Deutsche Städte in Paraguay

Die deutschen Städte in Paraguay

Die Hauptstadt Paraguays und eine der ältesten spanischen Städte Südamerikas. Andere wichtige Städte sind Yataity, Mbocayaty und Colonia Independencia. Die Stadt Altos ist eine Kreisstadt in der Kordillere von Paraguay. Schon schade, dass mein Bruder in einer anderen deutschen Stadt ist, mit der sie durch deutsche Städte tourte.

Reise in Paraguay - Städte

In Paraguay gibt es nicht viele große Städte. - Das Hauptstadtzentrum befindet sich am Fluss Paraguay, nahe der argentinischen Landesgrenze. Seit 1537 ist sie die Weltmetropole des Staates, hat aber nur noch wenige Kolonialstandorte. Dort gibt es unterhaltene Straßen und Plätze, ein schönes, uraltes Bahnhofsgebäude, elegantes Wohnquartier und Park rund um Paläste den Großgrundbesitzer - aber auch ein Gedränge von armen Hütten am Fluss, wo die Erwerbslosen mehrfach im Jahr Hütten werden Dort gibt es unterhaltene Straßen und Bars.

Sehenswert sind der Pflanzengarten im Stadtteil Trinidad und das Makà Indianerreservat, das 10 Kilometer vom Ortszentrum entfernt ist. - Auf dieser Webseite Städtchen, östlich der Landeshauptstadt, befindet sich das religiöse Herz Paraguays. - Eine von Weingärten und Orangenbäumen mit altertümlichem charmantem, stimmungsvollem Plätzen und einem beeindruckenden Staatspalast.

Offizielle Sprache ist die deutsche Sprache. - Dusty-Straßen, Ochsenwagen, ein sehr ländlicher Market, viele Altertümliches und frei laufende Tierarten - das kennzeichnet diese Departementshauptstadt am Paraná-Fluss komplett in Altertümliches.

Dkfm. Jörn Bréiholz

Inmitten der Savanne Paraguays wohnen und wirken noch immer rund 30000 deutsche Mitbürger. Auch heute noch wohnen in Paraguay im Gebiet der Chaco-Savanne rund um die Uhr rund dreizehntausend deutsche Nonnen. Hier haben sich vor 75 Jahren ihre Ahnen niedergelassen, nachdem sie nach dem Ersten Weltkrieg Kanada und Russland verließen. Der von der Genossenschaft gegründete Molkereibetrieb ist der fortschrittlichste in der gesamten Gegend.

Barfuss geht Abraham Klasse hinter seinem Ross, auf dem Haupt ein breites Hütchen gegen die glühende Hitze, die im Chaco, dem heissesten Gebiet Südamerikas im Hochsommer, bis zu 45° aufsteigt. Der 80-Jährige Abraham Klasse würde viel lieber im Halbschatten der Baracke sitze.

Als er gefragt wird, warum er einen englischen Name als Lengua indígena führt und Flachdeutsch redet, sagt er: "Vor langer, langer Zeit". Dann haben sich die mennonitischen Leute um mich gesorgt. "Seither hat er den hier sehr gebräuchlichen Bibelnamen Abraham und den mennonitischen Familiennamen Klassen".

Zwischen 1932 und 1935 haben Bolivien und Paraguay drei Jahre lang für den Gran Chaco gekämpft, die zwar trocken, aber dennoch stets grüne Höhle, die bis dahin nur die wenigen hundert Eingeborenen, die hier gelebt haben, interessierte. Luis Torres spürte große Erdölvorkommen, als er in den 1920er Jahren seine angeblichen Expeditionsresultate über blubbernde Erdölquellen in diesem verlassenen Lebensraum im nordwestlichen Paraguay an das US-amerikanische "Standard Oil" veräußerte und damit die Sicherung des seit der Hälfte des 20.

Im Chacokrieg starben rund fünfzigtausend Menschen in Paraguay und achtzigtausend in Bolivien, viele starben an Durst, bevor die Menschen in Paraguay den Weltkrieg gewannen. Bisher wurde kein Erdöl entdeckt, auch wenn es immer wieder Gerüchte gibt, dass die Amerikaner die vermeintlich großen Erdölfelder des Gran Chaco als Notfallreserve für Krisensituationen sicherten.

Gerade in diesem Kriegsgebiet bewegten sich die ersten deutschen Täufer aus Kanada, als sie 1927 mit Ochsenwagen und Machete den Weg durch die grünen Höllen des Chaco fanden. "Man ist Pazifist und fasst keine Waffen an", sagt David Sawatzky, Generalsekretär des "Genossenschaftlichen Chortitz-Komitees" der Menno-Kolonie, im besten Hochdeutschen.

Ein Grund, warum die Taufgesinnten bereits zu Beginn des neunzehnten Jahrhundert auf Aufforderung Katharina der Großen aus Norddeutschland und Holland in die Einsamkeit der Ukraine und später auch in die kanadische Unterwelt geflohen waren. Nach dem Ersten Weltkrieg, als Kanada und Russland den Deutsch sprechenden mennonitischen Kolonien ihre ehemals versprochenen Vorrechte wie die deutsche Landessprache, ihre eigenen Sprachschulen und die Entlassung aus der Militärpflicht entzogen, erzielten sie rasch eine Einigung mit der paraguayanischen Regierun.

