Deutsche Botschaft in Armenien

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Armenien

Ich liebte den Support, sie beantworteten meine Fragen am nächsten Werktag per E-Mail. in der Kategorie Asien. Diese Vorselektion wird von der Deutschen Botschaft in Eriwan durchgeführt. Ein Vertreter der Deutschen Botschaft in Ankara wurde ebenfalls ernannt. Spezielle Informationen zur Lage in Armenien:

Die deutsche Minorität in Armenien - Die deutsche in Armenien

Auch in einigen Staaten der früheren Sowjetunion lebte oder lebt die deutsche Volksgruppe. Die Verwandten deutscher Herkunft sind in großen Teilbereichen fast ausgereist. Die Deutsche Kulturgemeinde in der armenischen Landeshauptstadt Eriwan ist das deutsche Minderheitenorgan mit dem Zweck, alle Volksdeutschen zu konsolidieren, sie sprachlich und kulturell zu unterstützen und zu unterstützen.

Die deutsche Botschaft nimmt mit großer Verwunderung und Entrüstung zur Kenntnis, dass in einigen Massenmedien, darunter den Online-Medien Hraparak.am und Lragir.am, die Äußerungen von Herrn Matthias Kiesler auf dem Lehrgang "The Future of the Eastern Partnership in Turbulent Times" des Analytical Centre on Globalisation and Regional Cooperation (ACGRC) am 14. Juli 2018 gänzlich zu Unrecht und im gegenteiligen Sinne dargestellt wurden.

Vor allem diejenigen, die die Botschaft verfälscht haben, werden aufgefordert, eine Korrektur zu verteilen. Nächster Termin für die Ausstellung von Schengen-Visa ist für den 18.06.2018 um 9:00 Uhr mittags. Wir bitten um Nachsicht, dass es aus Platzgründen nicht mehr möglich sein wird, auf eingehende E-Mails zu Anfragen nach Verabredungen zu antworten.

Auch die Botschaft fordert, dass keine Terminwünsche an Facebooks gesendet werden. Der Eingang der Antragsunterlagen bei der Botschaft muss bis zum 22.03.2018, 16.00 Uhr erfolgen! Der Eingang der Antragsunterlagen bei der Botschaft muss bis zum 22.03.2018, 16.00 Uhr erfolgen! Um den Deutschunterricht in der ganzen Welt zu fördern und ausländische Studierende für ihre besonderen Verdienste um die deutsche Sprachkompetenz zu ehren, hat das AA ein Preisprogramm des Bildungsaustauschdienstes der Konferenz der Kultusminister (PAD) aufgesetzt.

Jerewan. Rekorde aus Armenien 3

Die Präsidentenwahlen in Armenien haben am 19. Januar stattgefunden. Weil die Medien, vor allem das armeische TV, von der Politik gesteuert wurden, hat Ter-Petrosjan seine Wahlansprachen auf CDs gebrannt und mit Unterstützung von Taxichauffeuren verteilt. An Ter-Petrosjan erinnerten sich viele Armenier schlecht, weil seine Herrschaft von 1991 bis 1998 mit den sogenannten finsteren Jahren zusammenfiel, als es während des Kriegs mit Aserbaidschan keinen Strom, kein Benzin, keine Wärme und wenig zu fressen gab.

Bei den meisten unserer armenischen Freunden und Verwandten ging es darum, wer weniger Opfer gebracht hat und die gr? In Eriwan war das Wahlleben vor und nach dem Tag der Wahlen nahezu gelähmt, da die Wähler dort abstimmen mussten, wo sie amtlich eingetragen waren.

Glücklicherweise ist alles still geblieben. Die unspektakulären Fotos von Wahlbüros in Eriwan und den Bundesländern zeigten die Regelmäßigkeit der Wahl und Zählung. Das war alles mehr Rundfunk als Fernseher. Nur am darauffolgenden Tag erhielten wir das amtliche Resultat, nachdem Sargsyan dreiundfünfzig und Ter-Petrosjan einundzwanzig Kommas fünf Prozente der Wählerstimmen hatte.

Einen Tag nach der Bundestagswahl war die Baghramyan Street, wo sich das Parlamentsgebäude, der Präsidialsitz und Alexandras Amt befanden, von Militärs umsäumt. Die übrigen Verkehre zwischen den Bundesländern und Eriwan sowie teilweise auch der U-Bahn-Verkehr in die Vororte waren eingestellt worden, um die Beteiligung der Bevölkerung an Protestaktionen im Stadtzentrum zu verhindern.

