Frauen im Minikleid

Damen im Minikleid

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mw-headline" id="Historie">Historie[Sourcecode bearbeiten]>>

Das Kleidungsstück ist ein kurzes Kleidungsstück, dessen Unterkante mehr oder weniger weit über dem Knie des Trägers liegt. Den als solchen benannten Miniröckchen hat die englische Modeschöpferin Mary Quant in den frühen 1960er Jahren für die Frauenmode umgestaltet. Ursprünglich durch eine erotische, öffentlich interpretierte Zeichenwirkung empört, war sie eines von mehreren gestalterischen Exemplaren der Pop-Kultur und der Bekleidungsmode der als " Westwelt " bekannten Frauenjugend der 1960er und 1970er Jahre.

Heute ist der auch als Minikleid verlängerte Miniröckchen in verschiedenen Stilvarianten in der Alltagskleidung weltlich orientierter Industrienationen weit verbreitet und wird vor allem in der heißen Jahreszeit verwendet. Durch den großen Verkaufserfolg der Opernoperette Der Lehmann von Lehár im Jahre 1932 wurde der Rock in die Welt der Mode gebracht.

Der Miniröckchen wurde mit kalbshohen und hohen Stiefeln von Nora Weindl aufgesetzt. Sie wurden in der folgenden Zeit hauptsächlich von Tänzern in diversen Spielfilmen inszeniert. In Frauen für Golden Hill (1938) beispielsweise sind bei einer Vokalperformance von Frau Heiberg mehrere weibliche Revuetänzer in extrem kurze, futuristische Mini-Röcke zu erkennen, die auch in der Bildmitte mit einem sehr engen Top miteinander verknüpft sind.

2] In den 30er und 40er Jahren gehörten Miniröcke zum Outfit der so genannten Zigarettenmädchen, vor allem in den USA, die ihre Waren in Kneipen und Kneipen verkauften. Auch in Ninotschka (1939) kommen solche Zigarettenmädchen vor, wo sie kleine Mini-Kleider mit Puffärmel und weit über dem Knie endendem Bund anbringen.

3] Im Alltagsleben wurden solche Mini-Röcke oder -Kleider damals nicht verwendet. Die britische Modedesignerin Mary Quant führte den Rock viel später wieder in die Welt der Mode ein. Der in den 30er Jahren in Deutschland entstandene und von Mary Quant wieder entdeckte Mini-Rock wurde 1962 zum ersten Mal in der British Vogue gezeigt. Für ihren Wagemut und ihre sensiblen Schöpfungen wurde Mary Quant 1966 mit dem Order of the British Empire geehrt.

Bei der Preisverleihung trat sie in einem Miniröckchen im Buckingham Palace auf. Um 1968 herum erreicht der Miniröckchen seine höchste Beliebtheit und 1969 (als "Mini-Mini" oder "Microrock")[4] die größtmögliche Höhe des Saums, wodurch das Slip zu einem öffentlichen Teil der Modewelt wird. Teilweise wurde der Mini-Rock als Herausforderung oder allgemeiner Missachtung empfunden, teilweise aber auch als Signal für ein neues Selbstverständnis und Selbstbewusstsein von Frauen, die sich von traditionellen Einschränkungen frei fühlen.

Mini-Röcke gab es bald in allen Materialen, von nobel bis günstig, und sie wurden bei jeder Gelegenheit angezogen. Ein Steuervorteil bestand auch darin, dass der Rock wegen seiner geringen Grösse zunächst als Kinderkleidung klassifiziert wurde. Aus Kleidern wurden auch Minikleider entsprechend der Länge des Minirockes. Den nächsten Zuwachs im Jahr 1971 konnten daher nur die Hot Pants ("Hot Panties") verbuchen, die aber in den Folgejahren ebenso wie Mini- und Maxi-Rock durch die Erhöhung der langen Damenhosen an Wichtigkeit einbüßten.

Mit Bianca Lang, Tina Schraml, Lena Elster: Der Minimini.

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