Antarktis Klima

Südpolarklima

Exakte Beschreibung von Wetter, Klima und der besten Reisezeit in der Antarktis. Die Antarktis (aus dem altgriechischen antarktikos ????

???????: gegenüber der Arktis) ist der südlichste Kontinent der Erde. Tabelle und Diagramm für den Südpol. Mittlere Temperatur. Mittlere Luftfeuchtigkeit, Jahresniederschläge und andere durchschnittliche Wetterwerte. Klima Der "Hoch-" und Spätsommer bietet die beste Reisezeit für die Antarktis. Die Klimadiagramme und Klimatabellen für die Antarktis.

Kräftige Regionalunterschiede innerhalb der Antarktis

Die Antarktis ist der wasserärmste und kalteste Erdteil. Lediglich im warmen Monat Jänner herrschen im westlichen Teil des Landes Tiefsttemperaturen von weit unter -55°C im Jahresschnitt. Die Antarktis ist aber auch vom weltweiten Klimawechsel beeinflusst und wärmt sich mehr als der Rest vor allem auf der Antarktis.

In der Antarktis sind die sehr tiefen Wassertemperaturen vor allem auf den geringeren Strahlungsenergieeintrag zurückzuführen. In den südlichen Sommermonaten - wenn es auf der nördlichen Hemisphäre winterlich ist - ist der Nordpol zur Sonneneinstrahlung neigt und es gibt 24 Std. lang Tageslicht. Aufgrund der Schrägstellung der Ekliptik, d. h. der Schrägstellung der Erde von 23,5 zur Bahnebene um die Erde, trifft die Sonnenstrahlung auch im südlichen Sommer nur sehr eben auf die Antarktisfläche.

Zudem hat der Schneefall ein hohes Reflexionsvermögen (Albedo), so dass die Solarenergie weitgehend nicht absorbiert wird und die Wärmestrahlung höher ist als die Solarstrahlung (negative Strahlenbilanz der Antarktis). Auch im südlichen Sommer, wenn die Sonnenscheindauer den ganzen Tag über scheint, wird die Antarktis nicht wesentlich wärmer. In den südlichen Wintermonaten (Nordsommer) ist der Nordpol wegen der geneigten Erdenachse 24 Std. von der Erde entfernt, so dass keine Sonnenstrahlen den Erdteil erwärmen.

Die Küstenregionen der Westantarktis haben ein ozeanischeres Klima, während die zentrale Ostantarktis ein kontinentaleres Klima hat. Im Allgemeinen sinkt die Wassertemperatur von den küstennahen bis ins Landesinnere, da die Küste unter dem Einfluß des Meers nicht so sehr abkühlt. Im Winter liegt die durchschnittliche Küstentemperatur bei -20 bis -30°C.

Die Wintertemperaturen von -60 bis -70°C sind im Inneren des Landes wesentlich niedriger und machen die Antarktis zum kaltesten Erdteil. Der niedrigste Wert wurde 1983 an der Station Wostok im östlichen Teil der Antarktis bei -89,6°C ermittelt. Die sommerlichen Küstentemperaturen betragen im Durchschnitt -25 bis 0°C und im Binnenland -40°C.

Lediglich einige Regionen der Antarktis erzielen im Hochsommer regelmässig Frost. Die Antarktis im westlichen Teil des Erdteils ist jedoch besonders hart vom weltweiten Klimawechsel getroffen. Beispielsweise zeigen die Temperaturwerte des Oak Ridge National Laboratory von Forschungsanstalten auf der Antarktis einen Anstieg der jährlichen Mittelwerte um bis zu 2°C in den vergangenen 50 Jahren.

Die Antarktis hat einen starken Wind. Die Luftmengen werden abgekühlt, versinken und strömen zu den Ufern. Dieser katabatische Wind spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Küstenpolynas, der Bildung von Meereis und damit der Bildung von Bodengrund. Besonders in den Ostgebieten herrscht sehr hohes Windtempo.

In der Antarktis fallen die Niederschlagsmengen hauptsächlich als Schneefall und vor allem in den kalten Jahren. In der Einflusszone des Hochdruckgebiets im Innern der Antarktis entstehen Regenfälle ausschliesslich durch die Abkühlung der sinkenden Bergluft. Die Niederschlagsmenge nimmt vom Binnenland bis in die Küstengebiete zu und beträgt etwa 600 Millimeter pro Jahr an den Ufern.

Was ist übrigens der Unterscheid zwischen Antarktis und Arktis? Die Eisbedeckung des Arktischen Ozeans ist beständig und deckt im Sommer nahezu den gesamten Arktischen Ozean ab. Saisonale Unterschiede in der Ausdehnung des Eises sind weniger ausgeprägt und es ist wärmer als in der Antarktis. Vor etwa 15 Mio. Jahren begannen die Vereisungen in der Antarktis.

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