Amtssprache Portugiesisch

Offizielle Sprache Portugiesisch

In Angola, Brasilien, Mosambik, Portugal und São Tomé und Príncipe ist Portugiesisch die einzige Amtssprache. Auflistung der Länder, in denen Portugiesisch die offizielle Sprache ist. Länder mit der Amtssprache Portugiesisch). Die Übersetzung für'Amtssprache' im kostenlosen Deutsch-Portugiesisch-Wörterbuch und vielen anderen portugiesischen Übersetzungen. Die portugiesische Sprache ist nicht nur die offizielle Sprache in Portugal, sondern auch in Brasilien, Angola und seinen anderen Vertriebsgebieten.

Bedeutende Angaben zu den Ländern Afrikas mit Portugiesisch als Amtssprache (PALOP)

São Miguel, Luanda, Angola. Landessprache: Die Amtssprache ist Portugiesisch und daneben wird Kreolisch geredet. Landessprache: Die Amtssprache ist Portugiesisch; Kreolisch, Mandjaco und Mandinga werden ebenfalls ausgesprochen. Sprachen: Die offiziellen Sprachen sind Englisch, Portugiesisch und Englisch; die Sprachen für die Region sind Englisch, Deutsch und Englisch. Landessprache: Die Amtssprache ist Portugiesisch, daneben wird Kreolisch geredet.

Umundo, Simbundo, Mikongo und Tschokwe. Landessprache: Die Amtssprache ist Portugiesisch. GESAMTHEIT: Erstellt mit der Community of Portuguese Language Countries (CPLP) und Fisher World Almanac 2010 Database und durch eigenes Wissen.

Übersicht

Mehr als 190 Mio. Menschen sprechen Portugiesisch als Fremdsprache, davon sind rund 200 Mio. Muttersprachler. Die portugiesische Landessprache ist eine multizentrische mit den beiden Standardsorten europäisches, afrikanisches und asiatisches Portugiesisch auf der einen Seite und brasilianisches Portugiesisch auf der anderen Seite. Der erste der beiden Sorten ist die Amtssprache in Portugal, Angola, Guinea-Bissau, Kapverden, Mosambik, São Tomé und Principe, Osttimor und in der Sonderverwaltungsregion Macao, die zu China gehört, sowie die Amtssprache der EU und der AU.

Portugiesisch ist die offizielle Landessprache Brasiliens und des Mercosur. Neben Portugiesisch als Fremdsprache im Nord-Osten des Staates nahe der spanische Staatsgrenze gibt es in Portugal selbst eine weitere Sprachgruppe von etwa 16.000 Menschen (Stand: 2000), die Mirandese, auch Romanisch, als eigene Landessprache haben. Diesem Sprachgebrauch wurde vom Landtag mit dem Bundesgesetz Nr. 7 vom 28. Januar 1999 ein offizieller Stellenwert eingeräumt.

Aus den ehemaligen Portugiesen in Afrika ist ein Staatenverbund namens PALOP (Países africanos de língua de língua offizielle Portugiesisch = African States with the official language portuguesa) entstanden. Das Portugiesisch, dessen Wichtigkeit seit der Selbständigkeit zugenommen hat, wird von diesen Ländern als ein Mittel zur Förderung der Landesentwicklung und der inneren Geschlossenheit erachtet.

Neben Portugiesisch werden in Angola 41 weitere Landessprachen beherrscht, von denen seit 1977 u. a. Chakwe, Kikongo, Simbundu, Nyemba, Umbundu, 22 in Guinea-Bissau und 32 in Mosambik (siehe Harald Haarmanns Sprachalmanach 2002). Auf den Kapverden sowie in São Tomé und Principe werden neben Portugiesisch auch kreolische und portugiesische Sprache als Umgangssprache verwendet.

Kreolische Sprachen auf Portugiesisch wurden nicht nur in den Kapverden und São Tomé und Principe entwickelt, sondern auch in Senegal, Guinea-Bissau, der gleichnamigen Region, der indischen Halbinsel Annobón in Äquatorialguinea, Indien, Sri Lanka, Malaysia, Indonesien und Macau. Bis auf Portugiesisch, Chinesisch und Chinesisch sind in Osttimor und der Sonderverwaltungsregion Macau die offiziellen Sprachen.

Nachdem der Gebrauch von Portugiesisch während der Besetzung durch Indonesien untersagt war, verursachte die Einführung der Portugiesischkenntnisse nach 1999 und 2002 Schwierigkeiten. Nur 18,6 Prozent der Einwohner Osttimors spricht heute Portugiesisch. Heute findet der Sprachunterricht in den ersten drei Jahren statt, erst danach wird Portugiesisch allmählich erlernt.

