Frauenquote in Deutschland

Anteil der Frauen in Deutschland

Dies zeigt der Bericht für den Deutschen Bundestag, der vom Kabinett verabschiedet wurde. Manuka Schwesig wollte sich für die Frauen in Deutschland stark verbessern: Der gesetzliche Frauenanteil in Deutschland. In den letzten zwei Jahren ist in Deutschland eine Frauenquote in den Aufsichtsräten in Kraft. Der Frauenanteil in Deutschland: Eine sinnvolle Maßnahme zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen?

Vieles ist noch zu tun

Der Frauenanteil funktioniert. Dies beweist der vom Bundeskabinett verabschiedete Bundestagsbericht. Die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder ist gestiegen, und die Firmen haben sich meist ehrgeizige Zielsetzungen auferlegt. Die Frauenquote betrifft seit Beginn des Jahres 2016 die Bereiche Ökonomie und öffentlicher Sektor. Die deutsche Führungsetage ist in vollem Gange.

Seit Beginn des vergangenen Geschäftsjahres schreibt das Frauenanteilsgesetz die stufenweise Festlegung einer 30-prozentigen Frauenquote für große Unternehmen und den Öffentlichen Sektor vor. Zusätzlich zur regelmässigen Unterrichtung der Bevölkerung verlangt das Recht zwei Jahre nach seinem Wirksamwerden eine Berichterstattung an den Deutschen Bundestag. Das Bundeskabinett hat diesen nun angenommen. Für das Jahr 2015 wurden erstmalig alle gesetzlich geregelten Unternehmensformen bewertet.

Für neue Aufsichtsratsmandate in börsenotierten und vollständig mitbestimmt arbeitenden Gesellschaften ist seit dem 1. Januar 2016 die fixe Geschlechterrelation von jeweils rund dreißig Prozent gültig. Auch börsennotierte oder mitbestimmte Gesellschaften mussten sich bis zum Stichtag 31. Dezember 2015 erstmalig Ziele für die erste und zweite Führungsebene setzen. Eineinhalb Jahre nach dem Gesetz hat sich der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien deutlich erhöht:

Bei Gesellschaften, die den festen Satz von 30 % unterschreiten, stieg dieser Wert im Jahr 2015 von 25 % auf 27,3 %. Bei den nicht unter die fixe Kennzahl fallenden Gesellschaften ergab sich ein Zuwachs von 19,5 auf 21,2 Prozentpunkte. Auch die unter die festgelegte Quotenregelung fallenden Gesellschaften haben sich ehrgeizigere Ziele gesteckt als die anderen.

Allerdings sind nach wie vor deutlich weniger weibliche Mitglieder in den Verwaltungsräten der befragten Firmen vertreten. Bislang haben sich nur wenige Firmen das Thema der Rekrutierung einer neuen Geschäftsführerin zum Thema gemacht. In diesem Zusammenhang betonte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel im vergangenen Jahr auf der dritten Tagung "Frauen in Führungspositionen", dass "wir dafür kein Mitgefühl haben.

"Die Berichterstattung an den deutschen Bundestag basiert auf Angaben aus dem Jahr 2015; für die börsennotierten Gesellschaften könnten bereits Vergleichswerte für das Jahr 2016 verwendet werden. 1. 747 kotierte und/oder mitgebestimmte Gesellschaften, die zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften verpflichtend sind, wurden geprüft. In einigen Privatunternehmen kann der Verband mitreden und selbst Aufsichtsratsmitglieder bestellen.

Seit letztem Jahr gelten bei ihm auch 30 Prozentpunkte für alle von ihm zu bestimmende neue Mitspieler. Von 2018 an soll diese Rate auf 50 % ansteigen. Zum 31. 12. 2016 waren 40,9 Prozentpunkte der von der Bundesregierung zu bildenden Aufsichtsräte privater Gesellschaften Frau. Mittlerweile sind mehr weibliche als männliche Mitarbeiter in der Verwaltung tätig.

Generell werden auch beim Frauenanteil in Führungsfunktionen große Erfolge erzielt. Nur noch wenige erreichen jedoch in nahezu allen Unternehmensbereichen die Führungsebene.

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