Bauland Erschlossen

Baugrundstücke Erschlossen

Um ein Grundstück als bebaut zu betrachten und erst dann kann es bebaut werden, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Bei der Erschließung eines Grundstücks entstehen dem Eigentümer also nicht unerhebliche Kosten. Die Bebauung eines Grundstücks ist immer notwendig, wenn es bebaut werden soll. Die voll erschlossenen Baugrundstücke befinden sich in ruhiger Wohnlage, in sonniger, leicht erhöhter Lage an der Fürst-Franz-Josef-Straße. Von einem Gasanschluss wurde bisher auch überall ausgegangen, wenn man von einem voll erschlossenen Grundstück sprach.

Bauland: Bebaut oder nicht? Auf einen Blick die unterschiedlichen Typen

Die Baubarkeit Ihrer Immobilie ist davon abhängig, ob und in welchem Umfang sie erschlossen ist. Obligatorische Entwicklungsmaßnahmen Ihrer Immobilie sind: Ihre Immobilie muss daher an das Straßenverkehrsnetz angeschlossen sein. Ebenfalls müssen alle aufgeführten Rohre und Grachten bis zur Grenze Ihres Grundstücks gelegt werden. Darüber hinaus gibt es Entwicklungsmaßnahmen, die nicht unbedingt notwendig sind.

Hierzu zählen Gas und Wärme sowie Pipelines für die Telekommunikationsbranche. Steht keines der geforderten Entwicklungskriterien zur Verfügung, ist das Objekt unbebaut. Ist nur eines der geforderten Merkmale - z.B. Hochspannungsleitungen - nicht gegeben, wird eine Immobilie als teilweise erschlossen betrachtet. Sie müssen in diesen Fall die in Ihrem Bauprojekt angefallenen Aufwendungen berücksichtigen.

Gemäß dem Recht können die Anforderungen an die Bebauung in den Landesbauordnungen abweichen. Das heißt, auch ein ausgebautes Objekt kann zusätzliche Aufwendungen für die Verlegung von Rohrleitungen, Grachten und den Anschluss an das Strassennetz mit sich bringen. Weil es Kommunen gibt, in denen ein Objekt bereits erschlossen ist, auch wenn die verlegte Strecke, die Grachten und die angrenzenden Straßen in bis zu 150 Meter des eigenen Grundstücks liegt.

Um unliebsame Überaschungen zu vermeiden, sollten die für die Gesamtentwicklung einer Immobilie angefallenen Aufwendungen immer in die Berechnung miteinbezogen werden. Es ist ein gängiges Missverständnis, dass Städte und Gemeindeverwaltungen diese Ausgaben vollständig aufbringen. Der Kostenanteil ist verhältnismäßig niedrig. Oft werden mehrere Parzellen zur gleichen Zeit erschlossen.

Dabei werden die angefallenen Entwicklungskosten an die jeweiligen Anteilseigner weitergegeben, was den eigenen Beitrag um ein Mehrfaches reduzieren kann. Die Kostenhöhe richtet sich auch nach Art und Umfang der Nutzung. Die Länge der Rohre und Grachten ist je grösser das Objekt und je weiter die Entwicklung von der Objektgrenze entfernt ist, desto grösser sind die Rohrleitungen und Grachten und verursachen die entsprechenden Mehrkosten.

Insbesondere im kaufmännischen Sektor bestimmt die Nutzungsart die Kostenhöhe, da je nach Branche sehr verschiedene Ansprüche an die Entwicklungsmaßnahmen bestehen. Demgegenüber sind die Entwicklungskosten für private Bauprojekte aufgrund des geringen Verbrauchs von z.B. Elektrizität und Trinkwasser im Gegensatz zu kommerziellen Projekten dementsprechend niedrig.

Mehr zum Thema