Einwohner Erfurt

Erfurter Bevölkerung

In diesem Artikel wird die Bevölkerungsentwicklung Erfurts in tabellarischer und grafischer Form dargestellt. Bevölkerungsentwicklung in Erfurt. Die aktuelle Einwohnerzahl der Stadt Erfurt finden Sie hier. Mit Bevölkerungsstatistik, Grafiken, Karte, Standort, Wetter und Webinformationen. Es ist Deutschlands größtes Wahrzeichen und verzaubert Gäste und Bewohner mit mittelalterlichem Flair und faszinierender Geschichte.

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In diesem Beitrag wird die Bevölkerungsentwicklung Erfurts in tabellarischer und grafischer Form dargestellt. In Erfurt gab es ein frühes Stadtwachstum, und das von Mauern umgebene Stadtgebiet von 1066 hatte bereits eine beachtliche Ausmaße. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Hansestadt weiter, so dass sie bereits im vierzehnten Jh. fast zwanzigtausend Einwohner hatte. Erfurt wurde damit zu einer der damals grössten Metropolen Mitteleuropas.

Das Wachstum der Großstadt verebbte jedoch in der Zeit um 1500 und die Großstadt erfuhr einen Rückgang. In den Jahren 1682 und 1683 erlitt Erfurt die schlimmste Pest seiner Firmengeschichte, allein 1683 starb mehr als die halbe Weltbevölkerung an der Erkrankung. Infolgedessen stieg die Zahl der Einwohner über 500 Jahre bis etwa 1820 nicht über die Grenzen des 1.

Waren es 1802 nur 17.000 Menschen, waren es 1900 noch 85.000. 1906 hatte die Erfurter bereits die 100.000er-Marke überschritten und war damit eine große Metropole. Nach Kriegsende wuchs die Bevölkerungszahl der Hansestadt aufgrund des Zustroms von zahlreichen Flüchtlingen und Flüchtlingen aus den östlichen Regionen Deutschlands und der Ansiedlung mehrerer Städte bis ins Jahr 1950 auf 188.650 Menschen.

Im Jahr 1972 wohnten zum ersten Mal mehr als 200.000 Menschen in der Hansestadt. Nach der Wiedervereinigung der DDR verloren bis 2006 rund zwanzigtausend Menschen durch Auswanderung, Vorstädte und einen Rückgang der Geburtenrate trotz vieler Gemeinden. Am Ende des Jahres 2011 lag die Metropole mit 206.384 Einwohnerinnen und Bewohnern auf Platz 37 der großen Städte Deutschlands und auf Platz eins innerhalb Thüringens.

Allerdings gibt es innerhalb der Hansestadt große demographische Differenzen. Zwischen 2000 und 2006 wuchs die Bevölkerung in diesen Stadtvierteln um 15 % an. Hierzu zählen vor allem der gutbürgerliche Erfurter Südteil (Löbervorstadt, Melchendorf) und die Arbeiterviertel llversgehofen im Nordteil und Daberstedt im Os. Die Plattenbausiedlungen an der Stadtrandlage im nördlichen und südöstlichen Erfurt können als eine Reihe von stark geschrumpften Stadtbezirken betrachtet werden.

Die Sterblichkeitsrate ist hier oft zweimal so hoch wie die Geburtenrate, was zusammen mit der Migration und einer alternden Gesellschaft zu einem rapiden Bevölkerungsrückgang führen kann. In der folgenden Tabelle ist die Einwohnerzahl nach dem entsprechenden Gebietsstatus dargestellt. Diese Daten betreffen die "Zollabfertigungsbevölkerung" von 1840, die "lokale Bevölkerung" von 1871, die Wohnsitzbevölkerung von 1925 und seit 1966 die "Bevölkerung am Hauptwohnsitz".

