Einreise nach Deutschland

Die Einreise nach Deutschland

Anreise nach Deutschland: Visa & Einreiseprozess für Einwanderer aus Drittländern mit Visumpflicht. Voraussetzungen für die Arbeitsaufnahme in Deutschland: Einreise und Aufenthaltsrecht für Bürger aus Drittstaaten. Ausländer benötigen in der Regel eine Einreise- und Aufenthaltsgenehmigung. Die Einreise nach Deutschland ohne Visum wird nicht bestraft.

Überblick

Visumsantrag für Einwohner/Pass-Inhaber in diesen Ländern: Für weitere Information über die Visumspflicht für Singapur siehe die Webseite zur Einwanderung nach Singapur: Auch für Gäste, die Anträge für andere Aufenthaltsgenehmigungen in Singapur stellen müssen (z.B. kein Touristenvisum), sind die nachfolgenden Anschriften von Interesse: Singapur braucht für die Einreise nach Deutschland kein Sichtvermerk.

Allerdings sollte der Pass nach der Einreise noch für einen Zeitraum von sechs Monaten gelten. Wenn Sie beabsichtigen, mehr als drei Monaten in Deutschland zu bleiben, sollten Sie ein Visa bei der zuständigen Vertretung in Singapur einholen. Grundsätzlich ist es ratsam, sich mit der zuständigen Vertretung in Singapur in Verbindung zu setzen.

Es wird jedoch empfohlen, die nächstliegende Auslandsvertretung in Ihrem Zielland zu konsultieren. Montags - Freitags: Öffnungszeiten: Montags, Dienstags, Donnerstags, Freitags von 9.30 bis 12.30 Uhr, Anfahrt: Die Gesandtschaft befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Potsdamring. Der nächstgelegene underground station is Potsdam Square or Mohrenstrasse (line U2). Montags - Freitags: Öffnungszeiten: Montags, Dienstags, Donnerstags, Freitags von 9.30 bis 12.30 Uhr, Anfahrt: Die Gesandtschaft befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Potsdamring.

Der nächstgelegene underground station is Potsdam Square or Mohrenstrasse (line U2).

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Die Aufenthaltsberechtigung wird im Volksmund als Rechtsgrundlage für den Schweizer Staatsbürger verstanden. Es wird zwar in einigen Bestimmungen des Aufenthaltsgesetzes [1], im Datenschutzrecht [2] und zum Teil im Schulgesetz der Bundesländer[3] angewendet, ist dort aber nicht festgelegt. Das Konzept des Aufenthaltstitels ist nicht unbedingt mit einer ausländischen Staatsbürgerschaft verbunden.

Im Falle unbekannter Menschen ohne Personalausweis kann sich auch für Staatsangehörige die Aufenthaltsberechtigung stellen (z.B. bei der Einreise in die Bundesrepublik und bei der Abholung auf der Strasse, ohne dass sich die betreffende Personen identifizieren können). Im Falle von Ausländern wird der Status des Aufenthalts in der Regel durch eine Aufenthaltserlaubnis oder ein anderes Dokument nachweisbar.

Die Aufenthaltsberechtigung kann sich ändern - nicht nur, wenn ein Ausländer zum ersten Mal eine Aufenthaltserlaubnis bekommt oder wenn eine bestehende Aufenthaltserlaubnis durch eine höherwertige abgelöst wird oder wenn die Aufenthaltserlaubnis mit der Zeit abläuft. Eine Änderung kann auch dann eintreten, wenn der Ausländer die Staatsbürgerschaft erlangt ( "Einbürgerung") oder wieder erlangt ( "Einbürgerung", vgl. 25 StAG) oder wenn später (z.B. bei Vaterschaftsanfechtung) bekannt wird, dass es sich um ein deutsches oder ausländisches Kindesalter durch (bisher unbekannte) Herkunft handelt und somit die Staatsbürgerschaft von Anfang an hat.

