Einreisebestimmungen Kolumbien

Zulassungsvoraussetzungen Kolumbien

Flagge Kolumbien Kolumbien (Republik Kolumbien). Informationen zu den Einreisebestimmungen für Kolumbien (u.a. Visum, Reisepass, Reisen mit Kindern, Impfungen). In welcher Währung wird in Kolumbien gearbeitet?

Mehr über die Einreisebestimmungen in Kolumbien erfahren Sie hier. Wissenswertes über Kolumbien: Ein- und Ausreise, Reisen im Land, Gesundheit, Zahlungsmittel, Mitnahmeempfehlungen, Sicherheit und vieles mehr....

Kolumbien: Reise- und Sicherheitsinformationen - Bundesaußenministerium

Die Reisenden sollten das Gebiet am Nordende der Kordillere so weit wie möglich ausweichen. Wenn Sie in die Umgebung fahren müssen, ist es ratsam, aktuelle Daten für die Risikobewertung und Notfallvorsorge einzuholen. Die kolumbianische Bundesregierung hat seit dem Friedensabkommen mit der Guerilla-Gruppe FARC im Dez. 2016 ihre Militäraktivitäten beendet und die Demobilisierungs- und Abrüstungsphase weitestgehend durchlaufen.

Vor allem in den Grenzgebieten Kolumbiens sowie in ländlich geprägten, strukturschwachen Regionen ist die Staatskontrolle nicht garantiert. Obwohl es in der Regel keine Angriffe auf den Tourismus gibt, drohen Folgeschäden. Vor allem die ganze pazifische Küste, vor allem Chocó und Nuqui (mit Ausnahme des Touristenzentrums Nuqui), das nördliche Antioqia und die Gegend Norte de Santander sind davon besonders stark tangiert.

Die Anreise in diese Regionen wird stark eingeschränkt. Das Friedensabkommen mit den FARC darf jedoch nicht dazu führen, dass wir die anhaltenden Risiken, vor allem außerhalb der großen Städte, unterbewerten. Auch die Kriminalität (insbesondere Straßendiebstahl und Einbruch) und die generelle Bereitschaft zur Gewalt sind hoch. In der Abenddämmerung steigt die Gewaltgefahr bei Anschlägen.

Im Dunkeln sollten Touristen die einsamen Gegenden und Strassen in grösseren Orten vermeiden und sich nicht allein von den touristischen Zentren entfernen, besonders wenn sie keine Ortskenntnisse haben. Taxen sollten nicht am Strassenrand stehen bleiben, sondern immer per Telefon oder Internetdienst ( "TAPPSI") geordert werden, oder Taxen sollten an zugelassenen Taxistandplätzen eingesetzt werden, meist zu erkennen am offiziellen Kleidungsträger, der den Fahrernamen und die Taxinummer vor der Abreise vermerkt.

Ansonsten droht die Möglichkeit, einer kurzfristigen Entführung zum Opfer zu fallen, bei der die Verursacher üblicherweise per Kreditkarte und PIN-Nummer Geld vom Opferkonto am Automaten abheben. Trampen sollte vermieden werden und Tramper sollten nicht mitgenommen werden. Vor allem in Bogotá hat die Zahl solcher Verfahren in jüngster Zeit zugenommen.

Die Reisenden werden gegen ihren eigenen Wunsch und in Unwissenheit als "Drogenschmuggler" mißbraucht. Man warnt vor Ködern, z.B. über das Netz, um auf eigene Rechnung zu reisen, und man sollte kein Reisegepäck für Unbekannte nehmen und den eigenen Gepäckinhalt nachprüfen. Die kolumbianische Region befindet sich in einer seismischen Einflusszone.

In der Region der Cordilleras im Westen Kolumbiens ist mit einem erhöhten Erdbebenrisiko zu rechnen. 2. Wenn Sie in unmittelbarer Nähe von vulkanischen Gebieten unterwegs sind, sollten Sie die Weisungen der lokalen Polizei und der Sicherheitsbehörden befolgen. In Kolumbien ist von Anfang Mai bis Anfang Juli und im September sowie im Winter in den Monaten Januar und September heftige Regenfälle, oft mit Überflutungen und Muren.

