Günstig Leben in der Schweiz

Billig wohnen in der Schweiz

Wenn Sie also Geld sparen wollen, sollten Sie einen steuergünstigeren Wohnkanton wählen. Aber niemand kann auf seinem Campingplatz leben. Basel gilt als besonders "teuer", der Kanton Zug als "billig". Diejenigen, die in Basel leben, haben mehr Zeit zum Leben. Die Immobilienpreise in Basel sind im Vergleich zu anderen Schweizer Grossstädten bemerkenswert niedrig.

Wohnen in der Schweiz - So viel Geld nach Steuern und fixen Kosten im Geldbeutel - News

Das Leben in der Schweiz ist nicht immer gleich teuer. Vor 10 Jahren wurde zum ersten Mal die finanzielle Attraktivität der schweizerischen Kommunen und Kantonswirtschaft analysiert. In der aktuellen Auswertung werden erstmalig auch die externen Betreuungskosten mitberücksichtigt. In Uri und Glarus wohnt der durchschnittliche Haushalt am billigsten (niedrige Wohnungskosten, moderate Steuerbelastung und andere Steuern).

Ländliche Bezirke sind in der Regel wirtschaftlich günstiger (Obwalden, Thurgaus, Appenzell Innerrhoden). Die teuerste Wohngegend sind Genf und Basel-Stadt (hohe Wohnungskosten, überdurchschnittlich gute Steuer- und Krankenversicherungsprämien). Bei einem Wohnortwechsel konnten einige Haushalten ihre Budgets ausweiten. Bei Geringverdienern machen die Wohnungskosten oft über 30 Prozentpunkte des Verdienstes aus.

Der Anteil der Pflichtbeiträge am Bruttoeinkommen beträgt im Durchschnitt 27,1 Prozentpunkte. Davon entfällt mehr als die HÃ?lfte auf SozialversicherungsbeitrÃ?ge, betriebliche Altersversorgung und KrankenkassenprÃ?mien (15,7 Prozent). Hinzu kommen fixe Kosten wie Essen und Bekleidung, Wohnungskosten inklusive Neben- und Zusatzkosten, Kosten für Pendeln und für fremde Betreuung.

Der Anteil der fixen Kosten am Bruttoeinkommen beträgt im Durchschnitt 16,2 Prozentpunkte. Danach stehen im Durchschnitt 43,3 % der Bruttoeinnahmen zur Disposition. Bei Geringverdienern (bis zu CHF 5'021 pro Monat) machen die Wohnungskosten oft über 30 Prozent der Bruttoeinkommen aus. Darüber hinaus belasten die Krankenkassenbeiträge für niedrigere Einkommensgruppen wesentlich mehr als für höher Erwerbstätige (siehe Grafik).

Im schweizerischen Sprachraum stehen in Zürich, Basel, Bern, Lausanne und Genf (inkl. Agglomerationen) nach Abzug von Zwangsabgaben und fixen Kosten (Miete, Verpflegung etc.) wenig freie Mittel zur Verfuegung. Eine weitere wichtige Haushaltslinie sind die Einkommens- und Vermögensteuern. Die CS-Analyse zeigt hier einen Anteil von 12% am mittleren Bruttoeinkommen.

Nach wie vor bezahlen die privaten Haushalte die wenigsten Abgaben in Zugs und die meisten in Neuenburg. Die Schweiz ist weiterhin gespalten in Bezug auf die Steuerlast. In der Westschweiz und ihren Kommunen ist die Steuerlast für die einzelnen Kantonsgruppen sehr hoch. Auch die Wohnungskosten sind von Land zu Land sehr verschieden. Die Wohnungskosten sind in Ballungsräumen, Ballungszentren und Tourismusregionen wesentlich teurer als in anderen Zonen.

Eine 4-Zimmerwohnung mittlerer Qualität wird durchschnittlich für CHF 1865. Im Kanton Jura müssen Sie in einigen Kommunen weniger als 1200 CHF für eine vergleichbare Ferienwohnung ausgeben. Auch in vielen Landgemeinden sind die Mietpreise unter dem schweizerischen Durchschnittwert. Allerdings müssen die Bewohner in einigen Bezirken Zürich und Genf für eine vergleichbare Immobilie 3'000 Francs ausgeben.

Außerhalb der Einrichtungen sind die Preise für diese berufliche Mobilitätsmaßnahme gestiegen. Diese werden jedoch in der Regel durch niedrigere Wohnungskosten ausgeglichen. Dies betrifft insbesondere Haushalten mit geringem Erwerbseinkommen. In der Schweiz arbeiten die meisten berufstätigen Damen in einem Teilzeitverhältnis. Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass die hohe Betreuungskosten außerhalb der Familie eine stärkere Beteiligung von Müttern am Arbeitsmarkt verhindern.

Für die Familie, besonders in ländlicher Umgebung, kann es schwierig sein, eine geeignete Betreuung zu bekommen. Zur Berechnung der wirtschaftlichen Attraktivität eines Wohnortes für die Familie wurden in der CS-Analyse lokale Gegebenheiten für die Familie gegenüberstellt. Abhängig vom politischen Wille und den Finanzierungsmöglichkeiten lassen die Schweizer Behörden es zu, dass Angehörige die Pflegekosten von der Einkommensteuer abziehen.

Die Maximalabzüge des Kantons Neuenburg sind mit über 19'000 Francs wesentlich höher als in den anderen Schweizer Bundesländern. Sämtliche anfallenden Gebühren können in Uri eingefordert werden. Bei den übrigen Kantonalen reicht der Abzug von CHF 3000 (Wallis) bis CHF 10'000 (Obwalden, Glarus, Basel-Stadt, Appenzell Außerrhoden, Bündner, Aargau, Zürich). Abhängig von der Betreuungsart und dem einkommensabhängigen Entgelt liegt der Abzug damit unter den tatsächlich von den Haushalten zu tragenden Ausgaben.

Factsheets sind bei der Credit Suisse für alle schweizerischen Kommunen erhältlich. In jedem Merkblatt wird die wirtschaftliche Attraktivität der Kommune mit der der großen Nachbargemeinden verglichen und über die anfallenden Pendler- und Betreuungskosten informiert. Wie Abzugssteuern, Krankenkassen, Sozialversicherungen, berufliche Leistungen, Wohnungskosten (inkl. Hausnebenkosten und Strom), Fahrtkosten und Kindertagesstätte.

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