Haus in Mecklenburg

Das Haus in Mecklenburg

Landhaus am See mit viel Land in der Nähe des Schweriner Bauernhauses. Land Mecklenburg-Vorpommern Wohnungen Wohnungen Landhäuser Mecklenburg-Vorpommern Immobilien. In Schwerin-Lankow befindet sich das Haus Mecklenburg, ein junges, helles, lebendiges und modernes Haus. In den Appartements im Haus Mecklenburg gibt es ein separates Wohnzimmer mit Schlafcouch und Flachbildschirm-TV. In die nächste Runde geht die Kampagne "Schwalbenfreundliches Haus".

Letztes fürstliches Hochzeitsfest im Herrscherhaus von Mecklenburg

Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg entschied sich in diesem Frühling zu einer Heirat. Der jüngere Großherzog Friedrich Franz II. war bereits über 40 Jahre jung, hatte sich vor dem Kriege als Forschungsexpeditionsleiter in Afrika einen guten Ruf erworben und war von 1912-1914 Landeshauptmann von Togo. An einem Samstag, dem 21., feiert sie mit ihrer Familie ihren Geburtstag, am Sonntagabend kommen die ersten Besucher auf Burg Osterstein in Gera an.

In der Mecklenburgischen Tageszeitung wurde mit Sonderberichterstattern über die Feiern berichtet, die wegen des Kriegs bewußt in geringem Umfang beibehalten wurden. Geldspenden in Hoehe von 5000 DM waren zu einer "Feodora-Spende" zusammengefaßt worden, die der Säuglings- und Kleinkindbetreuung in Gera diente. Montags - das kühle und unbeständige April-Wetter hatte sich etwas entspannt - kamen die mecklenburgischen Verwandten mit dem Zug an:

Johan Albrecht mit Ehefrau, Heinrich (ohne seine Ehefrau, die holländische Königin), Großfürst Friedrich Franz IV. Die in Gera am Tag des Brautpaares, dem Vater der Braut und des Großherzogs, unterzeichnete Vereinbarung enthält in 15 Absätzen vor allem Eigentums- und Erbregelungen. Die Trennung des Eigentums wird beschlossen und es wird geklärt, dass die Ehegatten ihre Verbindlichkeiten nicht gegenseitig begleichen.

Für die russische Mannschaft war dieser Aspekt wichtig, da Adolf Friedrich verschuldet war. Féodora soll als Aussteuer die gewohnte Ausrüstung und die 30.000 DM in Geld mitnehmen. Zudem versprach der Prinz seiner "geliebten Tochter" eine Jahresrente von 100.000 DM auf Leben und der Grossherzog Adolf Friedrich eine höhere Jahresrente von 75.000 DM.

Seiner Ehefrau versprach Adolf Friedrich ein "Taschen- und Nadelgeld" von jährlich rund 25.000 DM, mit dem sie die Kosten für ihre Kleidung und persönlichen Anliegen decken muss. Die Ehegatten bekennen sich in 1 zur Ehegattentreue auf Leben und Tod, "wie es wohl bei den Ehegatten nach den Anweisungen der Bibel der Fall ist".

Adolf Friedrich erlebt dort das Ende der langjährigen Regierungszeit des Fürstlichen Hauses von Mecklenburg im Jahre 1918 sowie das dramatische Ende seiner Kurzheirat: Einen Tag nach der Niederkunft ihrer Tocher Woizlawa Féodora am 19. November 1918 stirbt sie in Doberan und wird beerdigt.

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