Portugiesisch blieb in Macau neben Chinesisch auch nach der Rückkehr des Portugiesisch überseeischen Territoriums nach China am zwanzigsten Dez. 1999 eine Amtssprache. Laut Harald Haarmanns Sprachalmanach (2002) werden in Brasilien neben Portugiesisch noch 235 weitere Fremdsprachen mit einer Sprecherzahl von weniger als 10000 bis maximal 20000 Sprechern angeboten.

Portugiesisch ist in mehreren westeuropäischen Länder, insbesondere in Andorra, Belgien, Deutschland, Frankreich, Jersey, Luxemburg und der Schweiz, durch die Emigration von Portugal und Brasilien nach Nordamerika zu einer bedeutenden Minderheitssprache geworden. Portugiesisch ist in Afrika eine bedeutende Minderheitssprache in der DR Kongo, Namibia und Südafrika, in den ersten beiden Bundesstaaten durch umfangreiche Flugbewegungen während des Kolonialkriegs und später während des Bürgerkriegs in Angola, in Südafrika auch durch die Zuwanderung von Portugiesisch ab den 1950er Jahren, zunächst aus Madeira und nach der Selbständigkeit der früheren Portugiesenkolonien Angola und Mozambique (1975) ebenfalls aus diesen beiden Laendern.

Etwa 250.000 Menschen wohnen in Japan, die auf Deutsch unter dem Namen: ??? (dekasegi) bekannt sind und brasilianisch-portugiesisch sprechen. In der portugiesischen Landessprache gibt es eine breite Palette von Mundarten, von denen sich viele, vor allem in Brasilien, in lexikalischer Hinsicht stark von der Normalsprache unterscheiden. Das Portugiesisch ist eine rätoromanische Landessprache und stellt zusammen mit Spanisch, Katalanisch und anderen kleinen rätoromanischen Landessprachen der israelischen Hemisphäre die nähere Verbindung des sogenannten Iberoromanisch dar.

Die" Notícia de fiadores" von 1175, eine dreizeilige Garantieerklärung auf einem Papier mit einem Lateintext und zwei nicht datierten portugiesischen und galicischen Schriften auf der Vorderseite, ist bis heute der bekannteste Datiertext in Galicisch-Portugiesisch. Galizisch - Portugiesisch spielt eine bedeutende Kulturrolle in der Literaturgeschichte der Kirchen nicht nur in Galizien und Portugal, sondern auch in den Königreichen Leon und Castilla und ist mit der Wichtigkeit der Okzitanistik in Frankreich im Süden der Region Aragonien, Aragon, Katalonien und Oberitalien zur gleichen Zeit zu vergleichen.

Im Nord-Westen Portugals, zwischen den beiden Flussläufen Minho und Douro, gab es eine unabhängige Region namens "Condado Portucalense" (Grafschaft Portucale), ein kleiner Ort an der Mündung des Douro. Im Jahre 1093 fiel das Gebiet von Coimbra und Portugal an Heinrich von Burgund, unter dessen Nachkommen Afonso I. (Alfonso I.) Portugal 1143 die Selbständigkeit antrat.

Nach sechs Jahren wurde Lissabon die Landeshauptstadt. Nach der Ausrottung des Burgunderhauses in Portugal hat João de Aviz (Johannes von Avis) die zweite Portugiesendynastie gegründet und in der Schlacht am Ende des fünfzehnten Jh. die kastilische Herrschaft über den Portugiesenthron erobert.

Dies führte letztendlich zur Divergenz zwischen der Portugiesisch und der Galicischsprachigkeit. Mit Manuel I. (Emmanuel I.), der zwischen 1495 und 1521 herrschte, erreichte Portugal seinen Höhepunkt. Der Seeweg nach Indien durch Herrn van O'Gama im Jahre 1498 und die Entdeckungen Brasiliens durch Herrn Pedro Álvares Cabral am Abend des 21. Juni 1500 - Portugal war die führende Handels- und Schifffahrtsmacht geworden.

Im Bereich der Baukunst wurde ein prächtiger und nur in Portugal anzutreffender Baustil, der so genannte manuelinische Baustil, eine besondere Form der spätgotischen Kunst, die auch nicht-europäische Elemente beinhaltet und durch maritimen Schmuck auszeichnet. Der erste Höhepunkt der portugiesischen Literaturgeschichte war nach der galicisch- portugiesischen Zeit mit Gil Vincente und Luís Vaz de Camões, der als portugiesischer Staatsdichter angesehen wird.

Jahrhunderts wird in seinem 1806 unter dem Namen "Die Lusiaden" ins Englische übersetzten Werk "Os Lusíadas" (1572) die ganze portugiesische Vergangenheit bis ins sechzehnte Jh. widergespiegelt und auf der Grundlage der Odyssee die Entdeckungsgeschichte des Seeweges nach Indien wiedergegeben. Das Todesdatum des Poeten, der Tag des Todes, der Tag des Todes am 9. Juli 1580, ist der portugiesische Staatsfest.

