Biometrischer Reisepass

Der biometrische Reisepass

Die Einreise in die USA ist ohne biometrischen Pass nicht mehr möglich. Für die Einreise in die USA ist ein biometrischer Reisepass erforderlich. Die wichtigsten Passbestimmungen haben wir für Sie zusammengefasst. Hier finden Sie alle Neuigkeiten und Hintergrundinformationen zu biometrischen Pässen auf Legal Tribune Online. Wie gehe ich vor, wenn ich dringend einen Pass brauche?

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Ein biometrischer Reisepass (auch als" ePass" bezeichnet) ist eine Verbindung eines papiergebundenen Passes mit Elektronikkomponenten (daher das Präfix "e" für "elektronisch"). Die ePässe enthalten Biometriedaten, mit denen die Identifizierung eines Passagiers möglich ist. Nach den Anschlägen vom November 2001 forderten die US-Behörden die globale Markteinführung biometrischer Pässe.

Bereits vor der Biometrie galt der Reisepass als eines der fälschungssicheren Urkunden. Allerdings ist zu beachten, dass zum Zeitpunkt der RAF die zum Teil schon lange veralteten - damals noch von Hand gefüllten - Ausweisgenerationen ( "grüner Pass", "grauer Personalausweis") noch zeitgemäß waren.

Neben diesen Veränderungen waren weitere Veränderungen notwendig, um dem Potenzial der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und der steigenden Auslandsmobilität gerecht zu werden: Polizei und Strafverfolgungsbehörden sollten bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung die Möglichkeit haben, im Internet Bilder abzurufen, die in den dezentralisierten Pass- und Identitätskartenregistern hinterlegt sind. Vielmehr wurde er zu einem Pass im Sinn des Pass-Gesetzes aufgerüstet; aus Gründen der Praktikabilität wird auf die Verwendung eines Chip mit darin hinterlegten Biometriemerkmalen gänzlich verzichtet. 2.

Der Terroranschlag in den USA am vergangenen Freitag, den 12. November 2001, hatte viele Auswirkungen auf Politik und Wirtschaft. Beispielsweise wurde die Aufnahme biometrischer Reisepapiere, die als Schlüsselelement für eine wirksamere Kontrolle der organisierten Kriminalität und der illegalen Zuwanderung gelten, erheblich forciert. "wird die Freizügigkeit von Terrorismus oder terroristischer Gruppierungen durch die Durchführung wirksamer Kontrollen an den Grenzen und die Kontrolle der Ausstellung von Ausweispapieren und Reisedokumenten sowie durch die Ergreifung von Vorkehrungen zur Verhinderung der Produktfälschung, Verfälschung oder missbräuchlichen Verwendung von Ausweispapieren und Reisedokumenten verhindert.

"Zu Beginn des Jahres 2002 wurde das Passgesetz in Deutschland entsprechend geändert und die Aufnahme biometrischer Merkmalen ermöglicht (BGBl. I S. 361). Im Jahr 2002 verabschiedeten die USA im Zuge des US-Besuchsprogramms[21] den Enhanced-Border-Sicherheitsgesetz ( [22]) und forderten die 36 an ihrem Visa Waiver-Programm (VWP)[23] teilnehmenden Staaten auf, bis zum 28. September 2004 Pässe vorzusehen, die die Aufbewahrung biometrischer Informationen gemäß den ICAO-Standards gestatten, wenn sie im Visa Waiver-Programm verbleiben wollen.

24 ] Diese Richtlinie verlangt die Verwendung eines RFID-Chips im Reisepass. Mit dem RFID-Chip sollen Informationen gespeichert und drahtlos übertragen werden. Aus diesem Grund basiert der elektronische Reisepass auf den strengen Anforderungen Deutschlands, die durch eine weitere Falschgeld-Hürde - die Biometrik - untermauert werden. Dadurch wurde einerseits eine erhöhte Sicherheit gegen Fälschungen und andererseits eine automatische Prüfbarkeit anhand der biometrischen Merkmale eines Dokuments, ob es dem Nutzer zusteht oder nicht, erlangt.

