Gelbfiebergebiete Südamerika

Das Gelbfieber in Südamerika

In einigen Ländern sind Gelbfieberimpfungen vorgeschrieben und für andere empfohlen. Besonders betroffen sind Südamerika und Afrika. Daher kann das Gelbfieber nicht durch eine Impfung beim Menschen ausgerottet werden. Im Regenwald in Mittel-/Südamerika, vor allem aber südlich des Äquators in Afrika. Das Gelbfieber tritt in tropischen Regionen Afrikas und Südamerikas auf (siehe unten) und ist oft schwerwiegend und in vielen Fällen tödlich.

Das gelbe Fieber im Tropen-Afrika und Südamerika

Die Gelbfieberkrankheit ist eine Vireninfektion, die durch Stechmücken hervorgerufen wird übertragene Das gelbe Fieber wird durch das gleiche Krankheitsbild hervorgerufen, das zu den Faviviridae gehört. Gelbfiebertopotypen sind einerseits in ihrem Potenzial, menschliche Seuchen hervorzurufen, unterschiedlich und erfordern andererseits eine typspezifische Affinität für den Vector. Das hat zur Konsequenz, dass in Westafrika mit größeren Gelbfieberepidemien zu rechnen ist, in Ostafrika kommt es zu sporadischen Seuchen.

Sporadisch auftretende Infektionskrankheiten sind bei Südamerika die Norm. Laut Schätzungen der WHO hat jährlich schätzungsweise etwa 200.000 Infektionskrankheiten mit rund 300.000 Menschen in Endemiegebieten. Das Gelbfieber breitet sich in Afrika zwischen 150° Nord und 100° südlicher aus. Unter Südamerika variiert die Gürtel von 200Â Nord bis 400° südlicher Breitengrad.

Die Reservoirs des Gelbfieberviruses sind Affen und Stechmücken, zwischen denen das Viruserreger umläuft. Die Person wird durch den Stachel ansteckender Stechmücken Die Krankheit wurde in den vergangenen Jahren sporadisch von ungeimpften Reisenden eingeführt (Elfenbeinküste, Brasilien, Venezuela). Die Bandbreite der klinischen Symptome erstreckt sich von asymptomatisch über leicht fiebrig Verläufe bis hin zum tödlichen gelben Fieber.

Der Krankheitsverlauf von verläuft verläuft in der Regel zweiteilig. Bei akutem Auftreten mit starkem Fieber, Schüttelfrost, Myalgie, Kopfschmerzen, Übelkeit, Brechreiz, Übelkeit und Blutergüssen treten die Ursachen nach 3 bis 4 Tagen auf. Im weiteren Krankheitsverlauf können die neurologischen Folgen der Encephalopathie auftreten. Bei der Gelbfieberinfektion 10 bis 20%.

Kommt es zum klassischen gelben Fieber, steigt das Letalität auf 50% und mehr. Gelbfieberinfektion hinterlässt ein Leben lang Immunität. Einen hochimmunogenen und guten verträglicher Impfschutz gegen gelbes Fieber gibt es unter Verfügung Ein lebendes gesättigtes Gelbfiebervirus, 17D, wird als Impfstoffantigen eingesetzt. Die Impfung gegen die Gelbfieberkrankheit erfolgt einmalig unter der Haut oder unter intramuskulär

Gelbfieberimpfstoff ist generell sehr gut verträglich Bei den häufigsten unerwünschten handelt es sich um Kopfweh, Myalgie, erhöhte Temperaturen oder andere milde örtliche Leiden. Gegenanzeigen für sind akut oder chronisch infektiöse Erkrankungen, Immunsuppressionstherapie, z.B. Kortikosteroidtherapie, Chemotherapie oder Strahlentherapie, kongenitale oder akquirierte Immunschwächekrankheiten sowie eine bekanntermaßen Überempfindlichkeit gegen HühnereinweiÃ

Für Kindern unter 6 Monate wird nicht geraten, sich impfen zu lassen. Bei seltener Fällen können so genannte Gelbfieber-Impfstoff-assoziierte neurotropische Erkrankungen (YEL-AND; früher genannt Post-Impf-Enzephalitis) oder Gelbfieber-Impfstoff-assoziierte viszerotrope Erkrankungen (YEL-AVD; früher Multiorgan-System-Fehler) auftreten. Bisher wurden 27 Fälle von YEL-AND in der Fachliteratur veröffentlicht. Das YEL-AVD spielt ein wenig häufiger

Basierend auf molekulargenetischen Studien wird davon ausgegangen, dass es sich bei YEL-AVD und YEL-AND ursächlich um gestörte Immunreaktionen der geimpften Person, nicht aber um eine Reversierung des 17D-Impfstammes, handeln wird. Der Schutzimpfung muss ein internationales Zeugnis beigefügt werden (WHO-Impfbuch, Siegel des Gelbfieberimpfungszentrums) bestätigt Gemäà die internationale Gesundheitsbestimmungen die Impfbescheinigung ist vom Tag des zehnten nach der Schutzimpfung für, Zehn Jahre gültig.

Nach 10 Jahren ist eine erneute Schutzimpfung obligatorisch, wenn für ein Reisetätigkeit erfordert oder noch ein Risiko auftritt. Bei Auslandsreisen werden Gelbfieberimpfbescheinigungen von staatlichen Impfzentren akzeptiert. Impfungen mit einem lebenden Virusimpfstoff wie z. B. Maserne, Mumps, Röteln und/oder Windpocken sollten entweder am selben Tag oder im Abstand von 4 wochen durchgeführt werden.

Lebendvakzine, z.B. gegen Typhus oder Cholera, können ohne Berücksichtigung fernab der Gelbfieberimpfung eingenommen werden. Gelbfieberimpfungen werden entsprechend den Impfbestimmungen des Ziels oder Transitländer sowie vor einem Besuch in weithin sichtbaren endemischen Gebieten im Tropen-Afrika und Südamerika angeboten.

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