Finanzierung Haus

Hausfinanzierung

Hauskauf - Was ist bei der Finanzierung von Bauvorhaben beachten? - Knetmasse Was ist der Mindestbetrag an Eigenmitteln, was ist das aktuelle VerhÃ?ltnis von Zinsen und Amortisationsgeld? Tips für einen gut überlegten Finanzplan vor dem Kauf einer Immobilie. Das eigene Apartment, das eigene Haus sind für die meisten Immobilien-Käufer wohl die grösste Kapitalanlage, die sie in ihrem ganzen Lebenslauf machen.

Sie sollte daher besonders sorgfältig überlegt sein - zumal die Finanzierung oft noch über mehrere Dekaden ein fester Bestandteil der Kosten bleibt. Deshalb beginnt die Finanzierung von Immobilien mit dem Finanzierungsplan: Dabei wird der Anschaffungspreis mit dem verfügbaren Eigenmittel verglichen, die Unterschiedsbeträge müssen mit Fremdkapital aufgeladen werden. Dazu kommen Zusatzkosten wie Grunderwerbssteuer, Maklercourtage, Notar- und Gerichtsgebühren, die je nach Beschaffenheit der Liegenschaft rund zehn vom Hundert des Kaufpreises betragen können, sowie Renovierungskosten.

"In den vergangenen Jahren sind die Mehrkosten angestiegen, weil nahezu alle Länder die Grunderwerbssteuer angehoben haben", sagt Jörg Sahr, Finanzfachmann der Stiftung Warentest. 2007 hat die Bank den Zuschlag erhalten. "Idealerweise übernimmt das Kapital alle Anschaffungsnebenkosten und zumindest 20 Prozent vom Kaufpreiss ", sagt Sahr, beschränkt sich aber gleichzeitig: "In der Realität haben viele Menschen diese Mittel nicht.

Unbedingt erforderlich sind jedoch Eigenmittel in voller Höhe der Mehrkosten. Immobilienkäufern mit gesicherten Arbeitsplätzen und hohen Einnahmen droht eine höhere Monatsbelastung als selbständigen Unternehmern. Sahr empfiehlt von einer Finanzierung ohne Eigenkapital: "Die Kreditinstitute lassen sich das höhere Wagnis mit einem hohen Zinssatz auf den Gesamtkredit absichern.

Aber nicht nur das Grundkapital sichert niedrige Monatsraten: "Es fungiert auch als Sicherheitsreserve für den Falle, dass die Liegenschaft noch während der Finanzierung veräußert wird", sagt Sahr. Je größer das Grundkapital, umso niedriger ist das Risikopotenzial, dass der Erlös aus dem Verkauf nicht zur Rückzahlung des Darlehens ausreichen wird. Ausschlaggebend für die Finanzierung von Immobilien ist neben dem Kapital die langfristige Monatslast.

"Höchstens 40 vom Netto-Einkommen sollten für Wohnraum aufgewendet werden", sagt Thomas Hentschel, Finanzvorstand des Verbraucherzentrums Nordrhein-Westfalen, als Faustregel für eine Liegenschaft, in der man selbst leben möchte. "Dazu gehören aber auch die zusätzlichen Kosten für den Erhalt der Immobilie", so Becker.

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