Doppelte Staatsbürgerschaft Russland

Staatsbürgerschaft Russland

Kann man in Deutschland grundsätzlich die doppelte Staatsbürgerschaft haben? Ein Kind erhält bei der Geburt die finnische Staatsbürgerschaft, wenn. Unionsbürgerschaft / Reisen nach Russland. Eine doppelte Staatsbürgerschaft ist nur in Ausnahmefällen möglich. ist die doppelte Staatsbürgerschaft.

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Hallo, Haben deine Mütter und Väter dafür Sorge getragen, dass du deine sowjetisch-russische Staatsbürgerschaft verloren oder aufgegeben hast, als du deutscher Staatsbürger wurdest? Am besten überprüft man das mit dem Rost. Sind hier die Verbindungen zum Bonn Konsulat: "menu-grajdanstvo" /die Unterlagen werden gebraucht und...werden sicher noch das rus./sovjet sein. Geburtenbescheinigung & alle russische Urkunden ( (z.B. Reisepässe oder Kopien) Ihrer Erziehungsberechtigten.

Ich würde definitiv die Behandlung durchführen (prüfen, ob der russische S. B. verfügbar ist), auch wenn die Erziehungsberechtigten ihre bereits bestanden haben. Man könnte das folgende argumentieren, wie "ein unzulässig" verfallenes Recht auf Eigenbestimmung usw...." oder der Grund, warum die damaligen Erziehungsberechtigten ihre Staatsbürgerschaft aufgegeben haben, könnte auf einer "falschen" Basis beruhen - weil sie dies zum Beispiel "irrtümlich" oder dergleichen getan haben können.

Dabei kann der Kostenaufwand dafür viel kleiner sein, als wenn man unmittelbar (ohne Überprüfung über die Existenz bzw. den möglichen "Effekt") den amtlichen Weg mit dem Antrag des Russen geht.

Die doppelte Staatsbürgerschaft in Deutschland: Daten und Fakten auf einen Blick

11.8.2017 - Von: In Deutschland wird die Frage der doppelten Staatsbürgerschaft regelmässig und teilweise kontrovers diskutiert. Opponenten zweifeln an der Treue der Doppelbürger zur BRD, während Anhänger die Integrationswirkung des "Doppelpasses" hervorheben. Die Frage der doppelten Staatsbürgerschaft steht seit einiger Zeit wieder auf der Tagesordnung der Bundesinnenpolitik. So forderten die Bundesinnenminister und -senatoren[1] der CDU und CSU bereits im August 2026 in ihrer "Berliner Erklärung", die seit Dez. 2014 in Kraft getretene Neufassung der so genannten Wahlverpflichtung ( 29 Nationalitätengesetz, im Weiteren kurz StAG) zu bewerten.

Auf dem Parteitag der CDU im Dezember 2016 wurde ein Beschluss gefasst, der eine Rückbesinnung auf die alte Gesetzeslage mit der Pflicht zur Entscheidung für Zuwandererkinder zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Nationalität ihrer Familienangehörigen beinhaltet. Wie viele Doppelbürger es in Deutschland insgesamt gibt, ist nicht bekannt. Der Microcensus 2016 schätzt die Anzahl der in Deutschland wohnenden Personen als jüngste zugängliche Informationsquelle auf 1,87 Mio., während die Volkszählung 2011 eine deutlich erhöhte Anzahl von 4,26 Mio. Doppelbürgern ergab[4].

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gibt es wohl eine Überbewertung in den Registern, weil inzwischen keine Einbürgerungsverluste bekannt geworden sind. Bei der Mikrozählung hingegen ist es wahrscheinlicher, dass eine zweite Nationalität von den Teilnehmern eher nicht genannt wird, d.h. dass eine Unterbewertung erfolgt. Alleine die Anzahl der Geburten und die Anzahl der ius soli-Kinder[6] in Deutschland (rund 601.000 Personen) unter Wahrung der Staatsbürgerschaft (von 2000 bis 2016: rund 1,03 Mio. Personen) summieren sich bereits zu einer Grössenordnung, die der Mikrozensusziffer von 1,87 Mio. im Jahr 2016 sehr nahe kommt.

