Einwohner Russland 2016

Bevölkerung Russland 2016

9, Russland (1950: Teil der UdSSR), 103, 147, 140, 116, 149 (1993). Die russische Wirtschaft befindet sich in einem Rohstoffkreislauf. Danach gab es 2016 genau 31 Megastädte, also Städte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern. Pro-Kopf-BIP, 2015: 9.054,9 US$ 2016: 7.

Platz (laut Institutional Investor), März 2016: 63. Platz Die Bevölkerung Russlands stieg zwischen 1960 und 2016 von 119,90 Millionen auf 144,34 Millionen.

Projektdossier: Die russischen Ortschaften und ihre Bewohner

Und was ist besser: Wohnen in einer großen Metropole oder auf dem Lande? Bereits in der Sowjetunion haben sich immer mehr Menschen für den Trost und die vielen Wohnmöglichkeiten in der City entschlossen. Ein russisches Dörfchen ist eine eigene Lebenswelt mit eigenem Lifestyle und typischer Bebauung.

Konstantin Juon wurde am Tag der Geburt am Tag des Todes am Tag des Todes am Tag der Geburt in Russland 1875 in Russland als Sohn des Künstlers bekannt. Mit seinen Meisterwerken zeigt er die einmalige landschaftliche und landschaftliche Vielfalt Rußlands. Das Wetter kontrastiert, das Dorfleben, die Kirche und die Klosterarchitektur: Es ist kein Zufall, dass die Menschen das Dorfleben mit einer Bevorzugung von Spiritus verbinden.

Wir hoffen, dass sie nach ihrer Anreise die traditionellen Freizeitaktivitäten im Ort nicht spannender empfinden werden als ihre Arbeit. Wjatskoje glich früher allen anderen Orten in Russland: heruntergekommen und minderwertig. Die Gurkenmetropole Russlands" ist heute der wohl hübscheste und behaglichste Ort in der ganzen Stadt. Aber es ist nicht das einzig charmante Dörfchen des Land.

Aber es gibt auch in Russland Ortschaften, die weniger glücklich waren und am Rande des Verschwindens sind. Das Gebiet ist etwa 500 km nordwestlich der Landeshauptstadt gelegen. In einem märchenhaften hölzernen Palast zwischen einsamen Ortschaften - auf Russisch: Therem. Anstelle ihr eigenes Wohnen gegen eine gemütlichere Unterkunft in der Innenstadt einzutauschen, machen sich einige Landwirte das Landleben bequem.

Kurzfassung

Rußland befindet sich in einer tiefgreifenden wirtschaftlichen Krise. Russland wird ohne einen grundsätzlichen Neubeginn im Rohstoffkreislauf stecken und immer weiter untergehen. Rußland befindet sich in einer tiefgreifenden wirtschaftlichen Krise. Russland wird ohne einen grundsätzlichen Neubeginn im Rohstoffkreislauf stecken und immer weiter untergehen. Die russische Wirtschaft befindet sich in einem Rohstoffkreislauf. So wird der Ölpreisverfall ab der Jahresmitte 2014 Russland stark treffen.

Durch die Öleinnahmen konnte der Bund nicht nur die Erdölindustrie, sondern mittelbar auch den Banksektor und damit fast die ganze Wirtschaft beherrschen. Das hat sich nachteilig auf die Gesamtwirtschaft ausgewirkt. 65-70% der staatlichen Einnahmen stammten 2008 unmittelbar oder mittelbar aus dem Import von fossilen Brennstoffen (Öl, Erdölerzeugnisse, Gas und Kohle).

Der Marktpreis war 2006 und 2007 um 35 Prozentpunkte über der im internationalen Maßstab hohen Inflationsrate. In den Boomjahren beeinflussten drei Gründe die Wirtschaftsentwicklung Russlands: Zum einen führten die Bemühungen des Staates, die Finanzflüsse zu kontrollieren, zu einer Beeinträchtigung des Investmentklimas und schützten nicht die Rechte der Anleger.

Mehr als eine Trillion Dollars wurden nach der Aufhebung der Sowjetunion aus Russland exportiert, und viele gut gebildete Menschen zogen aus. Zum anderen hat die Sterilisierung der Haushaltsüberschüsse zu einer Verringerung der Geldmengen geführt, was die Kreditkosten und damit die Profitabilität der Anlagen erhöht hat. Dies war die Grundlage einer unvernünftigen Sozialpolitik: Der Zuwachs des Einkommens der Menschen war höher als das Bruttoinlandsprodukt, selbst unter Berücksichtigung des Ölanteils am BSP.

