Haus Innenhof

Haushof

Das Atriumhaus ist ein Haus, das in seiner Mitte einen zentralen, zum Himmel offenen Raum, einen Innenhof (Atrium) hat. Aus beruflichen Gründen müssen wir unser Haus verlassen. In unserem Gebäude sind zwei Innenhöfe zentral integriert. Der Wunsch unserer Kunden nach einem Atriumhaus wurde mit einem modernen U-förmigen Gebäude realisiert. Dieses außergewöhnliche architektonische Haus bietet einen schicken Innenhof und eine Dachterrasse.

Haustypenentwicklung ">Edit | =a href="/w/index.php?title=Atriumhaus&action=edit&section=1" title="Abschnitt editieren: Haustypenentwicklung">Quellcode bearbeiten]>

Der Begriff des Atriumhauses wird zum einen für alte Römerhäuser mit einem Lichthof im eigentlichen Sinn verwendet, zum anderen für zeitgemäße Wohngebäude mit einer beliebig gewählten Innenhofvariante oder einer daran angelehnten Zimmereinrichtung. Die Bauart des Gebäudes mit Innenhof hat eine lange Geschichte und findet sich in vielen Kulturkreisen der Erde wieder.

Die rechteckigen Häuser mit Innenhof wurden bereits im antiken Ägypten erbaut. Im Altertum wurde der Hof durch Säulenhallen, später auch Arkaden, optisch aufwertet. In der italienischen Kultur taucht das charakteristische Lichthofhaus erstmals mit den Einheimischen auf. Schon die Römer nahmen das Lichthof von den etruskischen in die romanische Baukunst auf, vor allem in den Blockhäusern der Stadt, wo sich oft Atrienhäuser wie in Pompeji befinden und den gewohnten Typus des Hauses ausmachen.

Später wurde das Lichthof als altertümliches räumliches Element, das mit dem dort kultivierten Laren-Kult in Verbindung gebracht wurde, auch in die Landhausvilla urbana - das luxuriöse Wohnhaus auf dem Lande - miteinbezogen. Jh. v. Chr. wurde das romanische Atriumgebäude oft um einen Peristil ergänzt, einen von Kolonnaden umschlossenen Innenhof, der meist als dekorativer Garten angelegt ist.

Auch in den mittel- und südamerikanischen Siedlungen wurden schlichte Wohnhäuser mit Innenhöfen erbaut. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert nahmen in Mitteleuropa die Baumeister das romanische Lichthof wieder auf und haben es seither in vielfältiger Weise entwickelt. So wurden in den 1960er Jahren in Westeuropa und Nordamerika sogenannte Garten-Hofhäuser errichtet, in denen das heutige Wohngebäude oft einstöckig und eckig ist.

Solche Atrienhäuser werden oft als ganze Ortschaften gebaut, so genannte Teppensiedlungen (von oben gesehen haben diese Ortschaften teppichartige Muster). Häuser mit allen Arten von Innenhöfen werden in der heutigen Zeit oft als Lichthöfe angesehen. Das moderne Lichthof kann eine Liegewiese oder eine Liegewiese mit festen Bodenverhältnissen sein, es kann eine verglaste Liegewiese oder ein Innenbereich mit einem großen Fensteranteil sein.

Auch in Gewerbe-, Industrie- und Verwaltungsgebäuden (z.B. in Kulturzentren) befinden sich die modernen Vorhöfe. Auch in der maurischen Baukunst wurden Wohnhäuser mit Innenhof gebaut. Ähnliche Bauwerke gibt es auch in der nahöstlichen Baukunst, in den kaiserlichen Häusern Chinas und in den Japanerklöstern. Erika Brödner: Römische Wohngebäude, 1996 ISBN 978-0-85989-415-9 Erika Brödner: Leben in der Altertumswelt.

Wissenschaftsbuchgesellschaft, Darmstadt 1989, ISBN 3-53-40137-43 Alexander Gordon McKay: Römerhäuser, Landhäuser und Schlösser. Atlantis, Zürich 1984, ISBN 3-76-11058-51. A. J. Brothers: Urban Housing, In: Ian M. Barton (Hrsg.): Roman Domestic Buildings, 38.

Mehr zum Thema