Gelbfieberimpfung Brasilien Notwendig

Impfung gegen Gelbfieber in Brasilien notwendig

Deshalb ist ein umfangreicher Mückenschutz unbedingt erforderlich. Gelbfieber ist z.B. für Aufenthalte nicht notwendig. Für diese Destinationen war bisher keine Gelbfieberimpfung notwendig.

Gelbfieberimpfungen dürfen nur von speziell ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden (sog. "Gelbfieberimpfstelle"). ("Sprache") kann die Notwendigkeit der Einnahme dieser Medikamente notwendig sein.

Für Brasilianer: Gelbfieberimpfung wird empfehlenswert

Nach Angaben des RKI wurden die brasilianischen Reisenden aus Deutschland nicht gegen gelbes Fieber impfen gelassen und haben sich nicht vorher ärztlich untersuchen lassen. 2. Laut RKI haben die beiden erholten Patientinnen viele Mückenstiche beim Wandern gemeldet, dass sie die Impfanweisungen nicht kannten. Nach Angaben der WHO gab es bereits mehrere Fälle von gelbem Fieber bei brasilianischen Touristen aus anderen Staaten.

Der Gelbfiebervirus kursiert in der Regel zwischen Affe und Mücke. Die zweite Stufe ist bei 15 % der Patienten schwerwiegend und manchmal fatal. Gelbfieberimpfung wird bei der Reise in Hochrisikogebiete im südlichen Afrika und im Norden Südamerikas empfohlen. Sie ist in einigen Staaten gar rechtlich gefordert. Impfungen gegen das gelbe Fieber dürfen nur an speziell ausgewiesenen Impfplätzen durchgeführt werden.

Impfungen für ganz Brasilien

Düsseldorf, Jänner 2018 - Ein Niederländer erkrankte im Jänner nach seiner Heimkehr aus São Paulo an Gelbfieber. Letztes Jahr brach in Brasilien das Gelbfieber aus. Seither werden Gelbfieberinfektionen auch aus den früher gelbfieberfreien Küstenorten Rio de Janeiro, São Paulo, Salvador, Rekife oder Foraleza berichtet. Das CRM Center for Travel Medicine CRM empfiehlt aufgrund dieser geänderten Lage allen brasilianischen Reisenden, sich impfen zu lassen.

Die 46-jährige Niederländerin kehrte am vergangenen Wochenende in die Niederlande zurück, nachdem sie mehrere Wochen in Maripora in der Hauptstadtregion São Paulo verbracht hatte. Das Universitätskrankenhaus in Rotterdam bestätigt den Gelbfieberverdacht, gegen den der Patient nicht impfen konnte. "Das Beispiel Holland verdeutlicht, wie bedeutend die Gelbfieberimpfung bei einer Reise nach Brasilien ist - insbesondere bei einer Reise in Gegenden, die bisher als frei von gelbem Fieber galten", unterstreicht Prof. Dr. Tomas Jelinek, der wissenschaftliche Direktor des CRM-Zentrums für Reisemedizin.

Sieben südamerikanische Bundesstaaten, darunter Brasilien, erlebten zwischen Jänner 2016 und Dez. 2017 den schlimmsten Ausbruch von Gelbfieber seit Jahren. Die Zahl der bestätigten Fälle von Gelbfieber in Brasilien lag zwischen 777 im Jahr 2016 und 2017, darunter 261 Todesfälle. Die brasilianische Gesundheitsbehörde hat im September 2017 den Ausbruch des Gelbfiebers für vorläufig vorbei befunden.

Einzelne Neuerkrankungen werden nun unter anderem aus Minas Gerais, Rio de Janeiro und dem Großraum São Paulo berichtet. Die Gesundheitsämter fürchten zurzeit, dass ein städtischer Übermittlungszyklus für die Gelbfieberkrankheit durch die Tigermücke (Aedes aegypti) auftreten könnte, der die Ansteckung auslösen kann. Die Behörde hatte seit Okt. 2017 die öffentlichen Parks gesperrt, weil das gelbe Fieber unter den dort ansässigen Menschen verbreitet worden war.

In den Monaten Januar und Dezember 2009 führte das Ministerium für Gesundheit eine groß angelegte Gelbfieber-Impfkampagne für rund 19,7 Mio. Menschen aus den Bundesstaaten Rio de Janeiro, São Paulo und Bahia durch, um einen weiteren Ausbruch des Gelbfiebers zu verhindern. "Eine Gelbfieberinfektion kann lebensgefährlich sein", erläutert Prof. Jelinek, "die Schutzimpfung ist hoch wirksam und schützt zuverlässig.

"Das sind im Schnitt 80 bis 100 prozentig nur zehn Tage nach der Vakzinierung, 30 Tage danach ist die Immunschwäche fast 100-prozentig. "Deshalb raten wir allen nach Brasilien gereisten Personen, sich mindestens zehn Tage vor der Reise gegen gelbes Fieber durchzuimpfen. "Die Gelbfieberkrankheit wird durch Tag- und Nachtmücken ausgelöst.

Das Gelbfieber ist international streng meldepflichtig.

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