Die kolumbianische Nationale Katastrophenschutzbehörde UNGRD informiert aktuell über regionale Hochwasser und Erdrutsche nach starken Starkregen. Die Reisenden in dieser Region während dieser Zeit werden aufgefordert, die Information über Hurrikane im Auslande zu beobachten. Für deutsche Staatsangehörige wird generell die Aufnahme in die Krisenpräventionsliste für einen schnellen Kontakt in Notfällen dringend angeraten.

In den letzten Jahren haben die Behörden Kolumbiens beträchtliche Bemühungen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit zwischen den Hauptstädten des Landes gemacht (insbesondere an wichtigen Ferientagen und am Wochenende sind die Hauptstrecken gesichert). Daher können die Hauptstrecken zwischen den Hauptstädten des jeweiligen Bundeslandes genutzt werden.

Durch schlechte Straßenverhältnisse und bergige Topografie steigt jedoch das Risiko von Raubüberfällen, Geiselnahmen und Zwischenfällen. Aufgrund des gestiegenen Risikos von Unfall und Raub sollten nächtliche Fahrten (auch mit dem Bus) im ganzen Lande unterbleiben. Die Reise auf dem Lande sollte immer gut organisiert sein, die Verkehrsmittel und die Übernachtung sollten im Vorfeld festgelegt werden.

Das Akzeptieren von Kredit- karten (Visa und Mastercard) ist weitläufig, und es ist in der Regel auch möglich, Geld an Geldausgabeautomaten abzuheben. Die Reisenden sollten eine ausreichende Reisekrankenversicherung abschließen, die im Ernstfall auch einen Notfallflug nach Deutschland deckt, s. auch Medical Care. Für Bundesbürger ist die Eintragung mit folgendem Dokument möglich: Notizen:

Beim Einlass kann eine Hin- oder Rückfahrkarte erforderlich sein. Wer seinen Reisepass als abhanden gekommen oder entwendet meldet, sollte sicherstellen, dass die Nachricht in der Interpol-Datei vor der Abfahrt komplett ausgelesen wird. Ansonsten kann es zu Eingabeproblemen kommen. Deutsch-Kolumbien ische Doppelstaaten müssen mit einem Kolumbienpass ein- und ausgehen.

Bei Minderjährigen, die (auch) kolumbianischer Staatsangehörigkeit sind (z.B. deutsch-kolumbianischer Doppelstaat), ist die Abreise nur mit der schriftlichen, notariellen Zustimmung der Erziehungsberechtigten oder des nicht reisenden Erziehungsberechtigten möglich. Für einen reinen Touristenaufenthalt in Kolumbien ist kein Visa erforderlich. Die Reisenden sollten daher die Grenzschutzbeamten bei der Eingangskontrolle durch Einladungsbriefe, Flugtickets usw. auffordern, eine Verweildauer zu bewilligen, die den gewünschten Zeitraum des Aufenthalts einbezieht.

Für die Ein- und Ausfahrt auf dem Landverkehr, z.B. mit dem Autobus, ist die Angabe des Eingangsstempels zwingend erforderlich, da es sonst zu Problemen bei der Ausfahrt kommt. Vor allem an der deutsch-ecuadorianischen Landesgrenze "winken" Intercity-Busse gerne durch, ohne ihren Passagieren Zeit für Eintrittsformalitäten zu geben. Wer sich über die bewilligte Dauer hinaus im Lande aufhalten möchte, muss bei der Migración Colombia eine kostenpflichtige Verlängerungsanfrage einreichen.

Die Migración Colombia ist in allen großen Metropolen des Landes zuhause. Im Regelfall wird eine einmalig gewährte Fristverlängerung um weitere 90 Tage eingeräumt, es entsteht jedoch kein Anrecht. Falls der Besuch nicht ausschliesslich für touristische Zwecke bestimmt ist, sollte die kolumbianische Auslandsvertretung in Berlin kontaktiert werden mit der Bitte, ob ein Visa für den Besuch in Kolumbien benötigt wird.

Aufgrund des Ausbruchs des Gelbfiebers in Brasilien haben mehrere lateinamerikanische Bundesstaaten ihre Einreisebestimmungen gestrafft, darunter auch Kolumbien. Wer aus oder über Brasilien nach Brasilien kommen will, muss zurzeit eine Gelbfieber-Impfung vorweisen, ohne die der Transport von brasilianischen Flugplätzen oft schon verweigert werden kann. Die Einreisevorschriften für Inländer können sich ohne vorherige Benachrichtigung des Auswärtigen Amtes jederzeit abändern.

