Einreisebestimmungen Guatemala

Einwanderungsbestimmungen Guatemala

Einreisebestimmungen für Guatemala (Zentralamerika): inklusive Visum, Reisepass und Einreise mit Kindern. Die Einreisevorschriften für Guatemala, Deutsche können ohne Visum nach Guatemala einreisen, die gleichen oder ähnliche Bestimmungen gelten für die Einreise nach Guatemala. Guatemaltekische Botschaft in Berlin, Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger. Einreise mit Reisepass möglich.

Guatemala: Reise- und Sicherheitsinformationen - Auswärtiges Amt in Guatemala

Eine Lavaeruption und die Emission einer fast 4 Kilometer langen Aschenwolke ereignete sich am Vulkan Feuerland, etwa 40 Kilometer südöstlich der Stadt Guatemala. Im Zentralhochland (Departamentos Chimaltenango, Escuintla, Sacatepéquez und Guatemala ) gab es Todesfälle und Verletzungen, die zu Tausenden geräumt werden mussten.

In Guatemala City wurde auch über Niederschläge von Vulkanasche berichtet, und der Flugplatz wurde vorläufig gesperrt. Fortgesetzte Beschränkungen des Flugverkehrs aus Guatemala City sind möglich. Weitergehende Verhaltensempfehlungen bei einem Vulkanausbruch werden von der zuständigen guatemaltekischen Instanz CONRED auf Spanisch gegeben. Die Reisenden sollten sich über die aktuelle Lage vor Ort erkundigen, besonders vorsichtig sein und die Umgebung des Vulkanes sowie zerstörte Bauten, Brucken und Strassen umfahren.

Den Weisungen der örtlichen Behörde ist Folge zu leisten, s. auch Katastrophen. In Guatemala ist die Kriminalität im internationalen Maßstab im Verhältnis zu Deutschland und vielen anderen Staaten, darunter auch Lateinamerika, hoch. Guatemala ist neben der allgemeinen Strassenkriminalität der Ort gewalttätiger Zusammenstöße zwischen Drogenkartelle unter sich und mit den Staatssicherheitskräften, aber auch von innerfamiliären Gewaltakten, bei denen Unbetroffene immer wieder umgebracht werden.

Gute Vorbereitungen und angemessenes Benehmen helfen, das Opferrisiko zu mindern. Wir empfehlen Ihnen nachdrücklich, die Reiseunterlagen (Reisepässe, Flugscheine, Reisekrankenversicherungen usw.) an einem geschützten Ort (z.B. in einem Hotelsafe) zu verwahren. Reisegruppen können und sollten ihre Reise mit dem guatemaltekischen Fremdenverkehrsamt INGUAT (info@inguat.gob. gt, tel. +502 2421 2810 oder 1500) besprechen und gegebenenfalls eine Begleitperson anfordern.

Im Landesinneren von Guatemala muss man vorsichtig sein, denn es droht, dass man in touristischen Zentren wie Antigua, Flores, dem Tikalsee und dem Atitlán-See ausgeraubt wird, wenn auch in geringem Umfang. Wir empfehlen, die Polizeiwache in Antigua um eine Polizeieskorte zu bitten, um diese zu besteigen, oder wenigstens einen Stadtführer mitzunehmen.

Aber auch für andere Wanderungen /Trekking-Touren wird ausdrücklich angeraten, diese nicht alleine, sondern in der Gruppe in Zusammenarbeit mit renommierten Reisebüros oder Reiseleitern zu unterrichten. Der Drogenkonsum in Guatemala ist kein Bagatelldelikt. Wir empfehlen, nur Geldausgabeautomaten zu verwenden, die von Fotoapparaten, Bankmitarbeitern usw. kontrolliert werden. Wir empfehlen Ihnen auch, Ihre Kontobewegung regelmässig zu kontrollieren.

Bei Betrug ist eine Meldung an die Guatemaltekenische Staatspolizei ratsam. Die Justiz in Guatemala ist desolat. Bestimmte Bereiche der Stadt, die jedoch kaum von Besuchern frequentiert werden, sollten auch am Tag, vor allem aber in der Nacht, komplett umfahren werden. Da die Beschilderung schlecht ist, empfiehlt sich die Verwendung eines geeigneten Navigationsgerätes (z.B. WAZE) für Tagesfahrten.

Die Haupttouristenzentren werden von der Stadt und von Antigua aus mit besser gewarteten Reisebussen und Minibussen erreicht, die von Reiseveranstaltern betrieben werden und als sicher erachtet werden. Die Fahrgäste sollten ihr Reisegepäck immer im Auge behalten und es nach Möglichkeit nicht auf dem Busdach aufladen. Die Reisenden, die in dieser Zeit nach Guatemala reisen, müssen mit tropischen Stürmen und starken Niederschlägen gerechnet werden und werden aufgefordert, die Informationen über Hurrikane im Ausland mitzugehen.