Für Menschen mit deutschem Bürgerrecht ist der Aufenthalt in der Regel problemlos. Staatsangehörige haben naturgemäss ein Bleiberecht in der Schweiz und unterliegen nicht dem Ausländerrecht. Es ist zu differenzieren zwischen Menschen ohne deutschen Staatsbürgerschaft, die dennoch Deutsch sind, weil sie unter den ausgedehnten deutschen Begriff des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes fallen und somit den Status eines Deutschen haben.

Im Regelfall haben sie eine fremde Staatsbürgerschaft, sind aber auch aus Deutschland. Sie haben die Staatsbürgerschaft durch die Staatsbürgerschaft bis zum ersten August 1999 erhalten, nachdem sie als Flüchtlinge oder nach dem Stichtag des Vertriebenengesetzes (BVFG) nach dem Stichtag des Jahres 1992 als späte Rückkehrer zugelassen worden waren. Sie erhalten nach geltendem Recht die Staatsbürgerschaft ( 7 StAG) mit anerkannter Spätaussiedlung, so dass sie nicht mehr separat einbürgern müssen.

Heute gibt es kaum noch Menschen ohne Staatsbürgerschaft. Aug. 1999 war ein deutscher Staatsbürger (mit Ausweis des Vertriebenen oder Spätaussiedlers), der an diesem Tag die Staatsbürgerschaft erlangte ("§ 40a StAG"). Deutschstämmige ohne Staatsbürgerschaft unterliegen nicht dem Aufenthaltstitel ( 2 Abs. 1 AufenthG); sie sind nach dem Aufenthaltsgesetz gleichwertig mit Deutschland.

Für Menschen, die nach dem Optionsmodell die Staatsbürgerschaft in Deutschland durch Geburt erlangt haben, kann der Aufenthaltstitel wichtig werden, obwohl beide Eltern nicht die Staatsbürgerschaft haben ("§ 4 Abs. 3 StAG"). Bis zum Alter von dreiundzwanzig Jahren müssen sie über den Verzicht auf die Staatsbürgerschaft im Ausland nachdenken.

Andernfalls oder wenn sie ihre ausländische Staatsbürgerschaft beibehalten, verliert sie ihre Staatsbürgerschaft, unterliegt dem Ausländergesetz und benötigt in der Regel eine Aufenthaltsgenehmigung als Ausländer. Danach wechselt man in einen anderen Wohnsitz. Bürger des EWR - also aller Mitgliedsstaaten der EU sowie Islands, Liechtensteins und Norwegens - dürfen sich bis zu drei Monate in Deutschland aufhalten, wenn sie einen gültige Identitätskarte oder Ausweis mitführen.

Sie dürfen kein Sichtvermerk oder eine andere Vorbedingung ( "Existenzsicherung") haben ( 2 Abs. 4 S. 1 und 5 S. 1 FreizügG/EU[4]). Drittstaatsangehörige, die nicht EWR-Bürger sind, brauchen einen Pass ( 2 Abs. 5 S. 2 Freizügigkeitsgesetz/EU[5]).

Familienangehörige können in Deutschland ein Visa verlangen ( 2 Abs. 4 Sätze 2 und 3 Freizügigkeitsgesetz/EU), wenn sie keine Aufenthaltsgenehmigung haben. Möglicherweise muss ein solches Einfuhrvisum im Rahmen des Beschleunigungsverfahrens erteilt werden (Art. 5 Abs. 2 EU-Bürgerrichtlinie). Für ein solches Visa werden in Deutschland keine Kosten erhoben (§ 2 Abs. 6 FreizügG/EU).

EWR-Staatsbürger können sich für mehr als drei Monaten - im Prinzip unbegrenzt - in der BRD aufhalten, wenn sie die Anforderungen der europäischen Reisefreiheit erfüllt haben (z.B. Arbeitnehmerstatus, Selbständige oder sonstige erwerbstätige oder krankenversicherte Menschen, 2 Abs. 2, als Beleg für ihren Aufenthalt in Deutschland haben sie eine Bescheinigung der Reisefreiheit bis zum 31. Dezember 2013 erhalten.

