Einreisebestimmungen Honduras

Honduras Einreisebestimmungen

Zu den Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige Informationen zur Einreise nach Honduras und anderen Ländern Mittelamerikas. Detaillierte Informationen über die Einreisebestimmungen für Honduras (einschließlich Visum, Impfungen, Einreise mit Kindern und Reisepass). Einreise ohne Visum für Bürger von Honduras. Das Visum für Honduras können Sie persönlich beantragen. Zur Einreise nach Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Costa Rica und Panama.

Honduras: Reise- und Sicherheitsinformationen - Auswärtiges Amt in Honduras

Reisende werden stark empfohlen, Vorsicht walten zu lassen und die Berichterstattung in den Medien im ganzen Lande zu beachten. In Honduras ist die Kriminalität trotz des rückläufigen Gewaltverbrechens nach wie vor sehr hoch. Auch in San Pedro Sula, Tegucigalpa und La Ceiba kommt es immer wieder zu Geiselnahmen und Raubüberfällen.

Besonders besorgniserregend sind die gewalttätigen Jugendgruppen (Maras), denen sich nach Berichten der Weltbank in Honduras inzwischen über vierzigtausend junge Menschen anschließen. Die deutschen Staatsbürger gehörten in der vergangenen Zeit ebenfalls zu den Betroffenen. Wir raten von Trampen (insbesondere Frauen) ab. Der Einsatz von Funktaxi wird deshalb angeraten, weil dort der Taxifahrer, die Fahrzeugnummer und das Ziel vom Taxizentrum mitgeschrieben werden.

Über Angriffe auf die Reisenden wird vor allem in den Großstädten, auf dem Weg von San Pedro Sula zur Maya-Stätte Copán Ruinas, aber auch in den Naturparken und Bergwandergebieten berichtet. An der karibischen Küste, besonders in und um Tela, La Ceiba und San Pedro Sula, ist spezielle Pflege zu empfehlen. Aufgrund der vielen Angriffe und Einbrüche sollten die Reisenden Wertgegenstände und Unterlagen in einem Hotel sicher verwahren und unsicheren Bereichen der Stadt - besonders im Dunkeln - ausweichen.

Es wird den Damen geraten, darauf zu drängen, dass die Sicherheitsdienste (Polizei, Militär) sie mit einer anderen Begleitperson begleiten. Wenn ein bewaffneter Raubüberfall trotz aller Vorkehrungen stattfindet, wird dringend davon abgeraten, sich zu wehren. Die Reisenden in die Touristengebiete, insbesondere an der karibischen Küste und auf die Islas de la Bahia von Honduras, müssen während dieser Zeit mit tropischen Stürmen und heftigen Niederschlägen mit Überflutungen gerechnet und die Informationen der staatseigenen Hilfsorganisation COPECO sowie die Informationen über Hurrikane im Ausland einhalten.

Für deutsche Staatsangehörige wird die Aufnahme in die Krisenpräventionsliste für einen schnellen Kontakt in Notfällen dringend angeraten. Die Reisenden müssen auf ein schwer geschädigtes Strassennetz vorbereitet sein. Nur die Hauptstrasse zwischen San Pedro Sula und L'Tegucigalpa ist in gutem Zustande. Bei nicht beleuchteten Strassen, die oft mit Schlaglöchern versehen sind, sollte das Überfahren von Grundstücken nachts wegen verminderter Sicherheit und verstärkter Kriminalität vermieden werden.

Außerdem sind Raubüberfälle zu erwarten, vor allem auf Strecken, die nicht unmittelbar verlaufen, sondern auf dem Weg stehen bleiben. Allerdings ist die Gefahr von Raubüberfällen bei der Benutzung von Taxen hoch. In Honduras ist das Fahren in der Regel mit speziellen Gefahren durch schlechte Straßenbedingungen, Vernachlässigung der Verkehrsvorschriften und schlechtem technischem Fahrzeugzustand behaftet.

