Botschaft London

Auslandsvertretung London

Die amerikanische Architektin Kieran Timberlake hat den Designwettbewerb für die neue Botschaft der Vereinigten Staaten in London gewonnen. Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Botschaft London" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Von der Geschichte einer deutschen Botschaft. " Deutsche Botschaft im Ausland" "London Belgravia Modern Architecture" "Modern Architecture in. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Botschaft London" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen.

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Sie ist die bedeutendste diplomatische Vertretung Deutschlands in Großbritannien. Die Botschaft in Belgravia, Stadt Westminster. Mit dem ersten Preußengesandten am britischen Hof Karls II., Ezechiel Spanheim (1629-1710), begann die Entwicklung der dt. diplomatischen Beziehungen in London. Neun Jahre lang arbeitete Spanheim in London und hatte neben seiner Arbeit als Diplomand unter anderem engen Draht zu Gottfried Wilhelm Leibniz.

Ohne deutsch-britische diplomatische Beziehungen zogen 1758 Heinrich Baron zu Inn und Karl Friedrichshafen nach London, um die preußischen Belange bis zum Ende des 7. Seit 1817 war Wilhelm von Humboldt (1767-1835) Preußens Abgesandter in London. Heinrich von Bülow war von 1827 bis 1841 Leiter der königlich-preußischen Legation, die außer ihm nur aus drei Menschen besteht.

Eine frische Brise weht durch die Legation mit von Bunsen: Er erweitert die Darstellung Preußens und arrangiert den Wechsel von Nr. 4 zu Nr. 8 Carlton House Terrace, einem Repräsentationsgebäude im klassizistischen Stile. Nach der Heirat der königlichen Fürstin Victoria ("Vicky") mit dem freiheitlichen Preußenkönig und später deutschem Imperator Friedrich III. organisierte von Buñsen ein großes Fest in der preisgekrönten Legation (Carlton House Terrace), zu dem neben Theodor Fontane, der mehrfach zur Begrüßung einberufen wurde.

Von 1854 bis 1861 wurde der preußische Gesandte Albrecht Graf von Bernstorff von Bismarck 1862 von Wilhelm I. zum Hofbotschafter ernannt. Seit 1866 wurde er zum Gesandten des Nordbundes ernannt, bevor er sich 1871 als erster Reichsbotschafter bezeichnen durfte. Fünf weitere kaiserliche deutsche Gesandte verfolgten ihn bis zum Ende des Reiches.

Von großer Wichtigkeit war die diplomatische Beziehung zwischen dem Reich und dem Vereinten Koenigreich, weshalb der Londoner Dienst trotz des bereits beklagten Wilhelm von Humboldt sehr populaer war. Bei seiner Arbeit im Embassy Building No. 8 & No. 9 Carlton House Terrace wurde er von den beiden Botschaftern Constantin Friedrich von Neurath und Leopold von Hoesch begleitet, die ihm sukzessive als Gesandte nachfolgten.

Joachim von Ribbentrop war während der NS-Zeit Gesandter in London. Die Carlton House Terrace verlässt er am Tag des Österreichischen "Anschlusses", dem Tag des Jahres 1938. Dies führte bald zur Entscheidung, das prachtvolle Österreichische Botschaftgebäude von seinem Zweck zu befreien und als deutsches Konsulat zu nützen. Bis 1949 mussten die Österreicherinnen und Österreicher abwarten, bis sie das Haus am Platz wieder als Botschaft benutzen konnten.

In London wurde am 17. Juli 1950 das bis 1955 bestehende Deutsches Konsulat eroeffnet. Noch im gleichen Jahr wurde die Botschaft der BRD in der englischen Landeshauptstadt am 21 -23 Bengalischen Platz eingeweiht. Die Carlton House Terrace konnte nicht wieder eingezogen werden, da die Engländer dort bereits das "Office for the Administration of Enemy Property" einrichteten.

Die Royal Society ist heute in der prachtvollen früheren Residenz der Reichsbotschaft untergebracht. Hans Schlange-Schöningen wurde der erste deutsche Bundesbotschafter, der bis zu seiner Ernennung, die auf Antrag von Adenauer erfolgte, kein Wort Deutsch konnte. Mit Hans-Heinrich Herwarth von Bittenfeld, dem Thronfolger von Snake-Schöningen, gelang es 1958, den Bundespräsidenten Theodor Heuss zu einem Besuch in London zu bewegen und damit der wiederauflebenden deutsch-britischen Bekanntschaft neue Impulse zu verleihen.

Von Herwarth von Bittenfeld bis zum jetzigen Gesandten Peter Ammon leitete die deutschen Auslandsvertretungen 14 weitere Diplomatinnen und Diplomatinnen, darunter Rüdiger von Wechmar, Hermann von Richthofen und Wolfgang Ischinger. Auch heute ist die Botschaft in London wieder Dreh- und Angelpunkt der deutsch-britischen Zusammenarbeit mit einem breiten Aufgabenspektrum. Heute ist die DDR-Botschaft in London Teil der Botschaft der BRD und Veranstaltungsort für Messen und Anlässe.

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