Künftig wird die Biometrie der Visumantragsteller vor der Visumeinreise die Regel sein. Die EU wird bis Ende 2007 ein Zentralsystem einrichten, in dem die Fotos und der Fingerabdruck aller Bewerberinnen und Bewerber aufbewahrt werden. An allen Grenzübergangsstellen werden nach und nach Vorrichtungen installiert, die einen biologischen Abgleich ermöglichen - entweder zwischen dem Beleg und der Person, die ihn verwendet, oder zwischen dem Fahrgast und einer Biometriedatenbank.

Es wird für EU-Bürger und visafreie Reisende genutzt, und das Visa-Informationssystem wird für Visuminhaber zugänglich sein. Biometrietechnologien werden die Suche nach Personen wesentlich erleichtern. Darüber hinaus werden im Europäischen Polizeiinformationssystem der kommenden Generationen - dem SIS - für grenzüberschreitende Recherchen Daten und Fotos hinterlegt.

Dabei wird angestrebt, in einem zukünftigen Entwicklungsstadium des SIS Recherchen im SIS auf der Basis solcher biometrischer Angaben vorzunehmen. Mit der technischen Hilfe der Grenzkontrolle durch Biometrik kann die Überwachung vertrauenswürdiger Menschen erleichtert werden - das spart Zeit für den Fahrgast und die Föderation. Ab Ende 2015 wird die föderale Polizei jedoch keine weiteren finger- oder gesichtsbiometrischen Merkmale bei der Eingabe erfassen oder mit den in den Reiseunterlagen gespeicherten Biometriedaten abrechnen.

Die neue Version des elektronischen Reisepasses ist mit einem Radio Frequency (RF) Chip ausgestatte. Dieser RF-Chip ist ein zertifizierter Sicherheits-Chip mit einem kryptographischen Coprozessor, auf dem zusätzlich zu den bisher gebräuchlichen Reisepassdaten die biometrischen Eigenschaften hinterlegt sind. In der ersten Phase des EU-Passes hat der RF-Chip im Grunde genommen folgende persönliche Angaben gespeichert: den Namen, den Geburtsdatum, das Alter, das Geschlecht und das Erscheinungsbild des Inhaber.

All diese Angaben sind bereits in der maschinell lesbaren Passzone (MRZ) auf der datenseitigen Seite des Passes vorhanden (mit Ausnahmen des Gesichtsbilds, das auf der datenseitigen Seite gedruckt ist, aber nur eingeschränkt maschinell lesbar ist). Electronic Identification - Das Sytem erlaubt die einzigartige Identifizierung von Gegenständen durch die elektronischen Speicher.

Berührungslose Datenübermittlung - Die Messwerte können über einen Funkkanal kabellos zur Identifizierung des Objekts eingelesen werden. Send on demand - Ein identifiziertes Messobjekt versendet seine Informationen nur, wenn ein dafür vorgesehener Leser diesen Prozess aufruft. Eine Identnummer und weitere Angaben über den eigentlichen oder das angeschlossene Gerät werden auf dem Gerät abgelegt.

Diese Zugangssicherung sollte die Merkmale des vorherigen Passes für die im RF-Chip hinterlegten Informationen exakt wiedergeben: Auf dem RF-Chip werden die Unversehrtheit und Echtheit der im Chip hinterlegten Informationen durch eine elektronische Unterschrift sichergestellt, so dass jede Art von manipulierter Information identifiziert werden kann. Auf diese Weise kann geprüft werden, ob die unterschriebenen Dateien von einer autorisierten Behörde generiert und seit ihrer Erstellung nicht geändert wurden.

Jeder Teilnehmerstaat generiert eine zweigeteilte PKI, bestehend aus exakt einer CA (Country Signing CA - Certification Authority) und wenigstens einem Dokument Signer: State Signing CA: Im Rahmen von Pässen ist die CA die höchste Zertifizierungsinstanz eines Staates. Die von der Landessignatur-CA generierten Schlüsselpaare werden ausschliesslich für die Beglaubigung von Unterzeichnern von Dokumenten genutzt.