Die Stadt Guatemala befindet sich in einer Erdbebenzone, die zu Erdstößen und vulkanischen Eruptionen führen kann. Auch der Feuervulkan Feuerland im Südwesten von Guatemala City hat in letzter Zeit wieder deutlich zugenommen. Zum Erdbebenverhalten finden Sie in der Broschüre des Geowissenschaftlichen Zentrums Potsdam. Nähere Auskunft erhalten Sie beim Guatemaltekischen Seismologischen Zentrum. Besonders gefährdet sind Wohngebiete in Tälern, die von Gebirgen, so genannten ³eBarrancos³c, umringt sind.

Wir empfehlen Ihnen, sich im spanischen CONRED ( "Disaster and Civil Protection Authority") über Verhaltensmassnahmen und bedrohte Stellen zu unterrichten. Für deutsche Staatsangehörige wird die Aufnahme in die Krisenpräventionsliste für einen schnellen Kontakt in Notfällen dringend angeraten. Wenn möglich, sollten die nur telefonisch anforderbaren gelb- oder grünfarbenen "Radio Taxis" (Taxi Amarillo, Taxiverde ) in der Landeshauptstadt eingesetzt werden.

Bei INGUAT können unter der Rufnummer +502 2421 2810 oder unter der Kurznummer 1500 speziell überprüfte und bei INGUAT angemeldete Fahrer für die Haupt-, Antigua- und die Liegeplätze der Schiffe gemietet werden. Ein entsprechender Bahnhof von INGUAT ist z. B. auch im Stadtflughafen. Der Fahrgast kann nach einem Unfall keine Entschädigung von Busunternehmen oder inländischen Fluggesellschaften erwarten.

In Guatemala übliche Zahlungsmittel: Quetzales, Kreditkarte (Visa, American Express, Mastercard). Die Reisenden sollten eine ausreichende Reisekrankenversicherung abschließen, die im Ernstfall auch einen Notfallflug nach Deutschland deckt, s. auch Medical Care. Für Bundesbürger ist die Zulassung mit folgendem Dokument möglich: Notizen: In Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua können sich die deutschen Staatsangehörigen mit Pass bis zu 90 Tage ohne Visum aufhalten.

Der Aufenthaltstitel wird bei der Ankunft kostenlos ausgestellt. Der Pass muss zwingend mit einem Eingangsstempel gekennzeichnet sein. Insbesondere bei der Einfuhr aus den Nachbarstaaten muss auf den Eingangsstempel geachtet werden, um Probleme bei der Ausfahrt zu verhindern. In Ermangelung eines Eingangsstempels ist in der Hauptstadt in der Regel ein zeitraubender Besuch bei den Behörden erforderlich.

Alleine reisende Jugendliche sollten eine schriftliche Zustimmungserklärung des Erziehungsberechtigten in Deutsch (mit einer spanischen Übersetzung) oder in Englisch bei ihrer Ankunft mit sich haben. Bei einer Reise über die USA sind die Einreisebestimmungen für die USA zu berücksichtigen. Die Einreisevorschriften für Inländer können sich ohne vorherige Benachrichtigung des Auswärtigen Amtes jederzeit abändern.

Rechtlich verbindliche Auskünfte und/oder zusätzliche Auskünfte über Einreisebestimmungen können Sie nur über die jeweilige Auslandsvertretung Ihres Landes einholen. Sie können die Zollvorschriften für Deutschland auf der Website der Zollbehörden und per Applikation "Zoll und Reise" oder per Telefon einsehen. Für die Einfuhr aus Gelbfiebergebieten ist der Gelbfieberimpfungen ab dem Alter von einem Jahr erforderlich.

des Auswärtigen Amtes wird die Überprüfung und Ergänzung der Standardschutzimpfungen für Kleinkinder und Erwachsenen während einer Fahrt nach dem aktuellen Impfterminkalender des Robert-Koch-Instituts vorgeschlagen (externer Link, wird im neuen Fenster www.rki. de geöffnet). Reiseschutzimpfungen werden gegen Hepatitis A, bei längerem Aufenthalt oder spezieller Belastung auch gegen Hepatitis B, Typhus und Typhus eingenommen.

Selten kommt es zu schwerwiegenden Folgen bis hin zum möglichen Tod, vor allem bei Kinder der lokalen Bevölkerung. Weil es zur Zeit keine Impfungen, Chemoprophylaxe oder gezielte Therapien gegen Dengue gibt, ist die konsequente Umsetzung von persönlichen Massnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen (siehe unten) die einzig stelle.

Derzeit gibt es in Guatemala von der Karibikinsel St. Martin im Jänner 2014, wie auch in anderen Regionen der Gegend, Chikungunya-Vorkommen. Vor allem unbehandelte Tropenfieber (Erreger: p. falciparum) sind oft fatal. Das mittlere Übertragungsrisiko (p. - falciparum ca. 1%) ist das ganze Jahr über in ländlich geprägten Gegenden unter 1.500 Metern Seehöhe, vor allem im Departement Zacapa im grenznahen Bereich zu Honduras.