Zur Festigung ihres Anspruchs auf den Gran Chaco im drohenden Konflikt gegen ihren Nordnachbarn Bolivien besiedelte die Paraguayer Landesregierung die im Chaco, der größtenteils unbewohnten Steppenlandschaft zwischen Argentinien, Bolivien und Brasilien, lebenden Täufer und Täufer. Der Mennonit, heute paraguayischer Staatsangehöriger, verhandelte für sich selbst umfangreiche Spezialrechte, die am Freitag, den 28. Juni 1921 im Paraguayanischen Reichstag in Asunción im Rahmen des Gesetzes Nr. 514 durchgesetzt wurden.

Bis heute haben sie nichts von ihrer Geltung verloren: Religions- und Eidfreiheit, das Recht auf deutsche Schule, die Entsorgung des Besitzes von Verwitweten und Waisenkindern und die Beschränkung des Absatzes von alkoholischen Getränken in der Biennale. Die Schule unterrichtet auf deutscher Sprache, mit Bücher und Unterrichtsmaterialien aus der BRD.

Genauso wie die Strassenschilder - "Bitte nur während der Öffnungszeiten parken" - oder das Geschäftsgespräch unter den Täufern. Das alte Siedlungshaus ist ein deutsches Bauernhaus und in den Läden spielt deutsche Hitmusik. Für viele ist das TV-Programm der Deutsche Welle die wichtigste Quelle für Informationen. Die Altvorderen reden flach Deutsch unter sich und einige von ihnen beherrschen immer noch nicht die Landessprache Paraguay, während die jungen Leute immer mehr Deutsch lernen.

"Wir haben eine sehr deutsche oder europäische Persönlichkeit, unsere Werte, unsere Kreativität, unseren Fleiß", sagt David Sawatzky, Geschäftsführer des Genossenschaftsausschusses Chortitz. "Doch wir sind schon wie in Paraguay. "Mit dem Wissen, das zum Beispiel an bayerischen Agraruniversitäten gesammelt wurde, hat der Genossenschaftsausschuss Chortitz die modernsten Molkereien Paraguays erschaffen, auch im Verhältnis zu den Anrainerstaaten.

Allein in der Siedlung Menno wurden in den letzten 75 Jahren mehr als eine Millionen ha Chaco für Viehzucht und Ackerbau bebaut. Beispielsweise die Tetra-Pack-Anlage in Schweden, die vom Genossenschaftsausschuss Chortitz für die Verpackung von Frischmilch und UHT-Milch, Butterschmalz und Joghurt genutzt wird. "Am schwierigsten ist es, die Muttermilch hier im warmen Chaco nach dem Ausmelken abzukühlen ", sagt der 38-Jährige, der für die Milchverarbeitung von 1.300 Mennonitenfarmen rund um die Insel zuständig ist.

Aber die Abzeichen des Wohlstands Paraguays beziehen sich nur auf die hellen, weisshäutigen Nonnen. Indigenas, kleine und dunkelhäutige, wohnen in preiswerten Holzhäusern und übernehmen vor allem die einfache Viehhaltung, Gartenpflege oder Bautätigkeit. In Bolivien studiert nur wenige indigene Jugendliche, eine Hand voll Mediziner. Ist der Mennonit, der seinen Mittelpunkt im Christentum sieht, ein Rassist?

Der Mennonit ist ein sehr fleißiges Menschen, und die Mühe hat beinahe Vorrang vor dem Dasein. Die soziale Gliederung der Indígena ist das Gegenstück. Es ist ein Mann, der lebt und sich um das Heute kümmert, nicht um das Morgen. Deshalb haben die Indianer weniger. "In den drei mennonitischen Kolonien wohnen heute etwa 2 5-tausend indigene Völker, also zweimal so viele wie mennonitische Völker.

Im Laufe der Jahre sind viele von ihnen aus anderen Gegenden Paraguays hergezogen. Waren es bei der Einwanderung der Mennoniten nur noch die Lengua-Indianer, die hier wohnten, so gibt es heute zehn unterschiedliche indigene Kulturen: Ajoreo, Sanapaná, Toba-Maskoy oder Gareyos. Es gab hier Arbeiten, aber nicht in anderen Gegenden Paraguays. Heutzutage wohnen rund um die mennonitischen Kolonien rund um den Globus rund um den Globus rund um den Globus rund um den Globus rundum.

ASCIM beschäftigt 300 Angestellte, davon die Hälften davon einheimische und die Hälften mennonitische Menschen. Heute unterstützen die Täufer mit eineinhalb Mio. US-Dollar pro Jahr allein für die ASCIM die Autonomie indigener Siedlungen, errichten Gesundheitszentren, Schule und Geschäfte - in dem Wissen, dass das Leben mit den Indígenas nur so lange friedvoll bleiben wird, wie die Indígenas ihre eigenen Zukunftsperspektiven haben.

Indigenas und Taufgesinnte sind jedoch noch weit davon entfernt, zusammenzuleben, gemischte Ehen sind selten. Vor dem Vertrauen in Gott betonen alle hier die Kraft der Gemeinde, die die Menschen in den ersten Jahren vor ihrer Hingabe aus der gruenen Hoelle des Chacos gerettet hat.

Ganze Angehörige wurden durch Schlangenbisse, malariaähnliche Zustände und auch in Konflikten mit den Ureinwohnern getötet. In der jahrhundertealten Überlieferung scheint diese Nähe - zumindest bis heute - eine engere Verbindung zur indigenen Bevölkerung zu verhindern.

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