Armenischer Techno klang aus den Boxen, aber die Atmosphäre war weder überschwänglich noch siegreich, sondern drückend. Im OSZE-Bericht wurden die Neuwahlen als "Bemühungen Armeniens um demokratische Verfahren" bewertet, aber auch auf Unregelmässigkeiten hingewiesen. An den folgenden Tagen wurden jeden Tag Treffen und Demonstrationen auf dem Platz der Freiheit abgehalten, gefolgt von einem Umzug auf den Platz der Republik und gleichzeitigen Konterdemonstrationen von Sargsyan-Anhängern.

Von den Massenveranstaltungen hat die Deutsche Botschaft abgeraten. Während des Tages war es in der Großstadt weitgehend still und während der Kundgebungen sah man kaum uniformierte Polizei- oder Militärangehörige, aber laut Presseberichten wurden oppositionelle Politiker und JournalistInnen in der Nacht festgenommen und mißbraucht. Bei der Entlassung des deutschen Kurzzeitdozenten in Alexandras Sekretariat waren mehrere der geladenen Armenierinnen und Armenier unmittelbar von den Kundgebungen in der City gekommen und hatten berichtet, dass sie von der Polizei nach dem Anlass ihres Aufenthalts in der City gefragt worden waren und dass ihre Nummernschilder notiert worden waren.

Eskaliert ist die Lage in der Dunkelheit von Freitags, dem 29. Februars bis Samstags, dem 1. März. Am Myasnikyan -Denkmal im Zentrum der Südstadt in der Nachbarschaft der Botschaft und des Kongresshotels trafen sich die Demokraten. Von den besiegten Präsidentschaftsanwärtern nahmen zwei Koalitionsverhandlungen mit der regierenden Partei in Armenien auf, während zugleich Solidaritätsdemonstrationen mit den Protestanten in der zweitgrössten armenischen Metropole stattfanden.

Lusavorich -Straße, nach dem ersten Leiter der Armenianischen Apostelgruppe genannt, war voller Unrat. Zu Hause haben wir sofort unsere beliebtesten Nachrichtenmagazine gelesen, konnten aber keine Nachrichten finden. Kurz nach 23 Uhr bekamen wir einen Notruf von Bianca, der uns mitteilte, dass in Eriwan der Notstand ausgerufen worden sei.

Die Autoritäten durften nun "gewalttätige Personen" aus den in Eriwan gelegenen Gebieten abschieben. Auch kann der Flugverkehr zwischen der Landeshauptstadt und den Bundesländern zu jeder Zeit unterbunden werden. Es wurde eine deutsche Informationstelefonkette aufgebaut und Bianca hat uns gebeten, den Fachberater für das deutsche Sprachendiplom zu rufen. Gleichzeitig haben wir eine E-Mail vom Generalkonsulat der Botschaft erhalten.

Jeder war geschockt, dass eine solche Zuspitzung in Armenien möglich war. Bei einer Besprechung der Botschaft wurde uns zugesichert, dass die Situation ernst, aber nicht sofort für die in Armenien wohnenden Fremdengefährdet ist. Dass die DemonstrantInnen bereit waren, Gewalt anzuwenden, lag zum Teil an der Schließung des Lagers am Samstagvormittag am Freiheitsplatz, wie der Menschenrechtsbeauftragte Armeniens daraufhin mitteilte.

Ein Freund, der dreihundert Kilometer von dem entfernt lebte, was im Stadtzentrum von Eriwan geschah, hatte uns von der gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen dem militärischen und den Demonstratoren erzählt. Eine armenische Bekannte, deren Ehemann mit ihrem Jungen in der Paronyan Street war, beobachtete vom Balkons aus, wie zwei Menschen auf der Strasse umgebracht wurden.

Vor Alexandras Arbeitszimmer stehen am Sonntagabend Zisternen. Wir haben den ganzen Tag die Unruhen im armeischen TV gesehen. Wir waren überrascht, dass die 20 Uhr Tagesschau der ARD keinen Notstandsbericht in Armenien zeigte, sondern einen Artikel über Mehrwegflaschen und die Vergabe der Rosenzweig-Medaille. Das Plündern, das im armeischen Rundfunk ausführlich dokumentiert wurde, schien konsequent vorzubereiten und betraf nur vier Geschäfte: das Hauptquartier eines Mobilfunkbetreibers, ein Süßwarengeschäft, ein Schuhladen und einen Lebensmittelmarkt, dessen Besitzer angebliche Opfer der herrschenden Partei waren.

Ein Verfahren gegen das Wahlausgang vor dem Verfassungsgerichtshof war erfolglos und das Presse- und Vereinigungsrecht wurde vor dem Ende des Ausnahmezustandes behördlich beschränkt. Nach der Vereidigung von Sarkissjan im vergangenen Monat als Armeniens neuem Präsidenten wurden die Zufahrtsstraßen nach Jerewan wieder geschlossen und viele Menschen wagten es nicht, die Strasse zu nehmen.

