Don Parakay

Parakay Don

Don Parakay hat wie eine deutsche Familie eine neue Heimat in Südamerika gefunden. Ein Neuanfang in Paraguay: Wie eine deutsche Familie in Südamerika, ein neues Zuhause von Don Parakay. Sie mussten kämpfen und warum sie plötzlich stolze Besitzer einer Farm wurden, erzählt der Autor Don Parakay mit viel Herzblut und Humor.

Paraguay | Parakay

Vor der gestrigen Abreise von Flies es und Alex nach Oslo wollten sie sich noch einmal von uns trennen und haben ein paar schöne Menschen auf die Alm eingeladen. Jedes Fest geht zu Ende und der Feiertag von Alex und Fiese ist zu Ende. Das war nicht ihr letztes Mal in Paraguay und sie haben versprochen, in einem Jahr wiederzukommen.

In unserem kleinen Bauernhof kehren nun Frieden und Stille zurück und wir können zum Alltagsleben zurückkehren und auch beim guten Bierproduzenten Cerverpar müssen keine besonderen Schichten mehr eingefügt werden - zumindest bis zum Wiedertreffen. Es vergehen so rasch drei Monate. Am gestrigen Tag haben wir uns am Asuncion Airport von ihnen verabschiedet und sie sind nach Hause ins kühle Deutschland zurückgekehrt.

Das waren drei nette Arbeitswochen und es sind viele Bilder und Eindrücke im Reisegepäck. Nun kommt der alltägliche Lebensstil für zwei Wochen zu uns zurück, bevor sich der neue Aufenthalt meldet. Wir hatten noch nie so einen runden Geburtstag auf unserer kleinen Ranch. Er hatte nichts anderes zu tun, als sein erstes Jahr bei uns zu beenden.

Meine EÉtern sind jetzt seit vier Tagen bei uns und wir haben es uns leicht gemacht. Der Hof wurde erkundet, das Klima bewundert, das sich derzeit zwischen Frühlingsstürmen, Gewitter und Sonne abwechselt, und meine Mama probierte die hohe Melkkunst aus. Er hat mir den Beruf des Pooljungen besorgt und gibt sich als David Hasselhoff aus Paraguay hin.

Und ich freue mich darauf, was der Feiertag noch für meine Großeltern bereithält. Bereits zum zweiten Mal kommen sie nach Paraguay und werden die kommenden drei Monate auf unserer Finca verbringen. Abends gab es vor dem Schlafengehen ein leckeres Willkommensbier.

Nun geht das Lämpchen wieder und wir sind gespannt auf drei Ferienwochen mit meinen Elten. Vor vier Jahren im Monatsseptember sind wir nach Paraguay gekommen und haben im Sept. 2008 zum ersten Mal den geheiligten Platz unserer kleinen Finca betreten, aber irgendwann ist uns der Monat Sept. dieses Jahres sehr rasch entgangen.

Obwohl der zuletzt frisch gekühlt, war es letzten Donnerstag, als Michaela und Christian Paraguay verließen und zurück nach Deutschland geflogen sind. In Paraguay standen drei Kennenlernwochen hinter ihnen und neben unserer kleinen Finca und der "Granja Don Ernesto" haben sie die "Casa Ritter" und die Straußenfarm "Mbuni" gekannt.

Die Ferien sind vorüber und Dirk und Jörn haben ihre Reise nach Hause begonnen. In direktem Gegensatz zum vorherigen Tag stand der kleine Naturschwimmbad mit dem kleinen Naturschwimmbad klar vor den beiden. Am Busstation in Foz verabschieden wir uns um 7 Uhr von Dirk und Jörn, von wo aus sie nach Sao Paulo aufbrachen.

Als wir gegen 24:00 Uhr wieder auf unserem kleinen Bauernhof waren, kommen die beiden heute gegen 10:00 Uhr in Sao Paulo an und fahren dann um 14:00 Uhr über Madrid weiter nach Berlin. Nachdem wir vier wochenlang faul waren, 6 kg zugenommen haben, eine vergrößerte Lebervergrößerung und ein wenig Ermüdung, ist unsere kleine Landwirtschaft wieder zur Erholung gekommen und unser bäuerliches Leben ist wieder normal.

Jetzt müssen sich Dirk und Jörn wieder an den Alltagsleben in Deutschland gewöhnt haben und eines haben sie uns zugesichert - sie werden zurückkommen. Und wo ist der Cristal? Verborgen in den Bergregionen von La Colmena befindet sich der "Salto Cistal" und heute machen wir uns auf die Suche nach dem verborgenen Nass.

Etwa 50 Kilometer von unserem kleinen Bauernhof befindet sich das kleine Dorf La Colmena. Biegen Sie nach ca. 7 Kilometern rechts ab und überqueren Sie die Felder des Chacra Saltos. Stromaufwärts geht es nun noch ca. 150m bevor man den Salzkristall erreiche. Das ist ein schöner Platz und wo sich am Ende des Wochenendes viele Wanderer und Camper begegnen, war es heute ziemlich still und wir haben uns den Salzkristall nur mit einer sechsköpfigen Truppe des Friedenskorps geteilt, mit der wir uns rasch unterhalten haben.

Vor mir hangeln sich Dirk und Jörn die Leinen hoch und ich bin ihnen mit etwas Distanz gefolgt. Aufgrund ihres Schubs hat sie den Griff auf ihrem Gestein verloren, ist an mir vorbeigerutscht und in etwa 1m Distanz auf der folgenden Kante gelandet. Rasch stieg ich aus der Hand der Schlangen und nun musste Helmut an ihr vorüber.

Nachdem die Schlangen nach einigen zielgerichteten Steinen im Gestrüpp verschwunden waren, stieg Helmut mit viel Andrang an der Gefahrenstelle vorbei. Die Ferien für Dirk und Jörn gehen zu Ende. Nach einer dreiwöchigen Führung durch das Land haben wir in den vergangenen Tagen einige Immigranten aus Deutschland besucht und Jörn und Dirk konnten unterschiedliche Ansichten über die Auswanderung nach Brasilien erfahren.

Es gibt einige, die seit über zehn Jahren hier wohnen und heute behaupten, dass sie nicht wieder nach Paradies einreisen. Es gab natürlich auch gute Ansichten über die Paraguayer und die deutschen Emigranten, die sich hier auch nach vielen Jahren noch sehr wohlgefühlt haben. Wir genossen einen köstlichen Kübel Sangria und eine witzige, Deutsch sprechende Partie hinterliess einen guten Eindruck Paraguays.

Wir haben heute unser letztes Essen auf der Finca und bevor morgen die großen Fälle kommen, haben wir den kleinen.

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