In Honduras kann der Austausch von Euros nun bei einigen wenigen Kreditinstituten erfolgen. Die Reisenden sollten eine ausreichende Reisekrankenversicherung abschließen, die im Ernstfall auch einen Notfallflug nach Deutschland deckt, s. auch Medical Care. Für Bundesbürger ist die Eintragung mit folgendem Dokument möglich: Notizen: Die Gültigkeit des Reisedokuments muss bei der Ankunft noch sechs weitere Kalendermonate betragen.

Für Inlandsreisende und Geschäftsleute mit gültigen Reisepässen wird in der Regel bei Ankunft an Flugplätzen und Grenzübergängen eine 90-Tage-Aufenthaltsgenehmigung kostenlos ausgestellt. Bei Reisenden im so genannten CA-4-Gebiet (El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua) gelten die Sonderregelungen, dass ein Touristenaufenthalt von höchstens 90 Tagen (im gesamten Gebiet!) erlaubt ist. Einreisende aus einem anderen CA-4-Staat bekommen keine Ein- oder Ausreisestempel.

Gemäß Art. 127 Abs. 18 der Ausführungsbestimmungen des "Gesetzes über Reisebestimmungen und Ausländerstatus" ist jedoch die Entrichtung einer Fremdenverkehrssteuer in Honduras von 3 US-$ oder dem Gegenwert in der Landeswährung "Lempiras" für nicht zentralamerikanische Staatsbürger, die auf dem Landwege einreisen, vorzuschreiben. Wird ein längerer und / oder ein anderer Aufenthaltsort gewünscht, sollte das Visa nach Möglichkeit vor der Ankunft bei der Gesandtschaft von Honduras in Berlin angefordert werden.

Eine Verlängerung des Aufenthalts in Honduras um weitere 90 Tage durch eine kurze Abreise in eines der Nachbarstaaten, die in der Vergangenheit zwar auch oft, aber nicht offiziell genutzt wurde, wird nicht mehr duldet. Es ist auch erlaubt, zunächst als Touristen nach Honduras einzutreten und dort erst nach der Ankunft in Honduras seinen Wohnsitz status zu wechseln (z.B. zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit).

Wird der Minderjährige beim Verlassen des Hoheitsgebiets der Honduras nur von einem Elternteil begleitet, müssen die Geburt des Minderjährigen und der Beweis des alleinigen Sorgerechts oder eine Einverständniserklärung des anderen Erziehungsberechtigten den zuständigen Stellen in Honduras vorgewiesen werden. Beim Ein- und Ausreisen über die USA sind die Einreisebestimmungen für die USA zu berücksichtigen.

Die Einreisevorschriften für Inländer können sich ohne vorherige Benachrichtigung des Auswärtigen Amtes jederzeit abändern. Rechtlich verbindliche Auskünfte und/oder zusätzliche Auskünfte über Einreisebestimmungen können Sie nur über die jeweilige Auslandsvertretung Ihres Landes einholen. Für detailliertere Zollauskünfte über die Wareneinfuhr wenden Sie sich bitte an die jeweilige Landesvertretung.

Die honduranischen "Ley Antidrogas" sehen strenge Sanktionen für Drogenbesitz, Drogenkonsum und Warenhandel vor. Traveller sollten keine Post, kleine Pakete etc. für andere Menschen über die Grenzen mitnehmen und nicht innerhalb des eigenen Land mitnehmen. Die Gelbfieber-Impfung ist bei der Ausreise aus den Gelbfiebergebieten für alle über 1 Jahr alten Menschen obligatorisch.

Reiseschutzimpfungen werden gegen Hepatitis A, bei längerem Aufenthalt oder spezieller Belastung auch gegen Hepatitis B, Typhus und tollwütig. In Honduras gibt es derzeit Infektionen mit dem Chikungunya-Virus, beginnend auf der Antilleninsel St. Martin im Jänner 2014. Selten kommt es zu schwerwiegenden Folgen bis hin zum möglichen Tod, vor allem bei Kinder der lokalen Bevölkerung.