Es gab keine Entschuldigungen oder Schweigeminuten für die Betroffenen des 1. März. Doch viele unserer armenischen Freundinnen und Vertrauten fühlen sich durch das Benehmen der Regierenden erniedrigt und von der Weltbevölkerung im Stich gelassen. 2. Es bestand ein großer Bedarf an demokratischer Reform in Armenien, aber ein glaubwürdiger und unbelasteter Führer der Opposition war nicht in der Lage, diese umzusetzen.

Alexandra verblieb, als ich im MÃ??rz wie vorgesehen nach Deutschland geflogen bin, in Eriwan ohne Reisepass, weil sie kein Visa fÃ?r Kasachstan in Armenien erlangt hatte. Viel Zeit hat sie im Buero verbracht und kam oft erst um acht Uhr am Abend nach Haus, auch um unserer Wirtin zu entkommen.

Sie läutete am 8. März, dem Tag der Armenierin, am Morgen die Türklingel von Alexandra aus dem Zimmer, um eine Abstellkammer auf unserem Südbalkon auszubessern. Ständig klagend warf er alte Sachen von unseren Vormietern auf den Fußboden und fragte Alexandra, worum es ging. Auch wenn die Befreiung in Armenien keine großen Erfolge brachte, gab es zwei Frauentage: den Weltfrauentag am 8. und den Tag der Armenierin am 7. April, auch "Tag der Schönheit" genannt.

Den Armeniern gefällt es, dass sie einen ganzen "Frauenmonat" haben. Der 8. April von Alexandra hatte unangenehm angefangen, kam aber zu einem schönen Ende. Am Abend hatte der deutsche Botschafter zu einem gemütlichen Abendessen mit rheinischen Schmankerln einlädt. Alexandra war besonders angetan von der Inderin, die eine knappe Aut eine gute Std. zu spät kam, in ihrem rosa Saris in den Empfangssaal lief, dem Botschafter um den Hals stach und sich viele Male um Entschuldigung bat.

Neben den herzhaften und lustigen Inderinnen kamen einige imposante Damen aus der Armenierpolitik, die sich später, müde vom leckeren Speisen und den Politikveranstaltungen in den bequemen Lehnstühlen vor dem Feuer niederließen und spannende Erzählungen machten. Verstärkt durch so viel weibliche Kraft konnte Alexandra den Irrsinn mit Shirousch in der Folgezeit überleben.

Beunruhigt, weil wir über ihr lebten, hat Alexandra sofort Siroush's Tocher in Moskau angerufen. Auch Alexandra musste ohne meine Hilfe eine Auseinandersetzung mit der fremden tierischen Welt Armeniens überleben. Als sich der Schopf jedoch misstrauisch bewegt, verlässt Alexandra die Badewanne und greift vorsorglich nach ihrer Brillenfassung. Bevor ich nach Eriwan zurückkehrte, habe ich eine umfassende Liste von Sachen durchgesehen, die man in Eriwan nicht oder nur zu einem hohen Preis einkaufen konnte.

Ich bin am Oster-Montag mit goldenen Haaren vom Schnorren und Kettenräuchern zurück nach Armenien geflogen. In Deutschland war es eine tolle Zeit gewesen, trotz der U- und S-Bahn-Streiks in Berlin und trotz des Unwetters, das auch in Eriwan nicht viel besser war. Als ich nach Eriwan zurückkehrte, wurde es etwas warm und wir genossen den frühen Sommer und das Badeanzugwetter auf dem Balkon.

Obwohl es von Zeit zu Zeit geregnet hat und die Temperatur deutlich gesunken ist, haben wir die kommenden Tage in Eriwan sehr gut erlebt. An Sonntagen waren wir mehrmals im Aquatek Park zum Baden und Saunieren und dank eines Hinweises von Herrn Dr. Gerd K. A. D. A. Schalkes, dem Armenier der Botschaft, konnte ich auch die katastrophale Eliminierung von Schalkes gegen Barcelona im TV verfolgen, da wir über die Hausantenne mehrere Armenienkanäle empfingen, welche die Champions Legaue Spiele in unverschlüsselter Form und zeitgleich ausstrahlen.

Die Vor- und Nachteile des Gema habe ich ihrem HipHop-Sohn erklärt und wurde schließlich in den Kreis der Fußballer der Deutschen Botschaft aufgenommen. Für anfangs April war eine Reise nach Vanador, der zweitgrößten armenischen Metropole, vorgesehen, wo Alexandra die DAAD-Stipendienprogramme an zwei Hochschulen vorzustellen hatte.

