Hauptstadt Schweden

Landeshauptstadt Schweden

Die Hauptstadt Schwedens, das Venedig des Nordens, liegt in der schwedischen Provinz Stockholm County. Nicht nur im Sommer ist die schwedische Hauptstadt Stockholm ein Geheimtipp. Die Stadt Stockholm ist die größte Stadt und Hauptstadt des Königreichs Schweden. und Schweden für die Landeshauptstadt. Die schwedische Hauptstadt Stockholm wird wegen ihrer besonderen Lage auch "Schwedens Venedig" genannt.

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Stockholms [st?k??lm]? i ( "aus dem alten Schweden Stokker", entspricht dem alten Schwedenstamm "Baumstamm, Stamm" und Holz bock, schwedische Holzinsel ) ist die Hauptstadt von Schweden und mit 935. 619 (Stockholm Gemeinde), 1,4 Mio. (Stockholm Tatort[2]) und 2,1 Mio. Einwohner (Groß-Stockholm) die gr??te Stadt in Skandinavien. Sie ist der Hauptsitz des Parlaments und der Schweden.

Stockholms Landschaft hat sich in der Stadtgeschichte durch den nordischen Aufschwung dramatisch gewandelt. Östlich umgibt ein Golf der Ostsee die Hansestadt mit vielen kleinen und großen Badebuchten, Landspitzen und rund 25.000 kleinen und großen Archipel. Stockholms Lage am Ausgang des Mälarensees in die Ostsee, dem sogenannten Riverdarfjärden.

In der Mitte Stockholms liegt die Slussenschleuse, die das Frischwasser des Mälarensees vom Meerwasser der östlichen Ostsee abtrennt. Das Wasser kommt aus den Mühlen und die gute Qualität des Wassers ermöglicht das Fischen von Lachs in der Mitte der Mälarenstadt. Das Städtchen umfasst 14 Inselchen, die durch 53 verschiedene Verbindungsbrücken miteinander verknüpft sind.

Der größte Teil der Hansestadt setzt sich aus Waldgebieten zusammen. Der Stadtbezirk Stockholm ist seit dem 1. Jänner 2007 in 14 Kommunen aufgeteilt. Neben dem Gemeindegebiet von Stockholm umfasst das "tätort" (zusammenhängendes, dichtbesiedeltes Gebiet) Stockholm auch die Umlandgemeinden Solna und Sundbyberg (komplett) sowie einen Teil der neun Kommunen Botskyrka, Danderyd, Huddinge, Järfälla, Nacka, Söllentuna, Väsby[ 4].

Der Großraum "Greater Stockholm" (Stor-Stockholm oder Storstockholm auf Schwedisch) schließt seit dem 2. November 2005 die ganze Region Stockholm (Kreis Stockholm) nach der Begriffsbestimmung der Statistischen Behörde SCB[5] ein. Bisher wurden die südlichen Kommunen Norrtälje, die südlichen Kommunen für die Region Norddeutschland, die Städte Norddeutschland und Norddeutschland nicht berücksichtigt. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 6,6 C und die Niederschlagsmenge bei 539 Millimetern.

Der Ort, an dem die Stadt heute steht, wird erstmals von dem Isländer Snorri Sturluson (1179-1241) erwähnt: In der Ynglingasaga bezeichnet er eine Pfahlwand über der heutigen Norrström-Wasserstraße, die er Stokksunda[7] nennt. Das Schutzschreiben für das Kloster Fogdö, das im Jahre 1252 herausgegeben wurde, ist die erste erhaltene Urkunde, in der Stockholms Wort für Stockholms Wort "Stokholm" steht.

Die Erik Chronik (schwedisch: Erikskrönikan), zusammengestellt zwischen 1320 und 1335, besagt, dass der Stockholmer Firmengründer, der Herrscher Birger Jarl, um 1250 eine Burg errichten wollte, um den Mälarensee vor der Plünderung durch Piraten zu schütz. Historische Hinweise auf die Entstehung von Stockholm vor der Hälfte des XIII. Jh. gibt es nicht.

