Amerikanische Botschaft Berlin

US-Botschaft Berlin

Objekt: Amerikanische Botschaft Berlin Neubau der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika am Pariser Platz. Zeremonieller Akt in der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika. Leiter des Staatsarchivs Berlin), Foto: John Self/US-Botschaft in Berlin. Viele übersetzte Beispielsätze mit "amerikanische Botschaft Berlin" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. mit der "Tear down"-Rede war sie an der Botschaft in Ost-Berlin stationiert.

was lange dauert, wird gut.

I. Im Zentrum der Bundeshauptstadt, am Pariser Marktplatz neben dem brandenburgischen Stadttor, hat die amerikanische Botschaft ihren Sitz. Seinen zentralen Standort hat es mit den anderen "vier Mächten" Großbritannien, Frankreich und Russland geteilt, die nach dem Zweiten Weltkrieg die höchste staatliche Autorität übernommen und erst nach den zwei plus vier Verhandlungen im Jahr 1989 vollständig an die vereinigte BRD zurückgegeben haben.

Unmittelbar nach dem Krieg wurde das Gebaeude der Botschaft von Russland in Unter den Linden wieder aufgebaut und wurde unmittelbar zum Zentrum der Macht der sowjetischen Besatzer. Hingegen bleibt der Berliner Ring am Brandenburger Tor lange Zeit eine Wüste. Erst nach der Wende wurde sie nach historischen Mustern, der französischen und der britischen Botschaft, von modernen Baumeistern aus ihren Ländern entworfen.

Nur das Gelände der US-Botschaft stand über Jahre leer, bis auch dort das neue, umfangreiche Funktionsgebäude mit einem verhältnismäßig engen Flügel und dem Eingang zum repräsentativen Parser-Platz 2 entstand, während die vielen Büros für rund 600 Beschäftigte in der langen Anlage gegenüber dem Tierschutzgarten unterzubringen sind.

Bis 1939 war die amerikanische Botschaft die einzige der vier in der Nähe des Brandenburger-Tors. Zuvor hatte sich ihr offizieller Wohnsitz in Berlin für beinahe eineinhalb Jahrzehnte immer wieder verändert. Dies spiegelt das gewaltige Wirtschaftswachstum der USA im 9. Jh. und ihre zunehmende Wichtigkeit für Preußen, Deutschland und Europa wider.

Bereits 1797 hatten Preußen und die USA ständige diplomatische Kontakte aufgebaut, zunächst auf der Ebene der Gesandten (es gab damals nur sehr wenige Vertretungen unter den Großmächten) und seit 1893 auf der Ebene der Botschafter. Nach dem Zweiten Weltkrieg suchten die USA nach einem eigenen Repräsentationsgebäude. Man entschied sich für das Palais Blücher am Pariser Platz, ein attraktives klassizistisches Gebäude aus dem Jahr 1737. Sobald der vorläufige Vertrag unterzeichnet war, wollte man die Katastrophe, die das Schloss 1931 niederbrannte.

Allerdings hat sich der Aufbau verzögert, zunächst wegen der hohen Ausgaben auf dem Gipfel der globalen Wirtschaftskrise, dann aber aus gesundheitspolitischen Erwägungen, weil der neu gewählte amerikanische Staatspräsident Franklin D. Das Gebäude der Botschaft wurde am 11. 4. 1939 in Dienst gestellt, bis das Kaiserreich den USA am 12. 12. 1941 (wenige Tage nach dem Überfall der Japaner auf Pearl Harbour) den Kampf ansagte.

Die Botschaft bezog nach der Herstellung diplomatischer Kontakte zwischen den USA und der DDR (l974) ein sehr repräsentatives Haus an der 1886/87 erbauten Wiener Kirchstraße, das nach der Wende für ganz Deutschland zustand. Im Jahr 1999 wechselte sie mit der Regierung nach Berlin, zunächst in die ehemalige DDR-Botschaft.

Bereits 1992 wurde der Grundsatzbeschluss gefasst, das zukünftige Botschaftgebäude am Parserplatz wie bereits vor dem Krieg wieder aufzubauen. Der Grund dafür waren die verschiedenen Ideen der beiden Seiten, wie man sich in das Bild der Stadt einfügen kann. Einige beharrten darauf, dass das Gebiet um das Brandenburger Tor für die Öffentlichkeit frei zugänglich sein sollte, andere mussten ihre strikten Schutzvorschriften einhalten, die sie nach den Angriffen auf ihre Vertretungen in Tansania und Kenia 1998 einführten und nach dem 11. September 2001 wieder verschärften (einschließlich eines Sicherheitsabstandes von 25 m zum Botschaftsgebäude).