Andere Doppelstaatsmännergruppen, die auf andere Herkunftsmechanismen zurückgreifen (siehe unten), wurden jedoch noch nicht erfasst. Im Gegensatz zu dem in der Öffentlichkeit oft geäußerten Gefühl sind Doppelbürger in Deutschland nicht in erster Linie Menschen mit türkischer Herkunft. Bei der Mikrozählung und der Volkszählung (Tabelle 1) macht diese Bevölkerungsgruppe nur 12 bis 13% aller Doppelbürger aus.

Weitere bedeutende Ursprungsländer sind die Russland, Kasachstan, Polen und Rumänien, aus denen in den vergangenen Dekaden viele deutschstämmige Einwanderer und Spätrepatrioten nach Deutschland gekommen sind, die oft beide Ausweise haben. Darüber hinaus ist Italien ein weiteres EU-Land und gleichzeitig ein Staat, in dem bis 1973 Wanderarbeitnehmer eingestellt wurden, eines der bedeutendsten Ursprungsländer von Doppelstaatsangehörigen.

Für Serbien und Montenegro, Marokko und den Iran dürften von diesem Problem sowohl Flüchtling als auch ehemalige Wanderarbeiter betroffen sein. In den USA macht das unbeschränkte ius solis vorstellbar, dass einige der Doppelbürger in Deutschland sowohl in den USA geborene deutsche Elternkinder als auch solche aus deutsch-amerikanischen Kooperationen sind, die es natürlich auch mit anderen Staatsbürgern gibt.

Der große Zustrom von Schutzsuchenden in den letzten Jahren wird voraussichtlich zu einem weiteren Zuwachs bei den Doppelstaatsangehörigen führen, wenn auch mit einer Zeitverschiebung. Untersuchungen zeigen, dass die Neigung der Menschen zur Naturalisierung relativ hoch ist. Außerdem müssen Asylbewerber und anerkannte Asylbewerber ihre bisherige Staatsbürgerschaft bei der Staatsbürgerschaft nicht aufgeben.

Zu erwarten ist, dass es viele Anträge auf Einbürgerung aus diesen und anderen Ländern wie dem Irak gibt, sobald die Mindestverweildauer erreicht ist. Langfristig gilt das Gesetz auch für Flüchtlinge, d.h. ihre in Deutschland gebürtigen Söhne und Töchter werden dann (....) deutsch, wenn zumindest ein Elternteil über eine ausreichende Verweildauer und eine entsprechende Aufenthaltserlaubnis verfügt.

Grundsätzlich zielt das Bundesstaatsangehörigkeitsrecht darauf ab, die Mehrstaatlichkeit zu verhindern oder nur in begründeten Fällen zuzulassen. Tatsächlich ergibt sich dies jedoch auf verschiedene Weise, die nicht ausschließlich vom Bundesgesetzgeber zu versteuern sind, sondern nur im Zusammenwirken mit dem Recht des jeweiligen anderen Bundeslandes. Die doppelte Staatsbürgerschaft ergibt sich im Grunde auf zwei Arten: bei der Kindergeburt und der Einbürgerung im In- und Ausland. in Deutschland.

Die Doppelstaatsangehörigkeit bei der Entbindung Es gibt drei Untergruppen: In Deutschland geborene Schüler mit einem inländischen und einem auslÃ? In der Regel gibt das Prinzip der Abstammung (ius sanguinis) diesen Kindern beide Nationalitäten, sofern das Recht des anderen Landes dies ebenfalls zulässt (d.h. bei Geburten ins Ausland wird die Staatsbürgerschaft übertragen und es gibt kein Mehrstaatigkeitsverbot).

Für diese Gruppe von Personen in Deutschland gab es nie eine Verpflichtung, sich zwischen den beiden Reisepässen zu entscheiden. Von 2000 bis 2015 fielen in Deutschland zwischen 71.380 und 88.194 Neugeborene pro Jahr in diese Gruppe. In Deutschland geborene und seit 2000 in Deutschland geborene Schüler mit zwei fremden Familienangehörigen (§ 4 Abs. 3 StAG).

