Emigration Schweiz

Auswanderung Schweiz

Die Seiten in der Kategorie "Einwanderung (Schweiz)". Einige der Auswanderer sind mit ihrem Auswanderungsziel aufgeführt. Emigration aus der Schweiz und aus dem Ausland. Schweizer, Deutsche und andere Bewohner der Welt fühlen sich sofort willkommen. Dieses Forschungsprojekt konzentriert sich auf die Schweizer Auswanderung mit all ihren Implikationen und Fragen.

Die Schweiz - Zu- und Abwanderung - News

Bern, Luzern, New Glarus: das sind die von den Schweizerinnen und Schweizer gegründeten heißen Orte in den USA. Zwischen 1850 und 1914 verließen rund 400'000 Schweizerinnen und Schweizer ihr zuhause. Der Name des Ortes geht zum Beispiel auf die ostpreußische Ortschaft Tilsit zurück, in die ein schweizerischer Bauer im neunzehnten Jh. ging. Die Schweiz hat sich im internationalen Branchenvergleich frühzeitig industrialisiert.

Laut des Bundesamtes für Zuwanderung wurden 1890 in der Schweiz zum ersten Mal mehr Zuwanderer als Zuwanderer erfasst. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 wohnten rund 600'000 AusländerInnen in der Schweiz, was einem Ausländeranteil von 15% entspricht. Auch wenn die freiheitlichen Prinzipien der Handels-, Industrie- und Gewerbefreiheit der Schweiz für Prosperität sorgten, hatten einige Bevölkerungsgruppen zunehmend Bedenken vor "Entfremdung" und dem Niedergang der traditionellen Tradition.

Nach vier Jahren benötigten die Ausländerinnen und Ausländer für ihren Wohnsitz in der Schweiz eine Arbeitserlaubnis. Im Jahre 1931 wurden die Rechte der ausländischen Arbeitnehmer im Föderalen Gesetz über den Wohnsitz und die Niederlassungsfreiheit von Ausländern (Anag) und von 1934 bis 2002 das Saison-Nierengesetz, das die Erteilung kurzfristiger Aufenthaltsgenehmigungen für die ausländischen Arbeitnehmer regelt, endgültig umgesetzt. Während des Zweiten Weltkriegs (1939-1945) brachten die neuen gesetzlichen Bestimmungen und die weitgehend geschlossenen Landesgrenzen den Anteil der Schweizerinnen und Schweizer auf ein Allzeittief (5 Prozent).

In der Nachkriegszeit boomt die schweizerische Volkswirtschaft und es besteht Arbeitskräftemangel. Von nun an kommen viele Südstaatler in die Schweiz. Binnen 10 Jahren hat sich der Auslandsanteil der Einwohnerinnen und Einwohner auf das Doppelte erhöht. Damit die Abhängigkeit von Gastarbeitskräften aus Italien abnimmt, rekrutieren schweizerische Unternehmen zunehmend Spanien.

Der Kanton Zürich legt seine Gesetzesinitiative vor, den Auslandsanteil in der Schweiz auf 10 Prozent zu reduzieren. Etwa 260.000 Auslaender muessen das Land verlassen. Die konjunkturelle Besorgnis des Bundesrates entscheidet über Maßnahmen zur Reduktion des Ausländeranteils. Die" National Action against the Overalienation of People and Home" - eine 1990 in Swiss Democrats umbenannte Organisation - wurde 1961 gegründet und legte in der Folge eine zweite Inititative vor, die unter dem Titel Schwarzenbach Inititative in die Geschichtsbücher eingegangen ist.

Auch James Schwarzenbach forderte einen maximalen Anteil an Ausländern von 10 Prozentpunkten, aber auch eine Implementierung innerhalb von vier Jahren und schärfere Einbürgerungsvorschriften. In der Wahl 1970 sagten 46% der Wähler ja. Ausländische Staatsangehörige müssen die Schweiz mangels Erwerbstätigkeit aufgeben. Zwischen 1985 und 1995 können jährlich durchschnittlich 50.000 neue Arbeitsgenehmigungen erlangt werden.

Zum ersten Mal seit 1975 wohnen mehr als eine Millionen AusländerInnen in der Schweiz. Seit dem Jahr 2000 hat das schweizerische Volk die Liberalisierung des Personenverkehrs akzeptiert. Im Jahr 2012 betrug der Anteil der Ausländer in der Schweiz 23Prozente.

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