Seither ist kein Ausweis mehr erforderlich; der Staatsangehörigkeitsnachweis (Personalausweis, Reisepass) ist ausreichend. Wenn der EWR-Bürger danach Deutschland nicht verläßt, unterliegt er wieder dem allgemeinen Bleiberecht und bedarf einer Aufenthaltserlaubnis (§ 11 Abs. 2 Freizügigkeitsgesetz/EU). EWR-Bürger, die Anspruch auf Freizügigkeit haben, bekommen nach fünf Jahren ein dauerhaftes Bleiberecht, das durch eine Daueraufenthaltsbescheinigung belegt wird.

Bei dieser Aufenthaltsberechtigung kann das Recht auf Aufenthalt nur in Ausnahmefällen widerrufen werden. Nicht-EWR-Bürger, die einen EWR-Bürger als Familienmitglied mitführen, haben ein vom EWR-Bürger unabhängiges Recht auf Aufenthalt in der BRD. Ihre Aufenthaltsberechtigung kann in gewissen Situationen oder nach einer gewissen Zeit vom EWR-Bürger selbstständig werden. Gemäß Artikel 25 der EU-Bürgerrichtlinie darf die Wahrnehmung des Aufenthaltstitels unter keinen UmstÃ?

Wenn die Frau eines Drittstaatsangehörigen glaubwürdig macht, dass er mit einem EWR-Bürger zusammenlebt, muss ihm ein Aufenthaltstitel gewährt werden - auch wenn er keine Aufenthaltsgenehmigung besitzt. So wird das Bleiberecht von EWR-Bürgern und ihren Angehörigen in der Regel auf die Einhaltung von Formalitäten beschränkt; gleichzeitig verschwimmen die Grenzziehungen zwischen Rechtmäßigkeit und Rechtswidrigkeit des Aufenthaltes.

Bei Kurzaufenthalten brauchen sie nur einen Ausweis oder Pass ( 28 S. 1 AufenthV), aber weder ein Visa noch eine Aufenthaltsgenehmigung. Drittstaatenangehörige sind für Fahrten von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen von der Visumpflicht oder der Aufenthaltsgenehmigung ausgenommen (Art. 21 des Übereinkommens von Schengen).

Außerdem kann ihre Einreise von einem Visum begleitet werden. Falls schweizerische Staatsangehörige und deren Drittstaatsangehörige eine Erwerbstätigkeit in Deutschland anstreben, benötigen sie - anders als EWR-Bürger - eine deklaratorische Aufenthaltsbewilligung (in Deutschland eine Aufenthaltsbewilligung-CH). Dieser hat jedoch nur Personalausweischarakter; ein schweizerischer Staatsbürger ohne Aufenthaltsbewilligung - CH bleibt also nicht in Deutschland.

Die fortdauernde Forderung nach einer Aufenthaltsbewilligung trotz Personenfreizügigkeit hat einen historischen Grund, da das Übereinkommen mit der Schweiz (von 1999) über holt ist gegenüber der EU-Bürgerrichtlinie (von 2004), die zum ersten Mal die Abschaffung der Aufenthaltsbewilligung für EWR-Bürger vorsieht. Türken brauchen - von wenigen Ausnahmefällen einmalig - ein Voreinreisevisum für alle Einreise und alle Aufenthalt, auch für Kurzaufenthalte.

Wenn die türkischen Staatsangehörigen für einige Zeit mit einer Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland wohnen, können sie auf der Grundlage des Assoziationsabkommens EWG-Türkei vom Dezember 1963 und auf dieser Grundlage des Beschlusses 1/80 des Assoziationsrats EWG-Türkei vom Oktober 1980 einen ähnlichen Status wie die Freizügigkeit erlangen. Gemäß Entscheidung Nr. 1/80 - ARB 1/80 - muss ein Mitarbeiter aus der Türkei entweder länger rechtmäßig im Wohnsitzland beschäftigt gewesen sein oder seine Familienmitglieder müssen sich ihm anschließen dürfen.