Unter den Schriftstellern des neunzehnten Jh. ist José Maria Eça de Queiroz, ein Repräsentant des Portugiesen realistisch, wohl bekannt. Der Dichter Fernando António Nogueira Pessoa, der seine Arbeiten vor allem unter vier verschiedenen Namen veröffentlicht hat, wird nach Camões als der bedeutendste Dichter Portugals angesehen und ist ohne Zweifel einer der bedeutendsten Schriftsteller des zwanzigsten Jahrtausends.

Der Ammann Verlagshaus, der Fischer Taschenbuch Verlagshaus und der Klaus Wagenbach Verlagshaus haben Pessoa BÃ? Die brasilianische Kultur konnte sich erst nach der portugiesischen Unabhaengigkeit (1822) von der Kultur des frueheren Heimatlandes abkoppeln. Die Arbeiten der Romantik können als die ersten Standardwerk der unabhängigen Literatur Brasiliens betrachtet werden.

Die " Semana de Arte Moderna " (Woche der zeitgenössischen Kunst) brachte 1922 nicht nur eine musikalische Umwälzung, sondern auch die sogenannte "Moderne" siegte in der Literaturen. "Trotz der verhältnismäßig großen geografischen Entfernung zwischen dem deutschsprachigen Raum und Portugal haben auch einige Portugiesisch sprechende Worte ihren Weg ins Englische genommen, z.B. im XVII Jh. Konfitüre aus portugiesischer marmelada ( "Quittenkäse"), eine Herleitung von Marmeladen ("Quitten"), im XVIII Jh. Fett über französische Feitiços (Magie) und im XIX Jh. eine Herleitung von Palavreados (Wort) über englische Palavras aus portugiesischen Palavern.

Man geht davon aus, dass sich der Begriff für Seefahrer in Portugal für lange Gespräche mit afrikanischen Bürgern durchgesetzt hat. Fremdworte aus dem Englischen ins Portugiesische, wie " Diesel ", " Kitschen " etc. muss in einem Portugiesisch geschrieben sein. Obwohl der Wortschatz von Portugiesisch und Deutsch nicht besonders groß ist, kann man geneigt sein, das korrespondierende Quellwort auf der Suche nach einem in der anderen Fremdsprache nicht bekannten Pendant zu "germanisieren" oder zu "amüsieren".

Lusitanien war eine romanische Region, die etwa Portugal bis zum Douro und Teilen Westspaniens einschloss. Die germanisierte Version "Lusitania" wird bis heute als Sinnbild für "Portugal" und seine Herleitungen verwendet, vor allem im Hinblick auf kulturelle Interessen im Hinblick auf Portugal. Domingos ( "Leiste"), Doris, Cornelia Döll und António Manuel Tereso Domingos (1988) Kleines Lexikon der "falschen Freunde" Deutsch-Portugiesisch, Portugiesisch-Deutsch.

In Portugiesisch besteht der Personenname in der Regel aus mehreren Vor- und Nachnamen. In Portugal war es bisher obligatorisch, dass die Ehefrau mindestens den zweiten von zwei Nachnamen ihres Ehemanns zu ihrem früheren Namen anfügte. Die Anzahl der Nachnamen ist in Portugal auf vier begrenzt, in Brasilien gibt es keine Einschränkung.

Anders als das Deutsche, das nur zwischen Ihnen und Ihnen differenziert, hat das Europaportugiesische, das Afrika- und das Asien-Portugiesische eine große Zahl von Anreden, die nach dem Grad der Höflichkeit geordnet sind. Die portugiesischen Wörter entsprechen im Grunde genommen dem deutschsprachigen Du und erfordern, wie im Deutsch, die zweite Person Singular für das Gegenwartswort. Der Plural Form wós (Sie), wonach das Wort der Zeit in der Mehrheit der zweiten Person steht, kommt heute in Portugal nur noch auf regionaler Ebene und in der kirchlichen Sprache vor.

Statt dessen wird für ihre Stimme Gesang benutzt, danach steht das Wort im Plural der dritten Person. Sie könnten es eine Vermittlerrolle zwischen Ihnen und dem Deutschtum nennen. Die deutsche Form der Ansprache mit Ihnen korrespondiert am besten auf Portugiesisch mit o(s) Senhor(s) - dem Herrn oder a(s) Senhora(s) - der Dame(n), danach folgt das Uhrzeitwort in der dritten Person Singular oder Plural.

Als weitere Möglichkeit der Adressierung ist die Begrüßung o Senhor, danach der Familienname oder eine (Senhora) Dona, danach der Vorname, z.B. "O Sr. Gomes fala alemão?" oder "A (Sra) D. Emília fala alemão? In brasilianischem Portugiesisch ist die Zahl der Anreden viel kleiner.

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