Botschaft usa Berlin

Auslandsvertretung usa Berlin

Leider gibt es immer noch keine allgemeine Beschreibung für den Reisetipp der US-Botschaft. Die US-Botschaft befindet sich in einem massiven Gebäude hinter einigen Laubbäumen. Oft gestellte Fragen zu Zoll, Steuern, Reisen, Arbeit und Leben in den USA - Stellenangebote bei der US-Botschaft oder Konsulaten - Austauschprogramme US-Diplomatische Vertretung in Deutschland. Kunden, die in anderen Städten als den oben genannten konsularische Dienstleistungen benötigen, werden jedoch in Berlin betreut. Die USA eröffnen eine neue Botschaft in Berlin.

dpa.

US-Botschaft Berlin - Startseite

Weil Sie Ihre Position auf internationaler Ebene nicht mit Europa abstimmen müssen, sind Ihre kühnen Bedrohungen völlig fehl am Platz. Das Schlimmste ist jedoch, dass Ihre Regierungen die globale Gefahr des Klimawandels ignorieren. Alle haben verstanden, dass unser gemeinsamer Lebensraum, unser gemeinsamer Planeten, beschützt werden muss. Andererseits wollen sie dieses Gemeinschaftshaus für kurzfristige Belange vernichten und völkerrechtliche Vereinbarungen auflösen.

Hast du Europa am gestrigen Tag beschützt, um morgen unsere Küste zu vernichten und die Menschen nach Hause zu bringen? Ich bedaure, aber im Moment ist es äußerst schwierig, die Tatsache zu verkraften, dass Ihre Flagge immer noch in unmittelbarer Nähe des brandenburgischen Tores steht, das früher für Befreiung, Friede, Demokratie and Menschenrechten gestanden hat, jetzt aber unter dem Vorzeichen von Aggression, Unwissenheit und Selbstvernichtung steht.

US-Botschaft in Berlin - Deutschland

Information über der Versicherungsschutz für das Schengen-Visum, für Gäste aus den USA (und andere Ländern), ausländische Gäste, Sprachschüler, Aupairs, Studierende, Reise in die USA, Emigranten.... Hier finden Sie die Adresse der US-Botschaft in Berlin. Daten und Fakten über Deutschland und Amerika finden Sie hier (öffnet ein komplett neues Fenster).

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Die neue US-Botschaft - häßlich aber zuverlässig.

Die neue Botschaft der Vereinigten Staaten in Deutschland am Pariser Platz wird in wenigen Tagen vom früheren US-Präsidenten George Bush eroeffnet. In der Endphase der aktuellen Bush-Regierung endet mit diesem Event die neue wilhelminische Zeit nach dem Mauerfall in vielerlei Hinsichten. Zur Erlangung von Bewertungskriterien für das Gebäude sollte man sich an die Problematik der Projektarchitekten errinern.

Es war die grösste Aufgabe, dem Land mit seiner Botschaft in prominenter Lage im Gastland ein Erscheinungsbild zu verleihen, das dem Ruf eines kulturellen Schaukastens für den Bau von Gebäuden nachkommt. Darüber hinaus mussten die Planer die Richtlinien eines strikten Gestaltungsgesetzes einhalten. Als ob das nicht schon schwierig genug wäre, wurde das Haus an einem Standort errichtet, der bereits ein Antlitz hatte, das man an dem früheren Bau der vernichteten früheren US-Botschaft bemessen musste.

Schliesslich musste der Plan die hohen Sicherheitsansprüche beachten, die in ihrer Verschärfung nach dem elften Septembers das kontextuelle Gebäude an einem Ort der Öffentlichkeit ausschliessen. Bei der US-Botschaft gibt es gar zwei Plätzen und eine Strasse. Die Behrenstrasse ist nämlich nicht irgendeine Verbindungsstraße, sondern eine Strasse, die die Botschaft zum Nachbar des neuen Monuments für die getöteten europäischen Bürger macht.