Nachdem der Mitarbeiter eine von drei Etappen erreicht hat, bekommt er immer mehr Zutritt zum Arbeitmarkt und ein Bleiberecht, bis nach Abschluss der dritten Etappe ein unbegrenzter Zutritt zum Arbeitmarkt und ein dauerhaftes Bleiberecht festgelegt sind (Art. 6 ARB 1/80). Ähnliche Rechte erhalten seine Familienmitglieder nach drei oder fünf Jahren Familienleben (Art. 7 ARB 1/80).

Dieser Aufenthaltstitel verfällt erst nach der endgültigen Ausreise aus Deutschland oder bei schwerwiegenden Verletzungen der öffentlichen Ordnung (Art. 14 ARB 1/80), die ebenfalls schwerwiegend sein müssen, um einem EWR-Bürger das Bleiberecht zu verweigern. Der Daueraufenthalt nach Artikel 6 ARB 1/80 ist zudem auf die aktive Beschäftigungsphase begrenzt; hat der Mitarbeiter den Arbeitsplatz schließlich verlässt (z.B. wegen Invalidität oder Pensionierung), kann er sich nicht mehr auf das Recht nach Artikel 6 ARB 1/80 berufen. 1.

Dann muss er die Voraussetzung für eine Aufenthaltsgenehmigung (in Deutschland: Niederlassungsbewilligung, Aufenthaltsbewilligung in der EU, Aufenthaltsbewilligung) haben. Durch die Sonderregelungen zu diesem Aufenthaltstitel wird das innerstaatliche Fremdenrecht zumeist unterdrückt. Bei dieser Aufenthaltsberechtigung erhält man als Beweis für das Teilrecht auf Freizügigkeit eine erklärende Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland (§ 4 Abs. 5 AufenthG).

Wenn sie die Feststellungserlaubnis nicht erhalten, begeht sie eine Verwaltungsübertretung ( 98 Abs. 2 Nr. 1 Aufenthaltsgesetz), nicht aber eine strafbare Handlung wegen unrechtmäßigen Aufenthaltes (§ 95 Abs. 1 Nr. 2 Aufenthaltsgesetz). Weitere Informationen finden Sie unter ? Artikel 1/80 des Assoziationsrats EWG-Türkei. Für alle anderen Türken gelten die allgemeinen Bestimmungen des Ausländergesetzes für Nicht-EWR-Bürger, vor allem das Aufenthaltsgesetz in Bezug auf den Aufenthalt.

Er benötigt eine normale Aufenthaltserlaubnis, die die konstitutive Grundlage für sein Recht auf Aufenthalt ist. Für alle anderen Ausländer (einschließlich Staatenloser, vgl. 2 Abs. 1 AufenthG) wird zwischen Menschen, die sich ohne Aufenthaltserlaubnis in Deutschland niederlassen dürfen, und solchen, die eine Aufenthaltserlaubnis brauchen, differenziert. Anders als bis einschließlich Januar 1997, als Kindern unter 16 Jahren aus Jugoslawien, Marokko, der Türkei und Tunesien der Aufenthalt bei ihren Müttern in Deutschland ohne Aufenthaltserlaubnis gestattet wurde ( 2 Abs. 2 2 und 2 des DVAuslegG 1990), ist ein dauerhafter Aufenthalt ohne Aufenthaltserlaubnis für grössere Personenkreise nicht mehr möglich, sondern nur noch in Ausnahmefällen mit unbedeutender Anzahl.

für Luftfahrtpersonal ( 23 AufenthV), für Seeleute ( 24 AufenthV), für Binnenschiffer ( 25 AufenthV), für Menschen, die den Transitraum eines Airports nicht betreten, es sei denn, sie brauchen in Ausnahmefällen auch eine Aufenthaltsgenehmigung ( 26 AufenthV) und für in Deutschland akkreditierte Diplomatinnen und Diplomatinnen (§ 27 AufenthV). Für die Einreise in das Land ist kein Visa oder eine andere Aufenthaltsgenehmigung erforderlich, sondern nur der nationale Pass (dies gilt nicht für Aufenthalte von mehr als 90 Tagen oder wenn sie innerhalb von 90 Tagen eine Beschäftigung aufnehmen wollen).

