Arbeiten in Schweiz Wohnen in Deutschland

In der Schweiz arbeiten Leben in Deutschland

Cross-Border-Pendler Deutschland - Schweiz Sie leben in Deutschland und arbeiten in der Schweiz? Ich arbeite seit mehreren Jahren für denselben deutschen Arbeitgeber und lebe in Deutschland. Ich habe die Bewilligung B für die Schweiz bis April nächsten Jahres und habe einen Job in Hamburg angenommen, wir erwägen, in der Schweiz zu arbeiten und in Deutschland zu leben. Viel gegoogelt habe ich schon, aber noch einige Fragen.

Arbeiten als Grenzpendler in der Schweiz, Wohnen in Deutschland

Grenzpendler, die in der Schweiz arbeiten und in Deutschland leben, können die hohe schweizerische Vergütung mit den geringen Kosten in Deutschland verbinden. Aber es gibt viel zu berücksichtigen für Grenzpendler. Im vorliegenden Beitrag erhalten Sie alle wesentlichen Hinweise (inklusive Vor- und Nachteile gegenüber einer kompletten Emigration in die Schweiz):

Diejenigen, die in der Schweiz arbeiten, haben klare wirtschaftliche Vorzüge. Im Monatsdurchschnitt liegen die Löhne mit bemerkenswerten 6'100 CHF weit über dem in Deutschland. Am 15.01.15 hob die Schweizerische Nationalbank die Verbindung des Schweizers zum Ebro auf. Grenzgänger, die ihr Einkommen am Ende des Monats auf ein Bankkonto in Deutschland überwiesen haben, erhielten auf einen Streich 15 Prozent mehr Lohn!

Im bundesdeutschen Schnitt bekommen die Mitarbeiter dagegen nur knapp 3.400 EUR pro Monat. Wenn Sie Deutsche (oder EU-Bürger) sind und eine feste Anstellung in der Schweiz haben, bekommen Sie eine Aufenthaltsbewilligung / Niederlassungsrecht und können sich eine Unterkunft in der Schweiz aussuchen. In der Schweiz sind die Mietpreise jedoch sehr hoch.

Zudem gibt es eine zunehmende Zurückweisung der vielen Ausländer. Interessant ist es daher, weiter in Deutschland zu leben und jeden Tag als Grenzpendler in die Schweiz zu fahren. Wenn Sie keine Einwände gegen das alltägliche Pendlerverhalten haben, können Sie als Grenzpendler viel Kosten einsparen. In der Schweiz sind die Kosten für den Lebensunterhalt, wie bereits erwähnt, wesentlich grösser als in Deutschland.

Das gilt nicht nur für die Vermietung, sondern auch für die Verpflegung. Für die Schweiz sind Aufschläge von 20-30% zu erwarten. Wenn Sie in der Schweiz nahe der Grenze wohnen, können Sie ganz bequem in Deutschland shoppen gehen. Am Wochenende kommen immer mehr Menschen aus der Schweiz in die deutschen Grenzorte (Schweizer kauft leere in Konstanz). Bei Einkäufen in Deutschland bekommen auch Bürgerinnen und Bürger der Schweiz die MwSt. zurück.

Wohin gehen die Grenzpendler? Grenzpendler sind daher in Deutschland zu besteuern. In der Schweiz verbleiben jedoch 4,5% des Bruttolohns als Verrechnungssteuer (Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz). Das restliche Gehalt muss in Deutschland besteuert werden. Bereits bezahlte Quellensteuern können jedoch in Deutschland gutgeschrieben werden. Um ein reibungsloses Verfahren zu gewährleisten, müssen Sie sich im Voraus beim örtlichen Steueramt als Grenzpendler registrieren, dann wird eine Wohnsitzbescheinigung (GRE-1) erstellt, die bei Ihrem Schweizer Unternehmer einzureichen ist.

Die Einkommenssteuer wird dann in Deutschland vierteljährlich im Voraus gezahlt. In Deutschland können die Tageskosten durch Pendeln als einkommensbezogene Ausgaben (Pendlerpauschale) erstattet werden. Doch da die Schweiz nur im Durchschnitt 12% der Abgaben bezahlt, ist die Emigration aus steuerlicher Sicht meist billiger. Wie Sie sich in der Schweiz bewerben können! in der Schweiz.

Interessant ist die Bestimmung des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz: "Wenn diese Personen am Ende eines jeden Arbeitsjahres nicht an ihren Aufenthaltsort zurückkehren, wird der Grenzgängerstatus nur dann aufgehoben, wenn sie während des ganzen Kalenderjahrs aufgrund der Arbeit nicht länger als 60 Kalendertage an ihren Aufenthaltsort zurückkehren.

"Diese Ausnahmeregelung sieht vor, dass für Grenzgänger, die aus berufsbedingten Gründen nicht länger als 60 Tage im Jahr in Deutschland bleiben, das ganze Gehalt in der Schweiz besteuert wird. Das ist natürlich ein großer Pluspunkt für den Mitarbeiter, da die Steuerquoten in der Schweiz deutlich tiefer sind als in Deutschland.

Alle Mitarbeitenden sind in der Schweiz pflichtversichert. Allerdings gibt es keinen Arbeitgeberbeitrag wie in Deutschland für die schweizerische Krankenkasse, so dass der Mitarbeiter die gesamten anfallenden Ausgaben selbst aufzubringen hat. Im Bereich der Krankenversicherungen gibt es jedoch Ausnahmeregelungen für Grenzpendler. Grenzpendler haben eine dreimonatige Abstimmungsfrist (sog. Optionsrecht) und können bei einer schweizerischen Krankenkasse einsteigen oder in Deutschland (freiwillig rechtlich oder privat) krankenversichert sein.

In der Schweiz tätige Grenzpendlerinnen und Grenzpendler brauchen eine Grenzgängergenehmigung (G-Genehmigung). Die Genehmigung wird vom schweizerischen Unternehmer verlangt. In Deutschland wohnhafte und für ein in der Schweiz tätiges Familienunternehmen tätige Menschen mit deutscher/europäischer Staatsbürgerschaft bekommen eine G-Genehmigung. Grenzpendler brauchen ein Konto in der Schweiz und in der Regel eines in Deutschland (für die Bezahlung von Mieten, Versicherung und anderen Ausgaben).

Wegen der Vielschichtigkeit habe ich zwei separate Beiträge zum Thema Schweizer Konten für Grenzpendler und die anschliessende Übertragung auf das in Deutschland. Wenn Sie viel verdienen, rechnet sich ein vollständiger Wechsel in die Schweiz schon aus steuerlichen Gründen. Wenn Sie jedoch ein Familienmitglied in Süddeutschland sind, ist ein Leben als Grenzpendler eine für Sie spannende und wirtschaftlich reizvolle Variante.

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