Stockholm hat sich in den darauffolgenden Dekaden unter der Herrschaft von Birger Magnusson und König Magnus Ladulå zu einer bedeutenden Handelsmetropole entwickelt, die vor allem durch Aufträge an die Stadt Lübeck vorangetrieben wurde. Der hanseatische Handel beherrschte den Handel in Schweden vom dreizehnten bis zum siebzehnten Jh. Stockholm wurde um 1270 urkundlich als Großstadt erwähnt und obwohl Stockholm zu Beginn des dreizehnten Jh. nicht so viele Schwedenstädte baute, wurde es 1289 in einer Urkunde als die dichteste Großstadt des Königreichs erwähnt.

Erste verlässliche Vermutungen über die Grösse der Großstadt gehen auf die Hälfte des fünfzehnten Jahrhundert zurück, als Stockholm etwa eintausend Häuser, d.h. etwa fünf- bis sechsausend Einheimische hatte. Ein beträchtlicher Teil der Stadtbürgerschaft Stockholms besteht im Hochmittelalter aus Germanen, und von 1296 bis 1478 besteht der 24-köpfige Stadtrat zu gleichen Teilen aus deutsch- und schwedischsprachig.

Stockholm war trotz seiner Grösse und vorteilhaften geographischen Situation noch nicht die Hauptstadt, da der Koenig, wie sein Sohne Magnus Ladulås, noch keinen staendigen Sitz der Regierung hatte. Ausschlaggebend für die rasante Stadtentwicklung war die strategisch günstige Position. Der Zugang zum Mälarsee wurde von Stockholm dominiert, was wiederum durch die landwirtschaftliche Nutzung und die Eisenproduktion eine ökonomisch bedeutende Gegend eröffnete.

Aufgrund seiner strategischen und wirtschaftlichen Wichtigkeit war Stockholm ein wichtiger Faktor in den Konflikten zwischen den Könige der Kalmar-Union und der staatlichen Unabhängikeitsbewegung im 1. Unter Sten Sture, nahe der Ortschaft Brunkeberg (heute Teil des Bezirks Norrmalm), errang Schweden am14. 10. 1471 einen Triumph über den Dänenkönig Christian I., der Schweden zu erobern suchte.

Sein Enkelsohn Christian II. belagert die Hansestadt 1518 vergeblich, nimmt sie aber nach einer erneuten Verratsbelagerung 1520 ein. Bei der Krönungsfeier in Stockholm fand am 9. Oktober 1520 eine Massenexekution von Gegnern in Stockholm statt (mehr als 80 Adel wurden hingerichtet), dem sogenannten Stockholmblutbad. Gustav Eriksson entkam, hatte gegen Ende des Jahrs ein Heer aufgestellt und konnte Christian II. aus Schweden verjagen.

Er wurde am sechsten Juli 1523, dem jetzigen Tag des Nationalfeiertags, unter dem Titel Gustav Vasa zum neuen Präsidenten ernannt. Durch die Ankunft von Gustav Vasa im Jahre 1523 und die Etablierung einer mächtigen königlichen Macht wurde Stockholm auch zu einer bedeutenden Stadt. Auf der städtischen Insel gab es nicht mehr genug Raum, und 1529 wurden die Städte Stockholm und Norrmalm unterworfen.

Um 1600 herum wächst die Bevölkerung auf rund 10000 Einwohner an. Jh. wurde Schweden zu einer großen Macht. Das spiegelt sich auch in der Stadtentwicklung von Stockholm wider - von 1610 bis 1680 hat sich die Bevölkerung versechsfacht. Im Jahre 1634 wurde Stockholm die Hauptstadt des Schwedenreiches.

Auf diesen Event folgt nach dem wirtschaftlichen Aufschwung bald der Aufschwung. Das Stockholmer Handelsmonopol zwischen dem Land und Schweden, Norwegen und Ostbottnien (heute Finnland) wurde durch das Stockholmer Recht erworben. Von 1713 bis 1714 wurde Stockholm von der Plage erfasst. Die Stadtentwicklung stagniert nach dem Ende des Großen Skandinavischen Kriegs 1721.