Rechtlich verbindliche Auskünfte und/oder zusätzliche Auskünfte über Einreisebestimmungen können Sie nur über die jeweilige Auslandsvertretung Ihres Landes einholen. Der Import und Export von Haus- und Fremdwährungen ist bis zu einem Wert von USD 10000 möglich. Der Export von Kulturgut, Antikem und wilden Tieren aus Kolumbien ist verboten.

Sie können die Zollvorschriften für Deutschland auf der Website der Zollbehörden und per Applikation "Zoll und Reise" oder per Telefon einsehen. Daher sollten Sie kein fremdes Reisegepäck nehmen und den eigenen Gepäckinhalt aufgeben. Das Band wird aus dem Gepäckraum des Flughafens in Kolumbien entnommen und an einem mit Koks befüllten Reisekoffer befestigt.

Wird jedoch der Fall vorab von der Drogeneinheit erkannt, ist der Reiseteilnehmer erklärungsbedürftig, dass das Gepäck, das er beschlagnahmt hat, nicht derselbe ist. Die Reisenden müssen mit detaillierten Gepäckkontrollen und physischen Recherchen an Flugplätzen rechnen. 2. Der Drogenbesitz und -schmuggel wird mit langen Gefängnisstrafen bestraft, und die Inhaftierung muss in kolumbianische Gefängnisse gebühren.

Virusinfektion mit dem Zika-VirusEs gibt derzeit eine signifikante Erhöhung der durch Moskitos übertragenen Zika-Virusinfektionen in der Gegend, die dem Denguefieber zwar in klinischer Hinsicht ähneln, aber ein erhöhtes Infektionsrisiko für die ungeborenen Säuglinge darstellen. Deshalb wird vom Auswärtigen Amt empfohlen, dass Schwangere und Schwangere in Absprache mit der DTG (Deutsche Tropenmedizinische Gesellschaft für Internationales Gesundheitswesen) und dem Robert-Koch-Institut von der Anreise in die Gebiete des Zika-Virus Abstand nehmen, da die Wahrscheinlichkeit einer frühkindlichen Fehlbildung bei infizierten Müttern besteht.

Auf unvermeidlichen Fahrten ist darauf zu achten, dass persönliche Schutzmassnahmen den ganzen Tag über konsequent angewendet werden, um einen Mückenstich zu verhindern, s. auch Schutzmassnahmen für Stechmücken. Obwohl Kolumbien keinen Gelbfieberimpfstoff für die direkte Einfuhr aus Deutschland benötigt, wird die Schutzimpfung allen Passagieren vor der Reise in ein Gelbfiebergebiet in Kolumbien unbedingt angeraten.

die Städte Akandí, Jura, Riosucio und Unguía im Departement Choco, die Städte Albanien, Barrancas, Dibulla, Distracción, El Molino, Fonseca, Hatonuevo, La Jagua del Perilar, Maicao, Riohacha, San Juan del Cesar, Urumita und Villanueva in der Abteilung La Guajira. Geringes Gelbfieberrisiko besteht auch in den Departements Cauca, Niño und Cauca-Tal, dem mittleren und mittleren Choco-Departement sowie den Orten Barranquilla, Cali, Cartagena und Medellin.

des Auswärtigen Amtes wird empfohlen, die Standard-Impfungen während einer Fahrt nach dem aktuellen Impfplan des Robert Koch-Instituts für Kinder- und Erwachsenenbildung zu durchlaufen. In Kolumbien, wie auch in anderen Regionen der karibischen Region und den Nachbarländern, wurden Fälle von Chikungunya bestätigt. Die Dengue wird in großen Landesteilen durch den Biss der Tagesmücke Áedes égypti verbreitet.

Begleitet wird die Krankheit meist von hohem Alter, Ausschlag und starken Schmerzen in den Gliedmaßen. Selten kommt es zu schweren Folgen bis hin zum möglichen Tod, vor allem bei der einheimischen Bevölkerung. Weil es zur Zeit keine Impfungen, Chemoprophylaxe oder gezielte Therapien gegen Dengue gibt, ist die konsequente Umsetzung von persönlichen Massnahmen zur Vorbeugung von Insektenstichen (siehe unten) die einzig stelle.

Das Malariarisiko ist im ganzen Lande unter 1.600 Metern und in den nördlichen Regionen sehr gering. Gerade die unbehandelte Tropenkrankheit ist oft fatal. Abhängig vom Fahrtprofil kann im Einzelnen eine Chemprophylaxe oder Notfallmedikation ratsam sein, deren Wahl vor der Fahrt mit einem Tropen- oder Reisemediziner erörtert wird.