Bis 1840 wurde die Zahl der Einwohner nach widersprüchlichen Verfahren eruiert. Erfurt erfasst die Anzahl der Einwohner bis auf die Höhe der Gruppen (jede Gruppe hat ca. 1000 Einwohner). Dort, wo keine solchen Ansiedlungen errichtet wurden, blieben die Bevölkerungszahlen vergleichsweise stabil oder schrumpften leicht. Die Bertelsmann-Stiftung hat in ihrer Veröffentlichung "Wer, wo, wie viele? - Bevölkerung in Deutschland 2025 ", in der sie für alle Gemeinden mit mehr als 5.000 Einwohner in Deutschland einen Bevölkerungsrückgang von 2,4 Prozentpunkten (4.812 Personen) zwischen 2006 und 2025 prognostiziert.

Die geringfügige Zunahme der Einwohnerzahl zwischen 2003 und 2005 ist auf die in Erfurt eingeführte Kurtaxe für den Zweitwohnsitz zurück zu führen. Die Ergebnisse der elften abgestimmten Bevölkerungsprognose gehen davon aus, dass die Einwohnerzahl der Metropole zwischen 2006, dem Ausgangsjahr der Vorhersage, und 2020 (6992 Personen) um 3,5 Prozentpunkte zurückgehen wird. In der folgenden Tabelle ist die Bevölkerungsentwicklung und die einzelnen Altersklassen von 1998 bis 2007 dargestellt Alle Angaben beziehen sich auf den Stichtag des entsprechenden Jahrgangs.

So lag der Saldo der Zuwanderung in die Nachbargemeinden 1998 bei -597 für Gotha, -403 für Sömmerda, -363 für die Region Weimar und -281 für den Landkreis Ilm. Seitdem sind mehr Menschen aus den Nachbargemeinden nach Erfurt ausgewandert als aus der Innenstadt. Göteborg +58, Sömmerda +31, Wiesbaden +38 and Ilm District +97 Karl Friedrich Wilhelm Dieterici (ed.): Messages of the Statistical Bureau in Berlin.

1848-1861: Das Kaiserliche Statistische Bundesamt (Hrsg.): Das Statistische Jahresbuch für das Dritte Weltreich. 1880-1918: Das Statistische Bundesamt (Hrsg.): Das Statistische Jahresbuch für das Deutsche Kaiserreich. Deutschlandverband 1919-1941/42nd German Association of Cities (ed.): Statistical Yearbook of German Communities. 1990 ff. National Central Statistical Administration: Statistical Yearbook of the German Democratic Republic. 1955-1989. Bertelsmann-Stiftung (?): Wer, wo, wie viele? - Einwohner in Deutschland 2025. x Praktisches Wissen für Städte und Dörfer.

Ort: stuttgart.thueringen.de, abrufbar am 16. Oktober 2017. ? Stadt Erfurt: Blockgruppenplan (Memento vom 17. Juni 2012 im Internetarchiv). Ort: erfurt. de, eingesehen am  17. Nov. November 2017 (PDF; 3,5 MB). Ort: Wegweiser-kommune. de, aufgerufen am 16. Oktober 2017. ? Thüringer Landesamt für Statistik: Neue Bevölkerungsprognosen für die Städte und Kreise Thüringens.

Pressemeldung Nr. 381 In: tls.thueringen. de, 22. September 2007, eingesehen am 16. Oktober 2017 (Entwicklung der Thüringer Einwohnerzahl von 2007 bis 2020 nach Kreisen). ? Pressemeldung der Deutsche Postbank AG: Postbank Untersuchung "Wohnatlas 2016 - Wohnen in der Stadt": Wo das Wachstum der Menschen die Preisentwicklung fördert. MÄRZ 2016, Zugriff auf die Daten vom MÄRZ 2016. Die Einwohnerzahl der Landeshauptstadt Erfurt - Bestands- und Verkehrsdaten (Memento vom 31.06.2010 im Internetarchiv).

Ort: erfurt. de, aufgerufen am17. november 2017.

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