Stockholms Funktion als politische Mitte des Staates blieb erhalten und wurde unter Gustav III. entwickelt, und das Schloß Stockholm und die Königsoper sind architektonische Ausdrucksformen dieser Zeit. Anfang des neunzehnten Jahrhundert nahm die volkswirtschaftliche Relevanz Stockholms weiter ab.

Durch die günstige geographische Nähe zum Atlantik wurde Norrköping zur grössten Industriestadt und Göteborg zum bedeutendsten schwedischen Exportstandort. Nur in der zweiten Jahrhunderthälfte erlangte Stockholm wieder eine Vorreiterrolle. Auf der einen Seite wurden einige bedeutende Industrieunternehmen gegrÃ?ndet, auf der anderen Seite hat sich Stockholm zu einem bedeutenden Handels- und Servicezentrum sowie einem Transportzentrum entwickelt.

Zum Ende des letzten Jahrtausends wurden nicht einmal 40 % der Bewohner in Stockholm zur Welt gebracht. Auch Stockholm hat seine Stellung als kulturelles Zentrum weiter ausgebaut, und es wurden Anstrengungen unternommen, die Hochschulbildung nach Stockholm zu bringen. Jh. erhielt Stockholm mehrere naturwissenschaftliche Einrichtungen, wie das Karolingische und das Technologieinstitut, das 1877 in eine Fachhochschule umgewandelt wurde.

Ab 1910 wurden große Flächen eingemeindet, die durch Straßenbahnen mit der Innenstadt verbunden waren. Die funktionalistischen Vorstellungen haben in den 30er Jahren in Schweden Einzug gehalten. Ausgelöst wurde dies durch die Stockholm-Ausstellung von 1930 (schwedische Stockholm 1930 ), eine Landesausstellung für Baukunst, Gestaltung und Handwerk. Zum Beispiel die Gemeinde Kista, die sich in den 90er Jahren zum schwedischen IT-Zentrum entwickelt hat.

Auch in punkto Mechanisierung folgte Schweden schon frühzeitig dem Beispiel der USA. Um die Jahrhundertmitte gab es zwei finanzstarke Autokonzerne - für ein bevölkerungsschwaches Volk ziemlich unüblich - und im Stadtzentrum von Stockholm wurde bereits 1931-1935 das damals weit verbreitete Kleeblatt von Schleswig-Holstein gegründet und in den 1950er Jahren wurden weitere Schritte unternommen, um eine "autofreundliche Stadt" zu schaffen.

Heute sind es rund 10 Prozentpunkte, während der Dienstleistungssektor weiter gewachsen ist. Im Jahr 1950 wurde die erste U-Bahn-Linie in Stockholm eroeffnet. Zu Beginn der 1920er Jahre wurde Stockholm mit einer neuen politischen Ordnung ausgestattet, deren Grundzüge bis heute gültig sind. Im Jahre 1923 zog die Stadtregierung von Stockholm in das neu gebaute Stadthaus (Stockholms Stadshus).

Im Jahre 1967 wurde Stockholm in die Stockholmer Grafschaft einverleibt. 1998 wurde Stockholm von der Europäischen Kommission zur Europäischen Hauptstadt der Kultur ernannt. Vier Menschen wurden bei dem Angriff in Stockholm am 7. April 2017 getötet. Zum Stichtag des Jahres 2005 hatte die schwedische Hauptstadt Stockholm (Tatort) 1.252.020 Bewohner. Von diesen 770. 809 Menschen wohnten in der Kommune Stockholm und 480. 211 in den zehn umgebenden Kommunen der Stockholmer Woiwodschaft.

Die Bevölkerung der Stadt Stockholm ist bis zum Stichtag des Jahres 2011 auf 851.155 gestiegen, die Hauptstadtregion hat 2.063.945 Einw. Die folgende Tabelle zeigt die Bevölkerung der Stadt Stockholm nach Gebieten. In Stockholm leben die meisten der 290 Kommunen Schwedens und befinden sich in der Region Stockholm County.

