Doppelte Staatsangehörigkeit Beantragen

Beantragung der doppelten Staatsbürgerschaft

Dies kann beantragt werden. Sie haben zwei Jahre lang legal in Italien gelebt und sich um die deutsche Staatsbürgerschaft beworben. Dann müssen sie beantragen, von ihrer früheren Staatsangehörigkeit befreit zu werden. Eine Staatsbürgerschaft wird entweder automatisch bei der Geburt oder durch Registrierung bzw. Bewerbung erworben.

Und so funktioniert die doppelte Staatsangehörigkeit für die Deutschen.

Diese Thematik wird Sie interessieren, wenn Sie längere Zeit im Freien leben, einen Partner im Inland haben oder die Vorzüge einer dualen Staatsangehörigkeit auf andere Weise in Anspruch nehmen wollen. Einen zweiten Pass zu bekommen ist nicht leicht, kann aber sehr lohnend sein. Knapp über die Hälfe aller Staaten erlauben ihren Staatsbürgern die doppelte Staatsangehörigkeit.

Umgekehrt heißt das, dass wir Deutschen die Staatsangehörigkeit dieser Länder prinzipiell dazu übernehmen können. Die Anschaffung ist entweder kostspielig oder langwierig, daher sollten Sie gute Argumente dafür haben. Ehe wir uns mit den Vorteilen und Rechtsgrundlagen einer zweiten Staatsangehörigkeit befassen, zunächst eine kleine Geschichte aus meinem Dasein.

Bei jeder Grenzüberquerung wurde unser Reisemobil sorgfältig abgesucht, Visa müssen eingeholt und Pässe eingehend kontrolliert werden. Sie unterliegen keinen Beschränkungen, die einige Staaten der Nationalität auferlegen. Selbstverständlich haben Sie im Lande Ihrer zweiten Staatsangehörigkeit alle Rechte und Verpflichtungen, mit denen Sie wohnen, wirtschaften und juristische Transaktionen durchführen können (Firmengründung, Immobilienkauf, Kontoeröffnungen, etc.).

Es gibt natürlich nicht nur Vorzüge, sondern auch Verpflichtungen, die mit dem Erlangen der Staatsangehörigkeit erfüllbar sind. Bei zwei Staatsangehörigkeiten besteht ein großes Defizit an Klarheit für ein Justizsystem. Welcher Bundesstaat regelt privatrechtlich Streitigkeiten, wenn Sie mehrere Staatsbürger haben? Der Ausweg ist die so genannte wirksame Bürgerschaft, die mit der Solidarität mit einem Land verbunden ist.

Das Bundesland, auf das das verstärkte Engagement als rechtliche Grundlage angewendet werden soll. Die zweite Staatsangehörigkeit umfasst nicht nur Rechte und Grundfreiheiten, sondern auch Aufgaben wie Steuern und Militärdienst. Es gibt für jedes einzelne Mitgliedsland besondere Vorschriften, wie die Staatsangehörigkeit erworben werden kann. Betrachten wir daher als Beispiel, wie ausländische Staatsbürger die Staatsangehörigkeit erlangen können.

Unionsbürgerschaft ist der Ausdruck für alle Rechte und Verpflichtungen, die sich aus einer Staatsangehörigkeit ergaben. Dies muss nicht notwendigerweise der Staatsangehörigkeit entsprechen, sondern betrifft die Rechtszugehörigkeit zu einem Staaten. Das Staatsangehörigkeitsrecht wird durch das Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) geregelt. Darin heißt es zum Beispiel, dass der formelle Beweis der deutschen Staatsangehörigkeit durch die Einbürgerungsurkunde erbracht wird.

Pässe dagegen sind mehr Mittel zum Zwecke als ein formeller Ausweis. Prinzipiell ist der Erhalt der Staatsangehörigkeit durch Nachkommen eines oder beider Eltern, durch Annahme, durch Entbindung in Deutschland oder durch Staatsangehörigkeit. Neugeborenen wird die Staatsangehörigkeit durch ihren Geburts- oder Abstammungsort verliehen.