Die Entscheidung Frankreichs, Großbritanniens und der USA, mit ihren Aussagen zu den geschichtsträchtigen Orten zurück zu kehren, wurde deshalb von allen gelobt, die an einer Wiederbelebung des städtischen Leben in Berlin teilnahmen. Für den Architekt in demokratisch geprägten Staaten ist es eine ganz neue Aufgabe, auf diesen geschichtlich aktuellen Streit in angemessener architektonischer Weise zu antworten, die sich nur schwierig mit den üblichen Architekturvorstellungen, die für Darstellung, Öffnung und Verständigung stehen, vereinbaren lässt.

Auch wenn dies wie bei der diagonal gegenüber liegenden Botschaft Frankreichs gelingen sollte, besteht nach wie vor der grundsätzlich unlösliche Widerspruch zwischen Sicherheitserfordernissen und dem Bedürfnis nach Barrierefreiheit für eine breite Öffentlichkeit. Durch die jetzt erfolgten Straßensperrungen, zum Beispiel in der Wilhelmstraße vor der britischen Botschaft, und vor allem die um die US-Botschaft herum angebrachten riesigen Pollerzeilen, wird bezweifelt, dass diese neuen sicherheitstechnischen Anforderungen auch im urbanen Bereich ausreichen.

Der Bauherr und die Öffentlichkeit stellen hohe Ansprüche an die Gebäudearchitektur, insbesondere an die Fassade eines Botschaftgebäudes. Schon diese Behauptung ist für die Architektinnen und Architekten überlastend, denn anders als zu Anfang ihrer Laufbahn können sie nicht mehr auf die Überlieferung der zu Botschaftsbauten umfunktionierten Stadtpaläste zurueckgreifen.

Traditionell stehen die bombardierten und später zerstörten innenstädtischen Vertretungen Frankreichs, Russlands, Großbritanniens, Ungarns und schließlich auch der USA, die 1931 den Palast von GeneraI Blücher am Parser-Platz als Botschaft umbauten. Wie schwierig es für die heutigen Baumeister ist, beweist eine unvermeidliche Seitenansicht der italienischen, japanischen, spanischen und jugoslawischen Vertretungen entlang der Tiergartenstrasse, die während des NS als eigener Typus im damaligen Monumentalklassizismus entworfen wurde.

Weil sie wie die neue Botschaft der UdSSR als massives Mauerwerk mit Steinverkleidungen und Stützen errichtet wurden, verbieten sich die Baumeister und ihre Staatsbauer nach dem Mauerfall jede Wiederverbindung zu dieser über jede politische Ebene hinausgehenden Architekturplausibilität. Noch weniger geeignet war jedoch das Gegenstück zu dieser klassischen Architekturposition: die Botschaftsgebäude der Bundesrepublik Bonn und die etwas später in der DDR entstehenden Diplomatenvertretungen.

Der Bau der großen neuen Bonner Botschaftsgebäude hat in der Regel etwas mehr als ein Jahr gedauert - die US-Botschaft zum Beispiel wurde in weniger als zwölf Monate aufgebaut, "als ob sie befürchteten, dass die Bundesregierung eines Tages vor ihnen weglaufen würde", wie Wolfgang Koeppen in seinem Buch "Das Treibhaus" schrie.

Doch als architektonische Ausdrucksform unserer Zeit wäre dieser hoffnungslose diplomatische Zurückhaltungsversuch und vor allem der in der DDR gemachte Vorfertigungsversuch, eine Botschaft zu errichten, kaum zeitgemäß. So auch die gewaltige US-Botschaft in Bonn. Obwohl das von Sep Ruf gestaltete Verwaltungsgebäude zum Thema der Fachliteratur wurde, trat Wolfgang Koeppen als "der Schloß eines gewaltigen Magiers - eine Pfahlwohnung im Urwald, eine schlichte Bauweise aus Beton, Eisen und Glas" auf - und kann aus dieser Sicht allein nicht als Modell für eine Botschaft in der Innenstadt dienen.

