Auswanderer Hamburg

Ausländer Hamburg

Keine Tour zum Thema "Auswanderung" in Hamburg kommt ohne den Namen Albert Ballin aus. Die BallinStadt Hamburg ist ein Ort der Geschichte und ein absolutes Muss für jeden geschichtsinteressierten Hamburger Besucher! Aus dem süddeutschen Raum kamen viele Auswanderer aus Hamburg, Bremen, Rotterdam, Antwerpen oder Le Havre. Auswanderer, die Informationen oder Abhilfe bei Beschwerden suchen. Hamburg war im letzten Jahrhundert aufgrund seiner maritimen Lage Ausgangspunkt für viele Auswanderer.

Passagierlisten.de

Die Träume von einem schöneren Dasein am Ende des neunzehnten Jahrhundert trieben Tausende von Europäern dazu, die große Reise über das Meer zu unternehmen. Damals erforderte es viel Courage und Abenteuerlust, sich auf eines der unbequemen Auswandererschiffe zu setzen und für den Neuanfang um die halbe Erde zu fahren. Etwa fünf Mio. Auswanderer nahmen die Aufgabe nachweislich an:

Zwischen 1850 und 1934 verließen sie den Hamburgischen Seehafen in Richtung Neue Welt. 2. Alleine 1913 gab es knapp 200.000 Auswanderer. Die neue Auswanderin aus Buren in Westfalen startete im August 1893 in die Kolumbien von Hamburg nach Amerika. Wie alle anderen europäischen Passagiere, die ab der Hälfte des neunzehnten Jahrhundert über Hamburg nach Osten fuhren, wurde Kamp in eine der typisch detaillierten Passagier- und Abgangslisten der abfahrenden Boote miteinbezogen.

Unter anderem wurden auch Geburts-, Wohn- und Berufsort der Auswanderer, die für jeden Familienforscher bzw. Ahnenforscher wichtig sind, erfasst. Es handelt sich um Illustrationen der originalen Passagierlisten, die hier erstmalig im Netz abrufbar sind und aus den dort in Kooperation mit dem Hamburger Landesarchiv zur Verfügung stehenden Microfilmen aufbereitet wurden. Verzweiflung, Not, Kriege und Furcht vor politischen und religiösen Verfolgungen führten dazu, dass viele Menschen auswanderten.

Mehr als 5 Mio. deutsch- und osteuropäischer Auswanderer, für die der Hamburger Stadthafen in den Jahren 1836 bis 1934 das Portal zu einer neuen Zeit wurde. Von 1846 bis 1857 wanderten mehr als eine Mio. Menschen in die USA aus.

In den neuen Mitgliedstaaten haben nicht alle Auswanderer ihr Schicksal gefunden und sind zurückgekehrt, wie die folgenden Statistiken (vor der Weltwirtschaftskrise) zeigen: In Anbetracht der weltweiten Wirtschaftskrise nach 1929 kehrten noch mehr Auswanderer nach Deutschland zurück, weil sich ihre Hoffnung auf ein schöneres Amerika nicht erfüllte. Die meisten Auswanderer gingen in die USA.

Doch auch Kanada und Südamerika waren Ausreiseziele. Über ein Viertel der Auswanderer über Hamburg kamen aus Deutschland, ein großer Teil aus Osteuropa, vor allem in der Zeit von 1880 bis 1914. Unter ihnen sind etwa 1,2 Mio. Menschen aus Russland, Österreich-Ungarn, Rumänien und anderen südosteuropäischen Staaten.

Darüber hinaus erfasst die Datenbasis rund 750.000 Juden und russische Auswanderer, die in dieser Zeit über Hamburg in die USA zogen. Im Jahre 1907 kostet die Reise Deutschland - New York 200 - 280 DM in der ersten und 190 - 210 DM in der zweiten Kategorie, 160 - 200 DM in der dritten Kategorie, 130 - 160 DM im Tween-Deck (Winter günstiger als Sommer); die Gehälter in Osteuropa waren natürlich viel niedriger.

Die deutschen Auswanderer mussten in der Regel auch lange Zeit retten und vor allem alles ankaufen. Aber nicht nur die Überfahrt war Teil der Fahrt, auch der Weg nach Hamburg war schwierig. Die Auswanderer werden in das schmale und dunklere Deck gesteckt, das normalerweise nur 1,80 Meter hoch ist. Seit 1870 hat sich die Lage der Auswanderer mit der Einführung des Dampfschifftransports gebessert.

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