Abhängig vom jeweiligen Verkehrsprofil kann es ratsam sein, ein Notfallmedikament ("Standby") mit Chloroquin mitzunehmen, dessen Wahl vor der Fahrt mit einem Tropen- oder Reisemediziner erörtert wird. Ist mit einer Belastung zu rechnen, kann eine medizinische Vorsorge mit Doxycyclin im konkreten Fall nach sorgfältiger Abwägung des Risikos durch einen Reisearzt oder Tropenarzt in Betracht gezogen werden.

Ungeschützter Sexualkontakt und Drogenkonsum (unreine Injektionsspritzen oder Kanülen) bergen in der Regel das Gefahr einer lebensbedrohlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondom gebrauch wird immer geraten, besonders für gelegentliche Bekannte. Die Gesundheitsfürsorge in den ländlich geprägten Regionen Guatemalas ist oft nicht mit den in Deutschland geltenden fachlichen und gesundheitlichen Anforderungen zu vergleichen. Geplante Interventionen sollten daher möglichst in Deutschland durchgeführt werden.

Sie sollten vor Antritt Ihrer Reise eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die im Ernstfall auch einen Krankenrücktransport beinhaltet. Für ärztliche Behandlungen (grundsätzlich auch in Notfällen!) und für Arzneimittel, vor allem im Privatbereich, müssen die Gebühren in der Regel direkt vorort bezahlt werden (auch mit Kreditkarte möglich falls erforderlich).

Vor Reiseantritt nach Guatemala ist es wichtig, sich von einer tropenmedizinischen Beratungseinrichtung oder einem Tropen- oder Reisemediziner konsultieren zu lassen in einem neuen Fenster (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org). Es ersetzt nicht die Beratung durch einen Arzt; maßgeschneidert für die Direkteinreise aus Deutschland in ein anderes Land, insbesondere für längere Aufenthalte vor Ort. in Deutschland.

Bei kürzeren Fahrten, der Einreise aus Drittstaaten und Fahrten in andere Landesteile können je nach den Umständen des jeweiligen Reiseteilnehmers abweichende Regelungen getroffen werden. Auf dieser Seite erhalten Sie Anschriften kompetenter Auslandsvertretungen und Hinweise zur politischen und politischen Zusammenarbeit mit Deutschland. Weltweit drohen weiterhin Terroranschläge und Geiselnahmen.

Vor allem die terroristischen Organisationen "Al-Qaida" und "Islamischer Staat" (IS) bedrohen seit Sept. 2014 Angriffe auf diverse Staaten und deren Bürger. Selbst wenn es gegenwärtig keine konkreten Anhaltspunkte für eine Bedrohung für ausländische Beteiligungen gibt, kann nicht auszuschließen sein, dass auch ausländische Staatsbürger oder Institutionen in Deutschland zum Opfer von terroristischen Gewalttaten werden.

Hierzu zählen namhafte Denkmäler, Regierungs- und Verwaltungsbauten, Verkehrswege (insbesondere Flugzeug, Bahn, Schiff, Bus), Wirtschafts- und Fremdenverkehrszentren, Hotelanlagen, Märkte, kirchliche Treffpunkte und allgemein große Versammlungen. Ein besonderes Risiko von Anschlägen bestehen in Staaten und Gebieten, in denen bereits mehrfach oder mangels wirksamer Sicherheitsmaßnahmen relativ leicht Angriffe durchgeführt werden können oder in denen die Unterstützung der einheimischen Bevölkerungen durch terroristische Aktivitäten gegeben ist.

Detailliertere Angaben zur terroristischen Bedrohung sind in den landesspezifischen Reiseund Sicherheitsinformationen zu entnehmen. Trotzdem sollte man sich der Gefahr bewußt sein. Die Auswärtigen Amtes rät allen Fahrgästen, sich sicherheitsbewusst und situationsgerecht zu benehmen. Vor und während einer Fahrt sollten sich Passagiere über die Bedingungen in ihrem Land genauestens unterrichten, sich in der Situation angemessen benehmen, den lokalen Behörden folgen und Verdachtsmomente (z.B. unbeaufsichtigtes Gepäck auf Flugplätzen oder Bahnstationen, Verdachtsmomente von Personen) der lokalen Polizei oder den Sicherheitskräften mitteilen.

Deutsche Staatsangehörige sollten sich in die " Elefand " Krisenpräventionsliste des AA eintragen, egal in welchem Staat und für welche Aufenthaltsdauer: Erkundigen Sie sich daher bei Ihrer Auslandskrankenversicherung, ob ein ausreichender Versicherungsschutz für Ihre Auslandreise vorhanden ist, der auch die anfallenden Reisekosten für einen Notfallflug nach Deutschland deckt. Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt, welche Souvenirs aus Gründen des Artenschutzes nicht importiert werden dürfen.

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