Die Kinder erhalten entweder den Reisepass des Geburtslandes oder den seiner Mutter. Die Neugeborenen in Deutschland, deren beide nichtdeutsche Elternteile waren, hatten lange Zeit die Möglichkeit, zwischen Geburtsland und Herkunft zu wählen (sog. Optionsmodell). Sie erhielten bei der Entbindung beide Staatsangehörigkeiten und mussten bis zum Alter von dreiundzwanzig Jahren einen der beiden Ausweise aussuchen.

Das Bürgerschaftsgesetz wurde Ende 2014 novelliert. Seither können in Deutschland gebürtige ausländische Familienangehörige beide Staatsangehörigkeiten erwerben, wenn sie eine nahe Beziehung zu Deutschland bis zum Alter von mindestens 20 Jahren haben (Ausbildung, Schulabschluss, mindestens 8 Jahre Aufenthalt in Deutschland). Die beiden Reisepässe, der deutsche Pass und der Pass des anderen Erziehungsberechtigten, werden dem Kleinkind ausgehändigt.

Im Übrigen wird die Staatsangehörigkeit auch bei der Annahme eines Kinds bis zum vollendeten achtzehnten Geburtstag erworben, wenn mindestens ein Erziehungsberechtigter Deutsch ist. Klassischerweise wird die Staatsangehörigkeit durch einen Einbürgerungsantrag erworben. Die Gesuche werden bei der Nationalitätsbehörde eingereicht, die dann in Übereinstimmung mit dem Recht und nach freiem Willen vorgehen kann.

Wer seit 8 Jahren in Deutschland wohnt, keine Vorstrafen hat, keiner extremen Vereinigung anzugehören hat und gewillt ist, seine frühere Staatsangehörigkeit abzugeben, hat gute Einbürgerungsmöglichkeiten. Wer die Staatsangehörigkeit durch Eheschließung erwerben will, muss auch die Staatsangehörigkeit beantragen. Antragsberechtigt sind nicht nur Ehepartner, sondern auch Lebensgefährten nach 9StG.

Die Verwahrung eines deutschen Staatsbürgers kann ebenfalls beantragt werden. Diese berechtigen die ausländischen Erziehungsberechtigten eines in Deutschland gebürtigen Sohnes, die Staatsangehörigkeit zu beantragen. Es ist in vielen Ländern fast nicht möglich, die Staatsangehörigkeit aufzugeben, wenn die Staatsangehörigkeit nicht in einem anderen Staat zur gleichen Zeit akzeptiert wird.

Ist dies der Fall, so wird die betreffende Person zustandslos. Staatenlose sind Menschen, die durch Expatriierung oder Ausweisung die Staatsangehörigkeit nicht mehr haben. Völkerrechtlich sind alle Staaten dazu angehalten, Staatenlose zu schützen und nicht auszuschieben. Gemäß Art. 16 GG kann die Staatsangehörigkeit nicht gegen unseren Willen aberkannt werden.

Wir können jedoch auf freiwilliger Basis auf die Staatsangehörigkeit verzichten. Wir können als Deutscher die Staatsangehörigkeit beantragen, wenn wir die Staatsangehörigkeit eines anderen Landes erwerben wollen. Einbürgerung kann auch durch Annahme oder Aufgabe der Staatsangehörigkeit erloschen sein. Wir sind als Bundesbürger grundsätzlich Unionsbürger und geniessen deshalb viele Vorrechte.

Es sollte also einen sehr triftigen Anlass geben, die Staatsangehörigkeit zu verlier. Wer seine Staatsangehörigkeit beim Erwerben einer anderen Staatsangehörigkeit nicht verliert, muss eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Dies liegt in der Verantwortung der Einbürgerungsbehörde ( "local office") in Deutschland oder des Konsulats im Auslande. Erfolgt dieser nicht und Sie nehmen eine andere Staatsangehörigkeit an (außer EU und Schweiz), wird Ihnen die Staatsangehörigkeit aberkannt.

