Guarani Sprache

Die Guarani Sprache

Welche Worte sagt uns eine Sprache, die nicht verstanden werden kann? Auch die meisten Paraguayer sprechen sowohl Guarani als auch Spanisch. zu wissen, werden durch eine detaillierte Analyse des Verbalsystems der Guarani illustriert. Weitere Namen für diese Sprache: Diese Sprache wird in folgenden Ländern gesprochen: Paraguay. grn.

hören Sie ihm zu, wie er in ihrer Sprache Guaraní über die Natur und die Götter von.

Guarani-Sprache als Sinnbild und Begriff

Als einziges lateinamerikanisches Ursprungsland hat sich die Guarani als Kommunikationsmittel für die große Mehrzahl der Menschen erhalten: Laut Volkszählungen der letzten Zeit spricht und versteht fast 90% der paraguayischen Guarani Spanisch, und mehr als ein Drittel spricht und versteht es nur unvollständig.

Tatsächlich kann die sprachliche Situation in Paraguay aber immer noch als Diglossia bezeichnet werden. Es gibt also eine dominierende Form der Sprache mit einem hohen sozialen Status, in diesem speziellen Falle Spanisch. Das andere Wort, das die Sprache des "Volkes" - vor allem der niederen Schichten der Bevölkerung - sein kann, geniesst wie seine Redner ein niedrigeres gesellschaftliches Renommee und ist auf den Familien- und Wohnbereich begrenzt.

Interessant ist jedoch der politische Propagandabereich: Die Politik setzt die Guarani bewusst und zielgerichtet in ihrer Ansprache ein. Auf jeden Fall wird es beinahe ausschliesslich in der oralen Verständigung eingesetzt, nur wenige seiner Redner haben sich auf Guarani zurechtgefunden. In Paraguay haben die echten und lebenden Guarani ein weiteres Handicap: Sie sind mit dem Fehler der Verunreinigung belastet, denn sie manifestieren sich als gemischte Sprache, die sich jeder Regel entzieht.

Der Aufbau dieser so genannten Jopara wird von den Guarani festgelegt, aber ihr Vokabular ist weitgehend dem Spanisch nachempfunden. Die Guarani sind trotz des niedrigen Images der Guarani in der Öffentlichkeit vor allem spanischsprachige Paraguayer der oberen Klasse auch der Ansicht, dass die Guarani ein, wenn nicht sogar das Sinnbild der paraguayischen Kultur und Nationalität sind.

Sie als Garantin dafür, dass sie unser eigener Weg" ist, verdient besonderen sozialen Respekt und, jedenfalls im Kulturbereich, Unterstützung durch den Staat. Dies ist eine Ansicht, die im Grunde der zu Stroessners Zeit angenommenen Konstitution entspricht, indem sie den Status der Guarani als nationale Symbole, die mit einer Fahne und einer Nationalhymne verglichen werden können, hervorhebt, eine Marke, die als Volkszugehörigkeit bei gewissen Ereignissen voller Freude und Feierlichkeit dargestellt wird - ein Zeichen, das jedoch im Alltag eines heutigen Staats kaum von Nutzen zu sein scheint.

Die Guarani sind für die Kulturarbeiter des Staates und vor allem für die Autoren nicht die Sprache der ersten Stunde geworden, auch nicht als neue Amtssprache - obwohl die Anzahl der gedruckten Produkte auf Guarani gestiegen ist. Vielmehr sind die beiden Sprachfunktionen, die ich hier zum einen als Sinnbild und zum anderen als Äußerung von Chennai Reiko beschreiben möchte, noch weiter auseinander gerückt.

In diesem Kontext scheint mir ein Einblick in das Wirken der großen Autoren, die - wie Augusto Roa Bastos - ihre Arbeiten "natürlich" vor allem auf Spanische schreiben, entlarvend zu sein. Guarani ist im Leben dieses Schriftstellers, der selbst zum Symbol der paraguayanischen Kulturgeschichte geworden ist, immer ein Helfershelfer und Inspirator gewesen, der seinen Schriften eine bestimmte Echtheit verliehen hat.

Das Vorhandensein und die Bedeutung der Guarani in seinen Schriften haben ständig nachgelassen. Ich fühle mich ebenso mit Äußerungen in meiner Muttersprache[den Guarani], vor allem aber mit dem Jopara, jenem schrecklichen Mundart, der mir wie der Idiotenjargon einer alternden Bevölkerung erscheint, wie das ñe'ê tavy[das dumme Geschwätz] von Geistesbehinderten oder einer von Alzheimer massiv betroffenen Krankengesellschaft.