Außerdem gab es eine befristete Übergangsregel, nach der auch zwischen 1990 und 1999 geborene Schüler zu Deutschen werden konnten (§ 40b StAG). Diese Personengruppe war bis Ende 2014 der Wahlverpflichtung unterworfen: Sobald die beiden volljährigen Schülerinnen und Schüler die Volljährigkeit erreicht hatten, mussten sie sich für eine der beiden Staatsbürgerschaften entschließen. 11] Seit der Änderung des Gesetzes müssen sie dies nur tun, wenn sie nicht in Deutschland aufwachsen.

12 ] In Deutschland gibt es etwa fünfzigtausend Menschen, die nach 40b des Nationalitätengesetzes "gefälschte" ius solitäre Nachkommen sind. 13 ] Damit steigt die Zahl dieser Kleinkinder, Heranwachsenden und junger Erwachsener landesweit auf rund 601.000. Es wird geschätzt, dass 95 % von ihnen (noch) zwei Nationalitäten haben. In Deutschland ist die häufigste Einbürgerungsform, die "Anspruchseinbürgerung" nach acht Jahren Wohnsitz, die Übergabe oder der Wegfall der früheren Staatsbürgerschaft vorgesehen (§ 10 Abs. 1 Nr. 4 StAG).

Zum Beispiel müssen Unionsbürger und Schweizer in der Regel nicht auf ihre früheren Pässe verzichten. Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge müssen auch nicht von ihrer früheren Staatsbürgerschaft befreit werden, ebenso wenig wie Staatsangehörige aus Ländern wie dem Iran oder Marokko, deren Recht eine solche Freilassung nicht vorschreibt oder wenn sie in der Realität unangemessenen Auflagen unterworfen ist.

Durch alle Ausnahmen beträgt die "Einbürgerungsquote" in Deutschland seit 2000 durchschnittlich 49,1 Prozentpunkte, d.h. knapp die Hälfe der Einbürgerten konnte ihre frühere Staatsbürgerschaft behalten (Tabelle 2). Schaubild 1 verdeutlicht für 2016, dass es erhebliche Differenzen zwischen den Herkunftsländern gibt.

Der Unterschied zwischen den EU-Ländern Polen, Rumänien, Italien, Griechenland, Kroatien und (noch) Großbritannien, die alle eine Rückhalterate von 100 Prozentpunkten oder leicht darunter aufweisen, und den anderen Ländern ist in Abb. 1 ersichtlich. Im Irak, einem für Flüchtlinge bedeutenden Herkunftsstaat in Deutschland, konnte die Mehrzahl der eingewanderten Bürger auch 2016 ihre früheren Pässe beibehalten.

Dies ist auch der Grund, warum türkische Zuwanderer trotz ihrer langjährigen Spitzenposition bei der Anzahl der Staatsbürgerschaften nicht die meisten Doppelbürger in Deutschland sind. Wie bei den Geburtstagen ist auch bei der Einbürgerung darauf zu achten, dass die Deutschen ohne Zuwanderungsgeschichte durch die Übernahme einer anderen Staatsbürgerschaft - etwa im Zuge eines längerfristigen Auslandsaufenthalts - auch Doppelbürger werden können.

Wenn Sie Staatsangehöriger eines anderen EU-Landes oder der Schweiz sind, ist dies leicht möglich ( 25 Abs. 1 StAG); bei anderen Staatsbürgerschaften kann Ihr deutscher Reisepass durch Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis (§ 25 Abs. 2 StAG) beibehalten werden. Für Bewerber mit einem gewöhnlichen Auslandsaufenthalt muss die weitere Bindung an Deutschland nachgewiesen werden.

Gegen die doppelte Staatsbürgerschaft spricht auch, dass die Mehrheit der deutschen Bürger dagegen ist. Die Auswertung mit Angaben aus der Allgemeinen Bevölkerungserhebung der Gesellschaftswissenschaften (ALLBUS) aus den Jahren 1996, 2006 und 2016[26] zeigt, dass Menschen, die seit ihrer Entstehung die Staatsbürgerschaft der Bundesrepublik Deutschland innehaben, dem "Doppelpass" in der Tat deutlich feindseliger gegenüberstehen als Ausländer und Einbürgerte ("naturalisierte Personen") (Abbildung 2).