Etwa 30 % der Erwerbsbevölkerung sind unmittelbar und knapp acht % mittelbar vom Land beschäftigt, was den Landeshaushalt überproportional belaste. Mit dem Einbruch des Ölpreises im Jahr 2014 verfügte Russland über eine nicht breit gefächerte, quasi monopolisierte Volkswirtschaft, der die Basis für wirtschaftliches Wachstum fehlte. Das heißt nicht, dass Russland heute vor einem Konjunktureinbruch steht.

4] Die Gold- und Währungsreserven werden das für das Jahr 2016 erwartete Importvolumen verdreifachen. 5] Auch die Gesellschaften verfügen über ein ausreichendes Grundkapital. Mehr als 250 Mrd. US-Dollar an Bankeinlagen und vermutlich ebenso viel bar. In den Boom-Jahren hat sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppelt. Daher hat sich die Zahl der Wohnflächen pro Einwohner erhöht.

Obwohl der Rückgang der Haushaltseinkommen seit 2014 beispiellos war, bringt er Russland - bei einem Erdölpreis von 35 USD pro Fass - nur auf das Stand von 2004-2005 zurück, einer Zeit, die nicht von Wohlstand, sondern von Beständigkeit geprägt war. Pessimistische Schätzungen gehen davon aus, dass das Pro-Kopf-BIP für das Jahr 2016 insgesamt bei rund 7.500$ liegt.

6 ] Damit belegt Russland etwa den 70. Rang in der Rangfolge aller Bundesstaaten - etwa gleichauf mit Turkmenistan und knapp unter China. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in Prozent der Kaufkraft steht sie mit 13.000 bis 14.000 Euro pro Einwohner auf Rang 90, darunter Algerien, die Demokratische Volksrepublik, Thailand, Kolumbien, Serbien und die Vereinigte Arabische Emirate.

Wenn der Erdölpreis nicht unter 35 US-Dollar pro Fass fällt - und das Banksystem weiterhin unverändert ist - wird Russland auch ohne Reform noch drei weitere Jahre relative wirtschaftliche Stabilisierung haben. Der Eigenfinanzierungsgrad ist ein wichtiger Indikator zur Beurteilung der Krisenresistenz von Kreditinstituten. Es ist jedoch nicht klar, wie viel Fremd- und Beteiligungskapital die russischen Kreditinstitute haben.

Die russische Notenbank duldet seit vielen Jahren, dass Privat- und Staatsbanken ihre tatsächliche Situation verschleiern, indem sie ihre Bilanz mit überbewerteten Vermögenswerten, speziellen "Ringtransaktionen" und der Unterschätzung der Kredit- und Investitionsrisiken verschleiern. In Bezug auf das Vermögen pro Mitarbeiter sind die russischen Kreditinstitute um ein Mehrfaches weniger leistungsfähig als in den USA oder der EU.

Im Jahr 2016 werden sie deutlich wachsen: Bis 2015 wurden 30 % der Konsumentenkredite nicht betreut. Der Anteil der Bankaktiva ist sehr hoch: Auf die fünf grössten Kreditinstitute entfällt ein Anteil von rund 55 und auf die 50 grössten Kreditinstitute bereits ein Anteil von 87 %.

8] Um den Zusammenbruch des Banksystems zu vermeiden, würde es ausreichen, diese 50 Institute zu schonen. Insgesamt beträgt das Grundkapital aller russischen Kreditinstitute nur neun Trillionen Rubel. 2. Allerdings werden die Kreditinstitute im Jahr 2016 insgesamt nicht mehr als 1-1,5 Bill iardend. Diese Kredite werden jedoch in den Bankbilanzen durch 44 Trillionen RUR an Guthaben von juristischen und natürlichen Personen ausgeglichen, und der Freistaat verfügt über schwerwiegende Mittel in seinem Stabilisierungsarsenal, wie die rechtliche Pflicht, Fremdwährungsguthaben zu einem geringen Zinssatz in RUR umzuwandeln oder das Sichern von Guthaben und deren Umtausch in Bankkapital und zum Teil in Staatsanleihen.