Roa Beastos ist nicht allein mit diesem Urteil über die gemischte Sprache der Mehrheit der Bevölkerung, nämlich über Japan. Fragt man einen paraguayischen, der im Grunde ein Guarani ist, ob oder wie gut er die Sprache kennt, erhält man sehr oft die Entschuldigung, dass er sie unglücklicherweise nur sehr unvollständig meistert, nur diese unglücklicherweise furchtbar verdorbene Joparah.

Das Gefühl der sprachlichen Unterlegenheit gegenüber dem Nationalsymbol Guarani wird oft als Begründung für Hemmschwellen angeführt, es in amtlichen Angelegenheiten zu verwenden oder etwas in Guarani zu verfaßt. Die Guarani haben in Paraguays Erziehungsreform wieder einen guten Ruf erreicht - im Idealfall und in der Theorie, denn die Implementierung ist aufgrund von Geldmangel und hinreichend ausgebildeten Lehrern sehr mühsam.

Auch heute müssen alle Kinder Guarani erlernen. Aber die Sprache, die in den Lehrbüchern verwendet und von den Lehrkräften gelehrt wird, ist weit von der Sprache der meisten Studenten weg - und oft "besser" als die der Lehrer wegen ihrer Neigung zum puristischen Stil. Die meisten Erzieher sagen jedoch, dass die reinen Guarani die "Besseren" sind - die wahren, echten Guarani, in denen die Hispanisten ausgerottet und durch neue Kreationen abgelöst werden.

Die psychodidaktische Wirkung einer solchen Neigung ist zwar ziemlich kontraproduktiv: Sie kann dazu beitragen, dass die Redner ihr eigenes Sprichwort ablegen, andererseits aber keine natürliche Beziehung zu der vermeintlich korrekten, beinahe wie Latein oder Neugriechisch gelehrten Sprache bekommen. Einige Pädagogen scheinen hier zu überlegen, welche Sprache als unverletzliches Nationalsymbol beinahe sakral ist.

Bis auf wenige Ausnahmefälle strebt die Guarani-Literatur auch eine spanischsprachige Sprache an. Man darf hier jedoch nie übersehen, dass die in Guarani verfasste Schrift noch nicht zur echten Form des Ausdrucks von Chennai geworden ist, denn die Guarani sind seit ihrem vorspanischen Ursprung ein Mündlichkeitsmittel.

In der paraguayischen Vergangenheit gibt es mehrere Exemplare, die uns einen populären Guarani, d.h. einen mit dem Hispanismus durchsetzten Guarani zeigen, der genau diese Doppelfunktion wahrnimmt, und zwar ein Identitätssymbol und ein unterschiedliches linguistisches Mittel zum Ausdruck eines kollektiven Selbstverständnisses, das nicht nur aus der prähispanischen Guarani-Kultur abgeleitet werden kann.

Roberto A. Romero hat in diversen Untersuchungen darauf hingewiesen, dass die Guarani im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts mehrfach als offizielle Sprache benutzt wurden, und zwar auch auf diplomatischem Niveau. Nur in Guarani wurde die Lambaré geschrieben - obwohl die Verfasser weit entfernt von jeglichem puristischen Stil waren, da es darum ging, von den simplen Frontsoldaten verstand.

Bei der Vorstellung der ersten Ausgabe betonten die Redakteure, dass Cabichuí "ein richtiger Guarani"[d.h. hier vor allem ein richtiger Paraguayer] ist und dass es "sein ganzes Leben lang das leckere Sprichwort seiner Eltern aufgibt" würde. "Obwohl die "echten Guarani" hier als programmatischer Begriff für nationale Eigenheiten verwendet werden, ist der Guarani-Text grosszügig mit Hispanismus durchsetzt: Selbst die Inder auf dieser Karte sagen nicht Garanietépe mit den Kapitänen Brasiliens.

"Jede Zahl von Cabichuí endet mit einem kleinen Lied in Guarani. Doch auch in einem ernsthafteren Zusammenhang, wie zum Beispiel bei der Ernennung und Förderung der paraguayischen Militärs durch den großen López wird die natürlich vermischte japanische Flagge verwendet, die heute jeden in Paraguay zum Lächeln bringt, oder aus diesem Grund schämten sich viele Menschen. jafelicita chupekuéra, enande med. h., bei den vielen Preisverleihungen, zusammen mit unserem Marshal, und unseren Kapitänen, die jetzt aufgestiegen sind.