Das städtische Engagement der Stadtverwaltung von Stockholm ist folgendermaßen strukturiert:: Oberstes politisches Entscheidungsgremium ist das alle vier Jahre neu zu wählende Parlament (schwedisch: Kommunfullmäktige), das aus 101 Parlamentariern zusammengesetzt ist. Der Gemeinderat (schwedische kommunstyrelse), der aus 13 Personen zusammengesetzt ist (vier SPD, drei Grünen, drei Moderaten, zwei Vertretern der Linken, einer Liberalen), wird nach dem Verhältniswahlsystem ausgewählt; die im Gemeinderat repräsentierten Fraktionen sind daher auch in der Gemeinderegierung vertreten.

Der schwedische Stadtrat (borgarrådsberedningen), der aus dreizehn Gemeinderäten (borgarråd) zusammengesetzt ist, die alle vier Jahre vom Stadtrat ernannt werden, bereitet die Entscheidungen der Stadtverwaltung vor und setzt sie um. Es wird zwischen Regierungsräten (Swedish Styrande Borgarråd) und Oppositionsstadträten (Swedish Oppositionsborgarråd) unterschieden. In der jetzigen Gemeinderatskommission sitzen neun regierende Stadträte (vier SPD, drei Gruene und zwei Abgeordnete der Linkspartei), die zugleich Ressortleiter sind (schwedisches rotel), und vier oppositionelle Stadtratsmitglieder ohne Geschäftsbereich (drei Gemäßigte und ein Liberaler).

Bestimmte Querschnittsaufgaben werden von Zentralkomitees (Schwedisch facknämnd) wahrgenommen, z.B. wurden einige kommunale Dienste an Kapitalgesellschaften ausgegliedert, an denen die Stadtverwaltung mehrheitlich beteiligt ist. Beispielsweise werden der städtische Wohnungsbau, die Trinkwasserversorgung, das Stockholm City Theatre und andere von einer Aktiengesellschaft geleitet, die unter dem Dach der Stockholms Stadshus AB zusammengeschlossen ist.

Blasonation des Stockholmwappens: "In Blau ein goldgekrönter Männerkopf. "Das Oberhaupt repräsentiert den Oberhaupt von Erik IX, dem Schutzheiligen, auch Erik Jedvardsson benannt, der von 1156 bis 1160 war. Stockholm hat eine Vielzahl von Kinos, darunter die Royal Opera (Kungliga Oper), das Royal Dramatic Theatre (Dramaten) und das Stockholm City Theatre (Stadsteatern) sowie private Kinos wie die volkstümliche Staatsoper, das Modern Dance Theatre (Moderna dansteatern), das China, Göta Lejon, Mosebacke, Oscar und viele andere.

Seit 1983 ist das Oriontheater die grösste avantgardistische Bühne der Hansestadt und zeigt jedes Jahr mehrere Stücke, oft mit Live-Musik untermalt. Zu den vielen Nationalmuseen in Stockholm gehören das Baumuseum, das Teil des Modern Museums, das ABBA Musée, das Biomuseum, das Ethnographische Musée Stockholm, das Geschichtsmuseum, das Musée Seehistorique, das Musée Moderna Museet, das Musée National, das Musée Naturgeschichte, das Musée technique, das Musée du Vasa und andere.

Stockholms Vergangenheit und Zukunft werden im Mittelaltermuseum (Medeltidsmuseet), dem Stockholm City Museum und dem Stockholm Museum präsentiert. Unter den Sportanlagen sind das Olympia-Stadion Stockholm und die Globes Arenas (seit 2009 offizielle Ericsson Globe) hervorzuheben. Bislang haben drei der Stockholm Clubs die nationalen Meistertitel im Männerfussball gewonnen. Der Eishockeybereich von IF hat bisher 16 Mal die schwedischen Meistertitel gewonnen, 2001 jüngst, die Teams Hammarby IF und AIK Ishockey, die in der Nähe der Weltarena in Hammarby an den Start gehen, haben bisher jeweils achteinhalb Mal gewonnen.