Im Jahr 2016 gibt es jedoch bereits eine klare Angleichung an den Durchschnittswert, d.h. die negativen Stimmabgaben wiegen die negativen und für Einheimische in Westdeutschland nur geringfügig auf. Daraus ergibt sich, dass die Einstellung zum "Doppelpass" in der Bundesrepublik Deutschland verhältnismäßig stark geteilt ist und je nach konkreter Befragungszeit zwischen (knapper) Verweigerung und (knapper) Bewilligung schwankt.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Akzeptanz bei Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Verhältnis zu Menschen ohne Zuwanderungsgeschichte stetig zunimmt. Gerade im Hinblick auf Zuwanderer türkischer Herkunft und die Optionsverpflichtung wurde in letzter Zeit oft darüber diskutiert, ob der doppelte Pass (wieder) "abgeschafft" werden soll oder nicht. Doch wie in diesem Papier dargelegt, geht das Problem der Doppelstaatsbürgerschaft weit über diese Personengruppen hinaus.

Der Anteil der Doppelbürger in Deutschland bewegt sich bereits im einstelligen Millionenbereich und schließt viele Jugendliche ein. Wieviele und welche Menschen mit mehr als einer Nationalität es gibt, ist auch von den Rechtsvorschriften anderer Nationen abhängig und kann nur bedingt durch Massnahmen des Bundesgesetzgebers mitbestimmt werden. Übrigens auch und gerade für den derzeit verbreiteten Generationendurchschnitt als Antwort auf die Frage der Optionen, deren Gelingen davon abhängig ist, dass andere Bundesländer ihre Rechtsvorschriften danach ausrichten.

30] Eine andere Möglichkeit der Neueinführung der Optionspflicht in der bis Ende 2014 gültigen Fassung würde die doppelte Staatsbürgerschaft in einem Teilgebiet nur auf Kosten hoher Bürokratie und zweifelhafter integrationspolitischer Vorteile reduzieren. 31] Es wird sich zeigen, wie das hochkomplexe Problem des "Doppelpasses" nach der Wahl 2017 behandelt wird.

Bundesinnenministerium (2015): Vorläufiges Antragsformular des Bundesinnenministeriums zum Staatsbürgerschaftsgesetz (StAG) in der Version des Zweiten Bundesgesetzes zur Novellierung des Staatsbürgerschaftsgesetzes vom 14. Oktober 2014 (BGBl. I S. 1714). BMI/Bundesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge BAMF ( (2016): Zuwanderungsbericht des Bundesamts für Zuwanderung und Flüchtlinge für die Regierung.

Migrationsreport 2015, Nürnberg. Auszug aus: Soziales Leben, 63(4), S. 339-360 des Deutschen Bundestages (2016): Mehrstaatigkeit. Erneut ist die Diskussion um die doppelte Staatsbürgerschaft aufgeflammt - und es gibt nicht einmal sichere Sicherheit. Im: Journal of Ethnic and Migration Studies, 36(5), S. 773-791 F. Thomas (2017): "Doppelte Staatsbürgerschaft begünstigt Integration".

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Aussichten für ein zeitgemäßes Bürgerrecht. Sauer, Martina (2016): Partizipation und Wohlbefinden: Der Bezug zwischen Eingliederung, Zusammengehörigkeit, Entbehrung und Rassentrennung von Einwanderern türkischer Herkunft in Nordrhein-Westfalen. Im: Journal of Ethnic and Migration Studies, 43(3-4), S. 418-440 Statistical Office (2012): Population with a migration background. Das Statistische Amt. Statistikamt (2017a): Einbürgerung 2016 in Wiesbaden 2.1:

Das Statistische Amt. Statistical Office (2017b): Einwohner mit Zuwanderungsgeschichte. Ergebnis des Microcensus 2016 Technische Serie 1 Serie 2.2 Wiesbaden: Das Statistische Amt. Talmon, Stefan (2017): Last des Zweipasses. Die Mehrstaatigkeit als Damoklesschwert: Jedes Staat kann Doppelstaatsangehörige auf seinem Territorium nur als seine eigenen Landsmänner auffassen. Recherchebericht 15 Nürnberg: Bundesministerium für Zuwanderung und Flucht.

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BAMF Flüchtlingsstudie 2014 ³ Forschungsbericht 28 Nürnberg: Bundesministerium für Ausländerfragen.

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