Auswandern Vietnam

Ausreise nach Vietnam

Diejenigen, die nach Vietnam auswandern wollen, sollten sich auf einige Herausforderungen einstellen. Trotzdem habe ich mich schließlich in Vietnam niedergelassen (o.k. Praktikanten im Ausland, Arbeit und Reisen nach Vietnam, Au-pairs und Demi-Pairs, Expatriates, Residenten und Auswanderer nach Vietnam. Emigrieren oder einfach gehen?

Die Themen ABC beantworten weitere Fragen zur Auswanderung.

Aufbruch in Vietnam - Aufbruch ins Underdog Paradies

Das Auswandern ist nicht mehr so unüblich. Auf einem anderen Festland steht ein anderes immer noch unter dem Schutz der meisten Auswanderer, obwohl es das Spezielle ist, was viele Menschen suchen: Vietnam. Es ist immer noch ein richtiger Außenseiter, sowohl was den Tourismus als auch die Auswanderung betrifft.

Doch um in diesem halben unbekannten Eldorado gut wohnen zu können, muss man noch einen vernünftigen Weg finden und sich richtig aufklären. Denn nur so ist ein guter Auftakt in Vietnam möglich. Wieso Vietnam? Viele gute Argumente sprechen dafür, gerade nach Vietnam auszuwandern. Besonders hervorzuheben ist die Gastfreundschaft der Menschen, die in Vietnam zuhause sind.

Die Vietnamesinnen sind auch sehr freundlich und aufgeschlossen. Auch Vietnam ist ein Aufsteigerland. Vietnam hat sich nach jahrzehntelanger sozialistischer Wirtschaftsordnung auf die Marktwirtschaft ausgerichtet und zu Beginn der 90er Jahre einen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren. Besonders Ho-Chi-Minh-Stadt bezeugt, dass sich das Reich entwickelt hat und keinesfalls abgeschottet ist.

Aber auch andere, weniger hochgelegene Großstädte wie das kulturhistorisch interessante Hanoi bieten gute Lebensbedingungen - die erstaunliche Mixtur aus asiatischen Traditionen und französischer Kolonialherrschaft gibt es nirgendwo sonst auf der Welt wie in Vietnam. Vietnams Landschaften sind von atemberaubender Schönheit. Der Staat begrenzt China im nördlichen Teil und Kambodscha und Laos im westlichen Teil.

Der Bewuchs ist sehr verschieden. Vietnam hat, wie bereits erwähnt, eine riesige Küstenlinie, die von vielen palmengesäumten Gebieten durchzogen ist. Die höchsten Berge Vietnams im nordwestlichen Teil des Landes heißen Ventilator Si Pan und sind mehr als 3000 m hoch. Nahezu das ganze Bundesgebiet hat eine üppige Tropenvegetation. Neben diesen außergewöhnlichen Merkmalen ist die Heimat des berühmten Mekong-Deltas eine Besonderheit Vietnams.

Wenn es um das Thema Klimawandel geht, ist Vietnam etwas gespalten. Während der nördliche Teil ein gemäßigtes, tropisch wechselndes Raumklima hat, herrscht im südlichen Teil ein reines Tropenklima. Vietnam ist auch sehr vielseitig, wenn es um Wildtiere geht - kein Wunder angesichts der Gegebenheiten. Vietnams Landesgeschichte ist sicher eine der ereignisreichsten Nationalgeschichten der ganzen Erde - und das nicht nur wegen des Vietnamkrieges.

Die menschlichen Tätigkeiten auf dem heutigen vietnamesischen Territorium gehen auf 300.000 bis 500.000 Jahre vor unserer Zeit zurück. Es hat jedoch lange gedauert, bis die erste Kultivierung auf dem vietnamesischen Territorium vor über dreißigtausend Jahren auftauchte. Dann ist die Zeit um die Entstehung Christi vor allem von Streitigkeiten mit den chinesischen Bürgern gekennzeichnet, die oft Forderungen auf dem vietnamesischen Territorium stellten.

Vietnam wurde erst im 10. Jh. n. Chr. selbstständig. Das damalige China der damaligen Zeit schwächte sich massiv ab, so dass Vietnam zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten selbständig werden konnte. Dies ist daher von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung der Kultur Vietnams. Aber immer wieder versuchen die Engländer, Vietnam unter ihre Fittiche zu nehmen und zu gestalten.

Das hat zur gezielten Vernichtung der frühen Vietnamschen Fachliteratur geführt. Aber auch ohne den chinesischen Einfluß hatte Vietnam eine schwere Zeit. Schließlich kam es bei den seit 1516 in Vietnam tätigen, erfolgreiche Handels-Familien und die Europäer wieder zu einem erheblichen Einfluß. In der Missionsarbeit in Vietnam waren mehrere Ordensgemeinschaften tätig. So haben die jesuitischen Schriftgelehrten die Vietnamesen entwickelt, die noch heute in Gebrauch sind.

Aufgrund der Bevölkerungsarmut bleibt das Interesse an Vietnam verhältnismäßig niedrig, warum sollte man mit Bedürftigen handeln? Daraus resultierte schließlich bis zur Hälfte des neunzehnten Jahrhundert die nahezu gewaltsame Kolonisierung Vietnams durch die französischen Truppen. In Vietnam wurden diese von den Landwirten besonders gehasst, weil die französische Behauptung, die Siedlung solle sich selbst tragen, nur durch immense Steuern seitens der Vietnamesinnen erfüllt werden konnte.

