Frauen aus Ecuador

Die Frauen aus Ecuador

Die Gundel von thoringi. info gibt Tipps für Reisen in Ecuador und dass die Rolle der Frauen in der Stadt ganz anders ist. Allein in Ecuador als Frau zu reisen ist in der Regel kein Problem, sondern eher eine traditionellere Rolle in der ecuadorianischen Gesellschaft, so dass zu erwarten war, dass der Anteil der Gründerinnen dort geringer sein würde. UND POLITISCHE MÄCHTE: DIE. In Bolivien, Ecuador, Peru und Paraguay kämpft ComVoMujer gegen Gewalt gegen Frauen.

Reiseberichte aus Ecuador

Auch in Ecuador kann eine schlichte Erdäpfelsuppe große koloniale Emotionen hervorrufen. Deswegen bin ich mit Carlos unterwegs. Da Carlos die englische Sprache beherrscht und einen Geländewagen steuert, führt er mich zu den schönsten Plätzen Ecuadors, von den Gebirgen in den Urwald und an die Küsten, er überträgt und erläutert, was in seinem Heimatland zählt.

In den ersten beiden Tagen laufe ich mit Carlos durch Quito. Carlos eine großartige Möglichkeit, mir die wichtigen Daten im Leben und in den Liebesbeziehungen der Ecuadorianer seit der Selbständigkeit zu erzählen. So ist es nur die Größe, die mich erschöpft: Quito ist auf 2800 Metern, das sind 2780 Metern mehr als mein Zimmer in Kiel auf dem Dachboden.

"rief ein Prediger und zeigte in den Himmel." Deshalb ist Ecuador auch ein tolles Land: Wenn ein Mann hier zum Frisör geht, macht man aus ihm keine Japaner. Carlos denkt, dass nach diesem Großstadteingang Frischluft für mich gut wäre. Auf beiden Seiten gibt es Vulkane, und Carlos weiß zumindest eine einzige Erzählung über jeden von ihnen.

Auf dem Schneefall, den wir auf dem Cotacachi zum Beispiel beobachten können, sagt Carlos: "Schau, Pater Kentenich hat uns gestern Abend besucht! Auf einen zweiten vulkanischen Punkt weist Carlos hin: "Das ist Taita Imbabura, Pater Imbabura. Imbabura bestieg in der vergangenen Woche den Berg mit ihrem schneebedeckten Ende. "Die zarte Atmosphäre, in die Ecuador dich sehr rasch versetzt, vielleicht auch meine hartnäckige Höhenangst, hindert mich daran, zu erröten".

Sie sind in ganz Ecuador, es nennt sich Lokomotive, und ich hatte meine erste in der Hacienda La Cienega. Also stand ich vor dem Bette, in dem er geschlafen hat, schlenderte über den Schreibtisch, schaute vom Balken auf den Cotopaxi und dann den Eingang zur Allee hinab. Nun muss ich mich freuen, dass die ehemals großen Latifunen seit langem gelöst und an die armen Landwirte ausgegeben wurden.

Dies ist schmeichelhaft, denn zu Haus bezeichnet mich niemand als Eenor. Noch bis zum Abendessen setze ich mich vor silberne Kerzenhalter, ein Mädel mit einer knöchellangen Kochschürze und einer farbenfrohen bestickten Hemdbluse holt die Erdäpfelsuppe, und wenn sie "buen provecho, señor" mit einem atemberaubenden Blick atmet, spüre ich endlich, dass ich dieses ganze Reich besiegt habe.

Carlos sagt: "Manche meinen, mexikanisches Chilischotenfleisch sei das heißeste. Chilischoten aus Ecuador sind die besten! Ich muss zugeben, dass ich diese Flöten- und Gitarrenfolklore sehr mag. Aber nach den ersten Tagen in Ecuador bin ich sicher: Ich habe alles gehört, Bryan-Adams Cover-Versionen, die Beatles, aber nie, nie meinen Schock.

Carlos erläutert, dass ich keinen richtigen Condor wie diesen sehe: "Es waren einmal die meisten Condore in Südamerika in Ecuador. Auf dem Marktplatz erinnere ich mich daran, wo die Mützen in welcher Gestalt zu tragen sind, und ich bin glücklich über die schwarzhaarige Frau, die überhaupt keine Farbangst hat, die viel Gold -Schmuck zu roter Mütze aufsetzt und einfach zwei Fingerbreiten rosafarbener Unterwäsche unter grünem Rock ausblitzen lässt.

"Mehr Spaß", sagt Carlos. Ich erkenne rasch, keine Angst, das wilde Lebewesen, das dort wohnt, ist ein Papagei, der zwar redet, aber eine schreckliche Ausstrahlung hat. José, unser Einheimischer, steckt seine Macheten in Tarantel-Nester, vertreibt rutschige Kakao-Bohnen zum Snacken, stellt Arzneipflanzen aus und schlägt auf einen Zweig, aus dem hundert stinkende Säureameisen, die er Azteken nannte, gleich herausgeschossen werden, weil sie genauso angriffslustig und couragiert sind.

In Ecuador isst man unweigerlich das Schlüsselwort Versuchskaninchen. Wieder und wieder steht ich mit Carlos vor dem Braten und schaue in diese kleinen Gesichter, die die Asche zu einem Lächeln erstarren lassen. Ich bin dabei, auf dem Weg vom Urwald in den Pazifik zu bestellen, weil ich weiss, dass es an der Kueste keine solche Delikatesse gibt, und ich vermute, dass meine Menueentscheidung auch Carlos' Image des nordeuropaeischen Mannes mitbestimmen wird.

Am Cotopaxi bin ich auf 4600 Meter aus dem Wagen gestiegen, habe meine Gletscherbrillen aufgesetzt, den Park angezogen - und nach zehn Höhenmetern habe ich mich in den Wald gekotzt, während Carlos mir in seinen Schuhen eine Kippe zündete und mir sagte, dass er als Bergfuehrer vor Jahren in einer einzelnen Wochen vier Mal zum Rand des Kraters und wieder runter musste, bevor er am Ende des Wochenendes zu einer Bergrettungsexpedition in den noch hoeheren Tschimborazo musste.

Dies wird auch im Umgang mit der Öffentlichkeit deutlich. Ich trinke etwas Mineralwasser, ich trinke mein Glas und er blinzelt und kokettiert und bekommt viel positive Resonanz, während ich wie immer die Kolumne leise betrachte und die Frauen, die ihre Hüfte so sanft und schleppend durch die Innenstadt schaukeln, wie der Fluß seine beiden Buchten, den Babahoyo und den Donaule.

Frauen und alles, was ich will, um mit Steve zu reden. Er beginnt das Konversationsgespräch mit der traditionellen Fragestellung aller Ecuador-Reisenden: Carlos hat das nicht begriffen.

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