Es handelt sich jedoch um außergewöhnliche Massnahmen, die für 2016 unwahrscheinlich sind. Neben den Strafen befinden sich die russischen Firmen in einer vorteilhaften Außenwirtschaftslage: Russland ist WTO- und anderen internationalen Wirtschaftsverbänden beigetreten, verfügt über Währungsreserven in extrem gesicherten Obligationen und Devisen, es gibt keine Beschränkungen für Devisen- und Außenhandelstransaktionen, die Zinsen, zu denen der Staat seine Verbindlichkeiten beglichen hat, sind gering.

Denn Russland und russische Firmen sind nicht stärker als andere Staaten von Außenhandelsbeschränkungen wie Marktabschottung, Antidumpingzöllen oder Handelsrestriktionen beeinflusst. Auch wenn die Anzahl der von Kreditbeschränkungen betroffenen Firmen nicht so gering wäre, hätte dies nur geringe Auswirkungen auf Russland.

In Russland werden derzeit überhaupt keine nennenswerten ausländischen Kredite benötigt, da die meisten Firmen ihre Geschäftsaktivitäten reduzieren, anstatt in neue Vorhaben zu investieren und somit einen Rückgang des Umsatzes erlitten haben. Erst wenn weitere Länder die Vergabe von Krediten einschränken, die Zahl der genehmigten Firmen aus Russland erweitert und die Aufnahme von Krediten durch den russischen Staat beschränkt würde, hätten solche deutlich verlängerten Strafen einen massiven Einfluss auf die russische Volkswirtschaft.

Nach drei bis fünf Jahren wären die Gold- und Währungsreserven Rußlands erschöpft und das Lande wäre dazu verpflichtet, große Darlehen aufzunehmen, die es dann nicht erhalten würde. Wenn die Exportbeschränkungen für Technologien nach Russland beibehalten werden, haben sie natürlich langfristige Folgen für die russische Wirtschaft. Auch die Gegenmaßnahmen, d.h. die von Russland selbst eingeführten Restriktionen für die Einfuhr von Agrarerzeugnissen und Nahrungsmitteln aus der EU, den USA und einigen anderen Ländern, haben nur geringe Auswirkung auf die russische Wirtschaft.

Die Importe nach Russland sind in den letzten zwei Jahren zurückgegangen. Die in Russland produzierten Nahrungsmittel, die importierte Waren ablösen sollen, sind von außergewöhnlich geringer Güte, so dass die Anfrage nach diesen nicht zunahm. Russlands unberechenbares und inkonsequentes feindseliges Vorgehen gegenüber fremden Firmen hat daher einen erheblichen negativen Einfluss auf seine Volkswirtschaft.

Das Bestreben, das Reich in Schlüsselbereichen wie z. B. Telekommunikationen, Zahlungsverkehr, Verkehr, Informationstechnologie, Schifffahrt und zivilgesellschaftliche und soziale Organisationen "autark" zu machen, ist auf das Zusammenspiel von bestimmten Firmen mit besonderen Belangen und verdorbenen Staatsbediensteten zurückzuführen. Das ist es, was die russische Staatssicherheit wirklich gefährdet, nicht fiktive Drohungen aus dem Ausland. 2.

Die russische Wirtschaft ist in einem kritischen Prozeß des Verfalls, der Alterung und des Verlustes der Wettbewerbsfähigkeit. Wenig deutet darauf hin, dass Russland aus der Kriegsgefangenschaft im Rohstoffkreislauf und damit aus der Krisensituation ausbrechen kann. Weil in Russland in den letzten zwei Dekaden zu wenig in die Produktion geflossen ist, beträgt die Kapazitätsauslastung auch in der aktuellen Phase der Depression nahezu 85 Prozent.

Die Produktionskapazität Russlands ist zu einem erheblichen Teil - schätzungsweise 40-prozentig - technisch überholt. Das Budgetdefizit lag 2015 bei drei und wird 2016 auf fünf Prozentpunkte anwachsen. 12 ] Auch staatliche Betriebe haben keine freie Mittel und private in- und ausländische Betriebe sind wegen der Krise des Vertrauens nicht zu Investitionen in Russland vorbereitet.