Je nach aktueller zehnjähriger Gültigkeit der Pässe muss der dazugehörige Public Key 13 bis 15 Jahre lang gelten. Im neuen ePassport werden zwei Biometrie-Features zur Identifizierung des Besitzers integriert. Das Erkennen von Menschen anhand biometrischer Eigenschaften ist ein Verfahren zur Authentisierung von Menschen.

Mit Hilfe der Biometrik können konventionelle Verfahren wie PIN/Passwort und Karten oder andere Wertmarken ergänzt oder ersetzt werden, da im Unterschied zu Wissens- und Besitz-Elementen die physikalischen Eigenschaften direkt persönlich sind. Die biometrische Anerkennung hat immer das Bestreben, die eigene Persönlichkeit zu bestimmen (Identifikation) oder eine vermeintliche Persönlichkeit zu überprüfen oder zu entkräften (Verifikation).

Die biometrischen Eigenschaften können in zwei Gruppen von Eigenschaften unterteilt werden:[31] typische Verhaltensmerkmale und Physiologie. Als dynamische Eigenschaften werden verhaltstypische Eigenschaften bezeichnet, da sie sich in Abhängigkeit von der Umwelt oder dem Zustand der betreffenden Personen verändern. Typische Eigenschaften sind die Generierung einer eigenen Signatur, die Lippenbewegung beim Reden, der Soundcharakter der Gesangsstimme, der Gang und das Schreibverhalten auf einer Keyboards.

Es handelt sich bei den physikalischen Eigenschaften um so genannte "statische Eigenschaften", d.h. sie haben eine fast unveränderbare Ausprägung. Zu den physikalischen Merkmalen gehören Fingerabdrücke, die Handgeometrie, d.h. die Gestalt und Abmessungen der Hände und der Handfläche, das Aussehen und die Ausrichtung von Merkmalen wie z. B. Nasen-, Maul- und Schwertlilie, deren Gewebeproben gemessen werden können, die Handvenen oder Fingern, deren Blutgefäße gemessen werden können, sowie der Duft, die DNA und das Bluten.

Im Hinblick auf den Biometriepass (ePass) können keine Verhaltensmerkmale zur Identifizierung einer bestimmten Personen verwendet werden. Darüber hinaus können einige Eigenschaften, wie z.B. eine Signatur, durch die Praxis sehr gut imitiert werden. Physiologische Eigenschaften bedürfen keiner Einmischung. Dies bedeutet, dass humane DNA und menschliches Blut nicht für die biometrische Identifizierung verwendet werden können.

Das Engagement der EU für zwei Biometriemerkmale war notwendig, um eine flexible Steuerung zu gewährleisten. "Zunächst müssen die erforderlichen Biometriemerkmale erstmalig aufgezeichnet werden, um sie später wiederzuerkennen. Der Reisepass wird von den Registrierungsbehörden registriert. Die so genannten rohen Informationen, d.h. Gesichtsbilder und Abdrücke, werden auf dem RFID-Chip des Reisepasses gespeichert[35] und können bei einer Reisepassprüfung mit den vor Ort vorhandenen Eigenschaften der Reisenden abgeglichen werden.

Die Gegenüberstellung der Biometrie beruht auf dem Abgleich von aktuellen Biometriedaten und Bezugsdaten, die beispielsweise auf dem RFID-Chip des ePasses hinterlegt sind. Matching" bedeutet einen Abgleich zwischen der auf dem Reisepass hinterlegten Vorlage und der Vorlage, die bei erneuter Vorlage des Features an das biometrische Messsystem angelegt wird.

Im Falle einer Übereinstimmungen zeigt das System die Erkennung der Personen an, die ihr Biometrie-Feature vorlegten. Beim Ändern eines Biometriemerkmals, wie z.B. das Ändern des Fingerabdruckes durch Fingerverletzung, sind die Biometriesysteme in der Lage, die Bezugsdaten in der Datenbank umzustellen. Es ist auch von Bedeutung, dass die Biometrie vor unbefugtem Zutritt geschützt werden muss, da sie, wenn sie bekannt ist, nicht mehr zur Authentisierung einer konkreten Persönlichkeit verwendet werden kann.