Sollten Sie nach dem Ausscheiden aus der Staatsangehörigkeit Ihre Entscheidung ändern, können Sie die Wiedereinführung als ehemalige Bundesbürgerin oder Bundesbürger einreichen. Im Prinzip geht die Staatsangehörigkeit der Bundesrepublik Deutschland unter, wenn Sie Bürger eines anderen Landes werden. Es gibt Ausnahmeregelungen für alle EU-Länder und die Schweiz, für die Sie problemlos die doppelte Staatsangehörigkeit erwerben können.

In allen anderen Ländern kann der Wegfall der Staatsangehörigkeit nur durch den Antrag auf Zurückbehaltung gemäß 25 Abs. 2 des Staatsangehörigkeitsgesetzes (StAG) vermieden werden, der vor dem Verfahren der Einbürgerung im Inland beizubringen ist. Die doppelte Staatsangehörigkeit in einem Nicht-EU-Land oder der Schweiz ist nur möglich, wenn der Antrag auf Beibehaltung vor dem Erhalt der zweiten Staatsangehörigkeit bewilligt wurde.

Dieses Gesuch wird bei der für einen Wohnsitz in Deutschland verantwortlichen Gemeinde und beim für einen Wohnsitz im Inland verantwortlichen Auslandskonsulat bzw. der Auslandsvertretung eingereicht. Die Bewerbung muss deutlich machen, dass nach wie vor eine starke Beziehung zu Deutschland bestehen bleibt. Das Gesuch enthält Dokumente zum Beweis der deutschen Staatsangehörigkeit (Geburtsurkunde, Eheurkunde der Erziehungsberechtigten, Bescheinigung über das gute Benehmen, Bescheinigung über den Wohnsitz ) und den Beweis der ständigen Zugehörigkeit zu Deutschland.

Dass eine Person trotz eines Auslandsaufenthaltes an Deutschland gebunden ist, kann durch in Deutschland wohnhafte Verwandte, Liegenschaften, Erbansprüche oder erwartete Renten- und Versicherungsleistungen gerechtfertigt sein. Letztlich muss auch glaubwürdig gesagt werden, dass der Zustand nicht belastet würde, wenn er nach Deutschland zurückkehren würde. Die zweite Staatsangehörigkeit kann grundsätzlich durch Naturalisierung, Herkunft, Geburt oder eine großzügige Investition erworben werden.

Grundsätzlich gibt es folgende Wege, die ausländische Staatsangehörigkeit zu erwerben. Einbürgerungen: Die Voraussetzungen für die Einbürgerungen sind in den einzelnen Ländern unterschiedlich. Investition: Zypern und einige karibische Inseln können durch grosszügige Geldspenden und Investitionskosten von 6 bis 7-stelligen Summen davon überzeugt werden, dass Ihre Verbundenheit mit dem Lande ausreicht.

Herkunft: Einige Staaten wie Irland, Italien, Brasilien und Israel gewähren allen, die in ihrem Heimatland Ahnen hatten, Einbürgerungen. Geburten, Heiraten und Adoptionen: Auch wenn ein Baby geboren, verheiratet oder adoptiert wird, können beide Staatsangehörigkeiten gleichermaßen auf das eigene Baby übergehen und so die mehrfache Staatsangehörigkeit erlangen. Sie wird für besondere Verdienste oder das Lebensinhalt von Menschen verwendet, die mit einem Zustand verbunden sind.

Nach der Datenmischung aus einem Report des Center for Migration Studies of New York, einem Überblick der Zeitschrift Corporate Citizenship und Wikipedia ist die doppelte Staatsangehörigkeit in 116 Staaten möglich. Die Zweitbürgerschaft kann in weiteren 32 Staaten unter bestimmten Voraussetzungen erworben oder beibehalten werden. Die Akzeptanz der neuen Staatsangehörigkeit in wenigstens 48 Staaten führt zur gleichzeitigen Kapitulation der früheren Staatsangehörigkeit.

Nach diesen Daten (die keinen Anspruch darauf erheben) untersagen insbesondere die asiatischen und afrikanischen Länder den Erhalt einer zweiten Einbürgerung. Die europäischen, amerikanischen und ozeanischen Bundesstaaten machen es ihren Bürgerinnen und Bürger leichter. Haben Sie eine zweite Staatsangehörigkeit und Erfahrung mit dem Ankauf?

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