Auch Russland hat ein großes Effizienz-Problem. Rußland braucht für die Erzeugung der selben Menge des BIP das Vierfache an Strom wie Japan, und die Transportkosten für Fracht, Lagerhaltung und Verzollung sind deutlich teurer als in den Entwicklungs- und selbst in vielen Industrieländern. Deshalb sind Waren aus Russland kaum wettbewerbsfähig.

Auch in Russland herrscht Arbeitskräftemangel. Ihre Anzahl sinkt aufgrund der schrumpfenden Bevölkerungszahl um ein halbes Jahr. 13 ] Darüber hinaus arbeitet die Mehrheit der Erwerbsbevölkerung in Gebieten, in denen es keine oder nur eine kleine Wertsteigerung gibt: im öffentlichen Sektor, bei den Sicherungskräften und den Privatsicherheitsdiensten, im Handelssektor und im extrem ineffektiven Banksektor.

Rücküberweisungen aus Russland waren bis 2013 die bedeutendste Einkommensquelle für Kirgisistan und die zweitgrößte für Tadschikistan. Seit 2014 sind sowohl der Rubelwert als auch die Nachfragemacht der russischen Bevoelkerung erheblich zurueckgegangen, so dass die Anzahl der Wanderarbeitnehmer drastisch zurueckging. Sowohl die ausländischen Investoren als auch die russischen Unternehmen mussten feststellen, dass man sich nicht auf den Zustand verlassen kann, dass er ihnen gegenübersteht.

Rußland lockte daher wenig Auslandsdirektinvestitionen an, während russische Unternehmen im übrigen Europa investieren. 14] Der volkswirtschaftliche Beitrag der Privatwirtschaft zum Bruttoinlandsprodukt - ohne Berücksichtigung der tatsächlich vom Bund kontrollierten Privatunternehmen - ist auf 30-35% gesunken. 15] Die Privatwirtschaft erwirtschaftet derzeit ein Pro-Kopf-BIP von weniger als 3.000 US-$.

In vielen anderen Staaten sind es 40-55%. Der Prozentsatz der kleinen und mittleren Unternehmen am Bruttoinlandsprodukt beläuft sich auf 20-22%. Russische Staatsbürger verfügen über mehr als eine Trillion an Einlagen bei Schweizer und ausländischen Finanzinstituten sowie in Hongkong und Singapur. Jährlich werden 20.000 bis 30.000 hoch qualifizierte Personen und Unternehmen aus Russland abgezogen.

Rußland hat etwa zehn Mio. Menschen - etwa sieben vom Hundert der Gesamtbevölkerung - eingebüßt, die zur Mittelklasse zählte. Kaum mehr als zehn Mio. Menschen zählen heute zur ganzen russischen Mittelklasse. Steigende Ausfuhren erfordern Investition und neue Techniken, von denen es keine gibt. Zudem erfordern nahezu alle in Russland produzierten Waren den Import von Rohstoffen, Zwischenprodukten oder Produktionsstätten (die Abhängigkeiten variieren je nach Waren zwischen 15 und 70 bis 80 Prozent).

Die russische Wirtschaft hat sich im ersten Halbjahr 2016 auf einem niedrigen Stand eingependelt. Die Ölpreise sind nicht unter 25 US-Dollar pro Fass gesunken - ein Tiefstand von fast 28 US-Dollar wurde im Monatsfebruar 2016 durchbrochen. Die geldpolitisch und ölpreisabhängige Teuerungsrate halbierte sich von 15 % im Zeitraum Juli 2014 bis Juli 2015 auf 7,5 % zwischen dem 1. und 2. Juli 2016.

Die Wechselkurse des Rubels zum Dollarkurs haben sich leicht von über 80 Rbl., die zu Beginn des Jahres 2016 einen Dollarkurs kosteten, auf 65-70 Rbl. bis Mitte 20116 erholt. Nach einem Rückgang von 3,7 % im Jahr 2015 gegenüber dem Jahr zuvor ist das Bruttoinlandsprodukt (in unveränderten Rubeln) im ersten Halbjahr 2016 um weitere 1,8 % gesunken und beläuft sich nun auf nur noch 7800 USD pro Einwohner.