Alles in allem konnten die Engländer die Macht bis 1954 behalten, danach wurde Vietnam in zwei Hälften geteilt und verselbständigt. Aus Furcht, dass das ganze Volk später zum Kommunisten werden könnte, unterstützten die USA den Westen und griffen zunehmend ein, bis die USA einen Grund zur militärischen Intervention boten.

Das Ergebnis des Vietnamkrieges war ein nationales Trauerspiel für die USA und wurde von Vietnam quasi als Kommunist errungen. Doch bis dahin musste das ganze Jahr über bluten: Mehr als drei Mio. vietnamesische und fast 60.000 amerikanischer Militärs wurden getötet, und der chemische Wirkstoff Orange, mit dem die USA die dichte Vegetation des Staates entblätterten, hatte schwerwiegende Gesundheitsschäden für die Einwohner und äußerst schädliche Einflüsse auf die natürliche Umwelt des Staates zur Folge.

Die vietnamesische Sprache wird in weiten Landesteilen verbreitet, und anders als in China gibt es keine Sprachverwirrung. Jedoch ist die zweite wichtige Religionszugehörigkeit in Bezug auf die Zahl der Christen im Lande bereits der katholische Glaube, was zeigt, wie gut die Missionschristianisierung des Volkes war.

Bemerkenswert ist, dass dies zutrifft, obwohl die kommunistische Herrschaft und das Lande amtlich gottlos ist. In dieser Hinsicht ist das Lande also äußerst geduldig, ganz gleich, welchem Glaubensbekenntnis man anhängt. Die ethnische Homogenität des Landes ist mit rund 90 % der Einwohner sehr hoch. Zu Beginn der zweitausendjährigen Periode kam es jedoch zu Unruhe zwischen den Minoritäten im Zentralhochland und den vietnamesischen Ethnien, als sie unrechtmäßig Grund und Boden für den Kaffeeanbau erwarben.

Generell sind die Vietnamesinnen aber Menschen, die sich gegenseitig berücksichtigen und freundlich behandeln. Vietnamesisch ist bei Einwohnern und Einwanderern gleichermaßen beliebt. Nicht nur die Gerichte sind vielfältig und schmackhaft, auch die Gerichte der Vietnams gehören zu den gesunden der ganzen Erde.

Wenn Sie keine Ahnung von der Kochkunst Vietnams haben, sollten Sie sich eine Mixtur aus thailändischer und chinesischer Küche ausdenken. Damit deckt der Vietnamese einen großen Teil seines klimatisch nicht gerade niedrigen Flüssigkeitsbedarfes. Sie sollten aber auch einen Kaffe in Vietnam trinken. Immerhin ist das Land der zweitgrösste Kaffeehersteller der Erde.

Im Gegensatz zu Deutschland wird der Milchkaffee nicht warm, sondern mit einer Prise Milch ausgeschenkt. Auch Joghurt mit einem Hauch von Kaffe ist populär. Durch das Salz ist dies jedoch nicht der Fall. 2. Musikalische Interessenten sind definitiv im passenden Lande in Vietnam eingetroffen. So abwechslungsreich wie die Landesmusik ist auch die Tradition und gewährleistet die Beachtung der Neuankömmlinge.

Aber es gibt natürlich auch aktuelle Pop-Musik, denn Vietnam richtet sich in dieser Hinsicht immer deutlicher nach Osten aus. Leider wäre es bedauerlich, wenn man ihm mehr Aufmerksamkeit schenken würde als den herkömmlichen Geräuschen, die gewissermaßen zum Lande zählen. Es gibt natürlich auch einige Wohlverhaltensregeln für Vietnam, die bei der Orientierung im Lande sehr hilfreich sein können.

Laut zu reden, zum Beispiel, wird als grob angesehen. Wenn eine vietnamesische Person "ja" oder "nein" sagt, muss dies nicht sein. Zeigen Sie nie mit dem Zeigefinger auf Menschen, das finden vietnamesische Menschen sehr anstößig. Das Haupt wird in Vietnam als geheiligt angesehen, weil es der Ort des Geistes und der Seele ist.

Dies ist auch der Hauptgrund, warum die Vietnamesinnen bei sitzender Tätigkeit häufiger eine geduckte Körperhaltung einnehmen. Wenn Sie sich entschieden haben, nach Vietnam auszuwandern, gibt es natürlich viele Vorkehrungen. Sie können in Vietnam bis zu drei Monate ohne Arbeitsgenehmigung mitarbeiten. In der Tat ist Wellenreiten auch in Vietnam ein populäres Freizeitvergnügen.

Einige Feriengäste kommen nur zum Wassersport aufs Festland, was auch Neueinsteiger auf jeden Fall versuchen sollten. Möglicherweise muss die Ausrüstung noch einmal umgebaut werden, auch wenn sie zu Haus bereitsteht. Will man nur eine Testreise nach Vietnam machen, benötigt man bis Ende Juli 2018 kein Sichtvermerk.

Diejenigen, die in Vietnam eine Immobilie erwerben wollen, können dies im Prinzip nur einmal für fünfzig Jahre tun. Um in Frieden wirken zu können, sollte man die Sozialversicherungsbedingungen am Arbeitsplatz klarstellen - denn die Einrichtungen in Vietnam sind nicht ganz so reif wie in Deutschland. Übrigens ist auch eine internationale Krankenversicherung im Notfall dringend zu empfehlen.

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