Frauen in Bolivien

Die Frauen in Bolivien

Der CJA gibt ihnen eine unerwartete Chance. Im "Ausbildungszentrum für Frauen", Strickerei im CCA. Gewalt gegen Frauen in Bolivien. In Bolivien suche ich neue Freundinnen. Bolívia - Altiplano, Abteilung La Paz.

Feminizid in Bolivien: Gewalttherapie

In Bolivien gehört das Thema Frauenmord und Gewalttätigkeit zum täglichen Leben. Cochabamba wird zum Vorzeigemodell. Auf dem Hauptplatz von Cochabamba hat der Stadtrat seinen Hauptsitz und an seiner Vorderseite befindet sich das Banner mit dem Porträt einer bekannten Darstellerin. "Schließlich wurde anerkannt, dass mehr getan werden muss, um der Gewalttätigkeit gegen Frauen Einhalt zu gebieten.

Daraus ergibt sich meine Einstellung", erläutert er. Der Psychologe Heredia ist bei der Gemeinde Cochabamba beschäftigt, um Opfer und Täter bei polizeilichen und strafrechtlichen Ermittlungen zu unterstützen. "Momentan habe ich meinen Arbeitsplatz auf der Polizeistation in Quillacollo und bin für mehrere Kunden tätig". Mit Cochabamba wächst die zentrale Metropole Quillacollo immer enger zusammen und es werden besonders viele Gewalttaten gegen Frauen gemeldet.

"Meistens ist es innerfamiliäre Gewalttätigkeit, und ich und mein Kollege Marco Balesteros behandeln Betroffene und Verursacher. Oft dürfen sie zu Haus nicht heulen, sonst werden sie geschlagen", erzählt er. Auch die bedeutendste Frauenrechtsorganisation in Cochabamba, Oficina Jurídica para Mujer (OJM), die Anwaltskanzlei für Frauen, wird international unterstützt.

Die OJM kooperiert mit Frauen im migrationsbeeinflussten südlich von Cochabamba, ist aber auch eine wissenschaftliche Lobby-Organisation und Anwaltskanzlei. Oft dürfen sie zu Haus nicht heulen, sonst werden sie geschlagen" "Das 348 erlässt in Bolivien ein gewaltfreies Land.

Das ist ein Gegensatz angesichts von 104 Feminizidmorden im vergangenen Jahr, davon 27 in Cochabamba. "Aber um die Struktur hinter der Gewalttätigkeit zu verändern, muss man bei den Kinder anfangen", sagt er. Casimira Rodríguez, Cochabamba City Equality Officer, und ihr Mitarbeiter Nelson Cox vom Ombudsmann für Menschenrechte sind sich einig.

Großaufnahme: Eingeborene Frauen in Bolivien und Peru

Wir verbrachten fast sieben Monate in Bolivien und Peru. Sie fuhren durch die andinen, sahen Machu Picchu, den Titicacasee und die Nasca-Linien in Peru und den Salar de Uyuniin Bolivien, erkundeten das Leben in den Städten Sacre, La Paz, Cusco, Arequipa und Lima - und sahen die indigenen Frauen in ihren farbenfrohen und ganz speziellen Kostümen dort.

Die beiden südamerikanischen Staaten Bolivien und Peru sind die bevölkerungsreichsten. Alleine in Bolivien wohnen 37 bekannte Ureinwohner - und bedauerlicherweise sind sie in der Regel der Ärmste der Bevölkerung. Besonders die Frauen sind deshalb in den Tourismuszentren auf Achse und tragen farbenfrohe Hüte, wärmende Tücher und kleines Spielsachen - oder haben ein Alpaka dabei, um sich mit Tieren und Touristen für wenig Geld abfotografieren zu können.

Zugleich faszinieren mich die Frauenkleidung und der Hochmut, mit dem sie ihre Trachten anziehen. Der Rock ist vielschichtig - bis zu zehn Petticoats und ein Overskirt - ein schlichtes Top und ein bunter Umhang. Es werden nur wenige Frauen fotografiert, wenn ich sie bitte - nicht um etwas zu bezahlen, sondern um ein Lachen - oder weil ich bei ihnen einen Riemen oder ein Tuch gekauft habe, oder weil es in Cusco eine Party mit Volkstänzen in Volkstracht gibt.

Keine Ahnung, aber die zulässigen Bilder der Frauen sind wunderschön und eine Großaufnahme wert:

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