Das Investitionsvolumen wird im Jahr 2016 insgesamt um 10-20% abnehmen, während die Langzeitinvestitionen, einschließlich der Bauprojekte, noch deutlicher nachgeben werden. Es wird prognostiziert, dass die Bautätigkeit, vor allem die Wohnbauinvestitionen, um 50 % abnehmen werden. Der Staat will sie auf höchstens drei Prozentpunkte des Bruttoinlandsprodukts eingrenzen. Tatsächlich werden 30 bis 70 % der Haushaltsmittel - ungeachtet des Zwecks, für den sie verwendet werden (hauptsächlich für die laufenden Anschaffungen, Gehälter und Investitionen) - je nach Zweckbestimmung für die Einfuhr von Waren und Leistungen verwendet.

Mit den verfügbaren Zahlen ist dies nicht berechenbar, aber ein Kaufkraftverlust von 15 bis 30 % im Jahr 2016 gegenüber 2015 und 25-30 % gegenüber 2014 liegt vor. Die russische Landesregierung weist weiterhin alle Neuerungen beharrlich zurück. Gleichzeitig wächst die Anzahl der Einkommensquellen für Firmen, deren Eigentümer über gute Politikkontakte verfügen.

Das betrifft auf kommunaler und bundesweiter Basis die Lkw-Maut, die Anfang Oktober 2015 eingeführt wurde. Den größten Teil der erhobenen Abgaben erhält in beiden Faellen der private Anbieter - im Fall der LKW-Maut ist dies RT-Invest transportationnye systemmy, 50-prozentiges Eigentum von Igor' Rotenberg, einem der Söhne von Arkadij Rotenberg, der wegen seiner Naehe zum Krebserreger auf der EU-Sanktionsliste steht.

Zum einen ist die Krisensituation nach einer längeren Wachstumsphase da. Das reale Pro-Kopf-BIP war Ende 2015 auf dem gleichen Stand wie 2006 und die realen Löhne auf dem gleichen Stand wie 2007[19] Bis Ende 2016 werden diese Zahlen um ein weiteres Jahr zurückgehen, was 2005 und 2006 entspricht.

Zum Tiefststand 1999 war das Pro-Kopf-BIP um 21% und die Reallöhne um 40% geringer als im Jahr 2016. 20] Die Menschen in Russland wissen, dass die aktuelle Lage besser ist als vor 15 Jahren. Nur wenn sich die Einnahmen der Bevoelkerung dem Stand von 1999 annaehern, wird die Unbefriedigung enorm anwachsen.

Zum anderen waren sowohl der Anstieg des Wohlstands in den Jahren 2000-2012 als auch die Stillstände und Rückgänge in den Jahren 2014 und 2015 extrem uneinheitlich verteil. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag 2014 in Moskau bei rund 35.000 USD und ist inzwischen auf rund 20.000 USD gefallen. 21] Die überwiegende Mehrzahl der Menschen konnte in den letzten 15 Jahren ihre Lebensbedingungen etwas aufbessern.

2015 hatten nur 24% der Einwohner außerhalb Moskaus einen Pass, und nur 7% der russischen Einwohner waren in den letzten Jahren ein- oder mehrfach im Auslande. Das Medianeinkommen ist knapp 40-prozentig unter dem Durchschnitt, eine kleine Einkommensgruppe mit hohem Gehalt steht einer großen Einkommensgruppe gegenüber.

22] Weniger als 20 Prozente der Einwohner haben Bankeinlagen und nicht mehr als vier Prozente haben Fremdwährungsguthaben. 23] Ende der 90er Jahre waren die Einnahmen der wohlhabendsten Zehntel der Weltbevölkerung achtmal so hoch wie die der Ärmsten; heute sind sie achtzehnmal so hoch. Zum Dritten gibt es in Russland im Gegensatz zu den westlich geprägten demokratischen Staaten keinen offenen Wettbewerb um die Macht, der von neutralen Massenmedien flankiert und von Oppositionsteilen der Eliten mitfinanziert wird.

Tatsächlich gibt es ein Staatsmonopol auf politisches Informationsmaterial, die unabhängigen Massenmedien kommen auf höchstens zehn Prozentpunkte der Gesamtbevölkerung. 24] Während in demokratischen Ländern die Massenmedien in der Regel die wirtschaftlichen Schwierigkeiten übertreiben, um auf sich aufmerksam zu machen, und Oppositionsbewegungen ihre gesellschaftlichen Handlungen mit Informationsdiensten abstimmen können, verharmlosen heute die Massenmedien in Russland die Schwierigkeiten und die Gegner haben keine finanziellen Mittel und können ihre Demonstrationen nicht mittragen.

