Einwohner Heidelberg

Heidelberger Bevölkerung

Die Heidelberger haben das niedrigste Durchschnittsalter in Baden-Württemberg. Durch seine charmante Atmosphäre fühlen sich immer mehr Einwohner in Heidelberg zu Hause. Ende des 19. Jahrhunderts erlebte Heidelberg eine zweite Blütezeit. Deaktivierung von Heidelberg, Dossenheim, Friedrichstraße.

Wo fließt Heidelberg?

Wieviele Einwohner hat Heidelberg wirklich? - Aktuelles aus Heidelberg

Welch ein Aufruhr, als die neuen Bevölkerungszahlen vor gut drei Monate bekannt wurden: In vielen Städten mussten die Zahlen nach unten korrigiert werden - und sie verloren Bargeld, weil das ganze Jahr über Zuschüsse für jeden Einwohner gezahlt werden. Die Schrumpfung in Heidelberg war mit 146.751 statt der zum Stichtag neunten Mal angenommenen 148.415 verhältnismäßig niedrig.

Wie viele Einwohner die Hansestadt wirklich hat, weiss im Prinzip niemand. Da auch die Zählung 2011 recht rau ist, wurden nur gerade einmal zehn Prozentpunkte der Einwohner tatsächlich erfasst, der restliche Teil stammt aus der mathematischen Forschung; die letzten realen Zählungen erfolgten 1987. Und nach jeder Umfrage wird sie aktualisiert - was dann als offizielle Bevölkerungszahl angesehen wird, wie Wolfgang Hahn vom Stadtentwicklungs- und Statistikamt ausführt.

Diese benötigt das jeweilige Bundesland, um Orte untereinander zu vergleichen oder um die Menge der Zuwendungen zu bestimmen. Oder im vorliegenden Falle zu klarstellen, ob Heidelberg zum Stichtag 31. Dezember 2012 die 150.000 Einwohner-Marke überschreitet, um 48 statt 40 Stadträte zu begründen. Nach der Volkszählung 2011 wurde die Markierung nicht gebrochen, es wurden 988 Einwohner vermisst.

Für das Staatliche Statistikamt wurde jedoch die Zählung von 1987 aktualisiert, und so hatte die Gemeinde 150.241 Einwohner; das Staatliche Statistikamt nahm dies als Basis, um "legal auf der sicheren" Seite zu sein. Mit Ausnahme dieser und einiger anderer Spezialfälle wird das derzeitige Resultat jedoch ab dem Stichtag 30. September 2011 gelten, obwohl die Stadtstatistiker ganz andere Nummern, und zwar ihre eigenen, verwenden:

Diese Werte sind sehr unterschiedlich, plötzlich gibt es über 10000 Einwohner weniger (2011: 135.875). Mit den offiziellen Angaben will er nicht konkurrieren, er benötigt sie für andere Aufgaben, vor allem für die Stadtentwicklung, zum Beispiel wenn es darum geht, wie viele Kindergärten ein Bezirk hat. Es gibt keine offiziellen Angaben auf Bezirksebene, nur für die gesamte Stadt.

Die Volkszählung 2011 beispielsweise ist eine Zufallsstichprobe, die in den kommenden zehn Jahren - bis zur kommenden Volkszählung - aktualisiert wird. Es gibt methodologische und inhaltsbezogene Kritiken an dieser Zählweise nicht nur unter Statistikern: 365 Gemeinden im Staat (von 1101 ) verklagen laut Volkszählung 2011 gegen die offizielle Bevölkerung.

Die durch die Erhebung im Einwohnerverzeichnis festgestellten Irrtümer dürfen aus juristischer Sicht nicht ausgeregelt werden. Nach seiner Schätzung gibt es zwar nur wenige Mitglieder der Carteileichen, aber eine große Anzahl nicht angemeldeter Einwohner. Würde nicht eine echte Zählung, wie vor 26 Jahren, wieder anhängig werden? Zum einen wäre der Arbeitsaufwand sehr groß; allein für die kleine Stichprobe von 10.000 Bewohnern im Jahr 2011 benötigte sein Büro 150 Vermessungskommissare.

Dies zeigt sich an den Daten von 1987: Damals waren es 127.820, die Zählung 127.768, damals jedoch war die Berichtsmoral größer und die Beweglichkeit niedriger. Was die Anzahl der Stadträte angeht: Laut offizieller Statistiken hat Heidelberg die Marke von 150.000 Einwohnern gerade erst durchbrochen, wird aber voraussichtlich drei Stadtratsperioden über dieser Zaubergrenze liegen, denn immerhin werden mehr Menschen durch die Eisenbahnstadt und die US-Regionen in die City einziehen.

"Dann wird Heidelberg wieder schrumpfen - wie die meisten Großstädte in Deutschland.

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