Gelbfieberimpfung Nebenwirkungen

Nebenwirkungen der Gelbfieberimpfung

Vor Nebenwirkungen oder Impfreaktionen haben viele Menschen Angst. Der die Nebenwirkungen nach der Gelbfieberimpfung kennt und mir sagen kann, wie schwer sie sind. An dieser Stelle finden Sie Informationen zum Thema Gelbfieber, die auch für Laien verständlich sind. NACH DER IMPFUNG GEGEN GELBFIEBER. Gibt es ähnliche Erfahrungen oder Studien über Nebenwirkungen der Gelbfieberimpfung?

Gelbfieberübertragung

Wenn Sie nach Südamerika reisen oder einige afrikanische Staaten besuchen, sollten Sie sich frühzeitig gegen die Gelbfieberkrankheit geimpft haben. Gelbfieberviren werden durch Moskitos verbreitet und können lebensgefährlich sein, aber die Schutzimpfung schützt zuverlässig vor der Erkrankung. In Deutschland muss die Gelbfieberkrankheit gemeldet werden. Besonders betroffen sind Äffchen, aber auch Schlange, Vogel und Fledermaus.

Der kleine Moskito Ägypti befällt diese Tierchen während seiner Blutmahlzeiten mit dem Gelbfieber-Virus. Meistens treffen sie Arbeitnehmer in den waldreichen Dschungelrändern einiger Länder im südlichen Afrika der Sahara und im südlichen Südamerika, zum Beispiel im Amazonas. Wenn die Moskitos andere Menschen stechen, verbreitet sich das Gelbfieber-Virus epidemisch in den Großstädten.

Der Gelbfieber-Virus zählt zu den Faviviren. Auch das Denguevirus und das Hepatitis C Virus zählen zu dieser Gruppe. Es enthält das römische Flavon - gelbe, weil es auch eine Vergilbung (Ikterus) von Schale und Auge gibt. Danach folgte die zweite Stufe mit starkem Fieber und internen und externen Ausblutungen, die bei 20 % aller Erkrankten, aber nur bei etwa 15 % der Erkrankten, zum Tode führt.

Was ist die Vorhersage für das gelbe Fieber? Der Letalitätsgrad (Letalität) der klinischen Fälle beträgt zwischen 10 und 50 Prozentpunkten, die Altersklasse zwischen 20 und 30 Jahren hat die größte letale Rate. Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet, dass der zuletzt bekannt gewordene Tod in Deutschland 1999 war - ein Mann, der die Elfenbeinküste bereiste und nicht impfte.

Erste Gelbfieberherde in der Neuen Welt wurden 1648 auf der Yucatanhalbinsel (Mexiko) und in Havanna (Kuba) urkundlich erwähnt. Seitdem sind in Mittel- und Südamerika unzählige Seuchen aufgetreten. Der Begriff "Yellow Jack" für gelbes Fieber kommt ebenfalls aus England. Gelbfieberpatienten wurden mit gelben Jacketts und einer gelben Fahne über dem Quarantänebereich versehen.

Obgleich es seit vielen Jahren einen hoch wirksamen Gelbfieberimpfstoff gibt, hat die WHO in Afrika und Südamerika eine steigende Anzahl von Infizierten registriert. Die Impfung wurde 1937 vom Südafrikaner Max Theiler erfunden und ist einer der besten und sicherstelltesten. Die Vakzine enthält abgeschwächte, reproduzierbare gelbliche Fieberviren. 0,5 Milliliter des Impfstoffs werden unter die Kopfhaut injiziert - beinahe immer in den Unterarm.

Impfungen sind ab einem Alter von sechs Monaten möglich (gemäß WHO-Empfehlung ab einem Alter von neun Monaten). Die Schutzimpfung setzt etwa zehn Tage nach der Schutzimpfung ein und dauert etwa zehn Jahre. Bei 96% der Impfungen sind die Antibiotika nachgewiesen. Gelbfieberimpfstoff ist gut toleriert, nur für Personen, die eine Allergie gegen Hühnereiweiss haben, sollte der behandelnde Arzt informiert werden.

Die Gefahr von schweren Nebenwirkungen ist bei Menschen über 60 Jahren erhoeht. Der RKI hat über einen mehr als 35-jährigen Untersuchungszeitraum eine Beurteilung der Gelbfieber-Toleranz vorgenommen; nach Gabe von über 2,3 Mio. Impfungen wurden nur 20 Komplikationen bei der Impfung festgestellt. Nach Angaben der WHO erleiden im Durchschnitt 0,4 bis 0,8 von 100.000 Menschen, die geimpft wurden, eine Schädigung der Haut, der Niere oder des Nervensystems.

Der RKI rät, eine ganze Weile nach der Gelbfieberimpfung keinen Alkoholika zu trinken und vermeidet grössere Sportaktivitäten und Besuche in der Sauna und im Solarium. Bei fünf bis zehn % der Impfungen werden die typischen Reaktionen wie Ermüdung, Erschöpfung, leichter Anstieg der Temperatur und Rötung an der Injektionsstelle dargestellt. Der Impfausweis trägt die Schutzimpfung in den Impfausweis ein - dies ist für die Ein- oder Weiterreise in die vom gelben Fieber befallenen Länder ein.

Dazu zählen in Südamerika Bolivien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Peru, in Afrika Burkina Faso, Ghana, Kenia und Nigeria. Bitte erkundigen Sie sich frühzeitig vor Reisebeginn über die geltenden Vorschriften des betreffenden Staates. Gelbfieberimpfungen sind eine der international üblichen Reiseschutzimpfungen; sie sind nur in Impfstationen oder bei einigen Impfern zu haben.

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