Andere Länder wissen, dass ein Streit zwischen den Machtverbänden, auch wenn er nicht die Gestalt eines unmittelbaren Krieges zwischen Clans hat, trotzdem zu einer deutlichen Entstabilisierung der nationalen Wirtschaft führen kann. In Russland schliesslich, wo die Macht nicht institutionalisiert ist, wo es keinen Wettbewerb um die Macht gibt und wo Aktionen und Beschlüsse nicht in Frage gestellt werden, sondern wo die Öffentlichkeit grösstenteils durch Werbung und durch simulierte Problemstellungen verwirrt wird, ist die Gefahr hoch, dass eine extrem kostspielige, unvernünftige und unumkehrbare Entscheidungsfindung zu einer drastischen Umwälzung der Lage mit extrem nachteiligen wirtschaftlichen Folgen wird.

Militärische Operationen können wirtschaftliche Schäden oder schwere Strafen nach sich ziehen, wie etwa ein Erdölembargo oder ein Exportverbot von Flugzeug- und Maschinenersatzteilen oder Tierfutter nach Russland. Wenn Russlands wirtschaftliche Leistung weiter kontinuierlich sinkt, muss der russische Markt in drei bis vier Jahren ein Umdenken einleiten:

Weite Bevölkerungsschichten wären auf die Mithilfe von Familienmitgliedern oder die Förderung von Hilfswerken angewiesen; die alltägliche Kriminalität würde sich sehr ausweiten. Die russischen Gebiete, die mehr in den überregionalen finanziellen Ausgleich zahlen, als sie zurückbekommen, würden die Auszahlungen mindern. Einer dieser Faktoren wäre eine Bankkrise, die der Zustand nicht mit einer Sanierung der Kreditinstitute enden würde.

Durch die heute in Russland eingesetzten Ölfördermethoden kann ein erheblich niedrigerer Nutzungsgrad der Lagerstätten erreicht werden, als dies mit modernen Methoden möglich ist. In Anbetracht der Wirtschaftskrise kann das Management die Steuerbelastung der Firmen nicht signifikant anheben. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die von der Gesellschaft nicht zu vermeidenden Gebühren zu erheben oder zu erheben, wie z.B. lokale Gebühren, Zinsen auf Bankguthaben, Erträge aus Wechselkursdifferenzen und Wechselkurse.

Durch die Einführung sehr hoher Abgaben, die nur einen sehr kleinen Teil der Gesamtbevölkerung treffen und für die politische Systemstabilität nicht von Belang sind, könnte der Freistaat auch versucht werden, mehr Einkommen zu erwirtschaften. Die Einkommensteuer für die ersten drei bis fünf Prozentpunkte der Gesamtbevölkerung könnte ebenfalls stark anwachsen.

Zum Beispiel könnte das inländische Bankeinlagen der Menschen, die sich derzeit auf 250 Mill. Weitere Mittel sind der erzwungene Austausch von Fremdwährungsguthaben in niedrigem Wechselkurs oder der erzwungene Austausch von Rubelsalden in langfristig angelegte Staatsobligationen oder Anteile von Staatsbanken. Auch kann der Freistaat auf ausländische Vermögenswerte zurückgreifen, z.B. durch das Verbot ausländischer Vermögenswerte für Bürger, die ihren ersten Aufenthalt in Russland haben.

Viele Firmen konnten beschlagnahmt werden. Öffentliche Infrastrukturinvestitionen können sich unter gewissen Voraussetzungen direkt auf das wirtschaftliche Wachstum auswirken. Andernfalls gehen die Anlagen kaputt. Da war die infrastrukturelle Ausstattung nicht einmal für die grundsätzlichen Handels- und Fertigungsbeziehungen ausreichend, die ausländischen Firmen waren investitionsbereit und die Menschen waren zur Integration in die modernen Wirtschaftsverhältnisse willens.

