Arbeiten in Frankreich

In Frankreich arbeiten

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In Frankreich arbeiten: Anforderungen und Vorzüge

Es gibt viele Vorzüge, in Frankreich zu arbeiten: Der gesetzlich vorgeschriebene Mindestgehalt kommt zur Anwendung, Kinderkrippen sind ganztägig mit Betreuung ausgestattet, und es gibt eine 35-Stunden-Woche. Wer sich aber auf das französische Erlebnis einzulassen hat, sollte über sehr gute sprachliche und kulturelle Kompetenzen verfügen. Die Deutschen können in Frankreich jeden Job nehmen - mit Ausnahme bestimmter Jobs im Öffentlichen Sektor.

Die Aufenthaltsgenehmigung, die so genannte ³eCarte de séjour³c, ist für EU-Bürger nicht mehr obligatorisch, wird aber zum Teil noch von franz. Wer in Frankreich arbeiten will, ohne gut in Frankreich zu sein, hat Chancen, ist aber fachlich und vor allem gesellschaftlich sehr begrenzt. In Deutschland wollen Unternehmer vollständige Unterlagen mit Zertifikaten einsehen, während französische Unternehmen in der Regel nur ein Bewerbungsschreiben, den Letter de Motivation und einen kurzen CV, den Curriculum Vitae oder kurz "CV" benötigen.

Das wird in den französichen Stellenanzeigen deutlich: Hier wird anhand von Informationen wie z. B. +2, +3 oder +4 erkannt, welcher Hochschulabschluss zu erwarten ist. Benötigt ein Unternehmen ein "Bac +2" oder ein "Bac+3", so ist dies in etwa dem deutschsprachigen Diplom bzw. Bachelor-Abschluss gleichzusetzen. Außerdem sollten keine Deutschdiplome übertragen werden.

Aber nicht nur die Dauer des Studienaufenthaltes, auch die Auswahl der Hochschule ist für die franz. Unternehmen nicht unerheblich. Will ein französisches Gymnasium einen Platz an einer der renommiertesten Elite-Universitäten Frankreichs erhalten, ist dies nur durch den zwei- bis vierjährigen Vorbereitungskurs, das Classe préparatoire aux grande écoles, kurz CPGE, möglich, der auf das Selektionsverfahren der Grande Ecoles vorbereitet.

Anders als deutsche oder französische Unis sind die Grands Ecoles Fachhochschulen, die in der Regel einen bestimmten Fachbereich oder eine Reihe von verwandten Fächern lehren, aber das Studium mit vielen allgemeinen und Persönlichkeit fördernden Bestandteilen kombinieren. Die Absolventen eines der renommierten Großen Ecoles gelten als Nachwuchsführungskräfte der führenden Elite in den Bereichen Politik, Ökonomie und Kunst.

Unter den berühmtesten Grandes Ecoles sind zu nennen ENS, die neuendings in Straßburg angesiedelt ENA, das Institute d'études politiques de Paris (Sciences Po), die ESM Saint-Cyr (ESM Saint-Cyr) oder die beiden französischen Hochschulen für Kunst hochschulen Saint-Cyr (ENSBA) sowie die ESA ('Ecole national supérieure des arts décoratifs').

Die Deutschen sollten nicht an den vielen Kürzeln in Stellenanzeigen verzweifeln: CDI (Contrat à durée indéterminée) steht für eine Festanstellung, CDD (Contrat à durée déterminée) für eine zeitweilige. Wenn es sich um einen Auftrag in der IDF handelt, handelt es sich um einen Auftrag in der Region Ile-de-France in Paris. Die Antragsteller können mit einer raschen Entscheidungsfindung rechnen, da die französischen Firmen eher im letzen Augenblick recherchieren.

In Frankreich beispielsweise werden Antragsteller in der Regel erst ein bis zwei Monaten vor dem vorgesehenen Beschäftigungsbeginn umworben. Jeder Kandidat sollte sich darüber im Klaren sein, dass er neben einer anderen Fremdsprache mit unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen zu tun hat, die er nicht versteht, nicht einordnet und auf die er deshalb nicht richtig reagiert.

"Vereine sind keine rigiden Konstruktionen, Menschen sind keine Robotern, und jede Lage ist anders", sagt der Liebhaber der dt. und französ. Daher sollten Sie als deutscher Kollege Vorsicht walten lassen, wenn z.B. Berater sagen, dass man später in Frankreich noch kommen kann. In Frankreich ist die Kinderbetreuung ein weiteres Plus, das die Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben erleichtert.

Laut dem Bildungsministerium geht ein viertel aller Schüler ab zwei Jahren und fast alle Drei- bis Fünfjährigen in die Kindertagesstätte, die Eidg. In Frankreich ist es eine Selbstverständlichkeit, aber dieses Problem steht noch nicht auf der Liste der Prioritäten von Bundes- und Landesregierungen in Deutschland.

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