Die zwischen 1948 und 1952 errichtete UdSSR-Botschaft in der Unter den Lindenstraße hätte bestenfalls als Modell für die neuen Vertretungen nach dem Mauerfall diente. Der Ehrenhof mit Blick auf die Strasse, der hohe Gitterzaun und die Militärgarde boten den Gästen nicht nur ein angemessenes Vorfahrtsrecht, sondern auch ein Willkommen.

Neben der Tatsache, dass die moderne Botschaft Russlands mit ihrem stalinistischen Klassizismus nur teilweise als Modell für die US-Botschaft in Frage kam, mussten die US-Botschaft, die französischen und britischen Vertretungen mit schwierigeren Auflagen in Bezug auf die Immobilien fertig werden. In diesem Fall war das Gebäude auf der Strasse oder auf dem Gelände vorbestimmt. Zudem mussten die für die Bank und Botschaft gleichermassen gültigen gestalterischen Vorgaben berücksichtigt werden, mit einer Höhenbegrenzung und Regelungen, die die Grösse der Öffnung in etwa begrenzen.

Lediglich zwei Ausnahmeregelungen wurden gewährt: die Academy of the Arts mit ihrer auffälligen Glasfront und die US-Botschaft mit einem weiten Spalt in der Außenfassade, der Raum für das Sternbanner gibt. Die sicherheitstechnische Übertragung des Gästeempfangs in das Gebäudeinnere bringt mehr Gewicht mit sich als solche Architekturdetails, wie es auch in der britischen Botschaft geschah.

Bei der Gestaltung der Botschaften Frankreichs und Amerikas bestand eine große Schwierigkeit darin, dass die Häuser mehrere Anschriften haben, die es erlauben, zwischen alltäglichen Besuchern und denen, die den Gesandten in seiner Staatsfunktion besuchen, zu unterscheiden. Das, was von den Französinnen noch adäquat aufgeklärt wurde, wurde in der US-Botschaft zur Katastrophe.

Die Sicherheitsfachleute waren mit dem 25 Meter Abstand von der Behrenstrasse zu dem vom Bundesrat gelieferten Bauwerk nicht zufrieden, sondern es bildete sich eine unverständliche Mischung aus Glasveranden und Einfahrtstoren, die nun das polierte Antlitz der USA für die Gäste des Holocaust Memorials sind. In diesem Licht betrachtet, ist die südliche Seite des Parer-Platz das wahre Antlitz unserer Zeit, das nun dank der US-Botschaft von vielen zum ersten Mal bewußt wahr genommen wird.

Wer diese Sichtweise nur bedingt erträgt, sollte sich andere Bestrebungen in Berlin anschauen, die Aspekte der nationalen und sicherheitspolitischen Identitäten in Botschaftsbauten architekturgerecht in Einklang zu bringen. 2. Zum Beispiel die skandinavischen Vertretungen, die mit großer Bestimmtheit und ohne jegliche Sicherheitsgefahr nach draußen auf jeglichen baulichen Gesichtsausdruck durch ein geschlossenes Kupfer-Lamellenband verzichtet haben.

Auch hinter der "Fassade" war es für die Skandinavier offenbar schwierig, einen entsprechenden architektonischen Identitätsausdruck als Botschaft mit Lärchenholzleisten oder gelochten Edelstahlpaneelen zu gestalten. Aufschlussreich ist auch ein Einblick in die Botschaft Chinas. Hier wurde mit Unterstützung eines dt. Baumeisters der frühere Hauptsitz des FDGB wieder aufgebaut. Der Vorplatz vor dem Haus wurde umzäunt und die antike Westfassade vollständig mit silberfarbenen Aluplatten und blauen Spiegelgläsern verkleidet.

Jeder, der dieses Angebot der deutsch-chinesischen Kooperation noch etwas längere Zeit nutzt, kann so etwas wie Achtung vor den Baumeistern der US-Botschaft empfinden.

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