Ich will Auswandern

lch will auswandern.

aber ich weiß nicht, was ich davon bekomme? Alles im Leben ist von Natur aus mit Risiken behaftet. Wenn Sie dauerhaft auswandern wollen, ist es besser, Ihre Wohnung zu verlassen, zur Schule zu kommen und eventuell Gebühren zu zahlen. Was ist, wenn du bei einer Kreditfirma arbeitest?

Notwendigkeiten der mentalen Verarbeitung

Doch auch wenn die Emigration heute eine weitgehend freiwillig, vorhersehbare und vielleicht auch provisorische Lösung zu sein schien, heißt sie keine weniger drastische Umkehr. Die Ortsveränderung führt zu einer Änderung der Lebensgewohnheiten, einer Abtrennung von Freunden und Familie und dem vorübergehenden Abbau soziokultureller Kompetenzen. Vor allem in Umbruchsituationen nach großen Lebensveränderungen - etwa nach der Emigration - finden diese Bearbeitungsprozesse sehr stark statt.

Die Emigration als drastische Veränderung im Leben ist mit psychologischen Möglichkeiten und Gefahren verbunden. Der Auswanderer befindet sich in einer außergewöhnlichen Situation, die eine nicht zu vernachlässigende psychologische Verarbeitungskraft voraussetzt. Nachfolgend möchte ich einige Aspekte dessen hervorheben, was aus einer psychologischen Perspektive zu tun ist, um die Emigration zu einer menschlichen Bereicherung zu machen. Auch wenn die einzelnen Push-Faktoren verschieden sind, gibt es in unserer Kultur keinen existenziellen Bedarf an Ausreise.

Durch die Überzeugungskraft einer Freiwilligenentscheidung ist es möglich, dass Widrigkeiten, die im Ausland im Wege stehen, nicht als so gefährlich eingeschätzt werden müssen. Hier gilt es, die Anforderungen aller Beteiligten, die zu dem Bedürfnis nach Emigration führten, sorgfältig zu erforschen. Um spannende Infos über das Reiseland zu erhalten und die Fantasie lange Wege in ein zukünftiges unbegrenztes Reiseland zu gehen, sollten sich Auswanderer auch imaginäre Exkursionen in ihre eigenen Lebensgeschichten gönnen, wenn man die Erkenntnis Goethes bedenkt, dass der Mensch Flügel und Verwurzelung benötigt.

Es macht Sinn, sich zu fragen: "Was heißt das für mich so viel, dass es notwendigerweise so bleibt, wie es ist? "Das ausgewählte Gastland soll nicht nur neue Chancen erschließen, sondern auch einen Platz für uns liebgewonnene Angewohnheiten einräumen. Emigranten sagen ihrer Großfamilie, ihren Freunden und Kollegen für lange Zeit oder sogar für immer Lebewohl.

Den Drang, Schmerzen zu verhindern, indem man nach einer Scheidung alle Brücke stiehlt oder zerbricht, ist nachvollziehbar, aber die Bürde, nichts gefühlsmäßig Bedeutendes gemacht zu haben, trägt der Emigrant als Schuldgefühle und Blockaden im offenherzigen Umgang mit Menschen mit sich. Oftmals führen die Ängste vor Verlusten und Trennungen dazu, dass man sich an das Alte klammert und sich aus neuen Erlebnissen zurückzieht.

Werden die psychologischen Anforderungen der Emigration bewältigt, ist der erwartete Nutzen für den Menschen unvergleichbar.

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