Weil die Erhebung und der Abgleich der Biometrie in großen Mengen tagtäglich durchgeführt wird, können dafür nur rechnergestützte Verfahren verwendet werden, da sie zur Lösung der Aufgabe in akzeptabler Zeit genutzt werden können. Wenn ein biometrisches Merkmal mit einer Bezugsdatenbank geprüft wird, hat der Rechner mehrere Vorteile: Wiederkehrendes monotones Bearbeiten wird von rechnergestützten Systemen in immer gleichbleibender Güte durchgeführt, die Arbeitsgeschwindigkeit eines rechnergestützten Systems ist um ein Mehrfaches höher als bei der Durchführung durch eine natürliche Personen, rechnergestützte Verfahren ermöglichen in Zusammenhang mit einer Datenbasis den Schutz der Biometrie vor dem Zugang Dritter.

Das liegt daran, dass sich die Eigenschaften im Lauf der Zeit ändern können. Andererseits werden die Eigenschaften nie auf die selbe Weise dargestellt. Der eigentliche Entscheid, ob eine Übereinstimmungen vorliegen oder nicht, basiert auf vorher festgelegten Werten, die einen Toleranzrahmen darstellen, in dem die biometrischen Werte vom Gesamtsystem als "gleich" anerkannt werden.

Dabei werden die Biometriemerkmale nicht auf Gleichwertigkeit überprüft, sondern nur auf "ungefähre Ähnlichkeit". Daher können Biometriesysteme nur feststellen, ob eine bestimmte Personen mit einer typischen Systemwahrscheinlichkeit beteiligt ist. Biometrie hat sowohl Vor- als auch Nachteile, die im Weiteren erörtert werden: Das sind die Vor- und Nachteile: Biometrie ist persönlich.

"Der neue biometrische Reisepass, d.h. der ePassport, kann zur automatisierten Identifizierung einer natürlichen oder juristischen Person eingesetzt werden. Bei der praktischen Massenanwendung biometrischer Verfahren ist darauf zu achten, dass die Fehlerquote dieser Verfahren verhältnismäßig niedrig ist. Wenn die auf dem Chipspeicher abgelegten Biometriedaten in die Hand Dritter geraten, werden sie gefährdet und können - im Unterschied zu kryptographischen Schlüssel - nicht für unzulässig oder regenerierbar befunden werden.

Was mit den Biometriedaten passiert, ist vielen nicht oder nur ungenügend bekannt. Durch Knicken oder starken Anpressdruck auf den Reisepass kann der Jeton auf dem Reisepass mechanisch zersetzt werden. Ob beispielsweise die Stempelung des Biometriepasses ein großes Hindernis ist, wird sich zeigen.

Es gibt immer noch viele Staaten, die keinen elektronischen Reisepass verwenden, daher ist es nicht möglich, die biometrische Passfunktion bei der Bürgerkontrolle zu nutzen. Der gefälschte Reisepass kann in diesen FÃ?llen nicht mit Hilfe biometrischer Verfahren ermittelt werden. Dies kann der elektronische Reisepass nicht vermeiden. Über die Einbeziehung biometrischer Identifikatoren in den elektronischen Reisepass sind sich die Fraktionen im Parlament nicht einig.

39] Die Änderung des Reisepassgesetzes sieht die Einbeziehung von Abdrücken in Pässen als zweites Biometriemerkmal vor. Dazu zählen unter anderem Privatunternehmen (z.B. Flughafen-Betreiber, Fluggesellschaften) und Sicherheitsorgane (z.B. Strafverfolgungsbehörden). Der Einsatz biometrischer Messdaten für diese Zwecke ist gesetzlich legal.

Im Folgenden werden die aktuell geltenden gesetzlichen Rahmenbedingen für die Pflege biometrischer Angaben in Regierungsausweisen, deren Verwendung und Datenschutzanforderungen wiedergegeben. Nach § 4 Abs. 3 PasG kann der Reisepass neben dem Foto und der Signatur des Reisepassinhabers weitere Biometriemerkmale von Finger oder Hand oder Gesicht haben. Mit den drei wechselweise definierten Biometriemerkmalen soll die Identifikation von Passinhabern zweifelsfrei ermöglicht werden.

