Frauen in der Chefetage

Die Frauen in der Chefetage

Wieso steigen Frauen nicht auf die Karriereleiter? Unvereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt das beherrschende Thema. In mittelständischen Unternehmen sind die meisten Frauen in der Chefetage. Das zeigen einige typische Verhaltensweisen von Frauen. Im Top-Management von Schweizer Unternehmen sind Frauen oft in der Überzahl.

Die Frauen in der Finanzwirtschaft: Nicht in die Chefetage?

Frauenanteil oder nicht: In der Region D-A-CH gibt es noch relativ wenige Frauen im Bereich Human Resources oder in den Unternehmensbereichen Vertrieb, aber die Quoten im Finanzbereich sind wieder signifikant unterdurchschnittlich. Frauen fällt es in diesem traditionellen, von Männern dominierten Bereich schwer, in Führungspositionen zu kommen.

Die kaufmännische Verantwortung wird überwiegend von männlichen Mitarbeitern wahrgenommen. Oft gehörtes Argument: Wenn sich neben 30 Mann nur eine Person um eine Stelle im Finanzmanagement beworben hat, besteht natürlich kaum eine Aussicht, dass sie die Stelle bekommt. Die Frauen müssen ihre Abneigung gegen eine Bewerbung aufgeben. "Aber auch Frauen mit ehrgeizigen Berufsplänen und entsprechender Gehaltsvorstellung haben oft das Bedürfnis, mehr zu tun als ein Mann mit der gleichen Vorbildung.

Wodurch werden Frauen am Fortschritt gehindert? Auch heute noch sind das Problem der Kinder/Familie und das fehlende Unternehmen, das Frauen unterstützt, die größte Hürde, um in eine verantwortungsbewusste Stellung mit einem hohen Ansehen und höheren Löhnen für hoch qualifizierte Frauen zu gelangen. Vorbilder können vielen Frauen mehr Courage und Selbstvertrauen geben, sich für eine Führungsposition zu beworben.

Frauen sind viel wahrscheinlicher als Männern, sich von Einzelpunkten einer Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen entmutigen zu lassen, und wenden sich überhaupt nicht an, wenn sie der Meinung sind, dass sie nicht alle Voraussetzungen erfüllten. "Die Frauen denken, sie müssen zu 100 oder sogar 150% vollkommen sein. "Frauen müssen ihre Abneigung gegen eine Bewerbung aufgeben.

Aufgrund ihrer Erfahrungen befürwortet die Unternehmensberatung, dass vor allem im mittelständischen Bereich viel stärker darauf geachtet werden muss, wie Frauen motiviert und gefördert werden können. Eine gemischte Besetzung von Frauen und Männer in den Auswahlverfahren der Firmen wäre sehr willkommen", erläutert er.

Viele Entscheidungsträger in Betrieben glauben in Deutschland immer noch, dass Frauen nicht mehr zu 100 % zur Verfügung stehen, sobald sie ein Kind haben und daher nicht mehr für Managementpositionen geeignet sind. Daß es sich hierbei jedoch um ein Voreingenommenheit handelt, zeigen andere Staaten wie Frankreich, die Benelux-Länder und Skandinavien, wo wesentlich mehr Frauen als hier leiten.

Im Mittelstand, der oft auch außerhalb der großen Städte liegt, fehlen oft geeignete, frauen- oder familienfreundliche Struktur. Arbeits-Leben-Integration trifft sowohl Frauen als auch Frauen - auch Manager und Manager von Frauen, die berufstätig sind, beschäftigen sich nun mit dieser Thematik. So lange die Menschen nicht offen über das Motiv reden, wenn sie Erziehungsurlaub nehmen wollen, wird sich wenig verändern.

Resümee: Bis zu einer Firmenkultur, in der Frauen in Führungsfunktionen nicht nur im gewerblichen Sektor eine selbstverständliche Rolle spielen, haben wir in Deutschland noch einen langen Weg vor uns. Die Frauen sollten sich immer wieder neue Zielsetzungen für ihre eigene Berufsplanung setzen und sich ihnen mit Courage und Konzentration nähern. Frauen können mit ihrer Unterstützung mehr Courage bekommen, sich beruflichen Aufgaben zu stellen und so für Managementaufgaben prädestiniert zu werden.

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