Einwohner Großbritannien 2016

Bevölkerung Großbritannien 2016

Ein Referendum am 23. Juni 2016 hat den Prozess des Ausscheidens aus der Europäischen Union in Gang gesetzt. Das Vereinigte Königreich hatte im Jahr 2015 65,1 Millionen Einwohner. Großbritannien hat am 23. Juni 2016 in einem Referendum beschlossen, sich aus der EU zurückzuziehen.

Einwohnerdichte, 265,87 Einwohner pro km². 378. 607 Ärzte, so dass wir etwa 217 Einwohner pro Arzt haben.

In Schottland im Profil

Die Stadt Edinburgh (dpa) - Schottland gehört seit 1707 zum Vereinigtes Königreich. - Die teils spärlich besiedelten Teile des Landes im nördlichen Teil der britischen Inseln haben eine Größe von rund 79.000 km2 und sind damit etwas grösser als der Freistaat selbst. - Im Jahre 2015 lebten rund 5,4 Mio. Menschen in Schottland, das sind nur 68 Einwohner pro km².

  • Glasgow ist mit rund 600.000 Einwohner die grösste in Schottland und die drittgrösste in Grossbritannien. Auf dem zweiten Platz liegt die Landeshauptstadt Edinburgh (496.000), es folgen die Städte Dochdeen ((235.000) und Dundee (150.000). - Die Region wird von London aus gesteuert, hat aber seit Ende der 90er Jahre ein regionales Parlament in der Haupstadt Edinburgh mit weit reichenden Befugnissen.
  • Schottische Nationalpartei hat seit 2007 amtiert. - Sie lag Ende 2016 bei rund 4,9 %. Für den Zeitraum Oktober 2016 wurde das Pro-Kopf-BIP auf rund 27.750 GBP veranschlagt (rund 32.000 EUR zu aktuellen Wechselkursen), die Erlöse aus dem Öl- und Gashandel vor der Küstenregion Schottlands auf 29.300 GBP.

Gesundheitswesen England und Deutschland im Überblick - Heartbeat

Großbritanniens politische und wirtschaftliche Herausforderung ist seit dem Referendum in Bremen im Jahr 2016 von enormer sozialer Bedeutung. Im Vereinigten Königreich tätige Kreditinstitute, Firmen und sogar EU-Bürger sind unsicher und ziehen in einigen Fällen aus dem Lande aus. Was ist mit dem Gesundheitswesen in England? Der Grundgedanke des englischen Gesundheitssystems beruht auf dem Wohlfahrtsstaat des englischen Abgeordneten William Beveridge.

Damit wird die Gesundheitsfürsorge der Gesamtbevölkerung durch Abgaben bezahlt, so dass nahezu alle ärztlichen Dienstleistungen für alle Bewohnerinnen und Bewohner kostenfrei sind. Auch im deutschen Gesundheitswesen gilt das Bismarck-Modell der Sozialversicherung, bei dem die Krankenkassen regelmäßig beitragsabhängig bezahlt werden. Auch in Großbritannien ist die Zusammensetzung des Ambulanz- und Kliniksystems unterschiedlich.

Zum einen ist die geringere Anzahl von Medizinern in Großbritannien zu berücksichtigen, da diese mit 3,6 Medizinern pro 1000 Einwohner deutlich niedriger ist als in Deutschland mit 4,6 pro 1000 Einwohner. Extrapoliert würde die Zusatzbelastung von 82.200 Medizinern für Großbritannien (zu hoch) beispielsweise ein geschätztes durchschnittliches Gehalt von 100.000 /Jahr von 8,2 Mia. ausmachen.

Außerdem ist es nicht realistisch anzunehmen, dass das Vereinigte Königreich so viele zusätzliche Mediziner braucht, um sein Gesundheitswesen in der gewünschten Form weiterzuführen. 8 Dies zeigt, dass das Gesundheitswesen möglicherweise nicht nur billiger, sondern auch besser sein könnte. Nicht zuletzt ist ein entscheidender Faktor der deutliche Altersunterschied zwischen den beiden Ländern.

Im Jahr 2015 hatte die britische Population ein Durchschnittsalter von 40,2 Jahren, d.h. 50% der Einwohner waren jüngere und 50% ältere als 40,2 Jahre. In Deutschland dagegen lag das Durchschnittsalter bei 45,9 Jahren. Mit zunehmendem Lebensalter nehmen die Ausgaben für Gesundheit immer mehr zu, da sich Krankheiten im hohen Lebensalter vermehrt zeigen und man empfindlicher für Störungen ist.

Letztendlich glauben wir, dass der derzeitige Preisvorteil des englischen Gesundheitswesens im Hinblick auf das Durchschnittsalter der Menschen ins Verhältnis gesetzt wird, da dies wohl ein wesentlicher Faktor für die Kostendifferenz ist. Auch wenn sich die beiden Systeme von Deutschland und Großbritannien von Grund auf voneinander abheben, so sind sie doch beide von hoher, global anerkannter Bedeutung und sehen sich in puncto Sicherheit den selben Anforderungen gegenüber: ständig wachsende Preise bei knappen Mitteln.

Weiterlesen:Wie arbeitet das US-Gesundheitssystem?

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