Der Vorteil von Ausweisdokumenten durch Einbeziehung biometrischer Eigenschaften im Vergleich zu früheren Ausweisdokumenten liegt darin, dass die Identifikation durch einen rein optischen Vergleich von Eigenschaften von der Fähigkeit der kontrollierenden Person zur Wahrnehmung abhängig ist. Biometrische Angaben können nach Angaben des Beauftragten für den Bundesdatenschutz entsprechend den Datenschutzbestimmungen verwendet werden. Im Hinblick auf Datenschutzaspekte sollten folgende Aspekte bei der Nutzung biometrischer Funktionen im elektronischen Reisepass berücksichtigt werden:

Nur solche Vorgehensweisen sollten verwendet werden, die eine Diskriminierung von bestimmten Gruppen von Personen weitestgehend ausschliessen; nur die für den nachfolgenden Abgleich erforderlichen Eigenschaften und keine überschüssigen Informationen sollten erfasst und abgespeichert werden; sofern von der Anmeldung nicht anders angegeben, sollten nur Vorlagen der Eigenschaften abgespeichert werden; eine strikte Kennzeichnung der zu verarbeitenden Informationen sollte gewährleistet sein; die Verarbeitung der Aufzeichnungen sollte nur in einer sicheren Arbeitsumgebung (Netzwerk, Datenbank) erfolgen; wenn möglich sollten die Aufzeichnungen nicht zentral abgespeichert werden, z. B.

indem die Angaben auf einer Chip- oder Identitätskarte gespeichert werden; es werden nur genossenschaftliche Biometrieverfahren verwendet (die zu prüfende Personen müssen an der Prüfung beteiligt sein, keine versteckte Aufzeichnung); der gesamten Antragstellung wurde eine umfangreiche Auskunft an den betroffenen Kreis von Personen erteilt und es gibt eine rechtliche Vorschrift zur Verwendung; Biometrik kann nicht zur Erstellung von Bewegungs- und Verhaltensprofilen über Auswertungsprogramme verwendet werden; die Abläufe und Sicherungsmechanismen müssen transparent sein; die Biometriedaten müssen vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden (Verschlüsselung) und die betroffenen Personen müssen sofort gelöscht werden, sobald sie nicht mehr an der Applikation teilnehmen.

Nach § 16 Abs. 1 PasG dürfen die laufende Nummer und die Prüfziffer keine Angaben zur Identität des Inhabers des Reisepasses oder Verweise darauf beinhalten; jeder Reisepass bekommt eine neue laufende Nummer. Sie dürfen nur zum Zwecke der Erstellung des Reisepasses durch die Bundesdruckerei mbH zwischengespeichert werden und müssen dann vernichtet werden.

Nach § 16 Abs. 4 PasG dürfen die Serialnummern nicht so genutzt werden, dass es möglich ist, personenbezogene Informationen aus Akten abzurufen oder zu verknüpfen. Die Reisepassbehörden können jedoch die Seriennummer verwenden, um persönliche Informationen aus ihren Akten abzurufen. Darüber hinaus können Behörden und Polizeidienste des Landes und des Landes die Seriennummer derjenigen Reisepässe abrufen, die in Akten gespeichert sind, die für unzulässig befunden wurden, verloren gegangen sind oder im Zweifelsfall von Unbefugten benutzt werden.

Das Auslesen und Verwenden der im Reisepass gespeicherten Daten und Informationen darf nur zur Echtheitsprüfung des Dokuments und zur Identifizierung des Inhabers des Reisepasses nach § 16 Abs. 4 Passgesetz erfolgen. Die Ausweisbehörde muss auf Antrag des Inhabers des Reisepasses Informationen über den Gehalt der Verschlüsselungsmerkmale und Informationen zur Verfügung stellen.

