Amrum Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten von Amrum

Der schönste Anblick in / um Wittdün auf Amrum. Kulturelle Aspekte - Die nordseeische Insel Amrum Es gibt viele Hügelgräber aus der Bronze- und Eiszeit, wie z.B. den Äsenhugh bei Stenodde. Die Frage, ob die Ambron, die Rom zusammen mit Zimbern und Germanen um 100 v.

Chr. gefährdeten, aus dem Gebiet der damals noch mit dem Mutterland verknüpften Inseln kamen, ist kontrovers. An mehreren Orten wurden Überreste aus der Zeit der Wikinger wie Wohnräume und Kamine aufgedeckt.

Es wird angenommen, dass sich eine Festung aus dieser Zeit auf dem Berg Borag (deutsch: "Burg") ostlich von Norddorf befindet. Aus dieser Zeit dürfte auch der Krümwald, ein etwa eineinhalb Kilometermeter langes Erdreich zwischen Vernebel und Lenodde, stammen. Das frühmittelalterliche Leben auf der Ostseeinsel war von den Friesern geprägt, die aus der Mündung des Rheins herkamen.

Die Stadt Amrum gehört im Mittleren Reich zu den sogenannten Uthlands, die erst nach und nach unter die Regentschaft des dÃ??nischen Königs oder des Herzogs von Schleswig gelangen. Im Erdregister des Dänenkönigs Waldemar von 1231 werden die beiden Führer Hard Føøør Før vestæ ( "Westerharde") mit Embrum sowie Føøør Østær ( "Osterland Föhr") erwähnt, wodurch Amrum der Westharde zustand.

Im Grundbuch ist Amrum als Ambiente, Ehemann, ha, co. eingetragen, es gab also Wohnhäuser, Hühner und Ziegen. Die Westharde und das Listerland waren nach den Auseinandersetzungen um das Fürstentum Schleswig zwischen den Dänen unter den Königen und den Gräfen Schauenburg und Holstein eine Enklave des Fürstentums Dänemark und gehören - im Gegensatz zu den anderen Nachbargebieten - nicht zum Fürstentum Schleswig.

Der Amrum wurde von mehreren Stadträten in der Hardes repräsentiert. Die Schifffahrt war neben den Salinen, der Land- und Fischereiwirtschaft einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Amrum Seemänner, darunter viele Captains, waren zwischen dem XVII. und XIX. Jh. besonders im Bereich des Walfangs und der Handelsflotte zuhause. Dort wurde der Amrum-Seefahrer Hark Olufs, der 1724 in die alberische Knechtschaft gefallen war, zum Generalsoldaten befördert, bevor er 1736 auf die Ostseeinsel zurÃ?

Im neunzehnten Jh. war die Bergung von gestrandeten Schiffen eine bedeutende Einkommensquelle für die Stadt. Nur mit dem Leuchtturmbau 1875 und der Verwendung moderner Navigationsverfahren ging die Anzahl der Strände auf der westlichen Seite von Amrum deutlich zurück. Gegen Ende des neunzehnten Weltkrieges boomte der Tourismus und änderte die Wirtschaftsstruktur der Stadt.

Amrum wurde nach dem Zweiten Weltkrieg, wie ganz Schleswig, von Österreich und Preußen mitverwaltet. Danach ging Amrum an Preußen und wurde 1867 Teil der Preußenprovinz Schleswig-Holstein. Zuerst bildeten die Inseln eine einzige Kommune im Bezirk mit dem Namen Dondern. Besonders nach 1864 emigrierte mehr als ein Drittel der Einwohner von Amrum, vor allem in die USA.

Auch heute noch sind die Beziehungen zwischen Amrum und den USA gut ausgebaut. Die Architektin Ludolf Schulze aus Holzhausen bei Hannover stellte am I. Sept. 1885 einen Antrag an die örtlichen Inselvertreter, die um eine Badeerlaubnis für den Bau eines Bades an der Südzipfel von Wittdün baten. Der Amrum Volkert Quedens und der Hegoländer Paul Jansen Köhn übernahmen die Verantwortung und bauten 1889 die ersten Hotel.

Im Jahre 1891 kam Heinrich Andresen auf die Welt. Seit 1893 fuhr die Ammer Inselnbahn. Als Baumeister fungierte in Norddorf Pfarrer Friedrich von Baudelschwingh. 1890 wurde ihm die Erlaubnis erteilt, einen Komplex zu bauen, der letztendlich aus mehreren Meereshospizen besteht. Neben Bodelschwinghs Streben nach einem christlichen Badeort gab es in Norddorf auch säkulare Bemühungen um den Einstieg in die Freizeitwirtschaft, unter anderem durch den Gastwirt Heinrich Hüttmann.

Der südliche Teil der Siedlung wurde am 16. Mai 1912 zur Stadt Wittdün und am 23. Juni 1925 zum Norden zur Stadt Norddorf. Im Zuge der Orkanflut von 1962 stürzten die Staudämme bei Norddorf und Senodde ein, so dass beide Amrum-Sumpfgebiete geflutet wurden. Heute lebt das Volk der Amrum nur noch vom Tourismus.

Aufgrund der hohen Grundstückspreise erfolgt ein schleppender Verkauf der gesamten Fläche, wie auf Sylt.

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