Daneben gibt es auch solche Drittstaaten, in denen das Aufenthaltsrecht und die untergeordnete Aufenthaltsordnung nach § 1 Abs. 3 des Aufenthaltsgesetzes nicht gelten. Staatsbürger anderer Herkunftsländer (sog. Negativstaaten) hingegen brauchen für jede Einreise (d.h. auch für Kurzaufenthalte) ein Reisevisum. Im Falle negativer Staaten, die eine Aufenthaltserlaubnis verlangen, ist für die Einreise nach Deutschland nicht unbedingt ein nationales Sichtvermerk oder eine Aufenthaltserlaubnis erforderlich.

Im Schengen-Raum berechtigen ein von einem anderen Mitgliedsstaat ausgestelltes Visa oder ein von einem Mitgliedsstaat des Schengen-Raums ausgestellter Aufenthaltsausweis ebenfalls zum 180-tägigen und bis zu 90tägigen Aufenthaltsaufenthalt (Artikel 19 bis 21 des Übereinkommens von Schengen - CISA). Eine Aufenthaltsgenehmigung ist immer erforderlich für einen dauerhaften Wohnsitz (auch für positive Staaten) und ein spezielles Visa, das einen dauerhaften Wohnsitz für die Einreise erlaubt.

In der Regel bekommt der ausländische Staatsbürger nach der Einreise eine Aufenthaltsgenehmigung, später (als Daueraufenthaltsrecht) eine Niederlassungsbewilligung oder eine Niederlassungsbewilligung in der EU. Während der Prüfung (nach Einreise und Einreichung eines Antrages auf eine Aufenthaltsgenehmigung oder nach Einreichung eines Antrages auf Erneuerung der Aufenthaltsgenehmigung) ergibt sich oft ein befristetes Bleiberecht, das durch eine fiktive Bescheinigung belegt wird.

Gemäß dem bis zum Stichtag des Ausländergesetzes vom 21. Mai 2004 gab es weitere Aufenthaltsgenehmigungen, und zwar die Aufenthaltserlaubnis, die Aufenthaltserlaubnis und die Aufenthaltserlaubnis. Die unter dem Sammelbegriff Aufenthaltserlaubnis zusammengefaßten Aufenthaltsrechte wurden per Gesetz am heutigen Tag auf die Aufenthaltserlaubnis übertragen (§ 101 AufenthG), auch wenn dies noch nicht im nationalen Pass der betreffenden Person vermerkt ist.

Alle Ausländerinnen und Ausländer, die einer Aufenthaltsgenehmigung unterliegen, müssen bis zum 1. August 2021 im Besitz einer digitalen Aufenthaltsgenehmigung sein; bis dahin wird ihnen ein Nachweis über ihren derzeitigen Status vorgelegt. Asylsuchenden kommt ein besonderer Status zu. Damit wird lediglich bescheinigt, dass das Asylverfahren durchgeführt wurde und keine Aufenthaltsgenehmigung darstellt. Andernfalls gibt es nach Beendigung des Asylsystems keinen Anrecht auf Aufenthalt.

Beendet das Asylverfahren mit der Anerkennung von Asyl, der Anerkennung der Rechtsstellung des Flüchtlings oder zumindest mit der Erteilung von subsidiärem Schutz, begründet die Entscheidung des Bundesamts für Migration von Flüchtlingen (BAMF) bereits ein rechtliches Bleiberecht ( 25 (1) S. 3 und 25 (2) S. 2 AufenthG), ist aber selbst noch kein Bleiberecht.

Auf Grund der Anerkennungsbescheinigung hat der Betreffende Anrecht auf eine Aufenthaltsgenehmigung ( 25 Abs. 1 und 2 AufenthG) der örtlichen Fremdenpolizei, die den entsprechenden Aufenthaltstitel ausweist und gleichzeitig als Reisedokument für Flüchtling ausgegeben wird. Beendet das Asylsystem ausschließlich mit der Festlegung eines Abschiebeverbots ( 60 Abs. 5 oder 7 AufenthG), wird in der Regel eine Aufenthaltsgenehmigung von der örtlichen Einwanderungsbehörde vergeben (§ 25 Abs. 3 AufenthG).