Vor Beginn der fast eineinhalbstündigen Fahrt ging Alexandra ins Sekretariat, das der DAAD und die Organisation Tempus gemeinsam besuchten, um ihrer Powerpoint Präsentation den letzten Schliff zu geben. In jener Abend gab es chaotische Zustände, es gab einen Einbruch im Arbeitszimmer und auf dem ganzen Fußboden liegend.

Schließlich hatten Alexandra und die anderen verkleidet viel Glueck. Die Kasse des Alumni-Clubs mit achtzig Euros war aufgerissen und entleert worden, und etwa hundert Euros waren von Alexandras Tisch gestohlen worden. Der Schwerpunkt der Räuber war der Wandsafe in Alexandras Praxis, für den jedoch niemand den Kode wusste und der daher nicht in Gebrauch war.

Gegen neun Uhr kamen dann die Putzerin Emma, unser Kollege Arto und ich ins Buero. Mittlerweile waren auch Lana vom Tempusbüro und Méri eingetroffen. Aleksandra rief den Vertreter der Botschaft an, um zu besprechen, wie es weitergehen soll und ob eine Beschwerde eingereicht werden soll oder nicht. Die Verluste waren klein, es war keine Entschädigung zu befürchten und der Bürokratieaufwand wäre sicherlich gewaltig, dennoch empfahl die Botschaft erin, Anklage zu erheben, auch um sich vor allen möglichen Ereignissen zu bewahren.

Nach einer halben Stunde kamen zwei Polizeibeamte ins Amt, um den Ort zu sichten. Nachmittags sollte die Forensik ins Sekretariat kommen, und am folgenden Tag sollten alle DAAD-Mitarbeiter zur Station gehen, um Aussagen zu machen, wo auch der Fingerabdruck genommen wird. Als wir um 22:30 Uhr mit Arto, Meri, Alexandra und mir nach Vanador aufbrachen.

Das meiste hat Arto aus seinem Vene herausgeholt. Übrigens wurde Volkswagen in Armenien unter dem Namen Volkswagen geführt. Er hatte uns als Schüler bei der Aufräumarbeit unterstützt und uns von seinen furchtbaren Erfahrungen erzählt. Eine Kameramannschaft filmt Alexandra's Ausfahrt aus dem Wagen und ihren Spaziergang ins Uni-Gebäude. Bereits achtzig Schülerinnen und Schüler waren im Zimmer und Arto und ich probierten mit Fieber, den Dell Laptop an den mitgeführten Projektor anzuschliessen.

Nur als Alexandra's Vorlesung zu Ende war, ist es Arto und mir gelungen, ein Foto auf die Projektionsfläche zu zaubern. Nach der Vorlesung gab es im spartanischen Rektorzimmer Kaffe und Torte und Alexandra musste dem Lokalsender "Lori TV" ein Gespräch vortragen. Nachdem Dutzende von Trinksprüchen an die deutsch-armenischen Freundschaften erinnerten, kehrten wir auf die Strasse zurück und Arto trieb uns durch den wunderschönen Dilijan-Nationalpark, die "Armenische Schweiz", wo wir ein abgelegenes Stift besuchten, bevor wir unsere Heimreise nach Eriwan aufnahmen.

Am folgenden Sonnabend waren Alexandra, Meri, Emma und Eddik auf der Polizeiwache in Arabkir. Meri und Alexandra setzten sich auf eher niedrige Stühle zwischen Massagedecken, Nebelgeräten und verschiedenen Einbruchswerkzeugen in einem Büroraum und gaben ihr Statement ab. Aleksandras Äußerungen wurden von Meri ins Armenische übertragen. In der Zwischenzeit machte sich der Polizeibeamte Aufzeichnungen und faßte die Erklärungen auf Armensisch zusammen.

Er diktiert diese Kurzfassung Meri, die die einzelnen Zeilen von der Hand niederschreiben muss. Emma und Emma wurden danach gefragt, im Amt auszusagen und zu diktieren und sind erst nach vier Arbeitsstunden herausgekommen. Inzwischen wurden Meri und Alexandra gefragt, ihre eigenen Abdrücke zu hinterlassen. Meris und Alexandras Palmen wurden vollständig mit einer angefeuchteten, aschfarbenen Masse eingefettet, dann mussten die beiden ihre Arme nacheinander auf die Seiten des Buches drücken.

Alexandras Sekretariat wurde in den darauffolgenden Tagen von der Polizei überwacht. Kurze Zeit später war Alexandra geschäftlich in Kasachstan, während ich in Eriwan weilte und mich auf das Festival "Metal Attack" im Marionettentheater mit den Armeniern "Sworn" und "Stryfe" sowie den Georgiern "Im Nebel", "Bohema", "Angel of Disease" und "Monofucktura" vorfreute.

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