Ghorfa

Die Ghorfa

Auf dem Weg zum Hauptgebäude befindet sich die Ghorfa, ein kleiner, teilweise in den Fels gehauener "Raum", der oft für Ausstellungen genutzt wird. Deutsch-Arabische Industrie- und Handelskammer Ghorfa für M&K - Marktforschung und Kommunikation, Berlin. Leitfaden für die Ausbildung: Ghorfa zum tunesischen Beschäftigungspakt. Die Ghorfa (Arabisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer e.V.

). Erfahren Sie aus erster Hand, ob die Ghorfa Arabisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer e.

Arabisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer Ghorfa - Ihre Verbindung zum Arabermarkt

Ghorfa's nächster Delegationsflug nach Algerien. Der Besuch erfolgt vom 16. bis 20. Oktober 2018 unter der Leitung von Ghorfa-Präsident Dr. Peter Ramsauer. Firmen, die in Algerien tätig sind oder dies vorhaben, bieten die Reisen eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich über die aktuellen Projektaktivitäten zu erkundigen und Kontakt zu pflegen oder zu vertiefen.

Frauenförderung und Networking in der Geschäftswelt ist ein wichtiger Baustein der deutsch-arabischen Wirtschaftszusammenarbeit. Der Deutsch-Arabische Unternehmerinnengipfel wird unter der Patronanz des Bundeswirtschaftsministeriums vom 16. bis 18. November 2018 in München stattfinden, um die jüngste gute Geschäftsentwicklung zu festigen und ein bedeutendes Zeichen für den weiteren Aufbau der deutsch-arabischen wirtschaftlichen Beziehungen zu geben.

Deutsch-Sudanesisches Wirtschaftforum am 11. und 12. November in Berlin wurde wieder einmal deutlich, dass das deutsche Know-how in der Bundesrepublik Sudan nachgefragt wird. "Der deutsch-sudanesische Handel ist nicht der grösste, aber das wirtschaftliche Potenzial ist vielversprechend." Dr. Peter Ramsauer, Vorsitzender der Deutsch-Arabischen Industrie- und Handelskammer Ghorfa, eröffnet mit diesen Ausführungen das dritte Deutsch-Sudanesische Businessforum.

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In Südtunesien werden die bis zu vier Stockwerke über- und nebeneinander aufgebaut. Gewölbekammern (aus dem Arabischen ???, DMG ???'Zimmer'; arabische Mehrzahl ??? / ?uraf) sind - meistens in mehreren Stockwerken überlagert - in den von unterschiedlichen Berberstämme errichteten Lagerkammern der südlichen Tunesiens und Westlibys untergebracht. Aber auch die - meistens auch überwölbten - Lagerräume in den Höhlen bei Matmata werden als Gorfas bezeichnet.

Die Ghorfa wurden für die Lagerhaltung von Cerealien (Gerste) und anderen langlebigen Nahrungsmitteln (Datteln, Mandel, Weinbeeren, Erdöl usw.) sowie für die sichere Verwahrung von landwirtschaftlichen Geräten, Werkzeugen und Familienunterlagen (Besitzurkunden, Heiratsverträge usw.) verwendet, insbesondere während der Sommerwanderungen der in den umliegenden Ortschaften mit ihren Beständen in die fruchtbareren - also zumeist höheren - Gebiete (transhumance).

Weil viele der südtunesischen Landstriche auf Handelsrouten in überwiegend flachem Terrain liegen, wurden sie auch von Wohnwagen oder an Märkten besucht - im Gegensatz zu den ganz anders gebauten Agadirs in Südmarokko; daher wurden auch Tausch- oder Handelsgüter in den Gorfas zwischengespeichert. Gegenüber den Lagerkammern des Agadires von Südmarokko mit ihren keilförmigen Argan- oder Mandelzweigen sind die ca. 6 bis 8 Meter tief, ca. 2 Meter breit und ca. 1,80 Meter hoch gewölbten Ghoras in der Regel durch den Mangel an Holz geprägt, wobei eine große Standfestigkeit der Kammer erlangt wird.

Durch den technologischen Fortschritt und die Berberpopulation während und nach der Zeit der Kolonialherrschaft haben die für die Berberkultur im Süden Tunesiens und im Westen Libyens so typischen Ghorfa ihre Funktion weitestgehend verloren.

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