Wird in Ausnahmefällen die Frage der Aufenthaltsgenehmigung noch nicht geprüft, muss die Gewährung einer Toleranz geprüft werden (§ 60 a AufenthG). Am schwächsten ist in Deutschland die Toleranz. Das Dulden ist kein Bleiberecht, sondern nur der offizielle Beweis für die Ausweisung. Grundsätzlich muss die Ausweisung aus sachlichen oder gesetzlichen Gründen ausgeschlossen sein (§ 60a Abs. 2 AufenthG).

Liegt dieser Status ohne eigenes Verschulden über einen längeren Zeitraum vor, kann der Wechsel zu einer Aufenthaltsgenehmigung aus humanistischen Erwägungen in Erwägung gezogen werden (§ 25 (5) Aufenthaltsgesetz). Sämtliche Menschen, die keinen der oben erwähnten Aufenthaltsberechtigungen besitzen, haben damit die objektive Straftat des 95 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG inne. Durch die Vielfältigkeit möglicher Aufenthaltsgenehmigungen, die heute nicht mehr von einem abgeschwächten zu einem verstärkten Bleiberecht führen, sondern zum Teil mehr, zum Teil weniger Rechte im Vergleich untereinander einräumen - zum Beispiel im Hinblick auf Erwerbsarbeit und Familienzusammenführung -, aber auch hinsichtlich der Umstände, unter denen sie auslaufen, stellt sich die Fragestellung, ob eine Person auch mehrere Aufenthaltsgenehmigungen besitzen kann.

Beispielsweise kann ein Türke ein Recht darauf haben, ein nach ARB 1/80 erworbene unbefristete Aufenthaltsgenehmigung nicht zu verlier. Bei einer solchen Genehmigung kann er jedoch nicht in die Selbständigkeit wechseln, so dass er auf eine reguläre Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung "wechseln" müsse. Unter bestimmten Voraussetzungen verfallen beide jedoch leichter als sein Vereinsrecht.

Darüber hinaus verbindet das AufenthG viel enger als sein Vorgänger, das Ausländerrecht, mit dem Besitz eines gewissen Aufenthaltsrechts, um höhere Aufenthaltsgenehmigungen, Einbürgerungen oder gewisse soziale Leistungen in Anspruch nehmen zu können. Deshalb wird seit dem 01.01.2005 die exakte rechtliche Grundlage, auf der die Aufenthaltserlaubnis erteilt wird, in die Aufenthaltserlaubnis eintragen.

Dabei kann sich die Fragestellung ergeben, ob eine ausländische Behörde dazu gezwungen sein kann, dem Betreffenden nachträglich eine bestimmte Aufenthaltsgenehmigung zu gewähren oder ihn nachträglich so zu fragen, als ob er die gesuchte Aufenthaltsgenehmigung bereits früher hatte. Bereits früher hat das BVG festgestellt, dass jemand, der für den nachträglichen Erwerb einer Aufenthaltsbewilligung ein Rechtsschutzerfordernis nachweist, weil es für den weiteren Rechtsstatus des Aufenthalts beträchtlich sein kann, ab welchem Moment der ausländische Staatsbürger die gewünschte Aufenthaltsbewilligung besitzt,[12] die nachträgliche Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung beanspruchen kann.

Im Jahr 2016, Baden-Baden, ISBN 978-3-8329-5871-8. Huber (Hrsg.): Aufenthaltsgesetz: AufenthaltsG. Boorberg, Stuttgart-Munich-Hanover-Berlin-Weimar-Dresden 2008, ISBN 978-3-415-03978-0. Cf. 11 AZRG, 78, 78a and 91d AufenthG, der Anhang to AZRG-DV and Artikel 4 des Bayerischen Aufnahmegesetzes of the 24 May 2002 (Bay. GVBl. p. 192).

Siehe dazu die Datenschutzverordnung nach §§ 8 und 9 des Bundesstrafrechts (BKA-Datenverordnung).

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