Siebenfache Schwedische Meisterin. Im American Football sind die landesweiten Rekordmarken Stockholm Mean Machines siegreich. Stockholms Stadtlandschaft und Baukunst sind durch die besondere Position der Hansestadt am Ufer des von West nach Ost fließenden Flusses des Mälarens, den Nord-Süd-Kamm der Moräne und die zentrale Insel der Großstadt in der Mitte des Flusses gekennzeichnet.

Im Folgenden werden einige Inselchen der Innenstadt näher erleuchtet. Dabei wird die städtebauliche Aufteilung der Städte nicht berücksichtigt. In der Mitte davon steht die deutschsprachige Gemeinde (Tyska kyrkan). Nur zwei Einrichtungen sind auf der Helgeandsholmeninsel untergebracht, das Medeltidsmuseum und das Reichstaggebäude, in dem sich auch das frühere Reichsbankgebäude befand.

Riddarholmen im westlichen Teil der städtischen Inseln ist eine ruhige Stadtgegend. Nebenan liegt auch die Leichenkirche vieler Schweden. Von dem Königspalast schaut man über den Helgeandsholm nach Norrmalm und erblickt Rosenbad, den Sitz der Verwaltung der schwedischen Landesregierung, das Stadthaus der Sagerschen, die offizielle Residenz des Ministerpräsidenten, den Palast des Fürsten des Kulturerbes (Arvfurstens palats) - heute Auswärtiges Amt - und die Königsoper mit dem berühmt-berüchtigten Operakällaren.

Hinter ihm entsteht das Stadtzentrum, das heutige Stockholms, das in den 1950er bis 1970er Jahren erbaut wurde, nachdem mehr als 400 Häuser im Stadtteil Klara demoliert wurden. Neben ihm steht das Kunsthaus Stockholms mit dem Stadtheater. Oft wird aus Schweden gar der etwas sarkastische Ausspruch gehört: "Schweden brauchte keine Sprengstoffteppiche, um seine wunderschöne Hauptstadt zu zerschlagen.

Im Osten von Norrmalm gelegen, ist die Stadt durch das rechtwinklige Strassennetz der Großmächte gekennzeichnet. Besonders die Uferpromenade, der Strandweg, war und ist Stockholms repräsentative Anlegestelle. Dort, wo der Strandweg anfängt, steht das Royal Dramatic Theatre (Dramaten). Der Berzelius Park vor dem Haus beherbergt neben dem Haus das berühmte Schauspielhaus mit seinem roten Saal, der durch Strindbergs Buch Der Roten Saal bekannt geworden ist.

Ganz in der NÃ??he befinden sich die Hofstallungen. Nahe des Hasselbackens ist auch der Eingang zu Schwedens ersten und größten Freiluftmuseum Scansen. Im Süden von Grönland ist die Altstadt von Djurgårdsstaden mit Gebäuden aus dem XVII. und XVIII. Jh. zu finden. Am Vorgebirge von Valdemarsudde steht die heutige Museumsvilla des Fürsten Eugen, die einen guten Einblick in die Geschichte der schwedischen Kunst der Zeitgeschichte gibt.

Die Stadt ist Teil des 1994 gegründeten Ecoparks, des weltweit ersten Nationalstadtparks (auf Schwedisch: Nationalstadspark). Das Grand Hotel, dessen Fassade zur Hauptinsel zeigt, und das Swedish National Museum beherbergen die Stadt. Wenn man auf der städtischen Hauptinsel nordwestlich abbiegt, kann man die Ostspitze der Stadt Kungsholmen mit dem Stockholm City Hall (Stockholms stadshus) sehen, in dessen Blauem Saal jedes Jahr das Nobelfestival stattfinden wird - das Festmahl zu Gunsten der Nobelpreisgewinner nach der Nobelpreisverleihung im Konzertsaal.

