerbelastung ist noch nicht möglich. Abhängig von der Region, in der sich die Liegenschaft befindet, kann die Steuerbelastung stark variieren (z.B. haben die Balearischen Inseln die Steuervorteile bereits abgeschafft).

Zu beachten ist auch, dass die Verschenkung einer Liegenschaft in Spanien - anders als in Deutschland - eine Einkommensteuer von 19% auf die Wertsteigerung seit dem Erwerb der Liegenschaft einbringt. Eine Spende kann sich trotzdem auszahlen, vor allem wenn der Mehrwert klein ist oder aufgrund der Krise in Spanien gar nicht da ist.

Eine grenzüberschreitende Steuerberatung ist daher bei einer beabsichtigten Spende in jedem Falle empfehlenswert. Für Deutschland ist die Übergabe der Liegenschaft an die nachfolgende Generationen eine gute Gelegenheit, die deutsche Schenkungssteuervergünstigung zu nützen und 10 Jahre später wieder zu nützen. Wenn die Liegenschaft beiden Ehepartnern angehört und auf zwei Kindern übergeben wird, können Immobilien bis zu einem Betrag von 1,6 Mio. aus deutschem Blickwinkel steuerbefreit übergeben werden.

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