Einwohner in Afrika

Einheimische in Afrika

Wer sich in Afrika engagiert, tut dies insbesondere in. Kontinentaleuropa*, Asien, Afrika, Nordamerika, Lateinamerika, Ozeanien, Erde. für den Kontinent ist das enorme Bevölkerungswachstum. Dennoch leben die meisten Einwohner in Armut. Afrika Europa Lateinamerika und Karibik Nordamerika Ozeanien Welt.

Bevölkerungszuwachs: Afrika muss bis 2050 zwei Mrd. Menschen versorgen

In Afrika nimmt die Bevölkerungszahl zu. Im Jahr 2050 wird sich die Anzahl der Menschen in Afrika von heute einer Mrd. auf zwei Mrd. verdoppeln. Eine von vier Frauen kann nicht verhütet werden. Der Mann lacht mit seiner Ehefrau in die Fotokamera, beide sind etwa 30 Jahre jung. Im 170 Mio. Einwohner zählenden Nigeria hat sich die Familienkultur geändert, sagt Enrique Delamónica am Handy.

Im bevölkerungsreichsten afrikanischen Staat Afrikas ist er Leiter der gesellschaftspolitischen Projekte der Kinderhilfsorganisation Unicef. Es ist an der Zeit, dass die afrikanischen Entscheider vorgehen. Im Jahr 2050 werden laut Unicef-Bericht "Generation 2030/Afrika Report" zwei Billionen Kinder in Afrika zur Welt kommen. Die Anzahl der afrikanischen Bürger wird sich im selben Zeitabschnitt von heute rund einer Mrd. auf zwei Mrd. Menschen erhöhen, von denen die Hälfe unter 18 Jahre alt sein wird.

Während 1950 nur zehn Prozentpunkte aller in Afrika geborenen Kleinkinder auf die Welt kamen, wird diese Quote bis 2040 auf rund 40 Prozentpunkte ansteigen. Aktuelle Investionen in die afrikanische Jugendpolitik sind bei weitem nicht ausreichend. Einer der Verfasser des Berichtes, David Anthony, weist auf diplomatische Weise darauf hin: "Die Anzahl von zwei Millionen Neugeborenen kann ein Glücksfall sein, zumal Afrika in vielen Bereichen dünn bevölkert ist", sagt er, "aber wenn man nicht in erster Linie in die afrikanischen Länder investiert, kann der afrikanische Kontinent vom demographischen Wandel nicht in vollem Umfang Nutzen ziehen.

"Nur wenn eine jugendliche Bevölkerungsgruppe die Aussicht auf dauerhafte Beschäftigung hat, wirkt sie sich auch auf die Staaten aus. Nach UN-Angaben sind heute 60 % der 15- bis 24-Jährigen in Afrika erwerbslos. Von den Kindern leben ein drittel in Krisengebieten. Kein anderer Erdteil hat eine so hohe Abhängigkeitsquote: Auf 100 Menschen im arbeitsfähigen Lebensalter kommen 73 Jugendliche unter 15 Jahren.

Die Vermutung, dass das jüngste beträchtliche wirtschaftliche Wachstum in Afrika genügend Arbeit bietet, ist falsch: "In Nigeria haben wir kürzlich ein jährliches Wachstum von sieben bis neun Prozentpunkten verzeichnet, das aber nahezu ausschliesslich aus der Ölindustrie stammt und dort kaum neue Jobs geschaffen werden", sagt Delamónica. "70 Prozente der Einwohner waren in der Agrarwirtschaft tätig.

Im Durchschnitt hat eine afrikanische Mutter mit 4,7 Geburten zwei weniger als 1970 Das Geburtenwachstum setzt sich jedoch trotz rückläufiger Geburtenrate aufgrund der stark gestiegenen Lebensdauer fort. "Jede vierte Frauen in Entwicklungsländer kann immer noch nicht empfängnisverhütend wirken, obwohl sie es möchte", sagt Bähr.

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