Im Süden der Stadt steht am Ende der Hauptinsel der Ort für die Schifffahrt von der Ostsee nach Süden die Hafenschleuse mit dem Schiff von hier aus. Ganz in der NÃ??he steht die Catarina-Kirche, ein MeisterstÃ?ck des XVII. Jh. Im Inneren der Halbinsel befinden sich Wohnblöcke aus der zweiten Hälfte d. J. und der Jahrtausendwende - zu dieser Zeit wurde St. Erik, heute die gesamte schwedische Bischöfliche Kirche, erbaut, während der Südteil mit Gebäuden aus dem XV.

Ende der 80er Jahre wurde im Bereich des Stockholmer Bahnhofes Södra (westlich des Medborgarplatzes) ein komplett neues und interessantes Stadtviertel erbaut. SoFo ( "Südlich von Folkungagatan") liegt im Süden von Södermalm. Stockholms wichtigste Drehscheibe des Schienennetzes in Schweden. Stockholm C ist der grösste Hauptbahnhof des ganzen Jahres.

Nächster internationaler Flugplatz ist der Stockholm/Arlanda Airport, 40 Kilometer von Stockholm entfernt. Bei Stockholm-Skavsta (Nyköping) und Stockholm-Västerås liegen die beiden Flugplätze etwa 100 Kilometer südwestlich von Stockholm, tragen aber immer noch den gleichen Flugplatz. Die Stadt Stockholm ist eine bedeutende Hafenstadt mit Fährverbindungen nach Helsinki, Mariehamn, St. Petersburg, Türku undTallin.

Wollte man im sechzehnten Jh. von Stockholm nach SÃ??den fahren, war es die Ã?lteste und einzig vorhandene StraÃ?e. Die Straßenverbindung hatte bis ins Hochmittelalter zurückreichende Vorläufersubstanzen ( (in Skandinavien um 1100 bis 1500 n. Chr.); wahrscheinlich hatte sich hier bereits in der Bronzenzeit (in Skandinavien um 1800 bis 550 v. Chr.) eine Strasse entwickelt, lange bevor es Stockholm gab.

Hauptschlagader der Neuzeit ist die 1966 eingeweihte Straße E4, die im Westen des Stadtzentrums verläuft. Seit 2014 wird unter dem Projektnamen Förbifart Stockholm (wörtlich: Stockholmpass) eine 21 km lange Westumfahrung von Stockholm, davon 17 km in Tunnels, gebaut und soll erst 2022 fertig gestellt werden:Zukunft/In 4 Jahren.

Seit den 1950er Jahren wird über eine Ostumgehung (Österleden) gesprochen, die die Umgehungsstraße um Stockholm (Ringled Stockholm) vervollständigen soll. Die Gebühren sind wochentags zwischen 6:30 Uhr und 18:30 Uhr, während der Stoßzeiten am Morgen und am Abend ist ein erhöhter Preis zu zahlen. Im Jahr 2006 wurde vor der Systemeinführung ein 7-monatiger Testlauf absolviert, gefolgt von einem 51,3-prozentigen Votum in Stockholm für die Dauereinführung.

Bei der Durchfahrt durch Stockholm über Estingeleden wird ebenfalls eine Gebühr fällig. Das Servicezentrum Schwedens ist Stockholm. 85 % aller Mitarbeiter sind in der Öffentlichen Verwaltung und im Privatsektor tätig, aber nur 10 % in der verarbeitenden Industrie. Nichtsdestotrotz ist Stockholm eines der grössten Industriegebiete Schwedens. Der Mangel an Industrie machte die Metropole zu einer der reinsten Großstädte der Erde.

In der nördlichen Hälfte der Landeshauptstadt (Kista) wurde im vergangenen Jahrzent eines der grössten IT-Zentren Europas errichtet. Mit vier nationalen Wochenzeitungen und einer Vielzahl kleinerer Zeitschriften, Verlage (darunter die Bonnier-Gruppe), dem Hauptquartier des Staatsradios (SR), dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender SVT und anderen Medienhäusern ist Stockholm zudem das Zentrum des Mediums. Schwedische Kreditinstitute (wie z. B. die schwedische Bank und die Skandinaviska Enskilda Banks, die zu den zehn grössten in Stockholm gehören) haben ihren Firmensitz ebenfalls in Stockholm, wo sich auch die Stockholmer Wertpapierbörse niedergelassen hat.