Über Jahre hinweg wurde ein Kompromiß gesucht, bis sich die Bundesregierung endlich darauf einigte, die Strasse hinter die Botschaft zu verlagern und damit Platz für eine ausgedehnte Schutzzone zu machen. Die neue Botschaft wurde am American National Day 2008 (4. Juli) eroeffnet. Auf der Innenseite spiegeln seine Geräumigkeit und Grosszügigkeit die Wichtigkeit der beidseitigen Beziehung wider.

Von der Botschaftersuite auf der Dachterasse hat man einen Panoramablick über die gesamte Stadt. Neben der Botschaft ist Berlin voll von Einrichtungen und Denkmalen. Der einstigen "amerikanischen Kolonie", die alle Eigenschaften einer kleinen Stadt in den USA hatte, gegenüber steht das große frühere Hauptquartier der USA, später das Konsulat, das heute unter anderem die Landeshauptstadt der Vereinigten Staaten ist.

der Pass- und Visaabteilung der US-Botschaft. Sie befindet sich in Zehlendorf an der U-Bahnstation Onkel-Toms-Hütte (der Titel kommt aus der " voramerikanischen " Zeit) und auf dem langem Boulevard, der einst als " Kronprinzenallee " bezeichnet wurde und nach dem Krieg in " Clayallee " umgetauft wurde - nach dem Gouverneur des US-Militärs und Erschaffer der " Lufttransportbrücke " während der Blockade (1948/49), GeneraI Lucius D.

Außerdem überreichte er den Berlinerinnen und Berliner die symbolische "Freiheitsglocke" im Rathausturm von Schöneberg, dem Senatssitz während der Stadtteilung. Das Amerika-Gedenkbibliothek am Halleschen Tor ist eine Schenkung aus den USA zur Erinnerung ein. Der Kongresssaal im heutigen "Haus der Kulturen, der Welt" war der amerikanische Anteil an der Weltausstellung 1957 in Berlin und wurde von den USA kofinanziert.

In Amerika hatte der Kriege durch die Gräueltaten des NS-Regimes, vor denen viele der Betroffenen in die USA geflüchtet waren, seine Spur in Berlin durch die Erinnerung an die Bombenanschläge geprägt, die jedoch zunächst vor allem von den Engländern verübt worden waren. Die Schrecken des Krieges und der direkten Kriegsnachkriegszeit unterdrückten diese Erfahrungen auf deutschem Boden.

Zudem hatten die Amis ein wachsendes Bewusstsein für die Not der Unterlegenen ("Care Packages", Marshallplan). Daraus entwickelte sich ein gemeinsames Engagement für die Freiheiten, das die Menschen in Berlin, aber auch in den USA antrieb. Den Willen der Berliners, sich der Erkenntnis und Verehrung zu widersetzen. Das hat das Inlandeis gegen Deutschland zerbrochen.

Die amerikanische Anwesenheit in der Hauptstadt war die effektivste Gewähr für die Wahrung der Freiheiten seit vier Jahrzehnten. Zugleich bleibt der ausschlaggebende Faktor für die Rückkehr zur Wiedervereinigung Deutschlands, bis sich die politischen "allgemeinen Wetterbedingungen" in Europa geändert haben. Zu Meilensteinen auf diesem Weg sind zwei bekannte Aussagen von amerikanischen Staatspräsidenten geworden: "Ich bin ein Berliner", John F. Kennedy am 26. Juni 1963 vor dem Schöneberg City Hall, dem ehemaligen Senatssitz von Berlin, als Zeichen der uneingeschränkten Verbundenheit.

Auf der Aussichtsplattform gegenüber dem Brandenburger Tor, nur wenige zehn Zentimeter von der jetzigen US-Botschaft, 1987. Das war ein Zeichen einer Vorstellung, aber auch das Ziel eines wichtigen Amerikaners, der oft nicht die Anerkennung erhielt, die er zu seinen Lebzeiten hatte. Die USA haben im Geiste dieses Engagements die Einigkeit Deutschlands im Zwei plus Vier-Prozess treu befürwortet - im Unterschied zu einigen Nachbarstaaten Europas, die im Übrigen unbedeutende Besorgnisse äußerten und auch versuchten zu bremsen.

