Hauptstadt Schweiz

Capital Schweiz

Ist Bern nicht die Hauptstadt der Schweiz? Die Hauptstadt der Schweiz chapitala da la Svizra[f], chapitala svizra[f]. Jetzt buchen und die Hauptstadt der Schweiz entdecken! Dies gilt auch für die Schweiz. Der Hauptort der Schweiz ist nicht Bern.

Schweiz entscheidet sich für eine neue Hauptstadt

Es gibt nichts, was die Menschen in der Schweiz mehr erwärmt, als wenn die Grundlagen der schweizerischen Demokratisierung in Zweifel gezogen werden. Eine neue Landeshauptstadt wird im landestypischen Erscheinungsbild einer Wahlkampagne mit dem Wappen und dem roten Grund ausgewählt. Auf einmal steht die Hansestadt Bern im Wettbewerb mit Basel, Genf und Zürich. Mit der eindrucksvollen "New Capital"-Kampagne wurde deutlich, dass klassisches Außenwerben für die Umsetzung von crossmedialen mobilen Medienkampagnen geeignet ist und bei zielgerichtetem Gebrauch messbar nachwirken kann.

schweizerische Hauptstadt

An den Wochenenden stimmt Bern ab. Es ist bereits jetzt klar, wer diesen grossen, flickwerkartigen Bezirk in Zukunft leiten wird: Es werden weiterhin zwei feste Blocks im Bezirk zuständig sein. Menschen wie der ruhelose grün-liberale Michael Köpfli, der den politischen Stillstand überwinden will, haben in Bern keine Chance. Wie in diesem wunderschönen, aber unruhigen Land herrscht eine stagnierende Wirtschaftslage.

Verglichen mit den florierenden Wirtschaftsregionen zwischen Zürich und Basel oder Genf und Lausanne schwächt sich Bern ab. Was die Konkurrenzfähigkeit angeht, so liegt der Staat im hinteren Drittel aller Staaten. Trübsinnig sind auch die Aussichten: Das Wachstum der Bevölkerung im Kanton Bern wird gemäss den Bundesprognosen längerfristig unter dem Durchschnitt bleiben und die Steuerlast kaum merklich zurückgehen.

Auch wenn die Politik spart und spart, erhält Bern jährlich eine Million Schweizerfranken durch den nationalen Finanzplatz. Nicht verwunderlich: Der Bezirk ist gross und hat wohlhabende Anrainer. Zudem werden die wirtschaftlichen Hochburgen wie die Metropole Bern immer stärker in rot-grüne Hände gelegt, aber der mit seinen grossen Landstrichen ist nach wie vor ein Zufluchtsort der SVP.

FDP-Vorsitzender Christoph Zimmerli will vom linksdominierten Stadtparlament zum bürgerlichen Kantons-Parlament werden. Es gibt keine bessere Möglichkeit, um auszudrücken, wie sehr der Kanton Bern in sich selbst verstrickt ist. Die geografische Lage und die damit einhergehende wirtschaftliche Kluft machen Bern zu einem schwierig zu steuernden Teil der Schweiz.

"Im Gegensatz dazu ist Zurich ein schlichter und leicht zu regierender Kanton", sagt der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann von der Uni ZH. Es gelingt nicht, dass sich Ort und Staat, Ökonomie und Verwaltung auf eine kantonale Gesamtstrategie einigen. Pulver, der scheidende Staatsrat, der sein Wahlversprechen nicht mehr einhalten muss, macht, was man sich von den Kandidatinnen und Kandidaten erhofft: Er fördert mehr Strategien, regt Diskussionen über die Zukunft an und traut sich manchmal sogar einen Visionärsgedanken.

Bern muss die ganze Erde nicht umgestalten. Es ist ein bahnbrechendes Projekt in der Schweiz. Bis zur Jahresmitte wollen der Kanton Bern und die Hochschule Bern 100 weitere Plätze für Humanmedizin einrichten, womit die Hochschule Bern die grösste medizinische Fachhochschule der Schweiz wird. "Die Stadt Bern will der führende Medizinstandort der Schweiz werden", sagt Pulver.

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