Im Chaco-Krieg in den 1930er Jahren spielten die Guarani erneut diese Rolle: In seiner Konfrontation mit seinen Bolivianern war sie sowohl Sinnbild als auch Äußerung der Nation. Emiliano gibt in einem Song mit dem Namen Fortín Boquerón bekannt, dass er nun in "wahrem Guarani" singt: "Jetzt spüre auch ich eine sanfte Gesangsstimme in meinem Herz, die mir wunderschöne Wörter für meine Songs in echten Guarani flüstert. en garaní puro para mi-canción.

Ein paar Linien später wird klar, um welche Sprache es sich handelt: ja jukapaitéke Enterovete, ha hekovekuérare jakopipa! und rufen verwirrt; "bis auf den letzen Mann werden wir sie töten und nichts von ihnen zurücklassen. "In diesen Texten drückt sich eine nicht so freundschaftliche Seite der Seele des Volkes Paraguays aus - aber lange Zeit gehörten auch wilde Kriegsgeschrei zu dem, was als "typische Guarani" wahrgenommen wurde.

Aber sie verdeutlichen, dass in emotionalen Sprachsituationen (oder wenn es um ihre künstlerischen Imitationen geht) die Anwendung eines wirklich sauberen, wissenschaftlichen Guarani völlig abwegig ist. Es gibt und muss jedoch für die verschiedenen Anlässe jeweils andere Verzeichnisse im Sprachsystem der Guarani sein. Die Ablehnung einer gewählten und ausgeklügelten Form der Sprache, die frei von Hispanismus ist, und die Ablehnung, dass sie auch ein echter Begriff von Chennai sein kann.

Zahlreiche zeitgenössische Dichter wissen, wie man die Besonderheiten dieser Sprache beeindruckend ausdrücken kann. Manchmal können ihre Texte auch dem nicht mächtigen Hörer der Guarani einen Einblick in die Essenz der nüchternen kulturellen Tradition geben. Um zum Beispiel an sich selbst zu prüfen, ob man etwas von ihm wahrnimmt - ohne etwas vom Inhalt zu begreifen -, möchte ich ein Poem von Ramón R. Silva rezitieren.

Avañe''ê parãrã - heißt "Klänge der menschlichen Sprache", wodurch die menschliche Sprache (Avañe'ê) ein häufig verwendeter Begriff für die Guarani ist, der sie der "Meistersprache", dem Karaí ñe'ê der Spanier, entgegenstellt. Guarani. Guaraníme. Floh. Guarani. En garantie.

An dieser Stelle kommt etwas zum Vorschein, was für die Guarani als Überbringer einer Jahrhunderte alten und recht lebhaften Kunst charakteristisch ist und auf Spanische nicht gesagt werden kann. Meistens geht der Codewechsel jedoch in die andere Richtung: Cabichuí oder der heutige Normalparaguayer geht immer ins Jopara und schliesslich ins Spanische, wo etwas nicht mehr sinnvoll und angemessen an Guarani kommuniziert werden kann.

Verhindert Guarani die Internationalisierung? Gegen die Guarani - vor hundert Jahren und jetzt wieder in der Debatte über Bildungsreformen - wird oft argumentiert, dass sie die bereits latente Isolierung Paraguays verstärken: ein Thema, das im Zeichen der Internationalisierung natürlich besonders stark ist. Für die Erhaltung und Verbreitung einer regionalen Sprache und damit der damit verbundenen kulturellen Vielfalt stehe ich einer überregionalen Einbindung nicht im Wege - im Fall Paraguays und der Guarani um so mehr, als diese Sprache eine kulturelle Verbindung zu den heutigen Mitgliedsländern des Merkosur herstellt.

Keiner verlangt von den Guarani wirklich, die spanische Sprache im grenzüberschreitenden Transport zu ersetzen, sondern die Erhaltung und Entwicklung der Zwei- oder Vielsprachigkeit, die es in vielen europäischen Staaten gibt, ohne dass diese in kultureller oder wirtschaftlicher Hinsicht an den Rand gedrängt wird. Im Falle Paraguays möchte ich auch zeigen, dass sich seine Landessprache und Landeskultur seit je her durch Aufgeschlossenheit und Integration auszeichnet und dass puristischer Stil und Demarkation nicht der ideale Weg sind.

Dies kann auch sprachlich dadurch untermauert werden, dass derjenige, der von uns redet, ein integratives Wir meint: Er schließt immer auch das Angesprochene ein, das Andere und nicht seine eigene, persönliche Art zu sein.

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