In der jüngeren Vergangenheit ist die gute Stellung der USA ein sehr solides Fundament, auf dem die Botschaft ihre Tätigkeit aufbaut. Bei aller Entschlossenheit der Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg sollte man nicht übersehen, dass die Beziehung trotz der relativ "Jugend" der USA eine viel länger andauernde Historie hat, die nach wie vor Wirkung zeigt:

Während des Besuchs von Kanzler Kohl in den USA 1982 verwies der ehemalige Bundespräsident Reagan darauf, dass jene US-Bürger, die ihre Ursprünge wenigstens zum Teil auf deutschstämmige Ahnen zurückführen können, den größten Teil der Bevölkerung der USA ausmachen. Mit der Zuwanderung aus Deutschland wurde frühzeitig begonnen. Mit der " Mayflower " im Jahre 1625 wurden die ersten englischen "Gründerväter" geboren, die ersten 12 krefeldischen Webfamilien 1683 mit der Konkordie (nach Philadelphia).

Jh. konzentrierte man sich auf Pennsylvania und Maryland. Jh. setzte sich die Zuwanderung der Germanen in den Mittelwesten fort. Doch auch die Großstädte St. Louis, Minneapolis, Milwaukee, Cleveland, Cincinnati wurden von den Einwanderern aus Deutschland beeinflusst. Zwischen 1830 und 1930 gab es etwa 6 Mio. Menschen - ein für die damaligen Maßstäbe enormer Zuzug.

Unter ihnen waren Personen, die den Lauf der nordamerikanischen Historie entscheidend beeinflusst haben, z.B....: Der preußische Unteroffizier Friedrich Wilhelm von Steuben (im zweiten Schlesienkrieg ) war an der Bildung der US-Armee im Freiheitskrieg entscheidend beteiligt. Carl Schurz spielt eine wichtige Rolle in der zweiten wichtigen Etappe der nordamerikanischen Geschichtsschreibung, dem BÃ?

Er kam nach der fehlgeschlagenen Revolte von 1848 als Jüngling nach Amerika. Er war nach dem Ende des Bürgerkrieges viele Jahre lang Bürgermeister und Minister des Innern und hatte als "älterer Staatsmann" maßgeblichen Einfluß auf die amerikanische Innenpolitik. Im Großen und Ganzen lässt sich feststellen, dass in den zweiseitigen Verhältnissen bis zum I. Während des Bürgerkriegs wurden die südlichen Staaten aus ökonomischen Erwägungen von Großbritannien und Frankreich getragen, während die deutsche Bevölkerung auf den hohen Norden war.

Preussen und andere Bundesländer unterstützten Lincoln mit Rüstungslieferungen und dem Ankauf von " Anleihen ". Inwieweit amerikanische Staatsanleihen in Deutschland veräußert wurden, ist wenig bekannt, ein wesentlicher Faktor dafür, dass die nördliche Seite die Last des Krieges tragen kann. In den USA wurde Deutschland im neunzehnten Jh. vor allem wegen des Beitrages der Einwanderer aus Deutschland hoch geschätzt.

Nach heftigen Auseinandersetzungen erklärte man Deutschland am 16. August 1917 den Kampf. In seinem 14-Punkte-Programm äußerte Wilson moderate und hoffnungsvolle Ziele in Deutschland, doch in Versailles konnte er sich nicht gegen die Ente durchsetzen. Die enormen Reparaturkosten konnte Deutschland nur durch die wiederholte Vergabe kurzfristiger Darlehen, vor allem aus den USA, decken.

Der Aufstieg des nationalsozialistischen Systems in Deutschland in den 1930er Jahren hingegen führt zu einem Auszug der führenden intellektuellen Mächte, vor allem in die USA, die "Machtergreifung" und die daraus resultierenden anti-semitischen Ausschreitungen verstärken diese Entwicklung. Dies war ein Gewinn für Amerika, konzentrierte sich aber auch auf die Situation in Deutschland.

Trotzdem war die Auseinandersetzung mit Deutschland zu Kriegsbeginn nicht so groß wie im Verlauf des Ersten Weltkrieges. Ein Teil der Bevölkerung war nach den Propagandaerfahrungen von 1914-1918 dem Schlechten gegenüber weiterhin kritisch eingestellt, dieses Mal allerdings mit zutreffenden Vorkommnissen. Nach den beiden Kriegen sind viele Jahre der Festigung und Vertiefung der Beziehung vergangen, nicht zuletzt aufgrund der durch die unterschiedlichen Einwanderungswellen in Deutschland geschaffenen gemeinsamen Basis.

Relationship " kann auch für die bilateralen Beziehungen von Vorteil sein, deren herausragende Wichtigkeit sich bereits an der Grösse der beiden Vertretungen in Washington und Berlin mit ihrem beeindruckenden Personalstand ablesen lässt. Wikipedia; Fotograf: Unknown, Bundesarchiv Bild 146-1998-010-24 / CC-BY-SA; Dietrich Lincke, Deutscher Mattlamb Verein e.V.

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