Dies ist in Staaten wie Russland, wo die Verkehrsinfrastruktur auf mittlerem Level ist, nicht zu befürchten. Außerdem fehlen in Russland das nötige Eigenkapital und die Arbeitskräfte für ein schnelles Anwachsen. Schliesslich wirken sich Investments auf die Gesamtnachfrage aus: Mittel für Infrastrukturinvestments werden durch die Begebung von Staatsanleihen eingenommen.

Auch das Wirtschaftsklima wird negativ beeinflusst: Die Umlenkung von Mitteln auf öffentliche Mittel verringert die Wirtschaftstätigkeit und steigert die Ausgaben für selbständige Unternehmen, da bei geringer Produktion und knapper Arbeitskraft die öffentlichen Mittel sowohl für den Rohstoff- als auch für den Arbeitskräftebedarf verwendet werden und das Preis- und Lohnerhöhungsniveau steigt.

Die staatlichen Investitionsvorhaben bremsen auch andere Reformkonzepte. Auch wenn wir davon ausgehen, dass es notwendig ist, die notwendige Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur zu betreiben und diese Schwierigkeiten zu bewältigen, werden enorme Summen ausgegeben werden müssen, um eine Wirtschaft wie die Rußlands in Gang zu setzen. In Ländern mit mittleren Einkünften und einem konstanten Investitionsniveau von drei bis vier Prozentpunkten des Bruttoinlandsprodukts führen ein Zuwachs von einem Prozentpunkt zu einem einmaligen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,08 Prozentpunkten, das sich in den folgenden Jahren verlangsamt.

Um das Bruttoinlandsprodukt um drei Prozentpunkte zu steigern, müsste man die Ausgaben in Russland im ersten Jahr um 36 Prozentpunkte erhöhen, im folgenden Jahr um 18 Prozentpunkte, dann um neun Prozentpunkte und so weiter. Staatliche Investitionsausgaben müßten sich vervierfachen, wenn die Schäden durch Bestechlichkeit und Ineffizienz addiert oder gar um das Siebenfache zunähmen.

Russland muss nach vorsichtiger Schätzung viele Jahre lang 15 % seines Bruttoinlandsprodukts in die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur stecken, um sein Bruttoinlandsprodukt um drei Prozentpunkte zu steigern. Mexiko dagegen wendet fünf Prozentpunkte des Bruttoinlandsprodukts für die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur auf, Indien zehn Prozentpunkte, Indonesien weniger als sieben Prozentpunkte und China zwischen sechs und elf Proze?

Man kann die Problematik der russischen Wirtschaft zusammenfassen: Rußland ist ein Mitteleinkommensland mit nahezu keinen Marktnischen für margenstarke Unternehmen. Russland ist ebenfalls in hohem Maße von Importen abhängig, aber der Wechselkurs macht Rohmaterialien und Zwischenprodukte teurer und überfordert.

Nichtsdestotrotz wächst das Pro-Kopf-BIP dort um 1000 USD pro Jahr - ein Plus von 13% für Russland! Firmen müssen als Rechtsperson abgesichert werden, wenn Vorwürfe gegen den Inhaber oder gegen Top-Manager vorgebracht werden. Rossijskij bu?et 2016. Moskva, 9.11. 2015, . rosstat_main/rosstat/ru/statistik/Konten>. rosstat_main/rosstat/ru/statistik/bevölkerung/level/>. rosstat_main/rosstat/ru//statistics/accounts/>.

7 ] Berechnung des Verfassers auf der Grundlage von Angaben der Russland/? Osteuropa, 7/2014, S. 31-54[10] Vladislav Gordeev: Hülse versenkt Rossijami narastilia ob "em ?ksportnych zakazov na oru?ie, 8.11. 2015, .

  • Rossija v 2015 godu http://ria. na $15 mm, 30.12. 2015, . Russlands Waffenindustrie wird durch den Suchoj-T-50 Multifunktionsjäger repräsentiert, der zum Teil zusammen mit Indien hergestellt wird und 2018 in Betrieb gehen soll. 12 ] Autorenberechnungen basierend auf Angaben des Ministeriums der Finanzen, .

14 ] Berechnung des Verfassers basierend auf Angaben des Bundeszollamtes der RF, . rosstat_main/rosstat/ru/statistics/enterprise/reform>. 16 ] Berechnung des Verfassers auf der Grundlage von Angaben der Russland/? 18 ] Bundesgesetz N 359-FZ "O federal'nom bjud?ete na 2016 god",

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