Ungeschützter Sexualkontakt, Drogenmissbrauch (unreine Injektionsspritzen und Kanülen) und Transfusionen sind immer mit dem Gefahr einer lebensbedrohlichen HIV-Infektion verbunden. Kondom gebrauch wird immer geraten, aber besonders für gelegentliche Bekannte. Die ärztliche Versorgung in den Großstädten ist in der Regel mit der in Europa vergleichbar. Es ersetzt nicht die Beratung durch einen Arzt; maßgeschneidert für die Direkteinreise aus Deutschland in ein anderes Land, besonders bei längerem Aufenthalt vor Ort. 2.

Bei kürzeren Fahrten, der Einreise aus Drittstaaten und Fahrten in andere Landesteile können je nach den Umständen des jeweiligen Reiseteilnehmers abweichende Regelungen getroffen werden. Weltweit sind Terroranschläge und Geiselnahmen nach wie vor bedrohlich. Vor allem die terroristischen Organisationen "Al-Qaida" und "Islamischer Staat" (IS) bedrohen seit Sept. 2014 Angriffe auf diverse Staaten und deren Bürger.

Selbst wenn es gegenwärtig keine konkreten Anhaltspunkte für eine Bedrohung für ausländische Beteiligungen gibt, kann nicht auszuschließen sein, dass auch ausländische Staatsbürger oder Institutionen in Deutschland zum Opfer von terroristischen Gewalttaten werden. Hierzu zählen namhafte Denkmäler, Regierungs- und Verwaltungsbauten, Verkehrswege (insbesondere Flugzeug, Bahn, Schiff, Bus), Wirtschafts- und Fremdenverkehrszentren, Hotelanlagen, Märkte, kirchliche Treffpunkte und allgemein große Versammlungen.

Das Ausmaß der Terrorismusgefahr ist von Staat zu Staat unterschiedlich. Ein besonderes Risiko von Anschlägen bestehen in Staaten und Gebieten, in denen bereits mehrfach oder mangels wirksamer Sicherheitsmaßnahmen relativ leicht Angriffe durchgeführt werden können oder in denen die Unterstützung der einheimischen Bevölkerungen durch terroristische Aktivitäten gegeben ist. Detailliertere Angaben zur Terrorismusgefahr sind in den landesspezifischen Reise- und Sicherheitsinformationen zu entnehmen.

Das Risiko, einem Angriff zum Opfer zu fallen, ist immer noch relativ niedrig im Verhältnis zu anderen Gefahren, die mit Auslandsreisen verbunden sind, wie Unfälle, Krankheit oder gewöhnliche Straftaten. Trotzdem sollte man sich der Gefahren bewußt sein. Die Reisenden sollten sich vor und während einer Fahrt über die Bedingungen in ihrem Land genauestens unterrichten, sich in der Situation angemessen benehmen, den lokalen Behörden folgen und Verdachtsmomente (z.B. unbeaufsichtigtes Gepäck auf Flugplätzen oder Bahnstationen, Verdachtsmomente von Personen) der lokalen Polizei oder den Sicherheitskräften mitteilen.

Deutsche Staatsangehörige sollten sich in die " Elefand " Krisenpräventionsliste des AA eintragen, egal in welchem Staat und für welche Aufenthaltsdauer: Erkundigen Sie sich daher bei Ihrer Auslandskrankenversicherung, ob ein ausreichender Gesundheitsschutz für Ihre Reise im Ausland vorhanden ist, der auch die anfallenden Reisekosten für einen Notfallflug nach Deutschland deckt. Bei fehlendem Schutz müssen die notwendigen Ausgaben (z.B. Behandlungs- oder Spitalkosten, Heimflug) von der betreffenden Person getragen werden und können alle Ihre Einsparungen rasch verbrauchen.

Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt, welche Souvenirs aus Gründen des Artenschutzes nicht importiert werden dürfen. Naturschutzverbände sowie Umwelt- und Zollverwaltungen empfehlen, keine Risiken zu übernehmen und prinzipiell keine Geschenke von Tier- oder Pflanzenarten mitzubringen. Prinzipiell sollten Sie beim Einkauf von tierischen und pflanzlichen Produkten vorsichtig sein, wenn Sie deren Ursprung nicht zurückverfolgen können.

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