Chemo-Prophylaxe, die einzig steckbare Methode zur Vorbeugung dieser Virus-Infektion ist die konsequente Umsetzung von persönlichen Massnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen (siehe unten). Das ganze Jahr über gibt es ein niedriges Sicherheitsrisiko im ganzen Lande, besonders in Gracias a Dios, weniger auf den Bahia-Inseln, in Atlantida, Colón, Olancho, Vallo und Yoro (P. Falciparum total ca. 10 %).

Die beiden Städte San Pedro Sula und San Pedro Sula werden als Malaria-frei eingestuft. In jedem Falle werden Maßnahmen zum persönlichen Mückenschutz vorgeschlagen (siehe unten). Die Sandmücken in Honduras übermitteln sehr wenig die viszeral (generalisierte) Leishmaniose und öfter die Hautform (beschränkt auf die Haut). Ungeschützter sexueller Kontakt und Drogenkonsum (unsaubere Injektionsspritzen oder Kanülen) stellen in der Regel das lebensbedrohliche Infektionsrisiko von HIV/AIDS dar.

Kondom gebrauch wird immer geraten, besonders für gelegentliche Bekannte. Die Gesundheits- und Notfallhilfe ist - mit Ausnahmen von der Landeshauptstadt Tegucigalpa - in ländlicher Umgebung besonders ungenügend, d.h. sie ersetzt nicht die ärztliche Beratung; sie ist auf die Direkteinreise aus Deutschland in ein Zielland, vor allem bei längerem Aufenthalt vor Ort, ausgerichtet.

Bei kürzeren Fahrten, Einreise aus Drittstaaten und Fahrten in andere Landesteile können abweichende Regelungen bestehen; immer auch in Abhängigkeit von den jeweiligen Gegebenheiten des Fahrgastes; eine vorhergehende ausführliche ärztliche Konsultation durch einen Tropenarzt wird im Einzelfall regelmässig empfohlen; trotz grösstmöglicher Anstrengungen immer nur ein Beraten.

Weltweit sind Terroranschläge und Geiselnahmen nach wie vor bedrohlich. Vor allem die terroristischen Organisationen "Al-Qaida" und "Islamischer Staat" (IS) bedrohen seit Sept. 2014 Angriffe auf diverse Staaten und deren Bürger. Selbst wenn es gegenwärtig keine konkreten Anhaltspunkte für eine Bedrohung für ausländische Beteiligungen gibt, kann nicht auszuschließen sein, dass auch ausländische Staatsbürger oder Institutionen in Deutschland zum Opfer von terroristischen Gewalttaten werden.

Hierzu zählen namhafte Denkmäler, Regierungs- und Verwaltungsbauten, Verkehrswege (insbesondere Flugzeug, Bahn, Schiff, Bus), Wirtschafts- und Fremdenverkehrszentren, Hotelanlagen, Märkte, kirchliche Treffpunkte und allgemein große Versammlungen. Das Ausmaß der Terrorgefahr ist von Staat zu Staat unterschiedlich. Ein besonderes Risiko von Anschlägen bestehen in Staaten und Gebieten, in denen bereits mehrfach oder mangels wirksamer Sicherheitsmaßnahmen relativ leicht Angriffe durchgeführt werden können oder in denen die Unterstützung der einheimischen Bevölkerungen durch terroristische Aktivitäten gegeben ist.

Trotzdem sollten sich die Reisenden der Gefahr bewußt sein. Die Reisenden sollten sich vor und während einer Fahrt über die Bedingungen in ihrem Land genauestens unterrichten, sich in der Situation angemessen benehmen, den lokalen Behörden folgen und Verdachtsmomente (z.B. unbeaufsichtigtes Gepäck auf Flugplätzen oder Bahnstationen, Verdachtsmomente von Personen) der lokalen Polizei oder den Sicherheitskräften mitteilen.

Deutsche Staatsangehörige sollten sich in die " Elefand " Krisenpräventionsliste des AA eintragen, egal in welchem Staat und für welche Aufenthaltsdauer: Erkundigen Sie sich daher bei Ihrer Auslandskrankenversicherung, ob ein ausreichender Versicherungsschutz für Ihre Reise ins Ausland vorhanden ist, der auch die anfallenden Reisekosten für einen Notfallflug nach Deutschland deckt.

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