Gemeinsam mit dem Hauptsitz von Versicherungsunternehmen (Skandia und anderen) und Investmentgesellschaften machen sie Stockholm zum bedeutendsten Finanzplatz Schwedens. Mehr als 40 % aller Schweden mit mehr als 200 Mitarbeitern haben ihren Hauptsitz in Stockholm. Doch nicht nur die Unternehmenszentrale, sondern auch die zentralen Behörden der Staatsverwaltung und die zentralen Politikinstitutionen (wie z. B. die Bundesregierung und der Reichstag) in Stockholm machen die Metropole zum Zentrum der Macht des Bundes.

Der Fremdenverkehr hat sich in den vergangenen Jahren auch zu einem bedeutenden Wirtschaftssektor entwickelt. Feste wie das Stockholm Water Festival und große Sportereignisse wie der Stockholm Marathon sind bedeutende Ausflugsziele. Das European Centre for Disease Prevention ECDC ist seit 2005 in Stockholm ansässig. In Stockholm gibt es auch eine Stockholmmässan, damit sich die Volkswirtschaft vorstellen und weitere Geschäftskontakte aufbauen kann.

Stockholm hat 16 Colleges und Unis. Hervorzuheben sind hier die Stockholmer Uni (Stockholm University) mit ihren rund 3.000 Studenten (Stand 2004) und die Stockholm Royal Technical College (Kungliga Tekniska Högskolan), die wohl grösste Fachhochschule Skandinaviens. In Stockholm gibt es neben den Forschungsinstituten der Fachhochschulen eine Vielzahl anderer öffentlicher und privatwirtschaftlicher Forschung.

Aufgrund der enormen Beute des Krieges während des Dreissigjährigen Krieges verfügt die Bücherei nicht nur über eine ausgezeichnete Kollektion von Büchern der frühen Neuzeit, sondern seit 1661 auch über den staatlichen Sammelauftrag für das gesamte in Schweden produzierte Bildmaterial. Außerdem betreibt die Bücherei das zum Weltnaturerbe gehörende Kinderbucharchiv der Schwedin Astrid Lindgren. In Stockholm befinden sich auch die Schwedische Akademien, die Königliche Schwedische Akademien der Naturwissenschaften, die Königliche Literaturakademie, die Nobel-Stiftung und andere kulturelle und wissenschaftliche Einrichtungen.

Unter den in Stockholm gebürtigen Prominenten sind unter anderem Benny Andersson, DJ, Re-Mixer und Musik-Produzent Avicii, Carl Michael Bellman, Sänger Neneh Cherry, C. Nordenflycht, der zweifache Ministerpräsident Olof Palme, Autor Maj Sjöwall, Composer, Klavierspieler und Kapellmeister Wilhelm Stenhammar sowie der Naturwissenschaftler und Mythos Emanuel Swedenborg.

Schwedens Radio: Anschlag auf das Neutralschweden. Spy bombardiert frei? ab 22. März 2014, geborgen am 22. Juli 2017. ? Frauke Lüpke-Narberhaus: Fünfte Aufruhrnacht in Stockholm. Eingetragen in: Spiegel Online. 23. April 2013, eingesehen am 12. November 2014. ? Thomas Kirchner: Riot in Schweden:

Die Polizeiwache brennt - fünfte Aufruhrnacht in Stockholm. Der Abruf erfolgte am Freitag, 12. März 2014. abc Statistics Stockholm - Detailedjerad statistics. ? Statistiken Stockholm - Områdesfakta. ? Stockholm und Umgebung " Svensk Mäklarstats. ? Statistiken Stockholm - Områdesfakta.

? Stockholm's Städte webplats: Stadtpläne. Ursprünglich datiert vom 1. Januar 2007; abrufbar am 1. Januar 2012 (schwedisch). Ab sofort am 17. Juni 2017. ? Fabian Levihn: Kraft-Wärme-Kopplung und Wärmepumpen zum Ausgleich erneuerbarer Energieerzeugung: Lehren aus dem Stockholmer Fernwärmenetz.

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