Der Reisepass darf von den zuständigen Ämtern und sonstigen öffentlichen Einrichtungen nicht zum Zwecke des automatisierten Abrufs von personenbezogenen Informationen nach § 17 Abs. 1 PaßG verwendet werden. Sie haben das Recht, den Reisepass im Zusammenhang mit ihren Pflichten und Befugnissen zur automatisierten Abfrage persönlicher Informationen zu nutzen. Darüber hinaus dürfen persönliche Angaben beim automatisierten Auslesen des Reisepasses nicht in Akten abgelegt werden ( 17 Abs. 2 PassG), soweit nicht das Gesetz etwas anderes vorgibt.

In dem nicht-öffentlichen Teil dürfen die Serialnummern nicht so genutzt werden, dass sie zum Abrufen von Personendaten aus Akten oder zur Verlinkung von Akten genutzt werden können (§ 18 Abs. 2 PassG). Der Reisepass darf ferner weder für den automatisierten Zugriff auf personenbezogene Informationen noch für die automatische Aufbewahrung von personenbezogenen Informationen genutzt werden (§ 18 Abs. 3 PassG).

RFID-Chips in Reisepässen können ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen dazu beitragen, dass die hinterlegten Informationen ohne vorsätzliches und aktives Handeln des Inhabers (z.B. Vorlage seines Personalausweises) versteckt werden. Diese unbemerktes Lesen kann z.B. dadurch stattfinden, dass man sich in einem mit RFID-Lesetechnik ausgestatteten Raum aufhält oder sich einer Personen mit einem beweglichen Leser in kurzer Entfernung von der betreffenden Personen und ihrem Pass nähert.

Die Reaktion des Chip und damit das unbemerktes Lesen von elektronischen Speicherdaten mittels RFID-Technologie kann jedoch durch eine schützende RFID-Schutzhülle für den Pass ganz schlichtweg verhindert werden. Im Falle von Europapässen sollte das Lesen durch Unberechtigte jedoch durch das grundlegende Zugangskontrollverfahren verhindert werden. Wahlweise können die Angaben des maschinell lesbaren Bereiches auch aus einer Datenbasis kommen, die eine verdeckte Erkennung eines spezifischen, zu erwartenden Dokumentes ermöglich.

Der Leser muss sich mit den Angaben aus der maschinell lesbaren Fläche am Funkchip einloggen. Wenn diese Registrierung fehlschlägt, gibt der Jeton keine Angaben über seinen Besitzer preis. Die Vorgehensweise gewährleistet, dass keine nicht bereits bekannten Personendaten ausgelesen werden. Manche sehen in der beabsichtigten Nutzung des ePass auch ein Risiko für den Datenschutz.

Alle Länder, die die passenden Leser erworben haben, können die Passdaten lesen, aufbewahren und aufbereiten. Dabei wird der ePassport eingesetzt und der Schalter nur für Sekundenbruchteile angelassen. Grundsätzlich bleibt der Reisepass gültig, da er die Identifizierung der betreffenden Personen auch dann erlaubt, wenn die Angaben lesbar sind.

Dem steht entgegen, dass die Vernichtung des Bausteins eine Beschädigung des Eigentums darstellt, da der Pass im Besitz des Ausstellungsstaates ist. 44 ] Zustände, die bei der Eingabe von biometrischen Merkmalen vorgeschrieben sind, können die Lieferung biometrischer Eigenschaften mit geeigneten Sensorik vor Ort erfordern, wenn der Baustein keine Funktion hat. Die Fingerabdrücke von zwei Finger sind seit dem 11. September 2007 auch in den Jetons enthalten.

Während dieser Zeit konnten dort nur temporäre Pässe ausgegeben werden. Als Teil der Pass-Seriennummer muss die Behörden-Identifikationsnummer (BHKZ) mit einem Anfangsbuchstaben mit einem der Schriftzeichen C, F, G, H, J oder K beginnen; zunächst wird nur C benutzt. Die alphanumerischen Nummern werden im ePassport ( (ebenfalls mit 48 Blatt und im Expresspass), im Servicepass und im Diplomatischen Pass benutzt.

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